Opernsaison 2014/15 - Spielzeitvorschau

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    • Opernsaison 2014/15 - Spielzeitvorschau

      Deutsche Oper Berlin, Saison 2014/15

      Puccini / La Rondine
      Inszenierung: Rolando Villazon
      Premiere: 8. März 2015

      Berlioz / Romeo und Juliette
      Inszenierung: Sasha Waltz
      Premiere: 18. April 2015

      Gounod / Faust
      Inszenierung: Philipp Stölzl
      Premiere: 19. Juni 2015

      Shostakowitsch / Lady Macbeth von Mzensk
      Inszenierung: Ole Anders Tandberg
      Premiere: 25. Januar 2015

      Britten / Die Schändung der Lucretia
      Inszenierung: N.N.
      Premiere: 16. November 2014 (im Haus der Berliner Festspiele)

      Xenakis / Oresteia (Open Air im Parkhaus der Deutschen Oper)
      Inszenierung: David Hermann
      Premiere: 9. September 2014

      Mozart / Zauberflöte (Open Air in der Waldbühne)
      Inszenierung: Gerlinde Pelkowski
      Premiere: 22. August 2014

      Meyerbeer - Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploermel
      konzertante Aufführung am
      1. Oktober 2014 in der Philharmonie
    • Interessantes Programm... Xenakis ist wirklich verlockend...
      Aber darf ich fragen, wer denn in der Lady Macbeth singt? :thumbsup:
      "Nicht immer sind an einem Misserfolg die Künstler schuld.
      Manchmal ist es auch das Publikum, das indisponiert ist."
      Leonie Rysanek (1926-1998)
    • Zwielicht schrieb:

      Wird an der Bismarckstraße renoviert oder warum gibt es bis Januar 2015 nur Ausweichquartiere?


      Ganz genau, lieber Bernd! Berlin ist die Stadt der Opernprovisorien: Die Deutsche Oper wird renoviert, die Staatsoper wird noch bis circa 2025 eine Baustelle sein, und die Komische Oper zieht nun doch nicht wie geplant nach der Wiedereröffnung der Staatsoper ins Schillertheater, sondern wird in den (wohl verlängerten) Spielzeitferien renoviert ... Das ist vermutlich auch besser so, denn das deutsche wie auch internationale Publikum hat sich so sehr an die eingebaute Übersetzungsanlage gewöhnt, dass es sofort Sturm läuft, wenn sie mal ausfällt. Im Schillertheater hätte man nicht so einfach Abhilfe schaffen können ...

      Apropos Komische Oper. Bis zur Veröffentlichung der neuen Spielzeit ist es noch eine Weile hin. Derweil ist aber schon jede Menge über die kommende Spielzeit durchgesickert, so dass die nächste Saison schon weitgehend feststeht.
      Wie Pedrillo bereits angekündigt hatte, wird Herbert Fritsch einen "Don Giovanni" inszenieren.
      René Pollesch bereitet sich auf seine erste Operetteninszenierung mit der Musik von Tocotronic vor.
      In der nächsten Spielzeit dürfte dann endlich auch Solaris aufgeführt werden, das ursprünglich als Koproduktion mit Bregenz geplant war.
      Geplant ist auch eine Inszenierung von "Moses und Aaron" von Schönberg, sowie Schostakowitschs "Die Nase".
      Als Kinderoper wird "Peter Pan" Premiere feiern, eine Koproduktion mit der Oper Stuttgart (die bereits im November ihre Premiere hatte und ein großer Erfolg war).
      Andreas Homoki wird "My fair Lady" inszenieren, mit Katharina Mehrling in der Hauptrolle - so das Gerücht.
      Und als konzertante Operette ist "Arizona Lady" von Kàlman angekündigt, ebenfalls mit Katharina Mehrling.

      @Vitelozzo: Donald Runnicles dirigiert Lady Macbeth, und John Tomlinson, Thomas Blondelle, Maxim Aksenov und Evelyn Herlitzius sowie Nadine Secunde und Dana Beth Miller singen und spielen.
    • Außerdem gibt es am 4. und 7. Februar 2015 eine Wiederaufnahme der Elektra in der Deutschen Oper. Es singen Waltraud Meier, Catherine Foster, Manuela Uhl, Dir. Donald Runnicles. Die Premiere war am 3. November 2007 und Elektra damals noch gekoppelt mit Cassandra von Vittorio Gnecchi. Diese Oper ist nun in der Versenkung verschwunden, so daß es leider keine Pause mehr gibt, in der man immer so leckere Lachsschnittchen verputzen konnte.

      calisto
    • Fünf neue Premieren in der Oper Stuttgart- Spielzeit 2014/15

      Das neue Spielzeitheft ist zwar noch nicht erschienen, aber heute fand schon mal die Pressekonferenz statt.

      Dazu heißt es heute in einer Meldung:

      "Wolfgang Rihms „Jakob Lenz“ und Niccolò Jommellis „Il Vologeso“ stehen im Mittelpunkt der nächsten Spielzeit an der Oper Stuttgart.
      Intendant Jossi Wieler kündigte am Sonntag zudem drei weitere Premieren und insgesamt 19 Werke für die Spielzeit 2014/2015 an. Rihms „Lenz“ in der Inszenierung von Andrea Breth stehe bereits Ende Oktober auf dem Spielplan. Die knapp 250 Jahre alte Jommelli-Oper bezeichnete Wieler als „Ausgrabung“. Die Stuttgarter Fassung trägt den Titel „Berenike, Königin von Armenien“. Regie führen Wieler und Chefdramaturg Sergio Morabito. Als weitere Premieren kündigte Wieler Mussorgskis „Chowanschtschina“ in der Regie von Andrea Moses, Mozarts „Così fan tutte“ und Verdis „Rigoletto“ an. Auf der Liste der Wiederaufnahmen stehen 2014/15 Strauss' „Der Rosenkavalier“, von Webers „Der Freischütz“, Puccinis „Madama Butterfly“ und Janáčeks „Jenufa“ in der Fassung von Calixto Bieito."
    • Nochmal Stuttgart

      In der Stuttgarter Zeitung finden sich jetzt noch genauere Angaben zu den einzelnen Produktionen (Dirigent, Regisseur, Sänger der Hauptpartien):

      "http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.staatsoper-stuttgart-grosse-namen-fuer-die-neue-saison.679be9e9-f6ca-4d96-9c10-26dd42babb81.html"


      Auf der Website der Stuttgarter Oper steht noch nichts; merkwürdige Informationspolitik.



      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Bayerische Staatsoper München

      .

      Janácek: Die Sache Makropoulos (ab 19.10.14)

      Dirigent: Tomas Hánus
      Regie: Arpad Schilling

      Nadja Michael, Pavel Cernoch, John Lundgren u.a.


      Puccini: Manon Lescaut (ab 15.11.14)

      Dirigent: Alain Antinoglu
      Regie: Hans Neuenfels

      Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Markus Eiche u.a.


      Donizetti: Lucia di Lammermoor (ab 26.1.15)

      Dirigent: Kirill Petrenko
      Regie: Barbara Wysocka

      Diana Damrau, Pavol Breslik, Georg Zeppenfeld u.a.


      Berg: Lulu (ab 25.5.15)

      Dirigent: Kirill Petrenko
      Regie: Dmitri Tcherniakov

      Marlis Petersen, Bo Skovhus, Daniela Sindram, Matthias Klink u.a.


      Debussy: Pelléas et Mélisande (ab 28.6.15, im Prinzregententheater)

      Dirigent: Constantinos Carydis
      Regie: Christiane Pohle

      Elliot Madore, Elena Tsallagova, Markus Eiche u.a.


      Strauss: Arabella (ab 6.7.15)

      Dirigent: Philippe Jordan
      Regie: Andreas Dresen

      Anja Harteros, Thomas J. Mayer, Doris Soffel, Kurt Rydl, Hanna-Elisabeth Müller u.a.


      Kirill Petrenko dirigiert außerdem vier komplette Ring-Zyklen, Wiederaufnahmen von Die Frau ohne Schatten und Die Soldaten sowie drei Akademiekonzerte (u.a. Mahlers Sechste, Zemlinskys Lyrische Symphonie - mit Volle und Piezconka - und Hartmanns Gesangsszene mit Christian Gerhaher).

      Ansonsten im Repertoire wenig Vielversprechendes.

      "http://issuu.com/bayerischestaatsoper/docs/jahresvorschau_2014-15"


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Auch das Neue Musiktheater Linz hat die Vorschau auf die kommende Spielzeit publik gemacht.



      Giacomo Puccini: Tosca (ab 12.9.2014)

      Benjamin Britten: The Turning of the Screw (ab 19.9.2014)

      Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Siegfried (ab 1.11.2014)

      George Bizet: Carmen (Wiederaufnahme, ab 5.11.2014)

      Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Götterdämmerung (ab 7.2.2015)

      Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Rheingold (Wiederaufnahme, ab 13.2.2015)

      Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen - Die Walküre (Wiederaufnahme, ab 21.2.2015)

      Kaija Saariaho: L'Amour de Loin (ab 28.3.2015)

      Georg Friedrich Händel: Il Trionfo del Tempo e del Desinganno (ab 30.4.2015)

      Richard Strauss: Der Rosenkavalier (Wiederaufnahme, ab 1.5.2015)


      Auf Britten, Händel und Saariaho freue ich mich schon sehr, ebenso auf die Vervollständigung des Rings!

      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • amelia grimaldi schrieb:

      Dann komm nach Linz und wir gehen gemeinsam!

      Das ist eine Überlegung wert, zumal ich - abgesehen von einer einzigen Aufführung in der Wiener Staatsoper - noch nie Oper in Österreich erlebt habe.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
      Künstler und Schwein gelten erst nach dem Tode etwas.
      Max Reger
    • Komische Oper Berlin

      Soprano hatte ja bereits einige Stücke genannt, die dem Buschfunk zur Folge in der nächsten Saison auf die Bühne der Komischen Oper gebracht werden. Darüber hinaus habe ich von folgenden Stücken gehört (aber bisher leider keine weiteren Infos dazu):

      Händel: Giulio Cesare in Egitto

      Offenbach: Die schöne Helena

      Mozart: Lucia Silla

      Puccini: Gianni Schicchi & Bartok: Herzog Blaubarts Burg

      Lange: Das Gespenst von Canterville
    • In der letzten Übergangsspielzeit während der Sanierung des Opernhauses gibt es in Köln fünf Neuproduktionen:

      Leucippo (Johann Adolf Hasse), R: Tatjana Gürbaca, D: Gianluca Capuano, mit Valer Barna-Sabadus und Concerto Köln (Palladium)

      Solaris (Detlev Glanert), 02.11.2014. R: Patrick Kinmonth, D: Lothar Zagrosek (Oper am Dom)

      Die Zauberflöte (Mozart), 06.12.2014. R: Mariame Clément, D: Will Humburg (Oper am Dom)

      Il Prigionero (Luigi Dallapiccola) und Ich wandte mich um und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne (B.A. Zimmermann), 27.03.2015, R: Markus Bothe, D: Gabriel Feltz, mit Bo Skovhus (Oper am Dom)

      Arabella (R. Strauss), 25.04.2015, R: Renaud Doucet, D: Stefan Soltesz, mit Maria Bengtsson (Oper am Dom)


      Außerdem Wiederaufnahmen von Freischütz, Otello, Madama Butterfly, Cosi fan tutte, La Clemenza di Tito (Oberlandesgericht), The Turn of the Screw (Trinitatis-Kirche) und Carmen, eine schon vor zwei Jahren geplante, dann aber zunächst wieder abgesagte Produktion auf einem Rheinschiff mit dem Titel Das Lied der Frauen vom Fluss (Konzeption und Regie: Carlus Padrissa) und eine szenische Aufführung von Janáceks Tagebuch eines Verschollenen (Konzeption: Birgit Meyer) im Kolumba-Museum.

      Die beiden Mozart-Wiederaufnahmen wird Konrad Junghänel nach seiner harschen Kritik nun nicht mehr dirigieren; damit geht die für die Kölner Oper fruchtbarste Zusammenarbeit der letzten 20 Jahre (ich jedenfalls sehe das so) leider zu Ende.

      Insgesamt wesentlich interessanter als das unendlich langweilige Programm der aktuellen Saison.
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Prospero schrieb:

      Händel: Giulio Cesare in Egitto


      Von all deinen genannten Stücken hab ich in der Tat nichts gehört!
      Das wäre ja eine Überraschung ...
      Na Ende des Monats wird ja die Pressekonferenz der Komischen Oper sein.

      Ich hab inzwischen nur gehört, dass es vorerst nichts wird mit "Solaris" (das ursprünglich als Koproduktion mit Bregenz vorgesehen war und dann doch gestrichen wurde, weil Kosky mit der Qualität der Inszenierung nicht zufrieden war).
      Dafür müsste man nun nach Köln fahren ...