Jazz - Neu im Regal

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    • music lover schrieb:

      Die hattest Du noch nicht??? Oh Mann, dann wurde das aber echt Zeit :D


      Dolphy, Gil Evans und Marc Johnson hatte ich schon mal auf Vinyl - die Scheiben waren arg ramponiert oder kamen nach dem Verleihen nicht mehr zurück. Du hast i.Ü. schon Recht, ich hab mich auch gefragt wie es sein kann, dass dieses Material in meinen Regalen so lange fehlen konnte :rolleyes:

      Ma Chère Charlotte,

      ist das diese Zaz? "http://www.youtube.com/watch?v=sp3G50jBRuU" Dann bist Du hier gewiß nicht verkehrt. Ich fürchte, die Dame und ihr Gefolge könnten mir auch sehr gut gefallen....
      "You gotta grab'em by Debussy" (DJ Trump)
    • Obwohl ich jede Menge Art Pepper im Regal stehen habe und kaum noch mit neuem Material des Altsaxophon-Giganten rechnete, stellen diese beiden neu erschienenen Doppel-CDs der Firma Storyville

      welche ich gerade bei jpc auf der Homepage entdeckt habe, jedenfalls für mich neues Pepper-Futter dar. "Live in den USA" enthält kalifornische Live-Aufnahmen aus den Jahren 1975 und 1977, welche sich zwar von den Titeln her z.T. mit

      aus dem Jahr 1975 überschneiden, aber bei "Living Legend" handelt es sich um eine Studioaufnahme (welche übrigens angesichts des aus Hampton Hawes, Charlie Haden und Shelly Manne bestehenden Begleittrios überaus empfehlenswert ist - auch und gerade für Art Pepper-Einsteiger). Sonstige Überschneidungen mit vorhandenem Material entdecke ich nicht. Ich tippe also mal auf bisher unveröffentlichte Aufnahmen.

      Das Doppelalbum "Live in Japan" ist ein Konzertmitschnitt aus Yamagata, vom 14. März 1978, also identisch mit diesen beiden (teuren) Einzel-CDs
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      welche somit nunmehr zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sind.
      Manche Menschen wollen glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.
      (Heinz Erhardt)
    • Hab heute diese drei beim hiesigen Saturn gekauft:



      Pharoah Sanders: Village of the Pharoahs / Wisdom Through Music

      Beide Alben - beide aus dem Jahr 1973 - habe ich bereits auf Vinyl, wobei das der »Village...«-LP nicht mehr taufrisch ist sondern erbärmlich verknistert. Die Platte war beim Erwerb aus zweiter Hand schon einigermaßen vernutzt ... Fein, dass es die endlich wieder auf CD gibt, zudem gekoppelt mit »Wisdom...« - und billig! :)




      John Zorn: Naked City

      Auch die besitze ich seit Ewigkeiten auf Vinyl und hab sie früher parallel mit Spillane, Grand Guignol, verschienen Last Exit-Sachen und anderem Zeug aus dem Knitting-Factory-Umfeld rauf und runter gehört. Öfter wurde die Scheibe auch mal verliehen. Und das alles ist leider nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar. Jetzt also auch die auf einem Silberling.






      Die hatte ich bisher nicht - und kenne sie auch noch nicht. Hat mich aber beim reinhörn umkgehauen - so wie das Don Cherry fast immer tut ...

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Die bisher zwei CDs, welche von den Auftritten Paul Desmonds in einem kleinen Club in Toronto in der Besetzung Paul Desmond (as), Ed Bickert (g), Don Thompson (b) und Jerry Fuller (dr) aus dem Jahr 1975 existieren

      wurden nun schönerweise durch eine dritte CD ergänzt, welche einen kompletten Set enthält, der sich von den dargebotenen Songs her nicht mit den beiden anderen CDs überschneidet

      Das freut das Sammlerherz :jub:
      Ich werde nicht müde, die einfach unglaublichen Konzertauftritte des begnadeten Altsaxofonisten Desmond in kleiner Besetzung (also nicht etwa mit irgendeiner Streichersoße - solche Produkte der Schallplattenindustrie à la "Paul Desmond plays Bridge over troubled water" gibt es leider auch) zu rühmen, der als Leader so dermaßen viel besser war als in der Rolle des sideman im Dave Brubeck Quartet.

      Weiter von mir heute aufgespürt und bestellt: mir bisher unbekanntes Live-Material von Art Blakey

      Durch Sätze auf der jpc-Homepage wie "Am 15. Juli 1978 löst Blakey mit seinen Jazz Messengers in der Sängerhalle Untertürkheim ein mittelschweres Erdbeben aus" werde ich natürlich extrem neugierig und vorfreudig :D
      Manche Menschen wollen glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.
      (Heinz Erhardt)
    • Während sich meine Frau gestern beim Stadtbesuch in Nijmegen im Schuhladen umschaute, bin ich natürlich ins gegenüberliegende Musikgeschäft gepilgert und habe folgende drei Alben von Bill Evans in Trioeinspielungen mitgenommen:


      Das erste Album von 1956 neben Bill Evans (piano) mit Teddy Kotick (bass) und Paul Motian (drums);
      das zweite von 1958 mit Sam Jones (bass) und Philly Joe Jones (drums);
      das dritte von 1959 mit Scott Lafaro (bass) und Paul Motian (drums).

      Uwe
      Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.

      (Franz von Assisi)
    • Willkommen im Jazz-Unterforum, ge-stell!

      Die Tristano-Aufnahme ist grandios! Finde ich eine seiner schönsten, in der sein sehr eigener Klavierspielstil besonders gut hörbar wird. Ebenso gut hörbar, dass das gelegentlich immer noch zu lesende Vorurteil, Tristano würde nicht grooven, völliger Quatsch ist.

      :wink: Matthias
    • Lange drauf gewartet und jetzt endlich einigermaßen erschwinglich anbgeschöpft:



      Albert Ayler: Holy Ghost

      Live-Mitschnitte, Rares, Interviews, ein grandioses, sehr edel gestaltetes Buch ... Jipppiehhh!

      :) :jub:

      :klatsch: :klatsch: :klatsch:

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Toller Einkauf! Wobei ich die beiden Cecil Taylos-CDs selbst noch gar nicht kenne. Aber besonders Coltranes Live-Aufnahme aus dem Half-Note ist supergut! Gespannt bin ich, wie dir Wadada Leo Smith und Tacuma gefallen. Tacuma endlich wieder ganz beim Free Funk Ornette Colemans, der auch ein klein wenig mitspielt und die meisten Aufnahmen von Wadada Leo Smith der letzten Zeit sind ohnehin meist grandios, besonders die mit seinem "Golden Quartet" mit William Parker (b) und zwei hochinteressanten jüngeren Free-Jazz-Ladies, Angelika Sanchez (p) und Suzie Ibarra (dr).

      :wink: Matthias
    • Heute habe ich diese bekommen (genauer: beim Zollamt abholen müssen):



      Die 4 cd-Box enthält neben der ersten Aufnahme einer Session mit Sanders als Leader (die hatte ich auch schon), bisher unveröffentlichte Aufnahmen des Don Cherry Quintetts und Paul Bley Quartetts sowie dievollständigen Mitschnitte zweier Konzertsessions des Sun Ra Solar Arkestras vom 30. und 31. Dezember 1964. Außerdem sind haufenweise Interviews mit Sanders, Cherry, Bley und Sun Ra enthalten. Ausführliches Booklet.

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Morgen ist der Tag des Erscheinens der neuen CD von Maria Schneider: "Winter Morning Walks" :juhuu:

      Sie wurde mir zwar noch nicht ausgeliefert, aber bestellt ist sie auf dem einzig verfügbaren Vertriebsweg: wie inzwischen bei Maria fast schon üblich, gibt es die CD nämlich nicht im regulären Handel zu kaufen oder downzuloaden, sondern dies geht ausschließlich bei ArtistShare. Man gehe auf "www.mariaschneider.com", dann wird man zu ArtistShare weitergelinkt. Durch diesen Vertriebsweg verdient niemand außer den beteiligten Künstlern an dem Kauf des Albums. Die Amazonen dieser Welt gehen leer aus l-l

      Dieses Maria Schneider-Album enthält erstmals keinen orchestralen Jazz, sondern Musik für Sopran und Kammerorchester, die Maria Schneider für die Sopranistin Dawn Upshaw komponierte. Die beiden Auftragskompositionen werden vom The Australian Chamber Orchestra und vom The Saint Paul Chamber Orchestra gespielt, es dirigiert jeweils Maria Schneider. Mit von der Partie sind - neben Dawn Upshaw - der Pianist Frank Kimbrough, der Bassist Jay Anderson and der Klarinettist Scott Robinson. Hier ein Trailer:
      "http://www.youtube.com/watch?v=iYPOb8ruoew"
      Es lohnt sich, dort hereinzuhören.
      Manche Menschen wollen glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.
      (Heinz Erhardt)


    • Ruby Braff war eine Klasse für sich!! Mit Howard Alden und Jack Lesberg hatte er hier zwei kongeniale Partner an seiner Seite. Jede CD, die er heraus brachte, war ein Gewinn für die Jazzwelt. Immer wieder verblüfft er mich mit seltenen, aber wunderschönen Titeln, die er geschickt mit völlig beu gestalteten Klassikern mischt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)