Eben gewälzt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Noch nicht gewälzt, noch nicht mal gekauft: (Nur Überwachen und Strafen kenne ich bisher fragmentarisch)

      Ist nämlich die Frage, ob dieses Dünndruckmonster überhaupt wälzbar ist:

      Michel Foucault: Mehrere Hauptwerke in einem Klotz

      Die Ordnung der Dinge, Archäologie des Wissens, Überwachen und Strafen
      und die drei Bände der Studien über Sexualität und Wahrheit: Der Wille
      zum Wissen, Der Gebrauch der Lüste und Die Sorge um sich.

      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • Zugegebenermaßen bin ich in Wien nicht viel zum Lesen gekommen, aber einige Kapitel dieses Buches habe ich geschaftt:

      Christopher Clark:

      Wilhelm II.



      Das Buch ist in englischer Sprache schon im Jahr 2000 erschienen, wurde aber erst jetzt übersetzt- und für diesen Zweck von Clark nochmals ergänzt und durchgesehen.

      Übrigens:

      Was mich bei meinem Wienaufenthalt wirklich überrascht hat:

      Wie schwer Stifters Nachsommer zu bekommen war. Erst in der achten oder neunten Buchhandlung bin ich dann fündig geworden :D :D

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • HollaD schrieb:

      Und ist die Biographie lesenswert?


      Ist sie- bisher :D - auch wenn es keine Biographie im strengen Sinne ist: Clark widmet sich vor allem der Fragestellung, welche Stellung Wilhelm innerhalb des Verfassungsgefüges des Reiches einnahm, welchen Einfluss hatte er tatsächlich auf die Politik? Clarke möchte, so schreibt er im Vorwort, Wilhelm nicht rehabilitieren. Vielmehr verfolgt er das Ziel einer ausgewogenen Darstellung, die Vermeidung jeglicher extremer Positionen.


      HollaD schrieb:

      Die englischen Historiker können ja im
      allgemeinen sehr kurzweilig schreiben.


      Absolut- und Clark gelingt das hervorragend. Knapp, prägnant und bisweilen pointiert. Schon seine Darstellung der Geschichte Preußens hatte mir deswegen ausnehmend gut gefallen.

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Ich sollte übrigens wirklich mal etwas von Daniel Kehlmann lesen- bis hierher nach Frankreich ist sein Ruf offenbar noch nciht vorgedrungen. Was empfehlt ihr da denn?
      z.B. Mahlers Zeit; ist preisgünstig als Taschenbuch erhältlich. Meine Frau hat hat mir es vor 1 Woche als Ferienlektüre geschenkt. Lohnt sich.. ich muss jetzt seine Salzburger Philippika mir endlich reinziehen...

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Fairy in einem anderen Thread:
      Ich sollte übrigens wirklich mal etwas von Daniel Kehlmann lesen- bis hierher nach Frankreich ist sein Ruf offenbar noch nciht vorgedrungen. Was empfehlt ihr da denn?
      Das erfolgreichste Buch von D.K. ist natürlich die "Vermessung der Welt". Ich finde es ganz nett, aber die anderen Bücher von haben mir deutlich besser gefallen (zumindest die, die ich gelesen habe). Es geht um den Mathematiker Gauß sowie um Alexander von Humbold. Bei den Gauß-Kapiteln ergeht sich das Buch im Anekdotischen, das finde ich ermüdend. Zu den Humbold-Kapiteln: Es interessiert mich nunmal nicht, wenn beschrieben wird, wie jemand durch den Urwald wandert oder auf einen Berg steigt...

      Fairy, ich empfehle Dir, mit "Ich und Kaminski" zu beginnen: Ein junger Journalist soll einen alten, schon fast senilen Künstler interviewen. Es ist komisch und pointiert.

      "Mahlers Zeit" liegt meines Erachtens auf dem gleichen Niveau. Es geht um einen Physiker. Es mag bei der Lektüre von Vorteil sein, wenn man mit Begriffen wie "Entropie" und "Quantenmechanik" etwas verbinden kann (auf einem gängigen populärwissenschaftlichen Niveau). Da ich solches Zeug studiert habe, kann ich kaum einschätzen, wie Laien mit den physikalischen Fachbegriffen in diesem Buch klarkommen.

      Sein neuestes Buch heißt "Ruhm". Neun Geschichten, die miteinander verwoben sind. Es wurde kontrovers diskutiert. Ihm wurde vor allem vorgeworfen, dass es einem "großen Roman" nicht genügt. Diesen Vorwurf finde ich albern. Ein Kritiker sagte dazu: "Beethoven hat nicht nur Sinfonien geschrieben, sondern auch Bagatellen." Das charakterisiert dieses Buch recht gut.

      Beste Grüße,
      Falstaff
    • FairyQueen schrieb:



      Ich sollte übrigens wirklich mal etwas von Daniel Kehlmann lesen- bis hierher nach Frankreich ist sein Ruf offenbar noch nciht vorgedrungen. Was empfehlt ihr da denn?

      F.Q.


      Liebe Fee,

      Kehlmanns Bestseller ist die "Vermessung der Welt."



      Ich empfand es als sehr kurzweiliges Buch mit einem originellen Sujet. Die Genies Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß werden, zum Teil mit dem Mittel grotesker Überzeichnung der historischen Figuren, im Spannungsfeld zwischen ihren wissenschaftlichen Jahrhundertentdeckungen und den banalen Widrigkeiten des Alltags dargestellt. Kehlmann beweist einen guten Witz und, dass er erzählen kann. Das Ende fand ich recht schwach. Ein lesenswertes Buch ja, ein Meilenstein der deutschen Literatur nein.

      Das neueste, mit viel Vorschußlorbeeren überschüttete (oder soll man überschattet sagen ?) Buch ist



      Ich fand es nicht so toll. Angeblich eine virtuose Verknüpfung von 9 einzelnen Geschichten, die ich einzeln teilweise ganz nett, aber in Ihrer Verknüpfung nicht allzu virtuos fand. Ganz nett, aber auch etwas, was man guten Gewissens nicht lesen kann.

      Aber halt, mir fällt doch ein Grund für Ruhm ein: Eine Geschichte (und in Verknüpfung natürlich auch einige andere) schildern eine Person, die eine nicht unwichtige Rolle in einem Internetforum spielt. Ich muß sagen, ich hab da beim Lesen oft schallend gelacht, weil ich die teils so skurrilen Gesetze des Netzes so gut nachvollziehen konnte. Es wäre also für Dich als Mod so eine Art Bildungslektüre. ;+) :D

      Die anderen Bücher von Ihm kenne ich nicht, jedoch hört man des öfteren gutes darüber.

      :wink:
      Sascha

      "You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
      "
      , David Hurwitz
    • Lieber Falstaff, Sscha hat mir inzwischen per PN bestätigt, dass ich "Ruhm" bereits gelesen habe und die Vermessung der Welt aus verglechenden Kritken mit einem Buch meines Bruders kenne. Da irrt man unwissend durch die Welt und wenn es Capriccio nicht gäbe...... :hide:

      Da selbiger schriftstellernder Bruder von Hause aus studierter Physiker ist und die Begabung hat Leuten wie mir Begriffe wie Entropie und Quantenmechanik aufs Angenehmste zu erklären, kann man mir Kehlmann durchaus zumuten.

      Vielleicht eine passende Urlaubslektüre. Mal sehn. :stumm: 8+)



      Dann mach ich gleich nochmal Werbung für diejenigen, die wissenschaftlich interesssiert sind und noch ein gutes und wirklich originelles Buch (und das sag ich nicht nur als Schwester sondern ganz seriös!) für den Urlaub suchen:







      Inzwischen gibt es soviele ausführliche Kritken in der Presse dass ich mich mit den wohlverdienten Lobeshymnen mit Verdacht der Vetternwirtschaft zurückhalten kann.
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)

    • Lieber Sascha, kommt in dem Buch auch eine Frau vor, die sehr tragisch
      in einem Ex-URSS Staat verloren geht und eine andere Frau, die zum
      Sterben in die Schweiz fährt?

      Wenn ja, habe ich das unwissenderweise bei meiner Schwester schon gelesen und den Namen des Autors vergessen. :hide:


      Liebe Feenkönigin,

      genau das ist das Buch. Indes so übel fand ich es nicht, finde es aber gleichzeitig beruhigend, dass Sascha auch nicht vom Hocker fiel. Für den Literaturkritiker Denis Scheck stellt die Geschichte der in die Schweiz reisenden Frau, die mit ihrem Schicksal und ihrem Erfinder hadert, den Höhepunkt dar. Viel besser hat mir die Geschichte mit dem Schauspieler-Double gefallen, dem es gelingt das Leben des echten Schauspielers zur Bedeutungslosigkeit, ja sogar zur Unerwünschtheit zu degradieren - der echte steht vor seiner Tür und wird niccht mehr reingelassen, weil er für einen verrückten Fan gehalten wird. Das ist eine - in meine Augen - recht originelle Geschichte, die der Gesellschaft und ihrem oberflächlichen Personenkult den Spiegel vor die Nase hält.

      Nun mal aber etwas ganz anderes, liebe FQ.

      Thoma de Padova ist Dein Bruder??? (es fehlt noch das erstaunt-Smiley!!). In der aktuellen Spektrum der Wissenschaft wird sein Buch Das Weltgeheimnis rezensiert - und mit viel Lob bedacht. Der Rezensent - und das ist für mich eine echte Kaufüberlegung - schreibt, er hätte nicht geglaubt, dass man noch ein weiteres Buch über Galilei und Kepler auf den Markt bringen könne, selbst im Jahr der Astronomie. Der Autor habe es aber gewagt und die Aufgabe elegant gelöst. Zudem seien die vielen Briefwechsel und interessante Informationen zum zeitgeschichtlichen Geschehen eine echte Bereicherung.

      Du kannst also Deinem Bruder mitteilen, dass er in der vielleicht angesehensten deutschsprachigen Zeitschrift für (Natur)Wissenschaften mit viel Lorbeeren bedacht wurde und demnächst einen weiteren Leser haben wird. :D

      (Komisch, bei de Padova klingelte etwas in meinem Hirn, aber ich konnte den Namen in dem Moment nicht zuordnen... :rolleyes: )


      :wink:
      Wulf

      P.S. Hast Du Dir das Graham-Konzert angehört?
      "Gar nichts erlebt. Auch schön." (Mozart, Tagebuch 13. Juli 1770)
    • "Der Junge im gestreiften Pyjama"

      Liebe Capricciosi,

      ich möchte euch gerne ein Buch ans Herz legen, das ich eben in 3h quasi in mich hineingesaugt habe. Ich möchte nichts weiter über den Inhalt verraten, denn es spricht für sich selber. Ich empfehle daher auch, sich nicht die amazon-Beschreibungen vorher durchzulesen, man sollte es völlig unbelastet anfangen zu lesen.




      Es ist ein Buch, das mich gerade durch die Perspektive des Erzählers sehr erschüttert hat, obwohl ich vorher schon viele Bücher, Biographien zu diesem Thema gelesen habe. Mehr wird nicht verraten.


      LG Mia

    • :jub: Ja, genau das ist mein heissgeliebter Bruder höchstselbst!!!!!!

      Da staunste was, dass eine physikalische Nicht-Schwimmerin wie ich und er aus demselben Nest kommen!

      Dafür kann er nciht singen....... Und ich nicht Schach spielen...... Und er ist nciht bei Capriccio... :D

      Die Kritiken sind wirklich überall bis jetzt so klasse, dass ich vor lauter stolz geschwellter Brust bald gar nicht mehr in meine Kleider passe. :juhuu:

      Und wenn sogar ich Alles verstehe und trotzdem auch Wissenschaftler loben, dann muss es wirklich gut geschrieben sein. Musik kommt auch vor- der Vater von Galileo, Vincenzo Galilei war nämlich ein serh berühmter Musiker seiner Epoche.

      Ich fand das Kehlmann Buch übrigens auch serh interessant, mich hat neben der geschichte von der Frau die zum Sterben fährt allerdings die Sache mit der in den URSS verschollenen Schriftstellerin am meisten beeindruckt . Wenn das Ende nciht so enttäuschend gewesen wäre, würde ich wirklich sagen, ein grosses Stück moderner Erzählkunst.

      Susan Graham........ mir fallen all meien Versäumnisse ein aber im Grunde musst du mit thdeck schimpfen, denn der hat mich so mit Hörbeispielen zum Bewerten bombadiert, dass ich all meine Forumszeiten im Moment den Lautsprecher mit Haydn laufen habe.

      Dabei liebe ich die Graham so! Werde sie sofort zur Motivationsförderung anstellen , ic hhabe nämlich die Cd mit dem gleichen Programm "Frisson français"wenn ich nun gleich weiter brav meine mühsame Schreib-Arbeit in frz. mache. ;(

      Merci

      :fee:

      Ich verschiebe uns mal in den Literatur-Thread!!!
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • Bei dem Umfang dieses Buches passt der Begriffen "wälzen" ausgezeichnet:

      Auf rund neunhundert Seiten zeichnet Johannes Wilms die Biographie Napoleons nach:




      Ich sah diesen Schinken bei Morawa in Wien im Regal liegen, blätterte ein wenig darin- und konnte dann nicht mehr davon lassen. Zwar bin ich erst beim Italienfeldzug angelangt- aber eines muss ich Wilms jetzt schon lassen: Stilistisch ist das Buch ausgezeichnet- und sich an so einen Stoff zu wagen verlangt schon einiges an Mut, denn die Literatur zum Korsen, der durch Korsika zum Franzosen wurde, füllt ja ganze Bibliotheken. Wilms schafft es, sich nicht in der Fülle der Details zu verlieren- und verliert nie die kritische Distanz zum Gegenstand seiner Darstellung.

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Bei mir gibt's zur Zeit ebenfalls französische Geschichte, aber etwas aktueller :D :

      Jens I. Engels: Kleine Geschichte der Dritten französischen Republik (1870-1940)
      Köln/Weimar/Wien 2007

      Ein schöner Überblick, fundiert und gut geschrieben.

      Günther Fuchs, Udo Scholze, Detlev Zimmermann
      Werden und Vergehen einer Demokratie. Frankreichs Dritte Republik in neun Porträts
      Leipzig 2004

      Neun französische Staatsmänner, die ich hier näher kennenlerne. Ebenfalls sehr aufschlußreich.
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Caesar73 schrieb:

      Bei dem Umfang dieses Buches passt der Begriffen "wälzen" ausgezeichnet:

      Auf rund neunhundert Seiten zeichnet Johannes Wilms die Biographie Napoleons nach:




      Ich sah diesen Schinken bei Morawa in Wien im Regal liegen, blätterte ein wenig darin- und konnte dann nicht mehr davon lassen. Zwar bin ich erst beim Italienfeldzug angelangt- aber eines muss ich Wilms jetzt schon lassen: Stilistisch ist das Buch ausgezeichnet- und sich an so einen Stoff zu wagen verlangt schon einiges an Mut, denn die Literatur zum Korsen, der durch Korsika zum Franzosen wurde, füllt ja ganze Bibliotheken. Wilms schafft es, sich nicht in der Fülle der Details zu verlieren- und verliert nie die kritische Distanz zum Gegenstand seiner Darstellung.

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Lieber Christian,

      wenn Du das letzte Exil und das uns alle erwartende Ende hinter Dir hast, schreibe mir doch bitte ob Du diesen biographischen Versuch empfehlen kannst - ich suche noch nach einer empfehlenswerten Biographie des kleinen Korsen.

      Lieben Gruß aus Döbling

      Bernhard


      "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
      Joris-Karl Huysmans
    • Maldoror schrieb:

      Lieber Christian,

      wenn Du das letzte Exil und das uns alle erwartende Ende hinter Dir hast, schreibe mir doch bitte ob Du diesen biographischen Versuch empfehlen kannst - ich suche noch nach einer empfehlenswerten Biographie des kleinen Korsen.


      Mache ich gerne Bernhard!

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Hallo Bernhard,

      ich habe die genannte Napoleon-Biographie vor einigen Jahren gelesen. Ich kann sie uneingeschränkt empfehlen. Es wird darin recht harsch mit dem kleinen Korsen umgesprochen. Es geht in die Richtung: Napoleon musste zwangsläufig an sich selbst scheitern, weil er kein Maß halten konnte und immer, wenn er etwas erreicht hatte, sofort mehr wollte...
      Aber ich will nicht zu viel von der Handlung verraten ... :mlol:
      Stilistisch beschert die Biographie ein spannendes Leseerlebnis.

      Falstaff
    • Merci Christian, merci Hobby-Menschenfeind.

      Wenn das Ganze nicht auf einseitiges Bonaparte-Bashing hinausläuft, könnte das tatsächlich interessanter Stoff sein - und bitte keine Spoiler ;+) .

      Schlaft gut

      Bernhard


      "Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
      Joris-Karl Huysmans
    • Maldoror schrieb:

      Wenn das Ganze nicht auf einseitiges Bonaparte-Bashing hinausläuft, könnte das tatsächlich interessanter Stoff sein


      Einseitiges Bashing? Absolut nicht- nur eben keine Hagiographie- und interessant auf jeden Fall- alleine schon stilistisch ist das Buch ein Vernügen!

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere