Eben gewälzt

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    • Doc Stänker schrieb:

      Der Ärger wurde entfacht von Knappertsbusch und Pfitzner. Die Nazis wurden aufmerksam, so dass am Ende des Streites TM nicht mehr aus dem Urlaub nach München zurück kehrte, sondern die wahrscheinlich lebensrettende Emigration vorzog.
      Ich erlaube mir, hier kurz einzuhaken. Deine Darstellung ist völlig richtig, was den zeitlichen Ablauf anbelangt. Man kann es nicht deutlich genug unterstreichen, dass zunächst nicht die Nazis sich am Wagner-Vortrag stießen und TM abschießen wollten (nein: Goebbels hätte ihn doch liebend gerne als Aushängeschild für das 3. Reich benützt...), sondern dass es in erster Linie die erzreaktionären Kreise in München waren. Die waren zwar keine NS-PGs, aber sie hatten genau die entsprechende Einstellung und bereiteten den Boden, auf dem der Nationalsozialismus zur Blüte kam. Dabei war der 100%-ige Drahtzieher einzig und allein Knappertsbusch, der in einem ersten Brief vom 3.4.1933 den vorbereiteten Protest an Gleichgesinnte schickte und um Unterschrift bat. Pfitzner sprang da natürlich bereitwillig auf den Zug auf. Von den 40 Unterzeichnern des Protests waren aber laut Vaget nur sechs "lokale Nazigrößen"...
      Und wie Vaget weiter schreibt: "Die Nationalsozialisten waren in der Sache des Münchner Wagner-Protests in keiner Weise federführend. Die Aktion wurde von dem nicht nazistischen Establishment des Münchner Kulturlebens getragen. Der sie ins Werk setzte - berechnend und gezielt ins Werk setzte -, war einer aus ihrer Mitte: der Münchner Staatsoperndirektor."
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
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      leverkuehn schrieb:

      Die waren zwar keine NS-PGs, aber sie hatten genau die entsprechende Einstellung und bereiteten den Boden, auf dem der Nationalsozialismus zur Blüte kam.
      Ganz genau. So habe ich es auch bei Vaget gelesen,- man kann Dr. Faustus ja quasi ohne Sekundärliteratur nicht bewältigen.
      Im Übrigen beginnt TM ab den Kapiteln der Münchener Zeit so langsam dieses Milieu vorzuführen. Ich freue mich schon auf die späteren Kapitel, wo es wohl um Preetorius gehen wird

      leverkuehn schrieb:

      Pfitzner sprang da natürlich bereitwillig auf den Zug auf.
      Das wundert mich, da TM und Pfitzner doch jahrelang ein gutes Verhältnis zueinander hatten.

      Ab Seite 190 ca. wird der Roman übrigens leichter lesbar, zwar nicht richtig flüssig oder etwa so einfach wie der Zauberberg, den ich Anno 1978 in einer Woche "verputzte," aber es geht recht ordentlich voran, wenn es auch immer Momente gibt, wo ich die Augen zur Decke verdrehe und mich erst mal erholen muss, Doch das wird seltener.

      Was mir noch auffiel ist folgendes. Das Kapitel, in dem Adrian auf den Teufel trifft, ist deutlich länger als das entsprechende bei Goethe.
      TM wusste eben, das es einfacher ist, einen Juristen zum Bösen zu bekehren als einen Musiker. :D
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
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      Doc Stänker schrieb:

      leverkuehn schrieb:

      Pfitzner sprang da natürlich bereitwillig auf den Zug auf.
      Das wundert mich, da TM und Pfitzner doch jahrelang ein gutes Verhältnis zueinander hatten.
      Das ist aber eigentlich gar nicht verwunderlich. TM hatte zwar in seiner deutschnationalen Phase ein freundschaftliches Verhältnis zu Pfitzner und ihm in den Betrachtungen eines Unpolitischen ein Denkmal gesetzt, was auch 1919 als Sonderdruck mit dem Titel "Pfitzners Palestrina" erschien, aber nach dem Krieg kühlte das Verhältnis schnell ab. Und spätestens mit dem Vortrag Thomas Manns Von deutscher Republik (1922) gab es keine Gemeinsamkeiten mehr zwischen den beiden.

      Details sind in dem äußerst interessanten Buch Vagets Seelenzauber - Thomas Mann und die Musik enthalten, wo ein ganzes Kapitel dem Verhältnis TM - Pfitzner gewidmet ist:

      1925 schreibt Pfitzner zum 50. Geburtstag von Thomas Mann in einem Brief an diesen: "Wir haben uns lange nicht, gesehen. Diese Tatsache könnte das sein, was man Zufall nennt; denn eine Veranlassung, uns zu meiden, ist von keiner Seite ausgesprochen worden. Es drängt mich aber, und ich halte es für meine Pflicht, Ihnen zu sagen, daß ich meinerseits den Zustand, Sie nicht zu sehen, einer Begegnung mit Ihnen vorzog. Nicht leichten Herzens. Denn die wirklichen Freunde meiner Kunst und die Personen, die mir so wenig fernstehen in ihrem Leben und Wirken wie Sie, sind nicht so dicht gesät, als daß mir ein Verzicht auf ihre zeitweilige menschliche Nähe ein Vergnügen wäre. Aber gerade aus diesen Gefühlen heraus ist es meiner Art unmöglich, unehrlich zu sein. So möchte ich Ihnen denn das sagen, was Sie wahrscheinlich schon längst fühlen, daß mich Ihre letzten öffentlichen politischen (um dieses nicht ganz zutreffende Wort zu gebrauchen) Kundgebungen schmerzlich Ihnen entfremdet haben“.

      TM rief ihm ein schmerzliches, ironisches, doch keineswegs unversöhnliches Adieu zu. Er könne verstehen, schreibt dem verstimmten Komponisten am 23.6.1925, dass »meine neueren geistigen Entschlüsse« ihm »zuwider« seien; er bittet ihn aber, zu akzeptieren, dass sie »dem Gefühl einer Verantwortung« entstammen, die für einen Schriftsteller »strenger sein mag, als diejenige, die dem Musiker auferlegt ist«. Der Brief schließt mit der hellsichtigen Diagnose ihres Verhältnisses »sub specie aeterni[tatis]«: »Unsere beiderseitige Stellung in der Zeit weist eigentümliche Verwandtschaften auf. Es steht uns frei, uns zu verfeinden; aber wir werden nicht hindern können, dass künftige Zeiten unsere Namen häufig in einem Atem nennen werden.« Die vielleicht feinste Pointe des Briefes wird, wie es sich hier wohl gehört, in ein Wagner-Zitat gekleidet. Dem Hitler-Verehrer Pfitzner ruft er zu: »Du folgtest selig der Liebe Macht ... «. Die Fortsetzung [...] konnte sich Pfitzner sicher leicht ins Gedächtnis rufen: »folge nun dem, den du lieben musst!«

      In Hitler erblickte er bis zum Ende einen »großen Deutschen« und auch nach Kriegsende rückte Pfitzner bekanntermaßen nicht von seiner Nazi-Gefolgschaft ab, wie insbesondere aus dem Briefwechsel mit Bruno Walter bezüglich des Holocaust zu sehen ist. Und Thomas Mann war für ihn nun gar der größte Nestbeschmutzer und Verunglimpfen von Deutschlands Ehre. »Die Deutschen«, schrieb Pfitzner damals, »haben keine Ehre im Leib - sie verdienen Thomas Mann - schlimmeres [sic] kann ich über sie nicht sagen. « (Brief an Victor Jung). In anderem Zusammenhang schrieb er, »dass ich Niemanden gründlicher verachte als diesen bis zur Lächerlichkeit eitlen und bis zum glatten Volksverrat perfiden Charakter«.

      (zitiert nach Hans Rudolf Vaget Seelenzauber - Thomas Mann und die Musik, S. Fischer Verlag, 2006, S. 209 ff.)
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      Ich bin im zeitlich mittleren Band der großen Kafkabiographie von Stach



      Absolut faszinierend auch als Zeit- und Kulturpanorama (für mich auch faszinierender als das Meiste von Kafka selbst heut für mich ist). Die andren beiden Bände werde ich mir zulegen. Und es doch parallel mal wieder mit Kafkas Erzählungen wenigstens einmal wieder versuchen, nachdem ich vor einiger Zeit im "Schloß" nach 100 Seiten verreckt bin und vom "Verschollenen" vor längerer Zeit auch nicht so überaus begeistert war. Aber diese Biographie, da sag ich ja, trotz der enormen Länge.


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
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      garcia schrieb:

      Absolut faszinierend auch als Zeit- und Kulturpanorama
      Ja genau! Das macht die drei Bände so überaus lesenswert. Und alles scheint belegt zu werden.
      Wenn ich an die Kafka Biografien, die ich früher las so denke, Sokel, Brod und die Abhandlungen von Wilhelm Emrich, dann weht hier ein ganz frischer Wind, beinahe wie im Norden. Nur Stach kommt aus Sachsen.
      Egal. Was Stach für Kafka ist, scheint für mich Vaget mit seinen Schriften zu TM, Wagner und Co zu sein. Ebenfalls faszinierend.
      Gruß aus Kiel

      PS. Leider hat die Stach Biografie mich einem Freund komplett entfremdet. Er, der mit Kafka und Rudi Steiner sympathisierte, wurde fuchsteufelswild, als ich ihm darlegte, dass lt. Stach Kafka den Herrn Steiner für einen Hochstapler und Schwindel hielt. Fortan, wurde Stach als Schwindel (hat keine Ahnung) bezeichnet und meine Begeisterung für ihn wandte sich gegen mich.
      Nun gut.
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      Tja, der Steiner-Rudi war nunmal ein Hochstapler und Schwindler...

      Bei Th. Mann geht mir nichts über die Happrechtbiographie, die trotz / wegen ihrer 2200 Seiten vor allem für die Emigrationsszene Ähnliches leistet wie Stach für die Prager Kulturszene. Auch ähnlich brillant geschrieben. Und keinesfalls eine Heldenverehrung! Wenn Du sie nicht kennst, ich denke, sie müßte Dir sehr zusagen.


      :)
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      Ich dachte seinerzeit, sowas Gutes werde ich nie wieder lesen (Biographien betreffend). Nun also, mit Stach, tatsächlich doch :D
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      Ergänzend zur Stach-Biographie auch wieder Kafka selbst, immer die Erzählungen die biographisch gerade erwähnt werden.



      Eine vernünftige Ausgabe (s.o.) hab ich mir auch besorgt nach Jahrzehnten mit den alten Fischer-TB (ich werde auch zu alt für dieses Augenpulver).

      Bislang seinen Erstling, die "Betrachtungen", das "Urteil" und die "Verwandlung" gelesen.

      Die Betrachtungen, naja, aber schöne Kleinigkeiten sind drin. Mit dem Urteil konnte ich auch nicht mehr anfangen als früher. Die Verwandlung allerdings ist eine Jahrhunderterzählung. Eine Jahrhunderterzählung, jawoll!

      Scheinbar leitet Stach hier eine Kafkarenaissance ein... Den "Verlorenen" habe ich mir in obiger Ausstattung bestellt, den will ich dann parallel zur Biographie lesen.

      Also eventuell ein Kafkajahr im Hause garcia...


      :)
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      Tristram Shandy und Jakob der Fatalist haben wieder zu gefallen gewußt , und so ist es in meinem geregelten Leseleben an der Zeit , die Reihe mit dem natürlichen Nachfolger von Sterne und Diderot , nämlich Jean Paul , fortzusetzen . Die Flegeljahre - ebenso Fragment wie die zuvor gelesenen , und mit noch mehr und - für mich - anstrengenderen Abschweifungen . Aber der Humor wiegt die Mühe auf . Und der Soundtrack dafür , die Papillions , wurde ja kürzlich schon im Klavier-thread von Rosamunde ins Spiel gebracht .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
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      b-major schrieb:

      Tristram Shandy und Jakob der Fatalist
      Also bei Sterne und Diderot kann ich Dir folgen. Gerade von Diderot habe ich mit Genuss die Neuübersetzung von Schmidt-Henkel gelesen. Erschienen bei Matthes & Seitz Berlin.
      Aber Richter?? Ein Freund hat über ihn magistriert (Titan) und mir 100,- DM geboten, wenn ich es schaffe, 100 Seiten von ihm zu lesen. Der Preis ist noch offen.
      Gruß aus Kiel
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      Oh,
      ich habe heute im Doktor Faustus ein äußerst "witziges" Kapitel gelesen.
      Ein französischer Impressario wanzt sich an Adrian Leverkühn ran. Köstlich, köstlich.
      Kapitel 37.
      Gruß aus Kiel
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      Ja, hast Recht. Bei Buddenbrooks hab ich auch einmal laut gelacht......müsste jetzt das Kapitel raussuchen. Als der Konsul Johann vor dem Tor der Versammlung mit dem Pöbel spricht: "Was wollt ihr denn nun eigentlich?" - " Wir wollen eine Republik. " - " Aber ihr habt doch schon eine" usw. Alles auf Dialekt. Und dann schickt er den Revolutionär weg, ihm die Kutsche zu holen. Und der tut es.

      PS: vierter Teil, Kapitel 3.
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      Auch die Erzählung "Das Gesetz", seine Mose-Nacherzählung im Nachklapp seiner Josephromane, ist stellenweise außerordentlich witzig. Kann ich sehr empfehlen!

      Jean Paul harrt meiner Entdeckung - - wie oft bin ich an dem gescheitert! Aber ich spüre, es würde sich so sehr lohnen. Also versuche ich es alle paar Jahre erneut.

      Hier in Stachs Kafkabiographie im zweiten Band gegen das letzte Drittel, die andren beiden kamen heut mit der Post. Ich werde mit Band 3 weitermachen und den ersten zum Schluß lesen, also so wie Stach das geschrieben hat. Weiterhin ein ganz, ganz großartiges Vorhaben was der Stach da gemacht hat. Für so etwas sollten sie in Stockholm mal den Literaturnobelpreis raustun. Besser als für die Dylans und Jelineks und Dario Fos wär das allemal...

      Parallel (kam auch heute und ersetzt meine alte Taschenbuchausgabe) dieser:





      :)
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    • Geständnis

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      Der Major will mal wieder ablenken, denn auch meiner Entdeckung harrt Jean Paul. Theorie und Sekundäres ja, natürlich und berufsbedingt. Ein wenig Herumlesen auch - aber, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, kaum irgendetwas Rundes und Abgeschlossenes. Vor allem halt nahezu frische Reclam-Hefte im Regal, schließlich kann ich mit Büchern umgehen.

      Im Deutschunterricht habe ich ihn weitgehend ausgeklammert - es wäre auch nicht sehr sinnvoll gewesen, ihn in irgendeinen Mittelpunkt zu rücken - die in Bayern ausgewählten Abituraufgaben erreichen im Allgemeinen nicht diesen Grad an schwebener Ironie. Es ist der südlichen Nation fremd. Ich bin ja Nordbayer wie Jean Paul, aber das nützt mir nichts. In München spielt die Musik. Keine Ahnung, wie oft die von uns hier gestellten Aufgaben gewählt werden.

      Vielleicht versuche ich es mal mit der Badereise des Herrn Katzenberger - da habe ich vor vielen Jahren mal eine Literaturverfilmung gesehen, die mir sehr zugesagt hat. Nur ist das wirklich nur eine ganz kleine Wahrheit, die da verbleibt.

      Mit Kafka hingegen habe ich mich viel befasst und ihn gerne vermittelt. Ich halte ihn für den wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts überhaupt.

      PS: Längst bilde ich mir ein, in der Musik viel weiter zu sein als in der Literatur - nur ist das vom zeitlichen Aufwand her eben auch so viel einfacher ...

      PPS: Meinen Respekt hast Du, Meister garcia!

      :) Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
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      Du irrst, b-major, der gute Johann Paul Friedrich Richter wartet da oben selbstverständlich auf den besten Leser den er nie hatte :P um ihn sorglich und fürsorglich durch das Dickicht seiner Abschweifungen, Wunderlichkeiten und Stolperfallen zum goldenen Herzen seiner Prosa zu geleiten...

      Nee, im Ernst, den zu knacken bleibt eine der Lebensaufgaben, an der ich vermutlich scheitern werde. Aber aufgeben? Niemals.


      :)
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      andréjo schrieb:

      Ein wenig Herumlesen auch - aber, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, kaum irgendetwas Rundes und Abgeschlossenes

      garcia schrieb:

      den zu knacken bleibt eine der Lebensaufgaben, an der ich vermutlich scheitern werde
      Soll das heißen , daß Jean Paul umsonst gelebt hat ? Eine Auslese und ein paar Pistazien , und schon öffnet sich auch für euch die kauzige Welt des Jean Paul , eines Meisters der Sprache . - Ich habe auch nicht immer Zugang , aber wenn es flutscht , dann muß man dranbleiben , den Schwung aufnehmen und sich durchtragen lassen . Dafür dann schon mal auf das übliche Tagwerk verzichten , JP ist wichtiger , während Arbeit , Familie & Forum warten können .
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