Eben gewälzt

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    • Niemand hat umsonst gelebt / geschrieben nur weil ich zu dumm bin das aufnehmen zu können :D

      Erstmal stecke ich tief in Kafka, und das wird bis weit in den (Spät-) Sommer auch so bleiben. Bei Musik mich zu verzetteln ist händelbar, bei Literatur bricht dann alles zusammen.

      Aber Jean Paul ist ein Stachel in meinem Fleische... Und diese Wunde beginnt wieder zu jucken, ich werde sie nicht ewig ignorieren können...

      Was empfiehlst du denn als Einstieg? Erstmal den Wutz zum Warmwerden? Flegeljahre? Siebenkäs? Oder gleich mutig in den Titan?


      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • b-major schrieb:

      andréjo schrieb:

      Ein wenig Herumlesen auch - aber, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, kaum irgendetwas Rundes und Abgeschlossenes

      garcia schrieb:

      den zu knacken bleibt eine der Lebensaufgaben, an der ich vermutlich scheitern werde
      Soll das heißen , daß Jean Paul umsonst gelebt hat ? Eine Auslese und ein paar Pistazien , und schon öffnet sich auch für euch die kauzige Welt des Jean Paul , eines Meisters der Sprache . - Ich habe auch nicht immer Zugang , aber wenn es flutscht , dann muß man dranbleiben , den Schwung aufnehmen und sich durchtragen lassen . Dafür dann schon mal auf das übliche Tagwerk verzichten , JP ist wichtiger , während Arbeit , Familie & Forum warten können .
      Hat er umsonst gelebt? Ich glaube, diese Frage hätte ihn nicht interessiert.

      Doch, doch, es hat sich vieles auch für mich geöffnet allein durch die sporadischen Begegnungen mit dem Primärschaffen - ich muss nur jetzt, wo ich nicht mehr im Beruf stehe, endlich den Mut aufbringen, dranzubebleiben - wie Du sagst und es wieder ein wenig anders meinst als ich, könnte ich mir vorstellen -, also die Sekundärbezüge ruhen zu lassen, nicht ständig sachgerecht interpretieren, einordnen und heimlich approximativ aufbereiten [ :cursing: ] zu wollen.

      Eben so vorzugehen, wie ich es mir in der Musik erlaube (1), weil ich es mir in der Musik sozusagen erlauben darf.

      (1) ... und immer wieder und immer öfter eben auch dort nicht mehr erlaube ...

      PS: Eigentlich eine auf viel allgemeinerer Ebene interessante Fragestellung für unser Forum, ein kaum fassbare und bodenlose ... :/

      :) Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • andréjo schrieb:

      den Mut aufbringen, dranzubebleiben
      Nee , da würde ich abraten , das wird nach meiner Erfahrung nichts . Jean Paul läßt sich nicht zwingen .- Ganz konkret war es jetzt bei den Flegeljahren wieder so : wenn ich bei der Testamentseröffnung schmunzeln muß , dann weiß ich , es geht so auch weiter . Stellt sich der Effekt nicht ein , muß ich etwa den Bezug zum vor-vorherigen Satz suchen : abbrechen , Schumann hören , ein anderes Mal erneut probieren . Gilt natürlich nur für mich , soll eigentlich auch nur unterstreichen , daß Zwang nichts bringt . Konzentration ist allerdings in hohem Maße erforderlich . Weil - es entgeht einem sonst ganz schnell etwas , und man verliert den Faden . Aber da muß jeder seinen eigenen Zugang finden . Gönnen tue ich es allen von Herzen . So much fun .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Kamikaze - You Yellow Fiend !"
    • b-major schrieb:

      andréjo schrieb:

      den Mut aufbringen, dranzubebleiben
      Nee , da würde ich abraten , das wird nach meiner Erfahrung nichts . Jean Paul läßt sich nicht zwingen .- Ganz konkret war es jetzt bei den Flegeljahren wieder so : wenn ich bei der Testamentseröffnung schmunzeln muß , dann weiß ich , es geht so auch weiter . Stellt sich der Effekt nicht ein , muß ich etwa den Bezug zum vor-vorherigen Satz suchen : abbrechen , Schumann hören , ein anderes Mal erneut probieren . Gilt natürlich nur für mich , soll eigentlich auch nur unterstreichen , daß Zwang nichts bringt . Konzentration ist allerdings in hohem Maße erforderlich . Weil - es entgeht einem sonst ganz schnell etwas , und man verliert den Faden . Aber da muß jeder seinen eigenen Zugang finden . Gönnen tue ich es allen von Herzen . So much fun .
      Ich könnte das schon schaffen. Es war ja mein Job, der geflissentliche Umgang mit Literatur, der dann doch oft viel Freude bereitet hat, auch in schulischer Hinsicht. Schwieriger ist es mit der Konzentration, das mag sein. Aber hin und wieder löse ich mittlerweile sogar Sudokus der besseren Sorte ... :D :versteck1:

      Danke fürs Gönnen - völlig ironiefrei! :verbeugung2:
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Wie versprochen.
      Anglophile Eltern und da gibt es hier sicherlich einige im Forum, wissen wovon ich schreibe.
      Ich schreibe über DASS EINS A Vorlesebuch für Kinder, aber auch für Erwachsene und Greise und solche die zwischen Erwachsen und Vergreisung sind (ich?)
      Nur das Pubertier wird das Buch wohl nicht goutieren.
      Ich spreche vom "Wind in den Weiden" von Kenneth Grahame.
      Untertitel. "Der Dachs läßt schön grüßen möchte aber auf keinen Fall gestört werden."

      Die Abenteuer von Ratte und Maulwurf mit dem reichen aber verrückten Kröterich, der dauernd Autos zu Schrott fährt, sind wunderbar zu lesen und vorzulesen. So wunderbar, dass es diverse Ableger gibt. Allerdings nicht einen solchen Mist, wie es bei dem anderen Klassiker Puh der Bär gibt.
      Doch wer ein Hörbuch will, sollte zu Harry Rowohlt greifen. Ich habe das Buch selbst vorgelesen und zwar aus der wunderbaren DTV Ausgabe mit Illustrationen von Heinz Edelmann (der auch für die Beatles arbeitete) und natürlich in der Übersetzung von Harry Rowohlt.
      Das 7. Kapitel heißt dann eben "Der Pfeifer vor dem...."

      Gruß aus Kiel

      PS. In der Partei meiner Frau werden die Jungspunde unter uns als "Wiesel" bezeichnet. Das sind die, die bereits im Anzug mit Krawatte zur Welt kommen und alles besser können. Was sie können, ist in solcher Mehrheit zu Parteitagen zu erscheinen, dass sie immer eine/n der ihrigen auf einen Posten durchkriegen. Im Roman vertreiben sie Kröterich aus seinem Schloss und die Freunde müssen es zurück erobern. (Das passt genau!)
      Wer den Roman kennt, weiß, welche Wertschätzung davon ausgeht.

      PPS. Terry Jones hat daraus einen Film gemacht. Mit dabei John Cleese und Eric Idle
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Nur kurz:



      Revolution und Bürgerkrieg in Russland als narrativiertes Wimmelbild. Mitreißend, wegfegend, brutal, schonungslos, lust- und schmerzvoll, tieftraurig und hoffnungstrunken, soghaft, bestürzend modern wie DSCH’s 2. Am Sonntagnachmittag weggezogen. Werde es an Himmelfahrt wohl nochmal lesen.

      Große Literatur.

      Adieu
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Neu

      Gestern war ich das erste Mal seit langer Zeit wieder in einer Buchhandlung. War ein gutes Gefühl. Ich stöberte herum und ging mit diesem Buch hinaus:



      Einige Seiten habe ich bereits hinter mir. Bereits auf der ersten dachte ich wiederholt: "Nein", "Stimmt nicht", "Er hat's nicht verstanden". Verspricht eine interessante Lektüre zu werden.

      Wer sich für Rechtsphilosophie interessiert, sollte indes keinesfalls als erstes zu jenem Buch greifen, sondern lieber zu diesem, das ich zu diesem Großthema zuletzt gelesen habe und das mir sehr gefallen hat:



      Eine Rezension mit näheren Angaben zum Inhalt: zjs-online.com/dat/artikel/2019_2_1299.pdf
    • Neu

      Als Ergänzung zu den drei Bänden der Kafka Biografie Reiner Stachs kann ich empfehlen,- das Kind hat es mir geschenkt-,
      "Reiner Stach: Kafka von Tag zu Tag.
      Eine tagesgenaue Schilderung des Lebens Kafkas, was am welchem Tag passierte.
      Quasi die kondensierte Biografie mit Verweisen..
      Parallel zur Biografie gelesen, ein weiterer Erkenntnisschub.
      Und es geht sehr genau zu:

      Stach über Kafka schrieb:

      16.Januar 1915. K. mit Kopfschmerzen im Cafe Arco. Herzschmerzen zu Hause. Er diktiert erstmals Briefe im Büro der Asbestfarbik.
      Ach so, hier das Buch.

      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Neu

      Es existiert mittlerweile die Stach-Biographie zusammen mit vom Doc empfohlenen "Kafka / Tag für Tag" in 4 Bänden im Schuber. Für 78 Euronen bekommt man dann zu den 2640 Seiten noch einen historischen Stadtplan von Prag dazu... Für den Kafka-Extreminteressierten, der die Stachbio noch nicht hat, sicher ein Angebot das man kaum ablehnen kann.



      :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Neu

      Ein exzellenter Tipp.
      Bei mir kommt er zu spät.
      Ich kaufte erst den 3. Band als TB, man weiß ja nicht. Dann den 1. als TB und zum Schluss den 2. und den Ergänzungsband geschenkt bekommen.
      Jetzt kann ich jeder/m nur empfehlen, gleich den Schuber zu kaufen.
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Neu

      So, nun habe ich ihn durch.
      "Dr. Faustus" von Thomas Mann.

      Ich habe ne schöne gebundene Ausgabe der Büchergilde dazu gehabt.
      Ja, was soll ich noch schreiben?
      Einige Kapitel gefallen mir sehr gut, seine musikalischen Auslassungen haben mich weniger interessiert, dafür aber natürlich das Kapitel, wo Adrian auf den Teufel trifft und die Kapitel, in denen die Münchener Gesellschaft im Mittelpunkt steht, der Zirkel um Kridwiß und deren Diskussionen, sowie das Attentat auf Rudi.
      Da merkte ich auf einmal, dass der Teufel anscheinend alle aus dem Wege räumt, denen Adrian nahe steht, insbesondere später den kleinen Nepomuk.
      Dass der Erzähler nicht betroffen ist, ist auch erklärt. Adrian bleibt trotz des "Du" immer etwas distanziert.
      Ergreifend sind die letzten Kapitel, da wird es ja richtig schaurig, da dreht der gute TM ja richtig auf.
      Kurz und gut: Nachdem ich mich an die Sprache gewöhnt hatte, an den altväterlichen, den teilweise arroganten Tonfall konnte ich manche Kapitel genussvoll lesen.
      Ich verstehe jetzt, weshalb viele große Fans von TM sind. Ich werde es aber nicht mehr. 3 Werke reichen mir (Buddenbrooks, Zauberberg und nun dieses).

      Dr. Faustus vorgelesen zu bekommen und dann auch von ..., das wäre dann doch zuviel des Guten. Das muss nicht sein.
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Neu

      Doc Stänker schrieb:

      Ich verstehe jetzt, weshalb viele große Fans von TM sind. Ich werde es aber nicht mehr. 3 Werke reichen mir (Buddenbrooks, Zauberberg und nun dieses).
      Ich bin eingefleischter TM-Fan, habe aber mit Doktor Faustus trotzdem gewisse Probleme, was die Gesamtidee des Romans anbelangt und auch die schlechte Behandlung Schönbergs im Umfeld der Veröffentlichung. Für mich ist die Krone in TMs Schaffen eindeutig Joseph und seine Brüder, es ist das menschlichste seiner Werke und ein direkter Gegenentwurf zu Wagners Ring des Nibelungen. Joseph ist ein Mensch mit all seinen Schwächen und kein Schlagetot wie Siegfried... Auch damit setzte TM ein Zeichen gegen Hitler.
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Neu

      leverkuehn schrieb:

      Ich bin eingefleischter TM-Fan, habe aber mit Doktor Faustus trotzdem gewisse Probleme, was die Gesamtidee des Romans anbelangt u
      Könntest Du erklären, was Dich genau stört? Ich frage, weil ich vor drei Jahren den Zauberberg erneut gelesen habe - nach 20 Jahren. Vor 20 Jahren hatte ich mehr Schwierigkeiten mit dem Dr. Faustus als bei der zweiten Lektüre, was natürlich an der zeitlichen Differenz liegen ab.
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Neu

      Die Frage ging nicht an mich, ich möchte dennoch einen Aspekt zu Thomas Manns Faustgestalt einbringen, den ich in Peter Michelsens Studie "Faust und die Deutschen" gelesen habe und sehr bedenkenswert finde.

      Eine Problematik der "Doktor Faustus"-Konstellation kann darin gesehen werden, dass das Künstlerschicksal Leverkühns mit dem Deutschsein korreliert. Manns Darstellung des Deutschen als schicksalhaft dämonisch verstrickt bzw. teuflisch gebrandmarkt erhöht dieses. Michelsen sieht hier die Gefahr einer "Hybris tragischer Erwähltheit". Diese Hybris verkörpert nun im Roman die menschlich gleichermaßen erwählte wie isolierte (!) Künstlerfigur Adrian Leverkühn. Und diese symbolisch aufgeladene Konstellation des erwählten Einsamen führt in seinem Fall zu größter künstlerischer Höhe - einem einzigartigen Werk, welchem der Erzähler eine "Unsterblichkeit" attestiert.
      Michelsen abschließend: "So fällt auf das mit dem Teufelsmal gezeichnete Deutschland ein blendender - wenn auch höllischer - Glanz."
      ...schreibt Christoph :wink:
    • Neu

      Caesar73 schrieb:

      leverkuehn schrieb:

      Ich bin eingefleischter TM-Fan, habe aber mit Doktor Faustus trotzdem gewisse Probleme, was die Gesamtidee des Romans anbelangt u
      Könntest Du erklären, was Dich genau stört? Ich frage, weil ich vor drei Jahren den Zauberberg erneut gelesen habe - nach 20 Jahren. Vor 20 Jahren hatte ich mehr Schwierigkeiten mit dem Dr. Faustus als bei der zweiten Lektüre, was natürlich an der zeitlichen Differenz liegen ab.
      "Gesamtidee" war eigentlich unscharf formuliert, es sind eher verschiedene Aspekte. Ich komme z.B. nicht so richtig damit klar, dass die Zwölftonmusik herhalten muss als Symbol für den Weg in den Abgrund. Auch der Antisemitismus, der schon lange vor Hitler Urständ feierte in Deutschland und Österreich, kommt eigentlich nicht vor, wohingegen die Figuren wie Breisacher und Fitelberg nicht übermäßig sympathisch dargestellt sind und sogar einen versteckten Antisemitismus des Autors vermuten lassen könnten. Und im 46. Kapitel (Buchenwald) wird nicht über den jüdischen Holocaust gesprochen, wiewohl Thomas Mann davon weit mehr wusste. Ich müsste den Roman noch einmal neu lesen (nach ca. 10-12 Jahren) um das noch klarer zu benennen, oder vielleicht auch eine neue Sicht zu gewinnen...
      Das Buch hat sicher auch eine Bedeutung als versteckte Autobiographie. Denn TM selbst war seine wahre und geheime Liebe auch verwehrt, damit er sein Lebenswerk zu schaffen konnte. Da ist seit Veröffentlichung der Tagebücher sehr viel ans Licht gekommen, was dem Roman eine neue Sichtweise gibt.
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      Was ist heute Kunst ? Eine Wallfahrt auf Erbsen. (Thomas Mann, Doktor Faustus, Kap. XXV)
    • Neu


      Im Nachklapp zu Dr. Faustus habe ich ein paar Stunden verschiedene Kapitel dieses Buches und auch die aufschlussreichen Anmerkungen gelesen.
      "Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik" ist sicherlich zu nennen, sowie die Schriften über Wagner.
      Biografische Ähnlichkeiten sind in der Tat recht verblüffend, wie kopiert fast.
      Das Verhalten Adrians am Tage seines Zusammenbruches scheint ebenfalls Nietzsches Biografie abgekupfert. Nur Nietzsches Verhalten 2 Jahre vor dem Zusammenbruch wird auf 1 Tag "zusammengedampft."
      saez.ch/journalfile/view/artic…ez_2000_07005.pdf/rsrc/jf
      Für mich soll es dennoch nun reichen. Es waren interessante 2 Wochen.
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
    • Neu

      Damit der gute Major sich keine Sorgen machen muss.
      Auf dem Tisch, der die zu lesenden Bücher aufnimmt, liegt als Oberstes:
      "Gegen den Tag"

      Das muss ich einfach noch einmal lesen, vielleicht auch nur auszugsweise.
      TP hat ja wie TM die schrullige Angewohnheit, sein Personal mit besonders gewitzten Namen auszustatten.
      Und. Es gibt eine klare Verbindung zwischen drei seiner Hauptwerke.
      "A screaming came upon the Sky", so fängt Gravities Rainbow an.
      statt der Raketen dann "Snow-Balls have flown their Arcs" in Mason & Dixon und nun im Luftschiff
      "Now single up all lines"

      Das Thema des Buches wird von Theolonius Monk vorgegeben. "It*s always night, or we wouldn't need light"
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)