Wieviel Klassik-CDs benötigt man wirklich?

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    • Wenn ich das hier alles so lese, bleibt mir nur noch *facepalm*...meine Merklisten sind wahrscheinlich grad mal 20 Titel stark und eine Ordnung hat mein Regal auch nie gesehen bzw. wenn ich's mal versucht habe, war die Unordnung schnell wieder da. Allerdings habe ich auch bei Weitem nicht so viele Tonträger wie die meisten hier.
      Auch meine Digitalien-Dateien sind recht ungeordnet, da entdecke ich auch hin- und wieder beim Entmüllen einige Dinge von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie schon auf Festplatte habe, sehr amüsant meistens.
      "Allwissende! Urweltweise!
      Erda! Erda! Ewiges Weib!"
    • Kosegarten schrieb:

      sind das übersetzt ins numerische 8.500?
      Keine Ahnung. Bei der letzten Zählung (einräumen nach dem letzten Umzug vor ein paar Jahren) waren es wohl etwas über 5.000 ... und Boxen sind seitdem ziemlich billig geworden ...

      Gruß
      MB

      :wink1:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Eusebius schrieb:

      Boxenstopp
      2-3mal pro Rennen... :D

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      Ich habe ein recht gutes Gedächtnis, obwohl mir auch schon Doppelkäufe passiert sind (zumeist mit anderen Covern). Letztendlich muß ich wissen, wo ich etwas grob hingestellt habe, um es wiederfinden zu können, aber da mir der Platz auch allmählich ausgeht, muß ich manchmal weitersuchen. Zum Glück habe ich dafür auch meine Stellen.

      Mir passiert es eher, daß ich in die diversen Kartons mit den Neuerwerbungen hineinschaue und Sachen finde, die ich vor viel zu langer Zeit erworben und noch nicht gehört hatte. Inzwischen geht die Zeitschere von Kaufen zu Hören weit auseinander - entweder ich kaufe es und höre es sofort oder es landet für Wochen/Monate/Jahre in die Kartons.


      jd ;(
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Merklisten mit mehreren hundert items haben bei mir oft die Funktion "aufgeschoben ist irgendwann aufgehoben". Oder auch beim Warten auf Sonderangebote.
      Eine Datenbank der eigenen CDs habe ich vor über 20 Jahren mal geführt, als ich mit Anfang 20 superstolz auf meine 150 oder so CDs gewesen bin. Das habe ich schon seit vielen Jahren aufgegeben.
      (Meiner Erinnerung nach habe ich ein einziges Mal eine CD versehentlich doppelt gekauft, das waren aber unterschiedliche Labels und eine andere Zusammenstellung (eine relativ frühe Aufnahme des Artemis Q mit zwei Beethovenquartetten, die ich schon als Teil einer Doppel-CD besaß), hatte nichts mit Unordnung zu tun.))

      Ich habe irgendwann mal von alphabetischer auf chronologische Ordnung umgestellt. Vorteil ist, dass man manche Anthologien hier ganz gut in die "Hauptsammlung" einordnen kann und Geburtsjahre lernt, Nachteil ist, dass man manchmal ein wenig suchen muss, weil man nicht mehr auswendig weiß, wer wann geboren ist.
      Innerhalb der Komponisten sortiere ich normalerweise (manchmal bin ich zu schludrig, oder es ist wegen relativ weniger CDs egal) ungefähr wie das HWV: Weltliche/Geistliche Vokalmusik, Orchestermusik, Kammermusik aufsteigend nach Anzahl der Stimmen/Musiker, Klaviermusik. (Nur bei Bach natürlich halbwegs nach BWV). Ich hatte das aber schon lange so ähnlich sortiert, nur manchmal mit Klavier vor Kammer oder Vokal nach Instrumental, und habe es irgendwann mal weitgehend angepasst. Es sind aber bei mir vermutlich nur bei Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert so viele Scheiben vorhanden, dass diese Binnenordnung relevant ist, weil man sich sonst schlecht zurechtfinden würde.

      Problematisch sind "Interpretenboxen", die stehen normalerweise extra und alphabetisch nach Interpret, ebenso einige, die aufgrund des Formats sonst nicht passen. Einzel-CDs mit Werken mehrerer Komponisten werden entweder aufgrund eines "Hauptwerks" beim entsprechenden Komponisten eingeordnet, oder bei den Anthologien.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)