Kulturförderung 2014 -Aktueller Stand-

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  • Kulturförderung 2014 -Aktueller Stand-

    Kulturförderung 2014: TEMA-Vortex temporum


    Da uns für diese Förderung kein Förderantrag vorliegt (diese Förderung für 2014 wurde bereits vom alten Vorstand bewilligt), hier nun die Ankündigung des TEMA-Konzertes aus dem entsprechenden thread

    Ensemble Tema -- Vortex Temporum


    Ensemble Tema -- Vortex Temporum

    Liebe Capricciosi!

    Im vergangenen Jahr konnte das Ensemble Tema dank der großzügigen Unterstützung des Capriccio-Kulturforums ein erfolgreiches Konzert mit Werken von Schönberg, Rihm, Heera Kim und Dariusz Przybylski sowie eine Uraufführung des jungen spanischen Komponisten Luis Codera Puzo in Karlsruhe veranstalten. Am 1. März ist es für uns wieder soweit. Wir haben auch diesmal eine Uraufführung auf dem Programm sowie eine deutsche Erstaufführung und zwei große Klassiker, die Sonate für Saxophon und Klavier von Edisson Denissow und Vortex Temporum von Gérard Grisey. Das Konzet in Kürze geschildert:

    Samstag, den 01. März 2014, 19:00 Uhr

    Albert-Schweitzer-Saal, Karlsruhe (Reinhold-Frank-Straße 48a, 76133 Karlsruhe)

    Es spielt das Ensemble Tema mit Björn Sperling (Bratsche), Dirigent: Prof. Lennart Dohms (Bern)

    Programm:

    Edisson Denissow: Sonate für Saxophon und Klavier
    Eunsun Lee: Oechim für Fl., Klar., Vn., Vc., Kl. (DE)
    Evgeni Orkin: Kammersymphonie Nr. 9 Olimpia für Fl., 2 Sax., Vn., Vc., Schz., Kl.

    --Pause--

    Gérard Grisey: Vortex Temporum

    Es wird ein Gesprächskonzert mit Prof. Dohms und mir als Moderatoren
    Wir förderten dieses Konzert mit 3.200 EUR für das Ensemble (Saalmiete etc.) + 2 mal 450 EUR für die Techniker (Audio- und Videomitschnitte).

    Wie der live-Mitschnitt den Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht wird, ist bereits in Planung.



    LG Lotte

  • Kulturförderung 2014: Rhön-Gymnasium Bad Neustatt

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Dieses Jahr widmet sich das Ensemble des Rhön-Gymnasiumsin in intimer Kammerspiel-Manier einer der bekanntesten und beliebtesten Figuren nicht nur der Kinder-, sondern auch der Weltliteratur: Alice.

    Ihre Abenteuer als Siebenjährige im Wunderland und hinter den Spiegeln hat seit rund 150 Jahren (das erste Buch erschien 1865) Kindern wie Erwachsenen unzählige Tore zu unzähligen Phantasien aufgestoßen, und Literaturwissenschaftler brüten noch heute über der üppigen Metaphorik, den mathematischen Versteckspielen und den sprachlichen Geheimnissen des ersten Autoren der Nonsense-Literatur, Lewis Carroll, welcher mit den Alice-Geschichten Größen wie James Joyce oder T.S. Eliot nachhaltig beeinflusste.

    Doch nicht nur dieses literarische Phänomen, auch das Kind Alice wird älter, und unsere Alice steht an der Schwelle des Erwachsenwerdens. Unser Stück ist demnach auch kein Aufguß der bekannten Geschichten, sondern, um es neudeutsch auszudrücken, ein „Sequel“: Eine Fortsetzung. Wie reagiert die junge Frau auf skurrile neue und vertraut-unvertraute alte Begegnungen im Wunderland, wohin es sie – diesmal in Begleitung ihrer Schwester – nach langer Zeit wieder verschlägt?

    Ich freue mich sehr, dieses Jahr eine frische, interessierte und begabte Crew gewonnen zu haben für das Projekt.

    "ALICE“ – Unter der Oberfläche

    Die Aufführungen, zu denen wir Sie bereits jetzt herzlich einladen, finden statt am

    Freitag, 18. Juli 2014, 19.30 Uhr
    Samstag, 19. Juli 2014, 19.30 Uhr,

    dieses Jahr letztmals in unserer noch stehenden Stadthalle Bad Neustadt.

    Und es ist für das Ensemble des Rhön-Gymnasiums, das als Institution seit 2003 auf dieser Bühne steht, eine besondere Ehre, dass unsere ALICE das unwiederbringlich letzte Event sein wird, welches die alte, würdige Stadthalle beherbergen wird, bevor sie für immer ihre Pforten schließt, um einem Neubau zu weichen. Unser Kammerspiel, das – keine Angst – nicht so ausladend sein wird wie unsere letztjährige Produktion, wird großen persönlichen Einsatz jedes einzelnen und natürlich auch darüber hinaus ihren finanziellen Tribut fordern, denn wir bemühen uns, unserem Qualitätsanspruch, der mit den Jahren gewachsen und gereift ist und bis hin zu überregionaler Aufmerksamkeit Anerkennung findet, gerecht zu werden. Um die 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 werden an diesem Projekt beteiligt sein. Oberstes Ziel ist es, den Mitwirkenden über die durch das System Schule begrenzten Möglichkeiten hinaus Selbständigkeit, Eigeninitiative und Teamgeist zu vermitteln sowie zu ermöglichen. Die verschiedenen Teams (Schauspiel, Kulisse, Kostüme, Musik, Schaukampf, Licht- und Tontechnik) organisieren sich in weiten Teilen selbst, kommunizieren und agieren in Eigenregie und bekommen Anweisungen "von oben" nur dort, wo es unabdingbar ist.

    Jedem Team steht ein "Chef", eine "Chefin" aus den eigenen Reihen vor, die in schulisch vertretbaren Grenzen verantwortlich für ihre Crews sind. So werden die Schülerinnen und Schüler bereits hier auf die Strukturen des Berufslebens vorbereitet. Auf diese Weise entwickeln die Beteiligten auch einen Sinn für interdisziplinäres Handeln und Denken. Literatur, Schauspielerei, Sport, Kunst, Musik, aber auch Handwerk und Technik gehen Hand in Hand, es wird gelernt, diese Bereiche zu verbinden und vor allem - an einem Strang zu ziehen, denn am Ende steht ein über die Schulfamilie hinausgehendes und weithin beachtetes Ergebnis.

    Schultheater muss nicht billig wirken, „nur“ weil es Schultheater ist. Doch was nicht billig wirken will, ist auch nicht billig zu haben…

    Durch die Tatsache, dass es - mangels einer annehmbaren Aufführungsmöglichkeit in der Schule - eben seit 2003 die externe Spielstätte für seine Vorstellungen nutzt, ist das Ensemble des Rhön-Gymnasiums mittlerweile zu einem festen Punkt in der kulturellen Landschaft Bad Neustadts und seiner Umgebung geworden. Mit seiner Präsentation auf der Schul-Homepage und in sozialen Netzwerken bekommen wir auch häufig interessierte, positive Rückmeldungen von anderen Schulen und Institutionen. Das große Interesse in der Bevölkerung Bad Neustadts und Umgebung zeigt sich allein durch enorme Besucherzahlen.

    Wir verzeichnen jedes Jahr über 1000 Zuschauer. Eine große Halle bedingt, für eine befriedigende elektronische Verstärkung zu sorgen. Da weder die Schule noch die Stadthalle über genügend adäquates Equipment verfügen, werden wir entsprechende Geräte anzumieten haben. Gleiches gilt für ein optimales Lichtdesign, denn erst das Licht macht Theater zu der Zauberwelt, die der Zuschauer erwartet. Dazu kommen Bühnenausstattung, Kostüme, Mietkosten, Logistik, GEMA-Gebühren (auch dieses Jahr gibt es wieder Musik!) etc.

    Nach unseren vorläufigen Einschätzungen wird also die Produktion Um die 6500.- EURO kosten. Durch Abendspenden - Eintrittskarten zu verkaufen hat sich in der Vergangenheit als noch weniger lukrativ herausgestellt - werden wir erfahrungsgemäß gerade einmal 20 % decken können. Wir sind also dringend auf baldige wie kräftige finanzielle Hilfe durch unseren Schulträger, durch den Verein der Freunde und durch den Elternbeirat, vor allem aber durch an kultureller Förderung unserer Jugend interessierte Sponsoren angewiesen.

    Sponsoren erhalten

    - eine Erwähnung im Programmheft (Hochglanzdruck), bei größeren Spenden mit Logo bis hin zu einer eigenen Seite
    - die Möglichkeit, sich/das Unternehmen auf dem Aufführungsgelände mit Flyern, Banner, Infostand oder ähnlichem zupräsentieren.

    Das Ensemble des Rhön-Gymnasiums bedankt sich für Ihre Mithilfe!
    Wir haben beschlossen, uns mit Fördergeldern in Höhe von 900,00 Euro zu beteiligen (wie bereits im letzten Jahr).


    LG Lotte

  • Kulturförderung 2014: Daniel Vargas
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin Musikstudent der Fachrichtung Violoncello und Komposition an der Akademie für Tonkunst Darmstadt und komme aus Kolumbien. Ich möchte mich und mein Projekt vorstellen um mich für Fördergelder zu bewerben.

    Im Konzert III der Darmstädter Tage für neue Musik 2013 wurde mein Stück Scaasi Egroj für Sopran, Klarinette, Cello und Klavier mit dem Text des kolumbianischen Dichters Jorge Isaacs uraufgeführt. Da das Stück beim Publikum und der Presse einen sehr guten und warmen Empfang gehabt hat und da ich nur die Hälfte der Dichtung verwendet habe, habe ich mir vorgenommen, das Stück weiter zu schreiben und es in einen Liederzyklus umzusetzen.

    Da ich mit der Verbreitung der kolumbianischen Musik und deren Elemente in Europa beschäftigt bin und da diese Elemente mich beim Schreiben dieses Stücks beeinflusst haben, möchte ich den Liederzyklus im Konzert vorstellen. Deswegen wende ich mich an Sie, um mich für Fördergelder zu bewerben, um das Schreiben und Aufführen dieses Projektes möglich zu machen.

    Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich Ihnen die ungefähren Kosten nennen. Ich danke Ihnen für Ihre Zeit und Aufmerksamkeit und freue mich auf Ihre Antwort.

    Mit Freundlichen Grüßen,

    Daniel Vargas
    Es wurde eine Musikprobe und eine Kostenaufstellung über ca. 6.000 Euro (Kompostionskosten, Bezahlung der Musiker, Saalmiete, Werbung, etc.) an uns gesandt.

    Da diese Kosten zur Förderung für unser Jahresbudget zu hoch waren, entschieden wir uns dazu, zunächst die Komposition mit 1.600 Euro zu fördern.

    Über eine etwaige weitere Förderung der Uraufführung wird in einem neuen Verfahren zu gegebener Zeit entschieden.


    LG Lotte