Hunde in der Musikgeschichte

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    • Mauerblümchen schrieb:

      Ich bin für das Wildschwein.
      Hm, warum nicht. Wobei ich hier gern beim Hund bleiben würde.

      Übrigens: Agravains Elgar-Beispiel (# 2) hätte mir eigentlich auch einfallen müssen, da mir die Geschichte erst kürzlich im Konzertsaal begegnet ist, mit erläuterndem Vortrag. ;+)

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Mauerblümchen schrieb:

      Ich bin für das Wildschwein. Angefangen beim Freischütz: "Ein schwarzer Eber bricht durchs Gebüsch" (wie unappetitlich).


      35 weitere Tierthreads stehen vor meinem geistigen Auge ("Werke mit Riesenkalmaren in Einzeleinspielungen", "Eben verspeist" mit Splitterpotential usw.)... 8+)


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Für Riesenkalmare, Seeungeheuer und alles, was nicht Hund ist, gilt: Wir müssen leider draußen bleiben! X(

      Bei Amazon habe ich noch gefunden:

      Cesar Bresgen: Brüderlein Hund. Oper für die Jugend in 3 Bildern (1953)

      Kenne ich aber nicht.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Hunde mag ich auch :klatsch: .
      Ich hoffe mal, dass ich das Thema nicht verfehle weil Du's nicht mehr zur "klassischen Musik" zählst... von Leonhard Bernstein gibt es Elegy for Mippy 2 für Soloposaune "http://www.youtube.com/watch?v=TazHZOcW-L0" bei dem Stück geht es um einen Hund.
    • "Ein schwarzer Eber bricht durchs Gebüsch" (wie unappetitlich).
      :mlol:

      Lang Lang heisst eigentlich Wau Wau.

      Ein ehemaliger Kollege mit Abneigung gegen Lang Lang (nachvollziehbar) nennt ihn Hau Hau. Das klingt sowohl nach Hund wie nach Klavierstil.

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • binchenTrbOb schrieb:

      Ich hoffe mal, dass ich das Thema nicht verfehle [...]
      Ich denke, das paßt schon. Hab's gerade angehört (ist ja kurz): nettes Stück, war mir noch unbekannt. Danke! :)

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Gurnemanz schrieb:

      Für Riesenkalmare, Seeungeheuer und alles, was nicht Hund ist, gilt: Wir müssen leider draußen bleiben!
      Wie sieht es mit Seehunden oder Flughunden aus?
      Aber ich glaube da gibt es eh eher nix.




      Herzliche Grüße:
      KALEVALA :wink:
      Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


      Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)
    • In einer Kantate ("Wer sich rächet, an dem wird sich der Herr wieder rächen"), die von J. S. Bach zum 6. Sonntag nach Trinitatis, dem 8. Juli 1725 in Leipzig aufgeführt wurde, gibt es ein Rezitativ, das wie folgt beginnt: "Ein Hund beißt in den Stein, womit man nach ihm wirft, und ist doch nur vergebens."

      Von dieser Kantate wurde nur ein Textdruck in St. Peterburg aufgefunden. Es ist nicht einmal klar, ob die Musik tatsächlich von J. S. Bach ist.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Zwielicht schrieb:



      An irgendwelche lautmalerischen Hundeimitationen in Elektra (oder sonst bei Strauss) kann ich mich allerdings nicht erinnern. Im Gegensatz zu Vivaldi, Schubert und Elgar. Eigentlich erstaunlich.


      Viele Grüße

      Bernd


      Doch doch, an dieser Stelle im Monolog, "die Hunde, die dir die Füße leckten" wird Hundegebell nachgeahmt...
      Ein Mann, der kleine Kinder und Hunde haßt, kann kein so schlechter Mensch sein. (W. C. Fields)
    • Chopins sogenannter "Minutenwalzer" in Des-Dur (op. 64 Nr. 1) wurde angeblich durch einen jungen Hund inspiriert, der sich selbst in den Schwanz zu beißen versuchte und dabei dauernd im Kreis lief.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • nochmals: Jolivet: Suite Delphique - Les chiens de l'Erèbe

      Lieber andréjo, rate mal, wem ich die Aufnahme verdanke?
      Ich erinnere mich an den Kontext, werter Gurnemanz! Das ist auch schon wieder einige Zeit her! :)

      Soeben habe ich mir die Aufnahme der Komposition aufgelegt. Sie ist stärker, als ich es in Erinnerung hatte, ausgesprochen klangmalerisch, ja bisweilen filmmusikhaft, ohne den herben Stil ihres Schöpfers zu verleugnen. Besonders interessant finde ich, dass die Ondes Martenot sehr unterschiedlich eingesetzt werden und im erwähnten Satz über die Wachhunde der Unterwelt das täuschend echt imitierte Geheul bisweilen ganz zwanglos übergeht in die grelle Künstlichkeit des elektrischen Modeinstruments der frühen Nachkriegszeit, welches Jolivet bekanntlich auch in einem aparten Solokonzert eingesetzt hat.

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Auch in der "schönen Müllerin" gibts Hunde: "und lass deine klaffenden Hunde zu Haus" (Nr. 14: Der Jäger).
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      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Bedauerlicherweise wohl außerhalb der Fragestellung: Stockhausen, "Sirius" (der sog. Hundsstern im Sternbild des großen Hundes).
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      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Die Ondes Martenot heulen als Höllenhund ziemlich schauderhaft in Honeggers Johanna.
      Da muss Dein kleiner Kläffer noch ziemlich zulegen...
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms