Klassische Musik in Spielfilmen

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    • Josquin Dufay schrieb:

      Frank Pronath schrieb:

      Das hat Beethoven nicht verdient!

      Beethoven hat Vieles nicht verdient - aber dieser Film hat mich erst richtig auf ihn aufmerksam gemacht. Ganz nebenbei - ein sehr unterschätzter Film.

      jd :wink:

      Bei mir war es umgekehrt. Durch Beethoven bin ich erst auf diesen Film aufmerksam geworden. Immer wenn ich jetzt den besagten Teil aus der 7. Symphonie höre, sehe ich die Schlusssequenz aus Zardoz vor mir. ist das nicht furchtbar?
      :wink:
    • Frank Pronath schrieb:

      Bei mir war es umgekehrt. Durch Beethoven bin ich erst auf diesen Film aufmerksam geworden. Immer wenn ich jetzt den besagten Teil aus der 7. Symphonie höre, sehe ich die Schlusssequenz aus Zardoz vor mir. ist das nicht furchtbar?
      Ich habe gerade gesehen, dass du letztes Jahr schon etwas dazu in meinem Thread geschrieben hast. Wegen dem Link wollte ich deinen Beitrag hier gerne zitieren:


      Zardoz




      Leider hat mir einer der dämlichsten Science-Fiction-Filme für immer Beethovens 7. Symphonie versaut:



      "http://www.youtube.com/watch?v=fr4T_0X3efc" (ab 2.:27)



      Ich werde nie mehr den 2. Satz hören können ohne an diesen fliegenden
      Stein zu denken. Glücklicherweise ist das nur ein Ausnahmefall
      geblieben.
    • Im Kino gab es eine Film-Vorankündigung, ein französischer Film, "Bevor der Winter kommt", aber - wohl ganz dick mit der Orgelsymphonie von St-Saens unterlegt
      "http://www.filmstarts.de/kritiken/212752/trailer/19540975.html"


      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • Weil ich ihn gerade gesehen habe:



      Hier ist es Boccherini, der eine große Rolle spielt, wobei es auch Haydn, Mozart oder sonst irgendjemand sein könnte, der als Vorwand diente. Ist halt nun mal B.

      Irgendwie empfinde ich den Film schon als ein bisserl veraltet. Nett, aber auch betulich. Mrs Wilberforce ist allerdings großartig.

      :wink: Wolfram
    • :!: :!:

      nur Anfangs- und Schluss-Sequenz sind entspr. unterlegt - und zwar mit Teilen des ersten der "Vier ernsten Gesänge" (Brahms, op.121 / Kathleen Ferrier)!
      <= und eben drum ist mir diese "klassische Musik im Spielfilm" erinnerlicher als Dutzende anderer "Vereinnahmungen" :jaja1: :jaja1:

      Ceterum censeo . . .



      Der 60-Minüter "Tatjana" (!! übr. mit Kaurismäki-Urgestein Matti Pellonpää in seiner letzten Rolle !!) ist bei den Kritikern wohl nicht besonders weggekommen . . .
      <= für mich freilich auch eher ein Sampler aus (durchweg hörenswerten!) Musikvideos, die notdürftig mit einer Art Handlung zusammengehalten sind...
      U N D mittig und gegen Ende wird zweimal das Hauptthema des Schlusssatzes der Cajkovski-"Pathétique" eingespielt - - -
      - - - auf eine Art und Weise, die gestrenge Cajkovski-Exegeten erzürnen möge - schräg (d. h. kaurismäkanisch) gesehen funktioniert`s allerdings bestens :)
      Alexa: Was ist ein gerechter Lohn? - Das weiß ich leider nicht!
      Peter Kessen "Disruptor Amazon"

      Hollywood ist ein Witz - nicht hassenswert...
      Aki Kaurismäki
    • Wolfram schrieb:

      Irgendwie empfinde ich den Film schon als ein bisserl veraltet. Nett, aber auch betulich.
      Ausgerechnet über Ladykillers sagst du das? Dabei gibt es doch meilenweit keine Groteske, die so elegant durch alle Untiefen durchführt wie dieser Film.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin Dufay schrieb:

      Ausgerechnet über Ladykillers sagst du das? Dabei gibt es doch meilenweit keine Groteske, die so elegant durch alle Untiefen durchführt wie dieser Film.
      Naja, für'n 'ne Groteske ist er mir doch zu wenig grotesk. A bisserl schriller wäre ganz nett, vielleicht ein anderes Tempo. Ich will ja nicht sagen, dass ich ihn schlecht finde, aber halt doch sehr 50iger. Eine Neuverfilmung mit Stephen Fry und Konsorten wäre vielleicht was.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      Naja, für'n 'ne Groteske ist er mir doch zu wenig grotesk. A bisserl schriller wäre ganz nett, vielleicht ein anderes Tempo.
      Noch grotesker? Dann wäre er so trashig, daß sich Meine liebe Rabenmutter (1981) dagegen wie ein unterkühltes Drama ausmacht... :cursing:

      Das Coen-Remake zeigt doch, wie sehr es daneben gehen kann... <X
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      Hudebux
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    • Josquin Dufay schrieb:

      Noch grotesker? Dann wäre er so trashig, daß sich Meine liebe Rabenmutter (1981) dagegen wie ein unterkühltes Drama ausmacht...
      Na, da gibt es wohl noch ein paar Abstufungen. Trash soll es ja nun nicht werden, aber doch moderner, flotter.

      Josquin Dufay schrieb:

      Das Coen-Remake zeigt doch, wie sehr es daneben gehen kann...
      Das kenne ich zum Glück nicht. :D Die Story gehört nach England.

      Aber ich befürchte, wir kommen da nicht zusammen. Demnächst werde ich mir mal wieder 'Kind Hearts and Coronets' vornehmen. Mal sehen, wie der auf mich nun wirkt. ^^
      :wink: Wolfram