Wien, Vereinigte Bühnen - Ronacher - Mary Poppins.

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    • Wien, Vereinigte Bühnen - Ronacher - Mary Poppins.

      Ich muss mich erst derfangen aber was die Vereinigen Bühnen Wien im Ronacher brachten war einfach "Supercalifragilisticexpialigetisch", wie es im Musical nach den Geschichten von Pil Travers und den Film von Walt Disney heißt.

      Und Wien, wo meiner Meinung nicht grade jedes Musical "Spitze" war, hat eines jetzt das jung, also Kristin und mich, und halbjung - den Kinden sehr gefällt. Nun wir haben zwar nicht in der selben Reihe gesessen, ich muss sagen wir waren etwas entfernt, aber Mary Poppins flog beim Abschied an mir vorbei und gab ihren Zauber an uns und alle Zuseher zurück.

      Man darf natürlich nicht gleich denken jetzt kommt der Film, aber was die Bühnentechnik, die Ausstattung und die Sänger und auch die -innen da machten war imposant, großartig und wie schon oben geschrieben "Supercalifragilistic....., na eben.... [auswendig lernen, denn das Wort kann man gebrauchen!]

      Die Abendbesetzung entsprach der Premierenbesetzung vom 1.10.2014, also Mary Poppins war die bezaubernde Annemieke Van Dam, die konnte tanzen, singen und fliegen dass es einem vom Hocker rieß und auch gleichwertig gut David Boyd als Bert, unterstützt von den Kindern Jane und Michel Banks - hier Katherina Kemp und Moritz Krainz.

      Die Eltern George und Winifred Banks - Reinwald Kranner und Milica Jovanovic sangen nicht nur gut sie konnten auch gut tanzen. Wo wir beim Tanzen wären, was sich hier ereignete war fulminant. Aber das war ja nicht alles vor den Stufen der Kirche von St. Paul war ja die Vogelfutterfrau - Sandra Pires und die sang sogar noch besser als Mary Poppins ohne der Letzteren nahezutreten.

      Noch eine kommt und das ist die ehemalige Kinderfrau von Mr. Banks - Miss Andrew - Maaike Schuurmans und was und wie die singt und tanzt ist zwar ein kunstvolles Gekreisch und kunstvolles Gehopse das es einem mitreißt. Diese Frau, so unsympathisch sie rüber kommt, ist grandios. Noch zu nennen die Dienerschaft im Haus Banks, das ist die resolute Köchin Mrs. Bill - Tania Golden und das Faktotum Robertson Ay - Niklas Abel und wenn ich irgendwem vergessen habe, so entschuldige ich mich vornehm.

      Wie auch die Bankangestellten und -direktoren die sehr gut waren, aber da mir die Bank nicht mehr Pension gibt übergehe ich das vornehm, wie gesagt!

      Das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter Carsen Paap spielte schmissig, und ich dachte nach dem 1. Akt ist es aus, aber ich wurde von meiner jugendlichen Nachbarsfamilie, mit reizender Tochter, aufgeklärt - es gibt noch einen Akt und es wäre schad' drum g'wesen wenn ich den versäumt hätte, denn Mary Poppins kam ja zurück geflogen.

      Am Schluss ein Riesen- und Stehender Applaus, wie mir Kristin danach sagte, der berechtigt war und ein vergnügtes Publkikum und Musicalensemble zurückblieb.

      Danke liebe Kristin und Deinen Töchtern möchte ich sagen denn ich war sehr angetan, es war heiterer als in der Michaelergruft und bewegter von den Darstellern her auch temperamentvoller. Nix gegen die Michaelergruft.

      :juhu: :juhu: :jub: :juhuu: :wink: :wink:

      Regie führte Richard Eyre. (Anmerkung für die Regisseurliste.) AlexanderK, Moderation
    • Lieber AlexanderK !

      Ich danke schön, die Regie habe ich ja ganz links liegenlassen - wenn ich Dich nicht hätte! Du bist ja wirklich Supercalifragilisticexpialigetisch. :vv: :vv: :prost: :prost: :juhu: :juhu:

      Liebe Grüße sendet Dir Peter. :wink: :wink:
    • Lieber Peter,

      mir hat's auch sehr gut gefallen. Besonders war ich davon, was die Bühnentechnik so alles leisten kann (schwebende Mary und der tanzende Bert, die Wände hoch, toll) beeindruckt.

      Außer den sehr guten Singschauspielern in allen Rollen hat mich das fetzige Ballett (Rauchfangkehrer, bei uns heißt's Kaminkehrer) geradezu hinweggefegt.

      Und bei der "Mary Poppins" kann man sich den deutschen Text der Songs wirklich gut anhören und kriegt nicht gleich eine Krise.

      Toll war's. Trotzdem: Die Michaelergruft und verwandte Themen lassen mich nicht los, ich schaue mir gerade "Das Handbuch des Giftmörders" an, die Geschichte der Gerichtsmedizin. Weiß man's wie die alle vor 300 Jahren gestorben sind? Makaber! Und putzen dürfen's da unten auch mal wieder ----) ----) ----)

      :wink: :wink: Kristin
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)