Jüdische Sakralmusik

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    • Bleibe noch ein Weilchen beim Meisterkantor Yossele Rosenblatt (s. vorangehende Posts)

      Seine Musik hat natürlich musikwiedergabetechnisch arg viel "Patina", aber man kann sie trotzdem gut hören, finde ich.
      Ich liebe sie jedenfalls.
      Und auch wenn an mir die religiöse Bedeutung vorüberzieht, ich sie bis auf Mini-Bruchteile nicht kenne, so ist sie doch sehr schön und berührend für meine Ohren, auch nebenbei während der Arbeit am Computer.
      Gehe da einfach immer auf "wiederholen", aber ab und zu landet man automatisch woanders, und entdeckt Neues,

      etwa dieses "Ato Yotzarto", gesungen von Yossele Rosenblatt und einem Männerchor:
      (= "You formed Your universe long ago")

      "https://www.youtube.com/watch?v=_Y8ccfPU2dE"

      Auf der Suche nach der Bedeutung von "Ato Yotzarto" machte ich nun eine ganz wunderbare Entdeckung, ein gesamtes Sachbuch über Synagogenmusik komplett im Netz!
      "https://books.google.de/books?id=4pUWGqYlGYYC&pg=PA85&lpg=PA85&dq=ato+yotzarto&source=bl&ots=r0LkZ89lvu&sig=dNUPDd_wZ_cXLlXW-4y5ZoZko1Q&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjKuuaNz8HJAhXEWywKHUvgAlcQ6AEIMDAE#v=onepage&q=ato%20yotzarto&f=false"

      "The Musical Tradition of the Eastern European Synagogue"von Sholom Kalib

      Das Amazon-Bild erscheint nicht, dann so:
      "http://www.amazon.com/Musical-Tradition-Eastern-European-Synagogue/dp/0815629273"

      Hier Infos über den Autor:
      "https://en.wikipedia.org/wiki/Sylvan_Kalib"

      Hoffentlich bleibt es noch eine Weile im Netz, denn momentan keine Zeit zum lesen, nur ganz schnell durchgeblättert, klingt jedenfalls toll, wirkt sehr tief und fundiert!


      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • Nichts zu danken, Tasha, freut mich, wenn es Dir gefällt!
      Es ist für mich eine Entdeckungsreise in neue musikalische Gefilde, ähnlich wie mit der georgischen Musik (der Thread ruht wie so manch ein anderer gerade vor sich hin, aber wird irgendwann bei Gelegenheit ganz sicher wieder aktiviert, habe noch hohe, aber leider Kraut-Rüben-Sammelsurium Link-Berge, die ich schon lange mal geordnet posten möchte :S aber das Leben ist ja noch soooo lang... ;+) )
      Bin so froh über YouTube, und was die "Tube" einem ermöglicht! Einfach vom Schreibtisch aus, ohne Löcher in den Geldbeutel zu reißen :)
      Auch hier ist / wäre natürlich noch so viel zu schreiben, peu a peu, und eh nie tief und vollständig, halt einfach irgendwie, den Ohren nach voranstapfend


      :wink:

      amamusica :pfeif:
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    • Auch wenn es ganz streng genommen vielleicht kein Kulturforum-Thema sein mag, aber es ist ja eng mit der in Beitrag #38 geposteten Totenklage von Shlomo Katz verwoben:

      Habe ja den Hintergrund zu Shlomo Katz und seiner Totenklage nur ganz knapp angeführt,

      amamusica schrieb:

      "This is performed by Sholom Katz, Romanian Jew, acknowledged as one of the greatest recorded cantors. Sholom was in a group of 1600 Jews scheduled for mass execution in Auschwitz and while the prisoners were digging their graves he sang the Prayer for the Dead. Deeply moved by the intensity of the music, the Nazi officer on duty allowed Katz to escape. He recorded this prayer In 1950 as a dramatic musical testament to the victims of Auschwitz and other death camps."
      (...)

      So starben die übrigen 1599 Juden in ihren selbstgegrabenen Gräbern, doch zumindest getröstet von dem Trauergesang des Kantors.

      und finde das nachträglich gelesen zu knapp.
      Es beschäftigt mich sehr.

      Weil es derart haarsträubend und ungeheuerlich grauenhaft ist. Diese Erschießung der 1600 (!) Juden aus Rumänien, der Shlomo Katz durch seinen Gesang entronnen ist.
      Muss man auch erst einmal schaffen, + - 1600 Menschen zu erschießen. Nicht 16, nicht 160.

      Habe mich bereits früher etwas mit der derart unfassbaren Judenvernichtung beschäftigt, aber hier doch noch einmal ganz kurz in Erinnerung gerufen:
      Es sollten Europas Juden ausgelöscht werden. Und das betraf derart viele Menschen - zum Schluss wurden ja 6 Millionen (!) ermordet.
      Erst Massenerschießungen mit Massengräbern, und dann, weil das doch nicht so "einfach" durchzuführen war, grauenhaft "optimiert" mit (stets weiter "optimierten") Gaskammern und Leichenverbrennung.

      Bei Shlomo Katz war es noch die "Erschießungs-Phase".
      Könnte man gut ein Video, einen Film drehen, schwarz-weiß, mit den Erschießungen, und der gesungenen Klage, die darüber schwebt.

      Es gäbe noch sehr viel zu schreiben, zum Thema, aber das führt dann sicher zu weit weg.
      Daher nur soviel. (Müsste man besser schreiben, aber so vielleicht besser als nichts)

      Die Musik hat Shlomo Katz sicher geholfen, nicht den Verstand zu verlieren, bei dem, was er durchgemacht und erlebt hat.
      (Dies einfach kurz als Ergänzung zum Shlomo Katz-Beitrag)


      :wink:

      amamusica :pfeif:


      PS: möchte hier noch auf eine sehr gute Internet-Seite aufmerksam machen zum Thema Holocaust, falls jemand an weitergehenden Infos interessiert ist:
      "https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/voelkermord.html"
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
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    • Wollte meinen vorhergehenden Beitrag noch einmal bearbeiten, aber geht nicht mehr.

      amamusica schrieb:

      Muss man auch erst einmal schaffen, + - 1600 Menschen zu erschießen. Nicht 16, nicht 160.

      ist "falsch" formuliert. Neutral gesehen ist es natürlich eine enorm hohe Zahl, mehr oder weniger auf einmal 1600 Menschen zu erschießen.
      Aber bekanntlich waren die Täter ja bereits geübt in der "Abwicklung" solcher Erschießungen.
      Einfach noch einmal in Erinnerung gerufen:
      Das Massaker von Babi Jar / Babyn Jar bei Kiew. (Und dies ist ja lediglich ein - besonders schlimmes - Beispiel von so vielen Massenermordungs-Erschießungen)
      "https://de.wikipedia.org/wiki/Babyn_Jar"
      33771 Juden innerhalb von 36 Stunden (überwiegend alte Männer, Frauen und Kinder).
      Anscheinend ganz penibel gezählt. Wer wohl das dreiundreißigtausendsiebenhunderteinundsiebzigste Opfer gewesen sein mag?
      Die Bäume, die das mitangesehen haben, haben dabei sicher ungezählte Totenklagen gesungen, auf ihre windrauschende Weise.
      Zumal das nicht die einzigen Opfer in dieser Schlucht blieben. Hier mehr (wer gute Nerven hat, bitte unbedingt lesen):
      "https://www.its-arolsen.org/de/forschung-und-bildung/historischer-hintergrund/jahrestage/index.html?expand=5394&cHash=5518af8391738828f1fd2fa959b42043"
      Schließe hiermit diesen traurigen "Exkurs" und kehre zum Thread-Thema zurück.


      :wink:

      amamusica :pfeif:
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    • Hier nun gesungen von Yossele Rosenblatt (s. Beitrag #36 weiter oben, S.1) das Lied
      "Ano Avdo" (= "I am the servant of the Holy One"), das, wenn ich alles richtig gelesen und verstanden habe, beim Gottesdienst am Samstag / Sabbat früh gesungen wird, und zwar als Gebet beim Herausnehmen der Tora

      "https://www.youtube.com/watch?v=xbiSuJc0akE"


      Hier in einer Aufnahme von 1934 gesungen von Josef Schmidt
      ganz anders im Stil
      Aber ansonsten genauso beschrieben:
      "Ano Avdoh" (= "Ich bin dein Knecht"), Gebet zur Tora-Aushebung in Aramäischer Sprache, Melodie/Musik von Steinberg (leider steht da nur "Steinberg" im CD-Booklet, müsste wohl so bekannt sein wie Lewandowski? Sollte ich es irgendwann herausfinden, dann mehr... )
      (Damals wohl für private Zwecke aufgenommen während der Konzertreise von Josef Schmidt durch Palästina 1934. Bei dem begleitenden Pianisten handelt es sich so gut wie sicher um Gershon Hermann Sweet)

      "https://www.youtube.com/watch?v=srzZTURWxsM"


      Beide Meisterkantoren waren von kleiner Statur, aber - was für Stimmen! :fee:
      und was für schöne, berührende Stücke


      :wink:

      amamusica :pfeif:
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    • Bleibe weiterhin beim Meisterkantor Yossele Rosenblatt.

      Hier zwei Texte über ihn, besonders der zweite ist relativ ausführlich, gefällt mir gut, aus einer Kantoren-Website.

      "http://www.chazzanut.com/articles/rosenblatt-1.html"

      "http://www.chazzanut.com/articles/rosenblatt-2.html"


      In der Wirtschaftskrise verarmte er. Er freute sich umso mehr, als er das Angebot bekam, 1933 für einen Film nach Palästina zu gehen, und dort, seine eigenen Stücke singend, den Juden in Amerika das Heilige Land / Yeretz Yisrael vorzustellen. So würde er auch die Gelegenheit haben, einen langgehegten Wunsch zu erfüllen: Nach Jerusalem zu kommen.
      In Palästina arbeitete er an dem Film und gab überdies jede Menge Konzerte. Und er plante auch eine Tournee in Europa, um genug Geld zu verdienen, um nach Palästina überzusiedeln.
      Doch während Dreharbeiten am Toten Meer am 18. Juni 1933 erlitt er einen Herzinfarkt und verstarb, im Alter von nur 51 Jahren.
      Im Film sind nun auch Szenen der Trauerprozession enthalten.
      Hier nun der Film, der noch ganz alte Bilder von Jerusalem und Umgebung zeigt, untermalt von Yossele Rosenblatts Gesang.

      "https://www.youtube.com/watch?v=GsJm-KwgliE"


      :wink:

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    • Au weh, über anderthalb Jahre seit meinem letzen Post!

      Rosenblatt habe ich bei weitem noch nicht fertig, aber hier nun Misha Alexandrovich (1914 in Litauen - 2002 in München), auch einer der ganz großen Kantoren, mit wunderbarer Stimme.
      Schüler von Benjamino Gigli. Rosenblatt war ihm selbstverständlich bekannt.
      In der Sowjetunion durfte er von 1945 - 1971 keine religiösen Lieder aufführen, war aber ansonsten als Sänger hoch geschätzt, inkl. Privatkonzerte für Stalin und Krushchev. Nach seiner Ausreiseerlaubnis Anfang der 70er wurde er Chef-Kantor der Großen Sinagoge von Ramat Gan in Tel Aviv, Israel.

      "https://en.wikipedia.org/wiki/Mikhail_Alexandrovich" (arg wenig Infos)
      Und wie so viele, auch bei ihm:
      Fast die gesamte Familie von ihm und seiner Frau kam im Holocaust um, aber immerhin, er hat es überlebt.

      Bin vorhin über die jiddischen Lieder bei ihm gelandet. Da steht zwar "Yidish Lid", aber das ist kein "jiddisches" Lied wie unten bei dem Jiddische-Lieder-Thread bei "Musik aus aller Welt", sondern ein religiöses Lied, wie hier im Thread besprochen und vorgestellt. Teil der Liturgie für hohe Festtage (Yom Kippur?) Simches Torah / Simchas Toiroh.
      "https://www.youtube.com/watch?v=9Lj0_wyLXdI"

      Erklärung in einem der YouTube-Kommentare: "This song is actually a prayer that we are asking for on Rosh Hashana That this is a day that begs forgiveness from god for wishing us the power of the seasons and the crimes we have committed throughout the year And the cantor that he approaches the public and prays asking permission from the name to be the applicant It is a very special and moving prayer The prayer arrives before the blowing of the shofar"

      Aus einer LP, die in den 80ern bei Melodia wieder herausgegeben wurde.
      Weitere Lieder von ihm auf YouTube:
      "https://www.youtube.com/watch?v=h9ilaGEZiuQ"
      "https://www.youtube.com/watch?v=HO0v_FgxTvE"


      :wink:

      amamusica
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    • Ich komme zur Zeit kaum mehr zum Thema Musik. Auch dieser Thread kommt kaum mehr voran.

      Hier in aller kürze noch ein hörenswertes Stück von dem weiter vorne schon mehrmals erwähnten Meisterkantor
      Yossele Rosenblatt: "Hamavdil"

      Mir gefällt es trotz einer leicht "schrägen" Bläser-Patina sehr, es geht zu Herzen.

      Gleich im Anschluss daran kam bei mir auf Youtube vom Meisterkantor
      Zevulun (Zavel) Kwartin (1874 - 1952) das Stück (man sollte wohl besser sagen: Gebet)
      "Ribono Shel Olam"

      Im Judentum wird vor dem Zubettgehen das sogenannte “Bedtime Shema” gesagt. Eine Reihe von Gebeten und Psalmen wobei am Ende das Gebet “Adon Olam” steht.
      Das erste Gebet des “Bedtime Shema” heißt “Ribono shel Olam – Herr des Universums”.

      Zavel Kwartin war der aufgrund seiner Stimme wohl bestbezahlte Kantor seiner Zeit. Zur Zeit des Holocaust lebte er zum Glück schon in den USA.
      Mehr Infos bei dem Youtube-Link.

      (Wie immer: Was für Stimmen!)


      :wink:

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    • Hüpf, hüpf, auf YouTube.

      Dann landete ich bei einem sehr bekannten israelischen Lied, das wirklich JEDER kennt. (zugegeben jetzt "außer der Reihe", da keine "jüdische Sakralmusik")
      Oft etwas pompös-pathetisch wiedergegeben.
      Aber diese Version war so schön, schlicht und klar, nur Gesang mit 1 Gitarre, sonst nichts. Nichts mehr kitschig, nur noch schön, in meinen Ohren.
      Da musste ich doch den Online-Übersetzungsdienst bemühen. Ergebnis:

      "Jerusalem of Gold", gesungen von Shuli Natan, sozusagen die "Joan Baez Israels".
      "https://www.youtube.com/watch?v=vXrCXVx6zVM"
      (gleich das allererste Lied)

      "https://en.wikipedia.org/wiki/Shuli_Natan"

      Geschrieben wurde das Lied von der Dichterin, Komponistin und Liedermacherin Naomi Shemer,
      "der "first lady of Israeli song and poetry". Ihr Lied "Jerusalem aus Gold" wurde nach dem Sechstagekrieg 1967 und der Wiedervereinigung Jerusalems die heimliche Nationalhymne Israels."
      "https://de.wikipedia.org/wiki/Naomi_Schemer"

      Das Lied wurde wohl von einem baskischen Volkslied inspiriert.

      Hier eine Live-Video von einem Auftritt in Frankreich 1968:
      "https://www.youtube.com/watch?v=kJytV7s-aUU"

      Hier ebenfalls eine alte Video-Aufnahme, dazu der Lied-Text
      "https://www.youtube.com/watch?v=mjmMllp8hJg"

      :wink:

      amamusica
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    • Dieses Lied von Shuli Nathan ist auch relativ schlicht: "Mizmor ledavid", ein Psalm
      "https://www.youtube.com/watch?v=1G9Ze9Ox6qs"

      Hier "Jerusalem of Gold" gesungen von Ofra Haza
      "https://www.youtube.com/watch?v=JH8gtdDA5x0"

      und hier im Chor gesungen aus "Schindlers Liste"
      "https://www.youtube.com/watch?v=lBlKIb5BCzY"

      :wink:

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