Maria Scharwieß

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    • Maria Scharwieß

      Ich durfte letzten Samstag bei der Uraufführung des Jesus-Oratoriums 9. Teil (Die Lehren Jesu) von der Berliner Kantorein, Organistin und Komponistin mit dabei sein.

      Diese Musik hat mich sehr beeindruckt, ja richtig berührt.

      Faszinierend, wie da mit einer recht überschaubaren Bersetzung (Orgel, kleiner gemischter Chor, Sopran, Tenor, Saxophon (!!!), Querflöte, einige Streicher und - sehr beeindruckend - bei einem der Stücke (Der Weinstock) als Intro ein pastorales Solo auf einer Gamsflöte, entsprechende neutestamentarische Bibeltexte vertont worden sind. Maria Scharwieß dirigierte.
      Auf eine höchst melodische Art und Weise wurde da rezitiert und immer dann, wenn textlich sinnvoll, schauten da feine teilweise auch durchaus kontrapunktisch gearbeitete Passagen durch.

      Beim Recherchieren ist mir auch die recht interessante Vita dieser Dame aufgefallen:

      Musizieren von Kindheit an, dann jahrelange Mitgliedschaft in einer Band in Norwegen, seit 35 Jahren hauptberuflich als Kirchenmusikeren tätig, überwiegend in der Gemeinde zu Berlin - Schöneberg.

      Auch sehr beeindruckend: Ihre Improvisationen über einige Beatles Songs auf der Orgel.

      Dies und den kompletten ersten Teil ihres Jesus - Oratoriums kann man sich bei You-Tube anschauen und anhören.

      Desweiteren kann man auf iher HP ihre Messe in C von 1992 kaufen.

      Leider gibt es vom Jesus - Oratorium keine offiziellen Aufnahmen, dabei finde ich gerade dieses immer noch in der Entstehung befindliche Werk mehr als erhaltenswert für die Nachwelt.
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Die Komponistin hat mittlerweile den ganzen neunten Teil bei YouTube reingestellt.

      Zum Reinschauen und - vor allen Dingen - reinhören:

      Der Weinstock:

      "https://www.youtube.com/watch?v=446wUjJhvCQ&list=UUJ_Mn05r54HbIXz3Mho42ng"

      Dieses Stück finde ich einfach nur - wundervoll!
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Am 26.04.2015 gibt es eine zweite Aufführung vom JO 9:

      16 Uhr, Rundkirche Tempelhofer Feld, Wolffring 72, 12101 Berlin.

      Fahrverbindung in Berlin: S-Bahn "Ring" Station Tempelhof, dann weiter mit dem 140er Bus Richtung Ostbahnhof, Haltestelle Badener Ring aussteigen. Die Kirche ist dann bereits in Sichtweite.

      Freu mich schon sehr darauf ...
      ... alle Menschen werden Brüder.
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    • Natürlich muss man eine gewisse Bereitschaft zum Anachronismus mitbringen. Hört man die Musik indes mit offenen Ohren, muss man sagen, dass sie ausgesprochen gut gemacht und wirkungssicher ist. :)

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Da die akustischen Verhältnisse in der Tempeldorfer Rundkirche völlig anders - mit den Worten der Komponistin und bauartlich tatsächlich gegeben sehr schwierig - sind offenbarte zumindest mir die zweite Aufführung ein völlig neues Erleben dieses schönen Werkes.

      Da sich das Orchester und der Chor eben durch die schwierigen akustischen Verhältnisse in diesem Bau allesamt auf der Orgelempore versammelt haben hatte man unten im Auditorium tatsächlich mitunter den Eindruck, als wenn die Musik über einem schwebt. Das empfand ich mehr als passend.

      Natürlich sind mir noch viele, bisher verborgene Feinheiten der Komposition aufgefallen - life ist eben einfach anders, viel intensiver als Musik von der Konserve. Letztere ist bei mir nach der Uraufführung sehr oft gelaufen und wird es auch weiterhin so tun...

      Dank der Akustik wirkte auf mich der "Auge um Auge, Zahn um Zahn - Sprechkanon noch intesiver ein, als bei der Uraufführung. Toll auch, wie die Solostimmen maximal wirksam auf der Empore positioniert wurden, wohingegen einige Instrumente so positioniert wurden, dass sie quasi nur über den Wiederhall des Kirchenbaus eine ganz besondere durch die Zeitverzögerung des Schalles schon fast irreale Klangveränderung erleben durften. Was für die Aufführenden sicher eine extreme Herausforderung war hat bei mir zumindest ein fantastisches Klangerlebnis bewirkt.

      Nach vielen Hördurchgängen und jetzt durch die klasse Zweitaufführung noch bekräftigt komme ich zu dem Zwischenergebnis, dass es sich bei dieser Musik um eine von Bach inspirierte, duch die eigenwillige Instrumentierung, de subtil modernen Arrangements, den fliessenden Übergängen von rezitativen und kontrapunktischen Passagen, sowie der unverkennbar musikdramatischen Natur ganz besonders textwichtiger Passagen etwas völlig Eingeständiges darstellt.

      Diese Musik ist von grossen spontanen Hörgefallen geprägt und lässt einem bei jedem neuen Hördurchgang noch mehr Feinheiten entdecken.

      Ich bin einfach nur vollendes begeistert!
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Der ueber die gerade eben erlebte Urauffuehrung hinterbliebene erste Hoereindruck versetzte mich mal wieder vollends ins blosse Staunen. Es wirkt auf mich so, als wenn die wertvollen Worte durch sie hindurchgestroemt sind und dabei durch wunderschoene und meisterlich gesetzte Klaenge veredelt wurden. EINZIGARTIG !!!

      l-l l-l l-l :klatsch: :klatsch: :klatsch: :juhu: :juhu: :juhu:
      ... alle Menschen werden Brüder.
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    • Beim Hirten (JO 10) empfinde ich die ohnehin schon immer stets vorhandene ehrfurchtsvolle einzig und allein der Wortbedeutung dienende Grundhaltung des Oratoriums als ganz besonders gelungen.
      Der maximale spontane Hörgefallen bringt den Hörer auf Anhieb sehr schnell in die Lage sich mit der Wortbedeutung meditativ auseinandersetzen zu können.

      Was mir bei den Lehren Jesu (JO 9) schon so gefallen hat wirkt hier noch eindringlicher: Der werkübergreifende wie aus einem Guss daherkommende organisch anmutende Fluss von rezitativen, bisweilen regelrecht musikdramatischen, bis choralartigen, aber auch solistischen und bei Bedarf auch kontrapunktisch gearbeiteter Passagen.

      Die zart pastorale Ouverture, die wunderschönen Fugen, das an einer Stelle im Chor sehr prägnant mehrstimmig intonierte Wort "Jesus", der an einer Stelle solistische Einsatz der Orgel, um nur einige Details zu nennen, das hat mich spontan auch aus rein symphonischer Sicht voll überzeugt.
      ... alle Menschen werden Brüder.
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    • Maria Scharwieß

      „Ich bin der gute Hirte“, Jesus Oratorium, 10. Teil

      Text: Bibel, Neues Testament, Einheitsübersetzung



      1.) Ouverture

      2.)Ich bin der gute Hirte (Johannes 10,14-16)

      3.)Die Versuchung Jesu (Matthäus 4,1-11)

      4.) Vom Weltgericht (Matthäus 25,31-46)

      5.) Das enge Tor (Johannes 10,7-10).

      6.) Die Verklärung Jesu (Markus 9,2-10)

      7.) Das Gespräch am Jakobsbrunnen (Johannes 4,6-19, 25-30 und 39-42)

      8.) Da capo die Nr.2: Ich bin der gute Hirte.

      Nach mehreren Hörduchgängen versuche ich mal meine bisherigen Eindrücke hier niederzuschreiben. Ich bin mir sicher, dass ich noch weitaus mehr Details entdecken werde…

      Bei der Ouverture wird die zentrale Hirtenmelodie dreimal hintereinander gespielt. Dabei tritt das zu Beginn im Vordergrund aufspielende tiefe Saxophon immer mehr im Hintergrund und macht den Streichern so immer mehr Platz. Das und feine anfänglich kaum merkliche fortlaufende Wandlungen in der Melodie lassen den Satz immer mehr strahlen.

      Der zweite Satz (Ich bin der gute Hirte) nimmt dieses Strahlen sofort auf und berichtet sehr hell instrumentiert und gesungen von der Schafherde und ihrem Hirten.

      Im dritten Satz werden die teuflichen Versuchungen Jesus gegenüber musikdramatisch untermalt. Flirrende Streicherzwischenspiele wirken dabei auf mich wie die Darstellung des Haderns mit der Verlockung. Die Musik wird immer eindringlicher ja nahezu kämpferischer und mündet letztendlich, nachdem der Teufel nach Jesus` Machtwort endlich abgelassen hat in eine feierliche, aber dennoch zurückhaltende Fuge mit der die Bedeutung der Textstelle „… und es kamen Engel und dienten ihm“ hervorgehoben wird.

      Der vierte Satz beginnt mit einem kurzen Orgelvorspiel, gefolgt von einer schreitenden Musik welche das „Scheiden von den Schafen und Böcken“ untermalt. Danach wird dann die Dualität zwischen den „Gerechten“ und den „Verfluchten“ dargestellt, wobei die in der Ouverture vorgestellte Hirtenmelodie erneut ihre Pracht entfalten darf.

      Der fünfte Satz beschreibt die Beschwerlichkeit den Weg des Lebens (das enge Tor) zu nehmen. Dabei wendet die Komponistin eine sehr eigenartige irgendwie kanonartige Stimmenversetzung an, um der Aufforderung den Weg durch das enge Tor zu nehmen Gewicht zu verleihen.

      Der sechste Satz lässt die mystische Szenerie hautnah miterleben. Sehr beeindruckend wirkt dabei auf mich die innerhalb eines Wortes („Jesus“) Wandlung der Chorstimmen, was die Verklärungssituation für mich vor geistigen Auge regelrecht greifbar macht. (Diese Art von Chormusik habe ich vorher noch nie gehört.) Desweiteren spielt das hohe Saxophon in einer Art und Weise auf, was für mich die Herkunft Jesu ohne Worte sehr plastisch vor Augen führt.

      Der siebente Satz schliesslich vollendet die bis hierhin für mich schon einzigartige zeitlose Eleganz dieser Komposition: Nach einem ruhigen rezitativen die Szene zwischen Jesus und einer Samariterin am Jakobsbunnen beschreibenden Beginn steigert sich die Musik zu einer prächtigen Fuge, die zur Hervorhebung der Textstelle „… in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt“ beiträgt. Auch hier greift die Komponisten wieder zum musikdramatischen Einsatz des Chores: So wird die Tiefe des Brunnens sehr anschaulich mittels absteigenden Stimmen bis herunter zum tiefsten Bass dargestellt (… da blieb mir bei schon bei der Uraufführung echt die Spucke weg!) Danach offenbart sich der Prophet Jesus zum Messias, was am Ende dieses wunderschönen Satzes mit einer entsprechend festlichen Fuge gewürdigt wird.

      Der achte Satz schliesslich greift auf den Anfang der Kantate zurück, wobei gegen Ende dieser Wiederholung nochmal die Hirtenmelodie erklingt an dem sich nahtlos die Coda in Form des oratoriumsübergreifenden Jesus-Themas anschliesst.

      Bereits die symphonische und musikdramatische Machart für sich genommen machen dieses Werk für mich immer mehr zu einem echten Gewinn.

      Anspieltips: „Ouverture“ und „Das enge Tor“
      ... alle Menschen werden Brüder.
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    • Jesus Oratorium 11

      Titel des mittlerweile bereits elften Teiles ist

      Zitat von der Komponistin:

      "Das Gesamte Werk wirdden Titel: "In der Welt habt ihr Angst" (aber seid getrost,ich habe die Welt überwunden) erhalten."

      Uraufführung in der Nathanaelkirche, Nähe Grazer Platz, Berlin Schöneberg am 08.10.2016.

      Desweiteren kann man bei You Tube viele recht virtuose von ihr komponierte und selbst gespielte Orgelimprovisationen hören.
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    • Die Kantorin der Nathanael-Kirche in Berlin-Schönefeld schätze ich vor allem wegen ihrer georgelten Jazzimprovisationen seit etwa Beginn der 90er Jahre. Vorher war das kein Thema auf Deutschen Kirchenorgeln nichtklassisches Programm zu präsentieren. Leider blieben diese Traditionsbrüche, wenn man das einmal so bezeichnen darf, weitestgehend unbeachtet. Man darf Scharwieß aber immerhin als Pionierin insoweit betrachten. Erst Anfang der 2000er Jahre hat das breite Publikum von der Jazzdarstellung auf Pfeiffenorgeln Kenntnis genommen, als Barbara Dennerlein Jazzimprovisationen veröffentlicht hat.
    • Oh ja, ihre Orgelimprovisationen gefallen mir auch ausserordentlich. So gibt es bei YT unter anderem eine interessante Interpretation vom Beatles Song Yellow Submarine - mit abgeschaltetem Windmotor gegen Ende des Stueckes.

      Barbara Dennerlein kenn (und mag) ich auch. Diese Dame lässt die Pfeifen bisweilen auch cool swingen. Und die kann auch Hammond...
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    • JO 11 - Uraufführung 08.10.2016 in der Nathanaelkirche Berlin

      Heute war es soweit:

      Frau Scharwieß liess zu ihrer Komposition "Jesus-Oratorium 11. Teil" aufspielen.

      UND WIE!!!

      Im Rahmen dieser prächtigen musikdramatischen Kantate erklangen folgende Sätze / Bibelbilder:

      Ouverture

      Philippus und Nathanael (Johannes 1,43,45-51)

      Heilung und Auferweckuing (Markus 5, 21-43)

      Der Sämann (Markus 4,3-9, 14-20)

      Die Bekehrung des Saulus (Apostelgeschichte 9,1-22)

      Lukas 5,1-22: Der Fischfang

      Der Schmerz der Trennung und die Freude des Wiedersehens (Johannes 16,16-24)

      Ein gehaltvollerer Review folgt nach weiteren Hördurchgängen.

      Auf die Schnelle hier schon mal ein paar flüchtige erste Höreindrücke:

      Die Komponistin hat hier ein Werk geschaffen, welches auf die fliessende musikdramatische Art und Weise des zehnten Teiles aufbaut, diese aber einem regelrechten Quantensprung gleich noch ausbaut. Die textgetragenen Sätze verschmelzen zu einem organischen Ganzen, weshalb ich hier tatsächlich mehr von Bibelbildern sprechen möchte.

      Natürlich ist auch diese Musik vom Schaffen Bachs inspiriert, hier kommen aber auch deutlich Kompositionstechniken einschlägiger Grössen der schwarzen spirituell geprägten Musik, wie rhythmisch geprägte Parallelmelodik und markante ohrwurmartige Gospelchöre zum Einsatz. Letztere stehen hier in friedlicher Koexistenz zu ansonsten üblicher Schlussfugen. So was habe ich zuvor noch niemals gehört.

      Es gibt da eine herrliche chromatisch gearbeitete Zentralmelodie, die in der Ouverture vorgestellt, im Bibelbild Der Sämann herrlich musikdramatisch eingesetzt und gegen Ende des Werkes strahlend ausgesungen wird. Diese Melodie ist dabei so gearbeitet, dass sie sowohl im Kontrapunkt als auch in der Parallelmelodik hervorragend funktioniert. Was für eine fortschrittliche Klangmagie davon ausgeht kann ich hier nur ansatzweise beschreiben - das muss man einfach hören!

      Im Bibelbild ... Der Fischfang wird der Satz "Keine Fische, nichts gefangen, keine Fische" als ostinates rhythmisches Klangelement musikdramatisch höchst überzeugend eingesetzt. Da sass ich wie ein kleiner Junge da und konnte es einfach nicht fassen !!!

      Mitten im musikdramatischen Geschehen gibt es eingebettete herrliche zwischenspielartige längere Instrumentalpassagen.

      Der durchwegs subtile dem Gesamt-Klanggeschehen untergeordnete Orgeleinsatz klang bisweilen wie "nicht von dieser Welt". So ging von ihm bisweilen eine Mystik aus, wie ich sie ansonsten bisher nur im Schluss-Satz von Beethovens Choral kenne.

      Das Werk endet mit einem wunderschönen Schlussgospel:

      "In der Welt habt ihr Angst, in der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden."

      In der Zugabe haben wir den gemeinsam mitgesungen - was für ein erhabenes Erlebnis.

      An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich hervorheben, dass alle Interpreten kristallklar und sauber musiziert haben. Ein Hochgenuss !!!

      Ich bin einfach nur hin und weg. Diese Dame verkörpert in ihrer Musik aus meiner Sicht immer mehr den "gentle groove" meiner Favoriten!!!

      :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1:

      Später an dieser Stelle mehr.
      ... alle Menschen werden Brüder.
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    • 1) JO 11 - Ouverture

      In ihr werden die beiden Hauptmelodien der Kantate vorgestellt.

      Sie beginnt mit einer pastoralen Melodie, ehe - fast schon ehrfürchtig durch eine kurze Orgelüberleitung angekündigt - die zweite sich sanft rhythmisch wiegende Melodie dazugesellt. Diese wird dann nochmal wiederholt, dann variiert und gegen Ende nochmals mit subtil strahlend nachschleppenden Ausschmückungen ihrer einzelnen rhythmischen Passagen vorgetragen.
      ... alle Menschen werden Brüder.
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