GRIEG, Edvard: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16

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    • Severin Eisenberger (rec.1938)

      Hallo,

      es existiert eine Aufnahme mit Severin Eisenberger aus dem Jahr 1938, welche mir -trotz der zu erwartenden großen klangtechnischen Mängel- durch ihre Frische der Interpretation sehr gut gefallen hat (CD "Grieg and his circle" von Pearl). Ich meine, auch gelesen zu haben, dass Eisenberger das Klavierkonzert sogar unter der Leitung des Komponisten gespielt hat...

      _http://www.amazon.com/Grieg-His-Circle/dp/B000000WXI_

      :wink:
      Gruß petit_concours
      W o h n z i m m e r w e t t b e w e r b:
      Petit concours à la maison... (S. Richter, 1976)
    • arundo donax schrieb:


      Nelson Freire gelingt hier nahezu die Quadratur des Kreises; er spielt gleichermaßen bestechend klar wie expressiv. Und auch das Orchester lässt keine Wünsche offen (besonders gut gefällt mir natürlich die sehr plastisch agierende Solo-Oboe).

      Das ist eine wirklich grandiose Aufnahme, ...


      Auch ich darf gerade diese Aufnahme anhören und ich kann Bernd nur zustimmen.
      Zupackend und absolut klangschön, (Klavier, Oboen ;+) und Orchester) und sehr ausdrucksstark. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Note.
      Viele Grüße - Allegro

      "Musik ist ... ein Motor, Schönheit, Intensität, Liebe, Zauber, alles in allem: ein Elixir." Lajos Lencsés
    • andréjo schrieb:

      Nichts gegen (nur zum Beispiel) Griegs Konzert, wobei ich es schon lange nicht mehr gehört habe, aber ich verstehe nicht, warum das in Unmengen von Einspielungen erhältlich sein muss und trotz der immensen Konkurrenz immer wieder von jungen Leuten exekutiert wird.
      Angeregt durch diese Äußerung und da ich das Grieg-Klavierkonzert schon lange nicht mehr gehört hatte, begab ich mich auf die Suche nach einer dieser mehr oder weniger obsoleten Einspielungen durch einen jungen, möglichst unbekannten Interpreten (natürlich nicht ganz ohne Hoffnung auf eine blaue Blume).

      Meine Wahl fiel auf diese hier:



      Eva Knardahl, Litauisches Nationalorchester, Terje Mikkelsen, von allen nie etwas gehört. Andererseits ist auf Simax qualitativ in der Regel Verlass.

      Dann Staunen. Das klingt nicht "jung", sondern reif, frei von Allüren, fern jeder Selbstdarstellung, nicht auf Brillanz und Virtuosität getrimmt, dafür umso lyrischer und tiefgründiger. Eine Möglichkeit des "so muss das sein".

      Die Auflösung ergab sich auf Wikipedia. Knardahl war bei Entstehung der Aufnahme 1999 bereits Anfang 70 und ist nur mir unbekannt; die 2006 verstorbene Pianistin war eine Grieg-Spezialistin und hat für BIS wohl eine Gesamtaufnahme seiner Solo-Klavierwerke vorgelegt.

      Falsche Hörerwartungen also, dafür eine umso erfreulichere Überraschung. Für meine Ohren eine sehr überzeugende Aufnahme, übrigens auch orchestral und tontechnisch.
    • Braccio schrieb:

      [...]
      Die Auflösung ergab sich auf Wikipedia. Knardahl war bei Entstehung der Aufnahme 1999 bereits Anfang 70 und ist nur mir unbekannt; die 2006 verstorbene Pianistin war eine Grieg-Spezialistin und hat für BIS wohl eine Gesamtaufnahme seiner Solo-Klavierwerke vorgelegt.[...]
      So ist es:


      Diese GA gibt es auch einzeln, siehe hier. Sehr empfehlenswerte Aufnahmen wie ich finde.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)