ABBA

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Weg nach Bampton/England zu Haydns Pescatrici fuehrte ueber London, und beim obligatorischen Musical-Besuch fiel die Wahl auf Mamma Mia! mit den vielen ABBA-Songs. Und jetzt frage ich mich, warum ich das so gut fand, vor allem, warum die Lieder immer noch so gut klingen.

      Es soll in diesem Thread also nicht um das Musical gehen, sondern um die Musik von ABBA. Was ist daran so besonders? Sind es nicht einfach nur mehr oder weniger gut gemachte Schlager? Warum macht das dann nicht jeder so? Warum gelingt das ausgerechnet den Schweden? Ist/war ABBA wirklich gut, oder tricksen sie uns nur aus?

      Thomas Deck
    • Auf mich hat die Musik von Abba eine ganz deutlich positive Auswirkung auf die Stimmung. Jedenfalls freue ich mich grundsätzlich, wenn im Radie ein Abba-.Titel läuft - und das geschieht erfreulicherweise recht oft.



      Obendrein halte ich Stücke wie Dancing Queen für gut gemachte Pop Songs - ja dieses Kleinod zähle ich mit zu den ganz aussergewöhnlichen POP SONGS überhaupt! Es sind auch die wohl einzigartigen Stimmen der beiden Sängerinnen (Agnetas Glockenorgan erkennt man auch auf dem kleinsten Radio) und die trotz aller Eingängigkeit von hoher Detailtreue zeugende gesamte Produktion der Musik.



      Und obwohl durchweg reine Pop-Musik im Laufe aller veröffentlichter Alben (neun + das im Musical Chess aufgegangene Opus 10) kann man sehr wohl eine klare Entwicklung musikalischer Ideen beobachten:



      Fing das alles mit Hits wie Ring Ring, Waterloo, SOS an schwangen sich die vier über Sachen wie Dancing Queen oder auch Arrival zu immer komplexeren Songstrukturen wie sie sich auf den beiden hervorragenden Alben Super Trooper und letztendlich The Visitors finden.



      Als einen wieteren Höhepunkt ihres Schaffens möchte ich aber auch noch das Musical Chess hinzuzählen, denn auch wenn man Dieses nicht als Abba-Album werten kann - dort wurden alle wichtigen Songs des geplanten Opus 10 meisterhaft verwertet. Das sich in diesem Musical beispielsweise auch sehr beachtliche kompositorische Details befinden (da gibt es sogar ein richtiges vierstimmiges Couplet) darauf sei hier noch ausdrücklich hingewiesen. Chess ist eben nicht nur One Night In Bankok, wie wahrscheinlich nicht wenige annehmen...



      Auch möchte ich noch auf das phenomenale Musical (eigendlich bereits ein Musikdrama) Kristina hinweisen, welches die beiden Abba-Männer in den 1990 ern noch - leider nur in Schwedisch, das heisst auch nur für den Heimatmarkt angedacht einspielten. Ich weiss nicht mal, ob man an diese Aufnahme überhaupt noch rankommt. Das Frappierendste finde ich aber, dass Benny und Björn über weite Strecken ihrer Karriere nicht mal Noten lesen konnten - so behaupten es zumindest die Medien.



      Gäbe es Abba nicht - nun dann müsste man sie schleunigst erfinden. Oder anders ausgedrückt: Keine Pop Musik ohne Abba.
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Hallo Thomas!

      thdeck schrieb:


      Sind es nicht einfach nur mehr oder weniger gut gemachte Schlager? Warum macht das dann nicht jeder so? Warum gelingt das ausgerechnet den Schweden? Ist/war ABBA wirklich gut, oder tricksen sie uns nur aus?


      Ich denke, die sind tatsächlich so gut. ABBA hat ein Gespür für schöne und eingängige Melodien, das in der Pop-Musik so ausgeprägt eine Seltenheit ist. Die musikalische Gestaltung der Melodien läßt sich zwar nicht mit Mozart messen, ist aber ebenfalls klar über dem Pop-Durchschnitt. Als dafür exemplarischen Song würde ich "The Winner takes it all" eher noch als "Dancing Queen" nennen.
      Und die Grenze zwischen Schlager und Pop ist IMO auch nicht wirklich klar ziehbar. ABBA ist sicher Schlager-näher als etwa Queen oder The Police (um zwei prominente zeitgleiche Bands zu nennen), aber das sehe ich prinzipiell erstmal nicht negativ.

      Viele Grüße,
      Pius.
      Wir selbst müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt zu sehen wünschen.
      (Mohandas Karamchand Gandhi)
    • thdeck schrieb:

      Ist/war ABBA wirklich gut, oder tricksen sie uns nur aus?

      Thomas Deck
      Genau genommen, sind sie sogar besser, denn was das Musical bietet, ist doch nur ein müder Abguss der Originale.

      Ich bekenne mich freimütig als großer ABBA - Freund, und nicht nur rückwirkend, ich war es auch damals schon, als sie beim Eurovision Song Contest (für mich) neu heraus kamen. Ich finde, dass sich Andersson / Ulvaeus seither konstant gesteigert haben. Die von Aquarius angesprochenen, originalen Musicals, welche die beiden nach dem Ende des Quartetts in Angriff nahmen, und denen man im passenden Forum einen eigenen Thread widmen sollte, sind dafür nur die ohrenfälligsten Beispiele.

      Leider fehlt mir derzeit die Muße, mich auf diese ganz andere Welt umzustellen und hier ausführlich mitzumachen oder die Musicalthrerads zu starten, aber ich habe sie mir vorgenommen. Man sollte mindestens die beiden Herren, eigentlich aber das ganze Quartett nicht unterschätzen, denn seit den Beatles haben nur wenige Popmusiker eine solch enorme Entwicklung durchgemacht. Wenn man sie wirklich nur als Schlagersänger sehen will, sind sie sogar fast einzigartig.

      Wer eine Ahnung davon bekommen will, was sie zu bieten haben, und wie vielseitig sie tatsächlich sind, sollte sich mal diese Platte anhören:




      Für manche ist das problematischer Crossover, ich finde das ein Versprechen, das immer noch gehalten werden kann.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Von mir aus von Herzen Zustimmung!

      Ich kann mir vorstellen, "I walk with you, Mama" oder "After the rain" (auf der genannten von Otter CD zu hören) gehen sicher auch bei "Puristen" bei Blindtests als "absolut seriöse E-Musik Kompositionen" durch, und es ist nicht leicht, da sofort ABBA zu assoziieren.

      Dass ABBA (deren Fan auch ich als Jugendlicher war und zeitlebens geblieben bin) nicht nur mit "Mamma Mia!", sondern vor allem auch mit ihren Originalproduktionen nach wie vor gehört werden, sehe ich als Anzeichen beginnender Zeitlosigkeit dieser Musik. (Vielleicht aber doch gebunden an die Originalaufnahmen.)

      Bin froh, 2005 diese Box gekauft zu haben, als sie neu und erschwinglich war:



      Darauf sind alle Studioproduktionen enthalten, dazu erst später veröffentlichte Titel und - recht witzig anzuschauen - die Videos zu den Songs, die auch zeigen, wie sehr sich das Musikvideo zwischen 1974 und 1982 weiter entwickelt hat.

      Mein Lieblingslied ist "The day before you came", eine der letzten Singles der Gruppe.

      Zu "Mamma Mia!": Auffallend ist, dass die Theaterfassung und die Filmfassung anders an die Musik herangehen. Während für die Musicaltheater die Songs "musicalgerecht" erweitert bzw. unterbrochen wurden, hat Benny Andersson für den Film die Songs quasi neu eingespielt, vielfach ziemlich nah am Original (natürlich mit den Stimmen der Filmdarsteller).
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Kristina aus Duvemala

      Eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem, stieß ich heute bei YouTube auf einige Auszüge des ABBA - Musicals KRISTINA FRAN DUVEMALA.

      Dieses epische Musical der beiden ABBAs ist eine Adaption des schwedischen Klassikers DIE AUSWANDERER von Wilhelm Moberg, der als literarisches Meisterwerk bei uns kaum, durch seine zweiteilige Verfilmung mit Liv Ullman aber einigermaßen bekannt ist. Allein mit einer Laufzeit von gut vier Stunden erreicht das Werk schon wagnersche Proportionen, ist dafür aber auch eine im Kern ungemein originalgetreue Adaption des Buches, was bei dem riesigen Umfang des mehrteiligen Originals mehr als bemerkenswert ist. Der außerordentliche Rang dieses Werkes geht sicher auf die große Liebe von Andersson und Ulvaeus zu dieser Pflichtlektüre skandinavischer Schulen zurück. Leider wird die immer wieder angekündigte und stets verschobene Broadway-Adaption, wenn sie je realisiert werden sollte, wohl zwangsläufig kräftige Kürzungen vornehmen, aber ich bin trotzdem schon sehr gespannt darauf, denn bis heute gabe es außerhalb Schwedens nur eine Produktion, soweit ich weiß, und zwar in Minnesota, wo der größte Teil dieses Auswandererdramas spielt. Leider ist mein Schwedisch ist nicht existent, aber die Teile davon, die man bei YouTube sehen und hören kann, geben immerhin einen vagen Eindruck davon, was bei uns immer noch kaum einer kennt: "http://www.youtube.com/watch?v=iCgdBl88_hA&feature=related"

      Wer des Englischen mächtig ist, kann hier noch weitere detaillierte Informationen zu dem Musical finden um die Ausschnitte einzuordnen: "http://www.duvemala.com/eng/musical.html"

      Leider beschränken sich die Ausschnitte nur auf Solos, die noch sehr stark an CHESS und andere zeitgenössische Musicals erinnern, und gibt es die einzige Gesamtaufnahme mit den eindrucksvollen Ensembleszenen nur für ziemlich viel Geld in den USA,



      aber wenn ich mal genügend Zeit haben sollte, werde ich das Musical gerne im Musical-Forum vorstellen, wohin es eigentlich gehört, wenn nicht doch gleich in die Abteilung Oper, zu der es immer wieder durch stößt, ohne sich - mit gutem Grund - zu dieser Ambition zu bekennen. Andererseits kenne ich viele Opern des letzten Jahrhunderts, die ich weit weniger gern gehört habe, geschweige denn wieder einmal hören möchte.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • als grosser musicalfan,ist "mamma mia" mir natürlich bekannt.

      allerdings habe ich eine aversion gg. diese art musicals.ich mag´solche machwerke nicht,bei denen rund um eine (meist schlechte)story,schlager von irgend ´ner band rumgruppiert werden.

      leider sind in den letzten jahren viele ähnliche musicals entstanden,die mich alle nicht interessieren u. die ich mir auch nie ansehen werde.



      "chess" habe ich letztes jahr in essen gesehen und die musik hat mir nicht wirklich gefallen.die inszenierung hingegen war sehr gut.



      aber was ist nun dran an abba?

      einerseits erinnern uns,oder (viele von uns ),ihre lieder an unsere jugend,denn damals produzierten sie einen hit nach dem anderen u. wurden ständig im radio gespielt.

      ich habe abba 1x live gesehen und war ob ihrer sängerischen qualitäten auf der bühne arg enttäuscht.

      lg yago :o:
    • yago schrieb:

      als grosser musicalfan,ist "mamma mia" mir natürlich bekannt.

      allerdings habe ich eine aversion gg. diese art musicals.ich mag´solche machwerke nicht,bei denen rund um eine (meist schlechte)story,schlager von irgend ´ner band rumgruppiert werden.

      Genau deswegen habe ich ja so viel dagegen, MAMMA MIA als etwas für Andersson/Ulvaeus Typisches zu betrachten. Dieses Musical ist ein Notenbeutel zum zweiten Aufguss. Dass es trotzdem noch so gut ankommt, spricht für die Stärke der melodischen Einfälle (und sehr viel Nostalgie unter den Zuhörern).

      Man muss CHESS nicht mögen, und auch kein Fan von KRISTINA AUS DUVELAMA werden, wenn man mal die Chance dazu bekommt. Man muss aber zumindest zugestehen, dass die schöpferische Leistung hier eine ganz andere ist als bei MAMMA MIA, das in wenigen Jahren vergessen sein dürfte, wärend die originalen Schlager in ihren ursprünglichen Arrangements und vermutlich auch die originären Musicals von Andersson/Ulvaeus weiterhin gespielt werden dürften.

      PS: den Musikstil mit dem permanenten Geheule ins Mikro mag ich auch nur sehr bedingt, aber selbst da höre ich lieber einen ganzen Abend Andersson/Ulvaeus als eine Stunde lang Levay/Kunze.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • KRISTINA AUS DUVELAMA,kenne ich nicht,weiss zwar,dass es dieses musical gibt und sollte es mal hier irgendwo aufgeführt werden,werde ich es mir natürlich auch reinziehen.

      (by the way levay/kunze sind mir da schon lieber als "chess",aber das ist ja das schöne,dass die geschmäcker unterschiedlich sind.aber auch da,schwingt halt viel nostalgisches mit,wie z.b. bei "elisabeth",wobei ich "mozart!" besser finde.)



      am liebsten habe ich allerdings musical von bernstein,gershwin und co.

      oder musicals ala "bloodbrothers" oder "spend,spend,spend","rent" oder "bring in da noise,bring out da funk",aber die gehören dann in einen anderen thread.



      ich bezog mich vielmehr auf die art musical,in denen hits irgend einer gruppe zusammengeschustert werden und irgend ´ne krude story drum rum gebastelt wird.

      auch " we will rock you" zählt dazu,obwohl ich die hits von queen sehr mag und das musical technisch toll gemacht ist.



      lg yago :wink:
    • yago schrieb:


      am liebsten habe ich allerdings musical von bernstein,gershwin und co.
      Da sind wir uns doch völlig einig

      oder musicals ala "bloodbrothers" oder "spend,spend,spend","rent" oder "bring in da noise,bring out da funk",aber die gehören dann in einen anderen thread.
      Da auch, jedenfalls was das andere Forum betrifft

      ich bezog mich vielmehr auf die art musical,in denen hits irgend einer gruppe zusammengeschustert werden und irgend ´ne krude story drum rum gebastelt wird.

      auch " we will rock you" zählt dazu,obwohl ich die hits von queen sehr mag und das musical technisch toll gemacht ist.



      lg yago :wink:
      Und da stimmen wir total überein. :D

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • RE: Kristina aus Duvemala

      Rideamus schrieb:

      Eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem, stieß ich heute bei YouTube auf einige Auszüge des ABBA - Musicals KRISTINA FRAN DUVEMALA.

      Dieses epische Musical der beiden ABBAs ist eine Adaption des schwedischen Klassikers DIE AUSWANDERER von Wilhelm Moberg, der als literarisches Meisterwerk bei uns kaum, durch seine zweiteilige Verfilmung mit Liv Ullman aber einigermaßen bekannt ist. Allein mit einer Laufzeit von gut vier Stunden erreicht das Werk schon wagnersche Proportionen,




      :wink: Rideamus
      ... genau diese Aufnahme besitze ich - zumindest das Cover sieht genau so aus. Allein das Vorspiel ist schon ein Hammer - wagnerianisch nicht nur die Spieldauer, auch die kompositorische Anlage scheint mir sehr vom Schaffen dieses Komponisten inspiriert. Auch - so finde ich - meine ich auch ein wenig nordisch klaren Sibelius herauhören zu können.
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Ich gebe zu, den Thread nicht komplett gelesen zu haben (hole ich gleich nach), aber ich oute mich hiermit als großer ABBA-Fan.
      Warum? Vor allem, weil ABBA richtig gut gesungen haben. Ein Song wie "Take a chance on me" z.B. singt denen in dieser Qualität so schnell niemand nach. Daher tue ich mich mit "Mama mia" auch ein bißchen schwer. Ich habe den Film gesehen, nicht die Bühnenfassung, und ich habe mich gut unterhalten, aber musikalisch können die Sänger im Film nicht mal in Ansätzen mit dem Original mithalten. Bei ABBA ist es wie bei Queen: auch die Musik von Queen lebte vor allem und in erster Linie vom Gesang des anbetungswürdigen Freddie Mercury :juhu: :juhu: :juhu:
      Sowie Freddie unersetzlich ist, so sind auch Agneta und Annifried (schreibt sie sich so?) nicht zu ersetzen. Die ganzen Coverversionen der ABBA-Songs sind bestenfalls nette Versuche.
      Auch hier gilt, wie überall in der Musik: je leichter die Muse, umso größer muß der Künstler sein, der sie zu Gehör bringt.
      Eine Traviata kann zur Not auch mit der dritten Garnitur bewegen, beim Zigeunerbaron dagegen wird es dann oft eher peinlich.
      Genauso ist es bei Popmusik, daher: für mich nur das Original.
      An der Musik gefällt mir, daß es einfache, fröhliche Popmusik ist, die gar nicht erst versucht, etwas anderes zu sein.
      Der deutsche Comedian Thomas Hermanns hat über "Money, money, money" einmal gesagt, der Song sei "ein kapitalismuskritisches Meisterwerk, gesungen von der schönsten Schwedin der Welt" :mlol: :mlol: :mlol:
      Recht hat er :D
      Ein Paradies ist immer da, wo einer ist, der wo aufpasst, dass kein Depp reinkommt...
    • Mina schrieb:

      Der deutsche Comedian Thomas Hermanns hat über "Money, money, money" einmal gesagt, der Song sei "ein kapitalismuskritisches Meisterwerk, gesungen von der schönsten Schwedin der Welt"
      Recht hat er

      Nee, hat er leider nicht. Anni-Frid ist Norwegerin.

      Will nochmal jemand eine Liste raushauen? :hide:

      Meine zehn liebsten Abba-Songs:

      1. Our last summer (Super Trouper 1980)
      2. Dancing Queen (Arrival 1976)
      3. Slipping through my fingers (The Visitors 1981)
      4. Me and I (Super Trouper 1980)
      5. When all is said and done (The Visitors 1981)
      6. The piper (Super Trouper 1980)
      7. The winner takes it all (Super Trouper 1980)
      8. One man, one woman (The Album 1977)
      9. Knowing me, knowing you (Arrival 1976)
      10. Head over heels (The Visitors 1981)


      Al(bert) :wink:

      "In the year of our Lord 1314 patriots of Scotland, starving and outnumbered, charged the field of Bannockburn. They fought like warrior poets. They fought like Scotsmen. And won their freedom."

    • Schön, lieber Graf,

      dass du den Thread aus der Versenkung geholt hast. Während ich gerade im Hintergrund Ornette Coleman genieße, in der Interpretation von Aki Takase und Silke Eberhard, muss auch ich mich als ABBA-Fan outen. Wie Coleman und ABBA zusammen passen? Ist mir doch egal! :P

      Hier meine Best Five:

      1. Thank you for the music
      2. One of us
      3. I have a dream
      4. Like an Angel passing through my room
      5. The day before you came


      Begründen kann ich die Reihenfolge nicht wirklich, nur damit, dass mir die ersten drei Titel nicht aus meinem jugendlichen Kopf gingen, und ich sie auch sehr gern dort hatte. Geliebte Ohrwürmer eben. Die beiden letzten Titel sind mir v.a. durch die Interpretation von Anne Sofie von Otter ans Herz gewachsen. "The day before you came" befindet sich auf der von Rideamus oben vorgestellten Otter-ABBA-CD, "Like an Angel passing through my room" auf der Otter-Costello-CD, die ich nicht müde werden kann zu preisen:





      Tut euch mal die Hörprobe an: Singt Madame Otter ABBA nicht göttlich? :juhu: Ans Piano hat Produzent Costello für diesen Song übrigens Benny Andersson locken können, der mit Otter sehr befreundet ist (auch auf der "Let the music speak"-CD wirkte er mit).

      Mina schrieb:

      Sowie Freddie unersetzlich ist, so sind auch Agneta und Annifried (schreibt sie sich so?) nicht zu ersetzen. Die ganzen Coverversionen der ABBA-Songs sind bestenfalls nette Versuche.
      Auch hier gilt, wie überall in der Musik: je leichter die Muse, umso größer muß der Künstler sein, der sie zu Gehör bringt.
      Eine Traviata kann zur Not auch mit der dritten Garnitur bewegen, beim Zigeunerbaron dagegen wird es dann oft eher peinlich.
      Genauso ist es bei Popmusik, daher: für mich nur das Original.

      Liebe Mina, keine Regel ohne Ausnahme, und die Ausnahme ist A. S. Otter! Die ABBA-Stücke, die sie singt, gewinnen durch ihre Interpretation noch an seelischer Tiefe. An Otter ist eine Popsängerin verlorengegangen, und man wünschte, so mancher Popsong hätte eine stimmlich ähnlich gut ausgebildete Interpretin gefunden. Hör dir auf der Costello-CD auch mal die Coverversionen der Brian-Wilson-Songs "Don't talk" und "You still believe in me" an (Beach Boys, "Pet Sounds)! Und auch die übrigen Songs auf dieser CD ... :juhu: :juhu: :juhu:

      Habe gerade auf YouTube eine Live-Aufführung von "Like an Angel" gefunden, sehr berührend, obwohl die Klangqualität nicht optimal ist. Und am Klavier sitzt wieder Benny.

      "http://www.youtube.com/watch?v=lA7-JvKMSwg&feature=related"


      Nächtliche Grüße,
      Jürgen
      --

      "Wo die Beziehung zu unseren heutigen Ohren, Nerven, Erfahrungen und Lebensbedingungen verlorengeht, wird Interpretation zur Flucht in die Vergangenheit."
      Alfred Brendel

      "Music is a fish defrosted with a Hair-Dryer." Maisie
    • Hallo,

      Warum so erfolgreich:
      - perfekter Pop-Sound (durch die 4 Band-Mitglieder, z. T. sehr gute und viele Studiomusiker, perfekte Mischpultarbeit)
      - gute eingängige Melodien
      - einfallsreich
      - Trendsetter

      Meine Favoriten:
      - So long
      - SOS
      - die Blonde

      Hatte sogar einmal alle deutschen Original-Singles bis ca. 1978.

      Bis dann, äh...So long.
    • audiamus schrieb:

      Nuja.
      Vadder war Deutscher, und das Mädel wohnte seit seinem zweiten Lebensjahr mit Omma in Schweden.

      Weiß ich. Wir fragen besser nicht, wieso der Vadder Deutscher war... und daß sie ihn erst durch die Bravo kennenlernen durfte. :shake:

      Schwedinnen sehen so aus: "http://www.getabba.com/coppermine/albums/uploads/agnetha/35_cvr.jpg"

      Und Norwegerinnen so: "http://www.getabba.com/coppermine/albums/uploads/annifrid/cap056b.jpg"

      Ich denke, darauf können wir uns einigen?

      Das ändert nichts daran, daß Frida reifer war (nicht bloß, weil sie fünf Jahre älter als Agnetha war), unverklemmter (s. Abba- The movie), etwas größer und besser singen konnte. Frida war Gott. Und Gott war eine Frau. Da sage ich nichts neues.

      Lieber Jürgen, auch bei Dir ist es das Spätwerk?

      Alex the Axe

      "In the year of our Lord 1314 patriots of Scotland, starving and outnumbered, charged the field of Bannockburn. They fought like warrior poets. They fought like Scotsmen. And won their freedom."

    • Nocturnus schrieb:


      ...

      1. Thank you for the music
      2. One of us
      3. I have a dream
      4. Like an Angel passing through my room
      5. The day before you came

      ...




      :juhu: :juhu: :juhu: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

      So ähnlich sieht es bei mir auch aus, nur dass ich noch hinzufügen möchte:

      6) Arrival

      7) Dancing Queen
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Wenngleich der von "Abba" besetzte Musikstil wahrlich nicht annähernd der Meinige ist, muss ich dennoch neidlos anerkennen, dass die Vier ins Volle getroffen haben. Wie ich gehört habe, haben die beiden Männer die Stücke komponiert, arrangiert und waren auch bei den Aufnahmen verantwortlich. Ich finde, dass die Studioresultate meisterlich sind. Die Kompositionen und Arrangements sind ausgefeilt bis zum Letzten - Respekt; das ist schon zeitüberdauernde Musik.



      Natürlich ist alles auch auf die beiden Stimmen ausgerichtet, und das sehr gut. Ich finde, dass bereits seit "Waterloo" kein leichtfertiger Blödsinn verzapft wurde, sondern intensive und klug gestaltete Musik, die mit einigem Recht über vieler anderer Musik des selben Genres steht.



      Eine weitere Seltenheit: Obwohl sie gut gemacht ist, ist die Musik dennoch sehr beliebt...



      Uwe
      Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.

      (Franz von Assisi)
    • Ich (Jahrgang 1960) habe ABBA in meiner Jugend gehasst. Die kamen direkt hinter den "Bay City Rollers" und ähnlichen weichgespülten Pop-Produzenten. Was hörte ich damals gerne: Deep Purple, Uriah Heep, Santana, Led Zepplin, Pink Floyd, Frank Zappa etc.
      Nun, etlich Jahre später und etliche Jahre älter muss ich sagen, ich höre heute lieber ABBA als die anderen genannten, die kann ich nämlich gar nicht mehr hören, ohne dass ich gleich Pickel bekomme.
      Was schließen wir daraus: ABBA ist was für ältere Menschen, das tut nicht weh, geht gut in´s Ohr und hinterläßt ein angenehmes Gefühl. "Chess" ist einfach nur klasse, vor allem der hervorragende Murray Head (leider hier viel zu unbekannt).
      VG, Bernd