Wiener Streif(en)-Lichter – der etwas andere Opernführer

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    • Endlich wieder eine Operette.

      Emmerich Kalman – Die Faschingsfee.

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      Der Maler und Anstreicher Viktor Ronai [Jöh ein 2. Cavaradossi] gibt einige feste Feste, weil er bei der Lotterie und statt einen Rausschmiss aus der Akademie a wengerl Geld gewonnen hat und gleich die Staatsbürgerschaft bekommen hat. Aber wie es schon so ist, einer der Gäste der richtig unguate Graf von Monte Christo geht einer hübschen und recht schönen jungen Frau an die Wäsche wie man so sagt sozusagen [so ein Miststück so ein gemeiner] und es schaltet sich Viktor als verkleideter Gaskassier ein und sagt eam er soll doch endlich eam auch was überlassen und a Ruah geben. Aber wie es so ist der Graf ist der Hauptstifter des Geldes und der Maler kriagt den Preis nie und nimmer. Aber da er so ein Galanter ist bekommt er von der Frau ein Busserl und er malt jetzt sofort die Gräfin standapede [und es ist gar net die Gräfin Atavanti] ganz aus dem schlechten Gedächtnis und das mitten in der Nacht. Der nächste Tag kommt wie der Schnee im Jänner kam und der Maler kriagt das Geld doch [die Staatsbürgerschaft aber nimmer] und da es schon die Bild-Zeitung geschrieben hat hört man das die schöne und junge und fesche Unbekannte die die paar Cents gesandt hat.
      Jetzt kommt es aber zu gröberen Unklarheiten und was so halt sein tut es kennt sich keiner mehr aus und jeder will hoam gehen aber da schau die Unbekannte ist die per Steckbrief gesuchte Prinzessin Alexandra Maria die sich in den Vickerl verliebt hat und da er sie ja nur mit Maske kennt ist er hin und weg und die Operette ist aus wie es so sein sollte.

      Jetzt da alles aus ist können wir hoam gehen, alle samt den Leuten auf den Bühnen, gell.

      Ich habe leider kein anderes Cover gefunden, gell.
    • Nach langen Jahren kommt es mir doch an sie zu beschreiben, ich weiß Waldi ist besser gewesen.

      W. A. Mozart – Die Zauberflöte.



      1. Akt: Der jugendliche Prinz Tamino rennt gleich nach der Ouvertüre herum und nur weil er zu viel Dino Filme gesehen hat und sich einbildet eine schlanke Schlange gesehen zu haben und nun ist er gleich nach den 1. Tönen derart erschöpft das er sich zu einem Schlaferl hinlegt, dafür kommen gleich drei Damen die natürlich singen müssen und dann mit ihren Speeren die Schlange zu ermorden, was gegen den Artenschutz ist. Keine will jetzt losgehen und bis sie sich entschieden haben kann es sich ein gewisser Papageno bequem machen und trällernd hervortreten. Nein die Oper ist damit net aus, es geht weiter denn Tamintscherl, natürlich ein Tenor ist er erwacht und glaubt Papageno habe das Urvieh umgebracht hat. Unter andauernden Händeschütteln und Beteuerungen glaubt es nun Papageno selber das er das Mistvieh umgebracht hat. Nun erscheinen die drei Damen wieder [na die hamma grad jetzt braucht] und behaupten nun das sie es waren die das Tier umgebracht haben und Papagenos ein wenig geschwindelt habe, dafür kriegt derjenige kaum was zu essen, denn ein Stein hält ja lange auch ohne Eiskasten, ist aber etwas ungenießbar und ein Flascherl Wasser und noch dazua ein Schloss [na net eines das im Monde liegt das war schon dran] sondern aufs Maul was auch ein Bariton in den seltensten Fällen verträgt und der Prinz kriegt ein Bild welches ein junges Mäderl zeigt und der Burschi verschaut sich so lange in dieses bis er zum Singen anfängt und das mit einer Arie die in den Wunschkonzerten im Radio [welches noch nicht erfunden war] loslegt. Aber auch dieses Liadel muss zu Ende gehen und die drei Damen verkünden etwas. Was wird sich unter Donner, Blitzen und Lärm gleich zeigen es kommt nämlich eine 4. Dame die sich als Königin der Nacht vorstellt und auch sie singt. Das ginge ja das wäre man gewohnt, aber sie hat a Arie mit Koloraturen am Schluss das alle paff sind und sie erklärt, der Bua habe eh nix zu tuan und da die Damen vorher schon erklärten sie habe eine Tochter g’habt die ein böser Mann ihr gestohlen hat und die Pamina heißt [was ja grundfalsch ist denn im Alt - Ägyptischen ist Ta der Frau zugehörig und Pa dem Manne, na ja eigentlich stimmt’s auch wieder] und sie soll er befreien als wenn sonst nichts zu tuan wäre. Auf die kleinlaute Frage wohin er sich wenden soll wird eam Papageno zugeteilt [da geht ja zua wie am Arbeitsamt], der mag aber diese Vermittlung gar net, aber da er als Belohung ja das Schloss wieder weg hat bleibt eam über sonst kriagt keine Unterstützung vom AMS mehr. Aber als Unterstützung kommen, durch die Luft geschwebt, drei Knaben die ihnen den Weg zeigen sollen, doch diese sind schneller weg als geschaut und sollen voraus fahren. Vorher aber kriegen die zwei übergebliebenen Mander auch noch was der eine eine Flöte und der andere ein Glockenspiel [obwohl ihnen ein Radio oder Handy lieber gewesen wäre] aber sie nehmen das Zeug. Angeblich haben die zwei Musikinstrumente geheime Kräfte, werma ja sehen bzw. hören.
      Nun machen sie sich auf den Weg und man sieht sie einige Zeit nimmer, dafür verändert sich die Gegend und ein dunkelpigmentierter Mensch [nein Neger sag ich nicht da haben die Grünen was dagegen] mit Menge derselben haben Pamina gefangen genommen und der Oberaufseher Monostatos freut sich drüber denn er will ja diese haben, diese wird aber ohnmächtig und es kommt Papageno und sieht eam und erschrickt. Kein Wunder denn der ist manchmal noch dazu dick und eben dunkel pigmentiert und da laufen beide davon. Doch Papageno ist mutiger und kummt zurück und Pamina wacht auf und ersagt ihr sie soll sich deklarieren. Er hat nämlich das Bild und da schaut er drauf und sieht es an und sagt ja „Herst Madel du bist es“ und sie fragt eam dies und das und dann sagt er das Tamintscherl sie liebt [nur weil er das Bild gesehen hat, wie in einer Partnervermittlung] aber er noch keine hat, und die Moral von der Geschicht’ sie singen ein Dütt, meine Duett – wie man sich so irren kann, aber dann geht es Hudriwudri weg.
      Zwischendurch hat Tamintscherl aber drei Türen entdeckt und klopft an alle drei an, net gleichzeitig denn dass geht ja nicht solche Pratzen hat er auch wieder nicht, vorher singen ihn die drei Knaben an das dieser Weg der Richtige sei aber wer kommt raus ein Priester und der fragt ihn aus wie ein Stasi Offizier und macht nachher die Tür wieder zu. Tamintscherl nimmt die Flöte ans Maul und da erschrickt er net wenig, denn der Zoo ist ausgekommen aber die lieben Tierlein benehmen sich anständig nur Pamintscherl ist net dabei. Aber die hat ja Monostatos entdeckt und umkettet sie alle zwei beide [na net den Tamintscherl der ist ja fort]. Da fällt den Papageno sein Musikinstrument ein und die Glöckchen klingen und alle fangen zum Tanzen an. Jetzt wäre es ja guat, aber der Herr Sarastro wird angesagt und er meint er gebe das Mädel net frei denn ihre Muatter wäre eine ganz Miese und er muass sie schützen vor ihr. Zu allerletzt kommt noch Tamino dazu, weil er ein wenig schwerhörig ist hat der die Glöckerln net gehört [na wegen dem werma die Pummerin läuten lassen] und die zwei beide fallen sich um den Hals, was heute ja geht damals aber a wengerl zu viel war. So werden sie getrennt von Tisch [und was eh net war] und kriegen a Mottensackerl auf den Kopf, Papageno auch denn der Mensch soll nicht alleine bleiben. Und Tamintscherl und Papageno werden in den Prüfungstempel zur Überprüfung geführt und Sarastro geht mit Pamina fort.

      2. Akt: Wir sind jetzt alle in einem Tempel und Sarastro erklärt aus voller Brust mit tiefsten Bass zu höchsten Preis das er es war der Pamintscherl von eam entführt wurde um sie von der bösen Königin zu schützen. Und er mag dass sich Tamintscherl und Pamintscherl finden, weiß aber selber nicht genau aber zurzeit in welcher Kantine sie sich aufhalten. Aber keineSorge sie kommen schon wieder. So sind Tamintscherl und Papageno allein und müssen sich prüfen lassen und es kommen zwei alte Priester [mit an Bart wie der Miraculix] und sie versprechen nur, wie bei einer Wahlveranstaltung, nur müssen die zwei das Maul gegen Frauen halten, und da kommen schon zwei, na ich habe mich verzählt es sind drei nämlich die drei Damen vom 1. Akt und sie trällern auf die zwei ein. Tamino spricht nix und Papageno ein wenig das alles in gesanglicher Weise. Die drei Damen sind aber jetzt schon a bisserl eingeschnappt und kehren ihnen den Rücken und die zwei Priester san wieder da und loben sie und versprechen sogar Papageno eine Frau, wo der jetzt so in Ruhe lebt. Die drei Knaben bringen ihnen a feines Pappi und Tamintscherl isst nix davon, er macht a Kohlsuppen – Diät und die Musikinstrumente. Inzwischen verändert sich die Bühne und Pamintscherl schläft a wengerl doch der dunkelpigmentierte Monostatos kummt daher und will sie überfallen doch da hat er die Rechnung ohne die Frau Mama gemacht und sie will das Pamintscherl aus dem Kerker dorten wo sie beinahe verschmachtet erretten. Dazu singt sie eine Arie die wirklich net leicht ist und einige f-s hat bis sie versinkt und den Dolch für Sarastro lasst sie als Souvenir zurück um eam zu ermorden, doch das kann sie nicht. Monostatos wäre aber bereit sie zu ermorden, da tritt Sarastro in die Mitte [falls die grad frei ist] und auch er singt etwas von „Heiligen Hallen“. Und er führt Pamintscherl davon. Papageno hat aber doch mehrmals geredet und so muass er halt allein auf die Wanderschaft, die drei Knaben sind sehr hilfsbereit und helfen eam net. Da kommt Pamintscherl und Tamintscherl spricht mit ihr nix, sie wird ganz desperat und eilt so schnell sie die Plattfüsse tragen davon, vorher singst sie aber noch eine Arie in g – Moll [sehr schön und sehr traurig der Tonart angemessen]. Papageno sitzt allein und traurig herum und wünscht sich vom Leben nix mehr als was zum Saufen. Und a ältere Frau bringt es ihm darauf singt er sein Liadel und ist fröhlich, der eine Priester kommt und meint das die Götter [und das Textbuch] ihm a Frau zu kommen lassen, er will sie sehen und da zeigt er auf jene welche, die sich als junges Weiberl enthüllt [nur net weiter, wir sind ja net im Maxim] und verschwindet gleich mit ihr. O welcher Jammer, macht nix die Szene ändert sich und a Menge Priester singen vereint einen Choral. Doch was jetzt geschieht das ahnt keiner. Tamintscherl steht auf einmal vor zwei eisernen Mandern und er hört nach deren Gesang Pamintscherl die mit den drei Knaben singt – und auf einmal darf er mit ihr singen. Und sie erklärt ihn wie die Flöte entstanden sei und das sie helfe in Not und Gedeih – Jöh ein Reim. Und das können’s brauchen denn auf einmal müassen’s durch a Feuerwand gehen und nachher durch a Wasserspiel aber da vorher das Feuer war und nachher das Wasser ist geschieht kaum was und die kommen heil wieder raus du dürfen sich zu den Priestergesellen gesellen.
      Papageno ist derart verzweifelt das er alles um sich vergisst und wieder sind die drei Knaben da um ihn, bevor er sich aufhängt zu zeigen wie er Papagena gewinnen kann [na ja als Trostpreis sozusagen] er lässt das Glockenspiel erklingen und da steht sie da und alle freuen sich. Sie ziehen ab und die Königin zieht herauf mit Monostatos und den drei Damen und wollen alles zerstören und Monostatos verlangt nur die Hand von Pamina [na wenn’s net mehr ist] da a Kracher und alles versinkt. Da erscheint Sarastro und im Finale jubeln alle frohgemut und heiter, den es steht geschrieben

      – die Oper ist aus.
      :wink:
    • Endlich eine spanische Oper.

      Manuel Penellas – El Gato Montés.

      Und grad diese spielt wie so manche im Stierkämpfer- und Banditenmilieu.
      Die jugendliche Soleá steht zwischen zwei Männern [und singt das die Banditen wackeln] denn sie ist ja schon Jahre lang mit einem gewissen Rafael verlobt doch auch ganz unheimlich mag sie den Banditen Juanillo der den hübschen Namen "El Gato Montes" tragt was nix anders heißt als die Wildkatze. Jener welche hatte vor etwa zehn Jahren einst einen Mann tief in den Bergen der Pyramiden [nein Pyräenen heißen die doch] einen Mann umgebracht [ja den Namen weiß ich nimmer, ist schon verjährt] und sich dann einer gewissenlosen Bande auch dort wieder in den Bergen zugefügt [kann man auch angeschlossen sagen aber das klingt doch fescher]. Aber als sich Rafael sich nach einem erfolgreichen Kampf, welcher fast ein Krampf war, jubilieren lassen tut und daneben auch feiern kommt es zu einem kleiner Unterbrechung [na keiner Pause, sonst gehen ja die Leute und die sind von Geburt aus neugierig] also es kommt eine Zigeunerin und die hat nix Besseres zu singen, dass Rafael beim nächsten Kampf [im Finanzamt wegen Jahresausgleich] und vom grad dort anwesenden Stier getötet wird [na das hamma braucht, immer diese unguten Corned Beef Nachrichten] und zum andren kommt auch platzenderweise Juanillo daher und singt das Soleá eam gehöre, weil sie mit eam verlobt sei. Ja wann solche Schicksalsschläge kommen wenn einer nur von Ehre, Treue und anderen Zeug redet kann’s net guat ausgehen. Und das tut es schlussendlich auch und es endet so tragisch das sich alles von den Sitzen erhebt und den Stier reinlässt. Dieser singt weniger aber er macht ganze Arbeit. Rafael haucht unter Hörnern des Ochsen sein junges Leben aus und Juanillo bekommt in einem Jahr, wie es der Kurfürst will [Hoppla eine andere Oper die schon dran war] seine Soleá, die aber auch vor Schmerz darüber versteinern kann.

      Ende dieser tragischen Oper, die beweist in Spanien ist es als Urlaubsland gar net so sicher.

    • Ja schon wieder eine spanische Oper, da schau ich aber.

      Manuel de Falla – La vide breva.

      Kein Cover gefunden, dafür das da:



      1. Akt: Saludscherl, die von einer ganz armen Gitano-Familie herkommt [und deshalb sich ihr Geld in der Oper verdient], wohnt in einer Eigentumswohnung gleich zusammen und miteinander mit der Frau Großmutter und auch mit ihrem Großonkel Sarvaor gleich ganz in der Nähe einer Schmiede die ein gewisser Alberich betreibt [na wenn er es sich verbessert hat] und des Naschmarktes. Und jetzt kommt was eigentlich kommen musste, a Musi und die hammern immer zwischendurch und ein klagender Gesang und der geht durch die ganze Oper durch.
      Salud wartet und wartet und wird dabei ganz verzweifeltweil ihr Verlobter Paco net kommt, aber der ist ja aus anderen Kreisen. Und kann jetzt auf jeden Verzweifler kummen. Die Oma macht alles um Saludscherl zu vertrösten und meint, weil sie dasselbe erlebt hat, das zu viel Liebe unguat ist. Salud jammert aber weiter. Als dann endlich Paco endlich kommt, versichert er singend Salud zum x-ten Mal von seiner Liebe und Treue [und die letzte braucht er net unbedingt]. Zwischendurch kommt Saludscherls Großonkel Sarvaor ganz grantig zurück. Diese Plaudertasche derzählt der Frau Großmama das Paco die Saludscherl betrügen tuat und gleichmorgen {na net am Freitag der Standesbeamte will ja auch hoamgehen] und Paco soll umgemurxt werden, natürlich von Sarvaor, aber die Oma hält ihn zurück mit einem Glaserl E 605 und Paco und er entkommt durch die Bühnemitte durch die Kulissen durch.
      2. Bild: Es kommt ein Orchestergespiel und der Chor singt auch dabei irgendetwas von Granada und gleich wird auch dessen Bild durch das Publikum als Ansichtskarte gezeigt. Alle schauen und schauen und das Orchester spielt weiter. Es kommt der Abend und mit eam ach die Nacht, auch am Sonntag wenn wieder Sommerzeit ist [gell Zeit umstellen net vergessen]. Es erschallt alles durcheinander, Klagereien und Mäderln rufen nach ihren arbeitenden Männern. Da haben die Mäderln gleich die Kastanien dabei [nein es sind ja Kastagnetten wie ich mich so irren kann, skandalös] und dann fangen sie auch noch an zu tanzen und das ist eigentlich das bekannteste Gstanzl aus der Oper und vom de Falla.

      2. Akt: Der zweite Akt beginnt nach einer Pause und die Karamelle haltet grad Hochzeit mit Paco aber der nimmt die Carmela, denn allerweil Zuckerln lutschen ist eam mit Salud zu langweilig geworden. Da kommt Saludscherl aber schnell [sie ist vom Fernseher abgelenkt worden und schaut das Programm was draußen abläuft]. Da dängt sie zum Verzweifeln an weil a die Gitarre zu einschmeichelnd spielt und er spielt a altes Liadel welches "Soleares" sich nennt. Auf das hinauf wünscht sie sich den Tod [spielen die so falsch, oder haben’s a Gitarre ohne Seiten?] Die noch nicht vorhandenen treten auf und versuchen Salud zu trösten und weil sie nichts anderes zu tun haben, tuans halt Paco verfluchen [was sich net gehört, der kann ja auf den Schreck die Stimme verlieren]. Saludscherl begibt sich singend weiter und ist in der Schmiede[beim Alberich – tut mir leid, der war schon dran]. Jetzt wird aber Paco schon unruhig denn die Saludscherl möchte ihn singend zur Rede stellen [was der aber net will, denn sie hat eam genug ins Ohr gesungen].

      Auf einmal kommt ein gewisses Intermezzo, das noch koaner gehört hat und da beginnt die 2. Szene als auch das Finale läutet sich ein. Es kommt nämlich ein, bei daher nicht gekommener Mann namens Manuel und se sagen Sarvaor sei ein "Gitano" [wenn ich jetzt wüsste was das ist wäre ich g’scheiter]. Aber Manuel verspottet jetzt Paco der alles verspottet und abstreitet und alles abtut und was es noch mit ab- gibt. Da sinkt Saludscherl tief getroffen singend nieder und ist tot [Bühnenarbeiter bitte kommen, das Saludscherl wegräumen].
      Die Oma beklagt lautstark [so laut es halt geht] und sagt zu Paco er sei infam [das war einmal ein Film, ich glaube mit Ingrid Bergman aber ich kann mich irren] nur die Oma beendet die Oper mit einem gewaltigen Wort und auch Sarvaor und das heißt "Judas" [die haben zu viel in der Bibel gelesen].

      Ende dieser gar nicht so heiteren Oper und das Publikum kann hoam gehen.
    • Meine Lieben Ich habe mich bei

      Manuel de Falla mit dem Titel geirrt ape01 ape01 und kann es nimmer ausbessern, es heißt natürlich

      La vida breve.

      Entschuldigung - der liebe palestrina hat mich aufmerksam gemacht und ich sage DANKE dafür. :verbeugung1: :verbeugung1:

      Liebe Grüße von Eurem Streiferl. :wink: :wink:

    • Gaetano Donizetti – Adelia o La figlia dell’ armiere.

      Die Titelrolle sang Giuseppina Strepponi.

      1. Akt: Die ganzen und halberten Bürger der Stadt warten schon länger auf den Herzog und seine Trappisten [na net seine Truppen natürlich] und auch der Fast Tell Arnoldo, der gar da aus seiner Schlacht zurückkommen sollte. Aber ein paar Neugierige sehen wie der junge Graf Oliviero ganz heimlich das Haus Arnoldos mit einer Strickleiter verlassen tuat. Aber das erzählen sie eam gleich nach dem sie dem Herzog "Grüass di" g'sagt hat, dass sie Arnoldo seine Familienehre geschändet haben tuat. Für den Arnoldo bricht seine ganze Welt auseinander, und er denkt sich den Buam werde ich jetzt beim Herzog anklagen. Adelia hofft und hofft so lange sie hoffen kann halt, ihren Papa von den sehr und eher ehrlichen An- und Absichten Olivieros überreden zu wollen.
      Arnoldo klagt immer wieder und so lang er singen kann Oliviero vor dem Herzog vor allen Leuten an, das der windige Bua der Adelina etwas geraubt hat, die Ehre wird’s net g’wesen sein denn die war net so ehrbar, gell. Der junge Mann singt längere Zeit und das hat zur Folge das er doch zum Tode verurteilt wird und er seine Unschuld noch [mit seinen 12 Jahren hat] aber die ganze Ehre [oder Ähre was weiß denn ich] kann nur durch eine Hochzeit hergestellt werden und Arnoldo will die ganze Familie [die ja so eine ehrbare ist] und alle wollen die Zwoa müassen heiraten ob sie wollen oder net. Nun erinnert er den Herzog an ein Versprechen [das er vor der Wahl gegeben hat, sich aber nach der Wahl nicht mehr erinnern kann] das der Herzog eam jeden Wunsch erfüllen solle, oder net solle [ist net so einfach] Er der Herzog singt Ja aber der Halawachel will dem jungen Kavalier gar keine Freude lassen und will den Grafen gleich hin- und herrichten zu lassen.

      2. Akt: Vor Freude und voller Stimme singt sich Adelia ein um sich allein auf ihre im Palast ihre Hochzeit vor und da kommt schon die Störung, denn Olviero kummt dazua und sagt er habe als Hochzeitsgeschenk ein Schafott gesehen [es geht halt nix über vornehme Geschenke] doch Adelia beruhigt in den höchsten Tönen zu niedrigsten Preisen. Aber da kommt der Schock [net der Rudi, ein ganz anderer] denn sie muass was lesen was ihr net g’fallt, also es kann die sogenannte Hinrichting gar net sein, wenn sie net heiratet. Sie hofft immer noch auf die unnötige Rederei vom Papa aber dem ist alles andere wichtiger und singt ihr zua das sie gleich sterben darf falls sie dem Herzog net gehorcht, da fängt sie so zum Weinen aber der Papa will net das Singen und gleichzeitig das Heulen. Da kann er net, das ist eam zu viel und erdolcht sich auch nicht und Adelia reiht sich in den Hochzeitszug ein [der mit einer alten Straßenbahn angeführt wird] ihr Mitleid mit sich selbst war doch zu viel denn Oliviero sagt singenderweise er liebe sie eh net.

      3. Akt: Da kommt die Schweizergarde mit ihren Hellebarden und die preisen sich allerweil das sie noch keinen Papst umbracht haben. Aber sie werden doch gebraucht, denn sie sollen Oliviero um die Ecke bringen. Und da er glaubt das Adelia eam net gern hat, kann er sie gern haben. Adelia ist nunmehr fast schon zusammen gebrochen und da kummt von der Bild – Zeitung der Bericht, dass der Herzog seine Meinung veränderte und Oliviero als Herzog, nach seinem Tod, in den Adelsstand erheben wird. Da wird Adelia schon wieder fast verrückt aber diesmal aus solcher Freude und die Ehe ist rechtsgültig [und so kann man sagen was man will es geht nichts gegen ein Happy End].

      Ende der Oper die noch nicht verrückt sind können bis Mitternacht sitzen bleiben.

      Leider kein Cover gefunden.
    • Rudolf Friml – The Student Prince – oder – Alt Heidelberg.

      Alles beginnt mir einem Kronprinzen der auch einen Thron erben soll und der Karl Franz hoaßt. Er ist im 92 Semester und verliebet sich in eine Wirtschaftstochter namens Kathi und da wird’s schwierig und so kann er nicht obwohl er wollte aber er kann mit seinen Kommilitonen saufen.

      Und so kommt es wie es kommen muss er muss entsagen weil daheim darf er nichts trinken, und so lasst er Kathi in Heidelberg zurück [wie ein Besatzungssoldat] und er begibt sich raus aus dem wunderschönen Heidelberg und zurück in die USA wo ein Präsident ihm alles verbietet – aber net nur eam und der wechselt seine Minister wie sein Nachthemd.

      Ende dieser bezaubernden Operette und „Glücklich ist wer vergisst“ doch das kummt da nicht vor, war schon dran.

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    • Ägyptisch sein ist modern also gemmas an.

      Andrew Lloyd Webber – Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat.

      Eine Erzählerin derzählt, außer Grimms Märchen, vor etwas sehr großen Leuten von Kindern eine Geschichte aus Kanaan. Und die Kinder machen mit [das sie auch engagiert worden sind] und die Kinder sehen das ganz anders und da sie ein Geschäft machen wollen verkaufen sie den Joseph ganz einfach auch weil er der Lieblingsbua vom Jakob ist, an den reichen Potiphar. Und da seine Frau etwas unausgenutzt ist, und noch dazu die Ehefrau vom Potiphar ist, will sie eam verführen. Doch der Joseph bleibt standhaft, sie Potipharweiberl weniger und sie sagt der Joseph habe ihr was ganz Furchtbares angetan und Joseph wird Hauruck ins Gefängnis geworfen.

      Dorten macht er mit seinen Traumdeutereien weiter und das kriegt der "King" Pharao zu hören und auch zu spüren, da er sagt und singt es käme eine siebenjährige Hungersnot und der "King" macht eam zum Wirtschaftsminister [falls er das richtige Parteibuch hat] und er führt die Ägypter hin und her und her und hin [bis die gar nimmer wissen wo sie sind]. Und weil die Situation eh grad unguat ist kommen noch seine Brüder die eam gar nimmer erkennen weil er so ganz anders ausschaut so richtig altägyptisch halt, und er verzeiht ihnen irgendetwas [ach ja den Kaufhandel mit eam, das ich das vergessen konnte] und er lässt sie, einzeln, nach Ägypten ziehen.

      Womit die G’schicht’ a End hat und erst im Film "Die 10 Gebote" fortgesetzt wird.

      Alles aufstehen, es ist das Ende ist und nur für ein Stück bezahlt worden, gell.

      Ich bring das Cover nicht rein, tut mir leid.
    • Falls noch nicht da gewesen ist das jetzt dran.

      Ruggero Leoncavallo – Zazà.
      Es beginnt wie fast immer mit dem 1.Akt. Die Bühne des Alcazar in St. Étienne. Cascart hat sch in Zazà total verliebt und da er grad sie will hat ihr alles g’sagt was sie auf der Bühne wissen muss, dass sie net in den Orchestergraben fallen soll und da sie aus dem ganz armen Viertel auch Gosse genannt geholt hat liegen ihr schon dort alle Menschen zu den Füssen und achten gar nicht auf ihre Töne, doch sie liebt an Kollegen und er ist auch a Sänger mit dem schön klingenden Namen Milio Dufresne der ihr recht bald auch, nach längerem Anlauf, seine Liebe gesteht und sie ist außer hin und weg und auch glücklich [weil ihre Gage auch erhöht worden ist].

      2. Akt: Wir san bei Zazà dahoam und will ganz unbedingt den Dufresne heiraten und ist deshalb sehr traurig und weint bittere Tränen das sie schon kein Nasenlümpli mehr hat weil dieser für längere Zeit nach Paris will und muss. Aber sie hat ja an Ersatz denn ihr Kollege und gleichzeitiger Freund Cascart will sie auch heiraten und zwar am selben Tag [da wird sich die Kirche füllen bei einer Dreifach – Hochzeit ist das halt so und der sagt ihr das der schon oben genannte Milio eh schon zerheiratet ist und das im sündigen und schönen Paris und a Tochter hat sie auch noch [was ein Skandal wäre]. Sie glaubt Cascart aber das doch wirklich nicht und bucht einen Flug mit dem Bundesheer Draken [der nie aufsteigt wenn’s regnet] und ist flugs auf dem Weg nach der Hauptstadt um sich selbst davon zu informieren [das habe ich wieder schön geschrieben, gell] und weg ist sie und er Vorhang fällt [nein es ist noch nicht aus also net gleich davon rennen].

      3. Akt: Diesmal in einem Salon der Dufresne und gleich mit einem ganz anderem Namen {nennen wir sie Leonoredas ist ein Name der kaum in einer Oper vorkommt] und sie kriegt ein Einladung und ist schon im Salon drin und alle sind ganz paff und sie lerntauch Dufresnes Tochter Toto kennen [die grad aus ihrem Lottogeschäft kommt] und ist hin und weg, weil die alle so glücklich sind und bevor sie zum Singen anfangt, singt noch Mme. Dufresne und sie hat Zeit zu verduften und auf ihren so Verliebten zu verzichten weil sie diese Harmonie net zerstören will und auch zu singen beginnen und der Flieger steht ja noch, weil er eh net rauf kann vor dem Haustor mit in der Rue de Concorde.
      4. Akt: Der Milio ist zurückgekommen und will zum Trump in die USA singen gehen, aber vorher eben nach St. Étienne und es will sich dieser Hallodri noch mit seiner Geliebten treffen aber Zazà fragt eam gleich wem er mehr liebt seine ausg’schamte Familie oder sie [eam – ist doch relativ egal] und da sieein Tratschen ist derzählt sie eam das sie in Paris war [wo schon mehrere waren und das nicht so laut daher singen]. Aber sie sagt eam er habe eine Ehefrau und im Toto gewonnen, meine er hat a Tochter die Toto heißt. Und das kann sie hochanständige Zazà aber schon gar net heben wenn er seine Ehefrau verrät und dass sie seine Geliebte nur sei. Da wird aber der Milio schon ganz zornig und sagt zu ihr Dirne [was auch nicht die feine englische Art ist]. Jetzt wird aber Zazà, denn das hat sie sich noch von Keinem vorsingen lassen und sie haut eam raus [und Benno die Bulldogge hilft ihr dabei]. Da fällt eam die Stimme weg und er geht für immer aus dem Haus, und Zazà weiß jetzt sie hat eam verloren [kein Schaden um den Lumpen den dreckigen].
      So aus ist es und Zazà bleibt eine fast anständige Frau, da hammas.