Ausnahme-Aufnahmen mit Herbert von Karajan (doch, es gibt sie!)

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    • Die meisten seiner Opernaufnahmen, die ich wirklich bewundere, wurden hier schon genannt. Ein aber zumindest fehlt noch:



      Vor dem beginnenden Schlussapplaus schreit jemand aus dem Publikum ein 'Hoch Karajan' in den Saal. Und ich muss gestehen, recht hat er. Das ist Theater im besten Sinne.

      :wink: Wolfram
    • :wink:

      Von den genannten möchte ich Haydns Schöpfung und Schönbergs Verklärte Nacht hervorheben. Wunderbar finde ich die Aufnahmen der Violinkonzerte mit Christian Ferras aus den Sechzigern. Beethoven und Sibelius sind, zum Beispiel, ein Traum für mich. Zum Schluss eine der existenziell herausragendsten Musikaufnahmenfür mich überhaupt: Richard Strauss' Vier letzte Lieder mit Gundula Janowitz!

      Gruß, Frank

      PS: Den einmaligen Einwand, dass in diesem Faden nur ein Durchschnitt produziert wird, sehe ich nicht. Andere genannte Aufnahmen, wie den 60/61er Beethoven Sinfonienzyklus und Holst Planeten finde ich auch sehr gut. Dazu mag ich die Aida mit Simionato, Tebaldi und Bergonzi sehr, kann da aber nur wenig vergleichen. Die von mir oben genannten Aufnahmen finde ich nochmal extraklasse.
    • Nun ja, neben so einigen Aufnahmen, welche bereits erwähnt wurden (insbesondere Wagner, Puccini und Strauss), fällt meine Wahl auf



      oh, die Erste mit ihrem Schlußsatz .... aber auch die anderen ... Klasse



      diese Neunte hat mich sofort voll gepackt ...

      Tchaikovskij : KK1 mit Alexis Weissenberg, Klavier. (kein Bildchen || )

      das 1. KK von Piotr I. mal anders ... düster, unerbittlich ....
    • Tastenrabe schrieb:

      [...]
      Tchaikovskij : KK1 mit Alexis Weissenberg, Klavier. (kein Bildchen || )

      das 1. KK von Piotr I. mal anders ... düster, unerbittlich ....
      bzw.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Sein Parsifal definitiv, denn der Gurmenanz gefällt mir in der Fassung besser als bei Solti.
      Und bei Brahms nehme ich beide Zyklen.
      Gib dich nicht der Traurigkeit hin, und plage dich nicht selbst mit deinen eignen Gedanken. Denn ein fröhliches Herz ist des Menschen Leben, und seine Freude verlängert sein Leben.

      Parsifal ohne Knappertsbusch ist möglich, aber sinnlos!
    • Kann mich dem Motto des Threads nur anschließen!
      Meine Belege dafür sind die Meistersinger aus Dresden ( für mich übrigens in Kombination mit dem Kleiber-Tristan selbigen Orchesters, die beiden Werke gehören ja ohnehin zusammen, genauso wie der Otello zum Falstaff - nicht wahr?) sowie die Mahler Symphonien. Mahler deswegen, weil Karajan genauso wie Mahler 60 Jahre davor, einer der größten Interpreten von Wagners symphonischen Musikdramen war - und Karajan Mahlers Musik als große ernstzunehmede Symphonik interpretiert - fernab von aller Hysterie und Bombast a la Lenny oder Solti....
      Auch die Matthäus-Passion aus den 70ern mag ich gern, genauso wie den Figaro aus Wien 77 - und hoffentlich bringt auch Orfeo mal die fast zeitgleiche Zauberflöte aus Salzburg (diese ist ja bisher nur als italienische Kasette auf YouTube)
      Sonst ist HvK nicht so mein Fall - ich liebe Kna und Giulini (Gottseidank habe ich noch ein Exemplar seiner kompletten Sony-Aufnehmen ergattert- einfach grenzgenial!!!!)
      Daher zum Abschluss mein Lieblingswitz - habe ihn einmal einem Wiener Philharmoniker erzählt, der noch viel mit HvK gearbeitet hat - der hat Tränen darüber gelacht:

      Sitzen 3 ältere Herren zusammen und streiten sich darüber, wer von ihnen der größte Dirigent sei. Böhm: Das ist ja ganz klar, meine Herren - ich bin der älteste und daher auch der größte. Bernstein fällt ihm ins Wort: Schmonzes! In Traum ist mir der liebe Gott erschienen um der hat mir gesagt: Lenny, du bist der größte Dirigent auf der ganzen Welt. Es antwortet Karajan ganz trocken: Kann mich nicht erinnern, jemals sowas behauptet zu haben.....
    • Andreas schrieb:

      Ich glaube, diese wurde noch nicht genannt



      Für mich die Planetenaufnahme
      Späte ausdrückliche Zustimmung von mir, dem Planeten-Fanatiker. Viele finden seine erste Einspielung aus den 60ern mit den Wienern besser - ich nicht. Obwohl sie auch sehr gut ist.

      Ansonsten würde ich unbedingt seine 10. Shostakovich nennen - hier kenne ich nur seine späte Aufnahme. Und auch hier sagen viele, dass die aus den 60ern besser sei.

      Und auch viele der hier bereits genannten (Bruckner 7+8 aus den 80ern, Sibelius - alles, Strauss - das meiste …)
      Mit herzlichen Grüßen

      Mercurio