Eben gehört - 2015 / 2016

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  • Hier nun weiter mit Carl Nielsen: Sinfonie Nr.1 & 6. Sir Colin Davis "konnte" nicht nur ausgezeichnet Sibelius dirigieren, sondern ebenso gut Nielsen. Man kann sich glücklich schätzen, dass man die CDs mit dem LSO alle aufgezeichnet und veröffentlicht hat.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Dem hier gerade grassierenden Sibelius-Rummel schließe ich mich an, indem ich meine einzige Sibelius-Neuerwerbung der letzten Zeit einlege:



    Alexander Gibson und das Scottish National Orchestra gehen die Sinfonischen Dichtungen des Finnen ganz vorzüglich an, auch im Tutti-Fortissimo zwar kräftig, doch auch durchhörbar. Gefällt mir! Am eindruckvollsten (von den Werken her, eindrucksvoll nicht nur wegen einer gewissen Debussy-Nähe): En Saga, Pohjolas Tochter, Die Ozeaniden und Tapiola.

    :wink:
    Es grüßt Gurnemanz
    ---
    Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
    Helmut Lachenmann


  • Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2

    Mit dieser Einspielung der Zweiten kann ich deutlich weniger anfangen als mit der von Segerstam (Ondine). Zunächst mal gefällt mir hier der Klang nicht, er ist hier dünner, schärfer. Bei Segerstam ist er voller, wuchtiger, kommt mehr aus der Tiefe. Zudem finde ich auch das Spiel von Davis weniger überzeugend. Hier ist Segerstam fileßender, geschmeidiger, tragender. Was in Verbindung mit dem volleren Klang noch deutlicher zutage tritt. Die Einspielung von Davis berührt mich nicht. Ganz im Gegensatz zu der von Segerstam.

    maticus
    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten


  • Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 6

    Hinsichtlich des Klangs gilt hier Ähnliches wie zuvor geschrieben bei der Zweiten. Jedoch fällt dies hier weniger ins Gewicht als bei der romantischen Zweiten. Insofern finde ich diese Sechste okay. Da ich allerdings mit der Sechsten noch nicht ganz warm bin, möchte ich mir noch kein abschließendes Urteil erlauben, ob mir die von Segerstam besser gefällt.

    maticus
    Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten


  • Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 7

    Diese Siebte gefällt mir ohne EInschränkungen. Als uneingeschränkt gelungen bei der GA von Davis (LSO live) finde ich bisher Nr. 7 und, ganz besonders, Nr. 4. Als GA insgesamt würde ich die von Segerstam (Ondine) bevorzugen, wenn ich mich zwischen einer der beiden entscheiden müsste.

    maticus
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    Und wer Herr Reichelt ist, weiß ich auch erst seit Montag. --- Prof. Dr. Christian Drosten
  • Long time - no Giuseppe. Ich ändere das mit:



    Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

    Chery Studer - Sopran
    Dolora Zajic - Mezzosopran
    Luciano Pavarotti - Tenor
    Samuel Ramey - Bass

    Coro del Teatro alla Scala, Milano
    Orchestra del Teatro alla Scala, Milano

    Riccardo Muti

    :wink: Agravain
  • C.Huth schrieb:



    Jean SIBELIUS - Sinfonien Nr. 1 - 3
    Finnisches RSO
    Hannu Lintu

    Begeisternd!
    LG - C.


    Reinhören konnte ich noch nicht. Aber die Box ist aber sehr schön gemacht (stabiler Karton). Ein Buch auch ist dabei, davon ca. 15 Seiten in Deutsch, eng gedruckt. Vor jeder Sinfonie gibt es eine Einführung. Ein Film über den 'privaten Sibelius' mit der Komponistin Kaija Saariaho ist ebenfalls vorhanden. Also Top-Ausstattung - schließlich sind die Sinfonien in Bild und Ton - das zu einem fairen Preis.




    Gruß
    Josquin


  • Ich erfreue mich weiterhin mit Musik im Umkreis von Sibelius. Inland Empire wollte mal wieder Johan Svendsen hören, ich mache es auch tatsächlich mal wieder. Heute Abend beide Sinfonien mit dem jungen Mariss Jansons am Pult seines damals Oslo Philharmonic Orchestras. Eine wunderbare Einspielung. Schade, dass man auch hier vom Komponisten nur wenig zu hören bekommt.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Hier wieder Sibelius aus Lahti.

    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 52

    Lahti Symphony Orchestra
    Osmo Vänskä



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)