Eben gehört - 2015 / 2016

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  • Heute mal ein Tag im Zeichen des Lohengrin. Und den Anfang macht diese Einspielung:



    Passende Lektüre:



    Wenn ich wie jetzt das Vorspiel zum ersten Aufzug höre, wünschte ich mir, dass ich diese Musik noch einmal zum ersten Mal hören könnte; und gleichzeitig kann ich mich beim Hören daran erinnern, wie das war. Unglaubliche Musik.

    Später (aufzugsweise) kommen noch diese auf die Liste:



    Und abschließend mein Favorit:



    Schönen Sonntag allerseits!

    :wink1:
  • Hier wieder Leif's Sibelius.

    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

    Danish National Symphony Orchestra
    Leif Segerstam
    1990-92
    14:49+9:41+10:22=34:52



    Dies ist nach Bernstein/Wiener Philharmoniker wohl die längste Aufnahme des Werkes. Gerade der Anfang des Kopfsatzes ist ziemlich statisch. Gute Aufnahmen zeichnen sich m. E. unter anderem dadurch aus, dass sie einen durchgehenden Sog vom initialen Quartsextakkord bis zum letzten Akkord spüren lassen. Im ersten Teil des Kopfsatzes beschränkt Segerstam sich auf die Entfaltung der wunderschönen klanglichen Panoramen, beschaulich und kontemplativ. Auch fällt mir auf Anhieb keine andere Aufnahme ein, bei der der Übergang zum Scherzo-Abschnitt so hart ist. Sibelius hatte sich viel Arbeit gemacht, um dies so organisch wie möglich zu gestalten … von da an geht die Musik unter Segerstams Händen allerdings gut ab. Spektakulärer Einzug auf die Zielgerade. Wow. – Auch der zweite Satz ist auf dem Papier langsam, wirkte allerdings gar so auf mich. Ruhig ja, aber nicht statisch. Es geht kontinuierlich vorwärts, die Vorahnungen der Schwanenhymne kommen gut heraus. Kurz vor Schluss ist nochmals Segerstam Fähigkeit zu hören, Bedrohlichkeit zu erzeugen. – Auch im Finale steht der Dirigent auf der Bremse, doch die Entschädigung auf der klanglichen Seite fällt für meine Ohren nicht so üppig aus wie im ersten Teil des Kopfsatzes. Die dunklen Seiten des Wiederanlaufs der Schwanenhymne höre ich hier nicht so düster, wie ich es bei diesem Dirigenten erwartet hätte. Auch gelingt mangels Tempo die wohl beabsichtigte Reizüberflutung des Hörers vor dem Durchbruch hier nicht so richtig, das bleibt sehr übersichtlich. – Keine Aufnahme, die ich im Vorderfeld platzieren würde.

    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)


  • Maureen Forrester ,Lieder eines fahrenden Gesellen u.Kindertotenlieder

    BSO Charles Munch 28.12.1958

    Es ist immer wieder ein Genuss M.Forrester zuzuhören !

    LG palestrina
    „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
    Oolong
  • Noch mehr 19.Jh. bei mir:

    zuerst diese Symphonien, die noch nicht unter Beethoven zusammenbrechen, in einer Einspielung, die sehr gut die Entfernung zu Bruckner und Brahms in der Klangdichte vorstellt und die Stücke sehr passend in ihrer Zeit präsentiert:



    Danach Abschiedsmusik eines von Beethoven ebenfalls nicht erdrückten:



    Radu Lupu spielt bei mir op. 117-119:

    herrlich lyrisch ausgesungen, nicht die düsterste Lesart auf dem Markt.

    Gruß Benno
    Überzeugung ist der Glaube, in irgend einem Puncte der Erkenntniss im Besitze der unbedingten Wahrheit zu sein. Dieser Glaube setzt also voraus, dass es unbedingte Wahrheiten gebe; ebenfalls, dass jene vollkommenen Methoden gefunden seien, um zu ihnen zu gelangen; endlich, dass jeder, der Überzeugungen habe, sich dieser vollkommenen Methoden bediene. Alle drei Aufstellungen beweisen sofort, dass der Mensch der Überzeugungen nicht der Mensch des wissenschaftlichen Denkens ist (Nietzsche)
  • Wenn draußen Schnee liegt, kommt Tschaikowsky richtig gut rüber. Meine ich.

    P. I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

    Münchner Philharmoniker
    Sergiu Celibidache
    29. Mai 1991



    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)
  • Dinorah Varsi:

    CD Nr. 27: Studioaufnahmen


    - Franz Schubert: Sonate A-Dur D 664 (AD: 1989, Produktion des rbb)
    - Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 16 D-Dur KV 451 (AD: 23.04.1987, Produktion des SDR/SWF/SWR)*
    - Felix Mendelssohn Bartholdy: Rondo brillant Es-Dur, op. 29 (AD: 26.06.1976, Produktion des SDR/SWF/SWR)**
    - Fanny Hensel: Aus Lieder für das Pianoforte op. 2, Nr. 2 & 4, op. 6, Nr. 2 - 4, op. 8, Nr. 1 & 3 (AD: 03. - 05.12.1984, Produktion des SDR/SWF/SWR)

    Dinorah Varsi, Klavier
    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Luis Antonio Garcia Navarro*
    SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Ernest Bour**

    Armin
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)


  • Eine der relativ seltenen Orgelaufnahmen des Alte-Musik-Pioniers - daraus die Voluntaryminiaturen 4, 8 und 18 von John Blow (die Nr. 18 hat es wirklich in sich, jedenfalls in der Weise, wie Leonhardt sie spielt - Tempo, Registrierung, Ornamentik und Raumklang sind perfekt aufeinander abgestimmt).

    Wer selbst einmal nachhören möchte, ohne gleich in den Kauf der CD investieren zu wollen, ist hier gut aufgehoben:

    "https://www.youtube.com/watch?v=JUGUpSJ7f-4"
  • Rodion Shchedrin:

    Carmen-Suite

    (AD: Februar/März & Juni 1998, großer Saal, Staatliches Musikkonservatorium, Moskau)


    Russian National Orchestra
    Mikhail Pletnev


    Armin
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Mario Hospach-Martini traktiert die Andreas Silbermann-Orgel der Abbatiale Saint-Maurice in Ebersmünster*, eines knapp 500 Seelen (!!!!!) zählenden Dorfes an der französisch-deutschen Grenze, mit französischem, englischem und deutschem Barockrepertoire.



    "https://de.wikipedia.org/wiki/St._Mauritius_(Ebersmunster)"

    * Man kann dort übrigens exzellent speisen.
  • Bach-Kantaten zum Letzten Sonntag nach Epiphanias gibt es nicht, aber diese passt:

    J. S. Bach: "Wie schön leuchtet der Morgenstern" BWV 1

    Siri Karoline Thornhill, Petra Noskaiova, Marcus Ullmann, Jan van der Crabben
    La Petite Bande
    Sigiswald Kuijken



    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Nur Hexenverbrennung und Lynchmord gibt es bei uns nicht mehr so oft. Das haben wir erfolgreich in soziale Netzwerke ausgelagert." (Axel Weidemann im Artikel "Dorfkinder über #Dorfkinder" in der Online-Version der FAZ)