Eben gehört - 2015 / 2016

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  • Es muß nicht immer Celi sein.
    Bruckner 9 mit schneidendem Blech:



    Das war im CD-Zeitalter meine erste Einspielung, auf LP hatte ich eine alte (64er?) Jochumaufnahme auf DGG. Später kamen Inbal und Karajan dazu. Also so prä-Giulini und -Celibidachehörerfahrungen die ich gerne ab und an mal auffrische.

    LG
    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)
  • Im Laufe des heutigen Tages:



    Robert Schumann
    - Allegro h-moll op.8
    - Kreisleriana op.16
    - Gesänge der Frühe op.133
    Maurizio Pollini, Klavier



    Georg Friedrich Händel
    - Sonaten
    L'Assemblee des Honnestes Curieux



    Josef Bohuslav Foerster
    - Symphonie Nr.4 c-moll op.54 "Osternacht"
    - "Frühling und Sehnsucht" Symphonische Dichtung op.93
    Prager Symphoniker
    Václav Smetáček

    :wink1:

  • Johann Sebastian Bach
    Kantate BWV 144 - Nimm, was dein ist, und gehe hin
    Knabenchor Hannover
    Collegium Vocale Gent
    Leonhardt Consort
    Gustav Leonhardt
    Gruß Dirigent
    :wink1:
    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • Johann Sebastian Bach
    Kantate BWV 92 - Ich hab in Gottes Herz und Sinn
    Gächinger Kantorei
    Bach-Collegium Stuttgart
    Prof. Helmuth Rilling
    Gruß Dirigent
    :wink1:
    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)
  • Mauerblümchen schrieb:

    Mit großem Vergnügen gehört:

    [...]




    Der geschätzte Josquin Dufay brachte es auf den Punkt:

    Josquin Dufay schrieb:

    Meine Fresse! Einen größeren Unterschied zu McGegan ist wirklich nicht mehr möglich.

    [...]


    So - genug polemisiert! :D
    Da schließe ich mich an mit einem :D
    Die Granateneinspielung für den Himmel... :D :D :D

    -----

    Ich bin z.Z. mit Ludwig van beschäftigt:



    Ludwig van Beethoven
    Symphonie Nr. 1-3
    The Hanover Band
    D: Huggett/Goodman


    jd :wink1:
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul

  • Johann Sebastian Bach
    Kantate BWV 84 - Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
    Monteverdi Choir
    The English Baroque Soloists
    Sir John Eliot Gardiner
    Gruß Dirigent
    :wink1:
    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

  • darf man hier Unzufriedenheit äußern?
    Frau Schornsheim spielt ein schönes Instrument, sehr wohlklingend eigentlich und luftig- aber ohne Biss. In den Präludien eher zu frei, in den Fugen verlässlich.

    Irgendwie bin ich eher enttäuscht und krame mir lieber den Feinberg mal wieder raus.
    Ja! Ich! Den! Feinberg hat was zu sagen und das so überzeugend, dass die Wahl des Instruments völlig in den Hintergrund rückt.

    Herzliche Grüße,
    Mike
    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
  • Und ich dachte, ich sei als gebürtiger Preuße Erbsenzähler :D .
    Nee, natürlich nicht in allen je 48 Präludien und Fugen. Alles in allem aber schon.
    Und wo wird hier, in "Eben gehört", schon "substantiiert" formuliert außer von MB?

    Darum nun also:
    Feinberg hat mich schon beim ersten Hören überrascht. Klingt oft romantisch, wirkt auf mich aber eher logisch durchdacht.
    Oft genug habe ich seine Aufnahme gegengehört mit für mich überzeugenden Cembaloaufnahmen- und war immer wieder "platt", dass er zu ähnlichen Ergenissen gelangt wie Cembalisten.
    Natürlich nicht im Klangbild, aber in Artikulation und Intelligenz, Formbewusstsein und Klangsinn eben auf seinem Instrument.
    Ja, er spielt Klavier- aber eben so völlig. Ohne die Attitüde, ein Cembalo imitieren zu wollen.
    Und er hat stets einen Plan, wie sich ein Präludium, eine Fuge, das Paar entwickelt: woher und wohin.
    Darum ist das für mich eine Aufnahme eines überragenden Musikers- nicht die eines Pianisten in erster Linie.

    Jetzt besser?
    :etsch1: Mike

    Verlinkung klappt nicht: "http://www.amazon.de/J-S-Bach-Samuil-Feinberg-1929-1962-4CD/dp/B009YJE0XG/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1453598055&sr=8-3&keywords=feinberg+bach"
    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
  • Erstbegegnung, völlig unsubtanziiert:

    Grazyna Bacewicz: Streichquartett Nr. 1 (1939)

    Lutoslawski Quartet



    Macht mir Lust aufs Zweithören.

    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Wieder die Erste mit Segerstam.

    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

    Danish National Symphony Orchestra
    Leif Segerstam
    1990-92
    12:26+9:57+5:48+14:45=42:56



    Diese ist mit einigem Abstand die längste mir bekannte Aufnahme, sowohl bzgl. der Gesamtspielzeit als auch für die Sätze 1, 3 und 4. Nur beim zweiten Satz ist Segerstam gerade noch im Mittelfeld. Kann er die Zeit nutzen? Ich meine, das funktioniert ausgezeichnet. Die Musik verweigert sich m. E. nicht diesem Zugriff mit seiner Balance von Entspannung und Intensität. Die Tutti-Stellen sind raumgreifend, haben große Wucht und sind bisweilen überwältigend (z. B. beim ersten Thema im Kopfsatz), die ruhigeren Abschnitte sind herrlich ausgeleuchtet, Steigerungen sind klug disponiert und auch mal hitzig (z. B. in der Coda des Kopfsatzes). Dass er Zeit zum Schwelgen findet und davon weidlich Gebrauch macht, ist fast schon klar, z. B. kurz vor der Reprise im Kopfsatz. – Herrliche Ruhe nach dem Sturm zu Beginn des zweiten Satzes. Und viel Weite. Dennoch kommen die holzbläserlastigen, Scherzando-artigen Abschnitte schön verspielt heraus. Der Höhepunkt und der Anlauf dazu haben urige Kraft. – Auch im Scherzo unterstützt das gemessene Tempo die Entfaltung der Prozesse. – Für das Finale gilt Ähnliches wie für den Kopfsatzes: Trotz aller Ruhe haben die Steigerungen den richtigen Wums. Die „große Melodie“ ist schon extrem breit … doch Segerstam hält auch hier die Fäden des Dramas gut zusammen. Nur ganz am Schluss, so ab 11:00, da scheint er mir den Bogen ein ganz klein wenig zu überspannen.

    Langsamer Sibelius kann großartig sein, diese Aufnahme ist ein Beispiel dafür. Vor allem aber verliert Segerstam (fast) nie den großen Bogen. Vielleicht muss man überdurchschnittlich bereit sein, sich darauf einzulassen, zumal mit anderen, schnelleren Einspielungen im Ohr, aber mMn wird man belohnt.

    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Und nochmal.

    Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

    Berliner Sinfonie-Orchester
    Kurt Sanderling



    Das kann der besten Hausfrau passieren: Klebriger, klumpiger Reis ... ähem. Will sagen: Beginnt man den Kopfsatz zu langsam, so besteht die Gefahr, dass die Holzbläserfiguren sich wie buchstabiert anhören. Dann klingt es nach Schülervorspiel, anstatt zu den ersten Bausteinen des sinfonischen Bogens zu werden.

    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Zum Tage.

    J. S. Bach: "Nimm, was dein ist, und gehe hin" BWV 144

    Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Gerd Türk
    Bach Collegium Japan
    Masaaki Suzuki



    Gruß
    MB

    :wink1:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Ich bleibe mal bei Boulez als Dirigent:

    Igor STRAWINSKY - Symphonies d'instruments à vent; Psalmensymphonie; Symphonie in drei Sätzen

    Rundfunkchor Berlin
    Berliner Philharmoniker
    Pierre Boulez

    Und dann noch ordentlich Krach in die Bude:

    Edgar VARÈSE - Arcana

    Chicago Symphony Orchestra
    Pierre Boulez



    LG - C.