Eben gehört - 2015 / 2016

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  • Hier nochmal was zum Tage.

    Jan Dismas Zelenka

    Lamentatio Ieremiae Prophetae ZWV 53
    Responsoria pro hebdomada sancta ZWV 55


    Lectiones und Responsoria zum Gründonnerstag

    Collegium Vocale 1704
    Collegium 1704
    Vaclav Luks



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Jetzt gibt es bei mir "Feinkost", kein Ballett dabei aber einiges durchaus tanzbar und auch schon "balletiert" worden :love: :love: :love: :love: :love:



    Herzliche Grüße:
    KALEVALA :wink:
    Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


    Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)
  • Den Tag beschließe ich mit




    Sir Edward Elgar: Symphonie Nr. 1 As-Dur, op. 55

    Staatskapelle Berlin
    Daniel Barenboim

    Wirklich, wirklich gut. Wenn ich bedenke, wie unsäglich Barenboims alte Elgar-Einspielungen in meinen Ohren klingen, und wie wenig glücklich mich seine Berliner Einspielungen der Zweiten und des Cellokonzertes machen, so kann ich in diesem Fall nicht umhin zu sagen, dass mich diese Interpretation - von ein paar wenigen Kleinigkeiten abgesehen - durchweg überzeugt. Mal sehen, wie im Herbst der "Gerontius" wird. Zudem frage ich mich, ob es auch eine Neuaufnahme des Violinkonzertes (dessen ältere Einspielung mit Perlman will mir ja ebenfalls nicht so recht gefallen) geben wird...

    :wink: Agravain
  • Hier



    Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244

    Ernst Haefliger - Evangelist & Arien
    Keith Engen - Jesus

    Irmgard Seefried - Sopran (Arien)
    Antonia Fahberg - Sopran
    Hertha Töpper - Alt
    Dietrich Fischer-Dieskau - Bariton (Arien)
    Max Probstel - Bass

    Münchener Chorknaben
    Münchener Bach-Chor

    Münchener Bach-Orchester

    Karl Richter

    Das gehet meiner Seele nah.

    :wink: Agravain
  • Ich mach's ja sonst eigentlich nie, aber heute passe ich mein Hören (und Sehen) mal dem Tag an, und zwar hiermit:



    Die Matthäuspassion unter Koopman. Ein weiterer von vielen Versuchen, dies Riesending mir im Zusammenhang zu erschließen, über die vielen schönen Stellen hinaus, diesmal und deswegen visuell und mit Untertiteln.

    LG
    "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
    (Shunryu Suzuki)
  • Weiter zum Tage.

    Jan Dismas Zelenka: Responsoria pro hebdomada sancta ZWV 55

    Lectiones und Responsoria zum Karfreitag

    Collegium Vocale 1704
    Collegium 1704
    Vaclav Luks



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)


  • Nach langer Zeit ohne Klassik heute mal wieder Bruckner: Sein "Te Deum" und seine "Sinfonie Nr.0 (Fass.von 1869) unter Roberto Paternostro.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Maurice schrieb:



    Nach langer Zeit ohne Klassik heute mal wieder Bruckner: Sein "Te Deum" und seine "Sinfonie Nr.0 (Fass.von 1869) unter Roberto Paternostro.
    Lieber Maurice
    Ich kenne die Ga nicht von Paternostro, er war ein langjähriger Mitarbeiter im Karajan Gefolge, ist da was hängengeblieben oder alles anders. Kann das Reutlinger Orchester da mithalten?
    Ein schönes Osterfest wünsche ich dir.
    Liebe Grüße Dirigent
    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)
  • Dirigent schrieb:

    Lieber Maurice
    Ich kenne die Ga nicht von Paternostro, er war ein langjähriger Mitarbeiter im Karajan Gefolge, ist da was hängengeblieben oder alles anders. Kann das Reutlinger Orchester da mithalten?
    Ein schönes Osterfest wünsche ich dir.
    Liebe Grüße Dirigent
    Zunächst mal vielen Dank für die lieben Osterwünsche. Dir ebenfalls frohe Ostern. Diese GE wurde im Bruckner-Thread damals erwähnt, und sie war günstig zu haben. Ebenfalls waren die Kritiken recht ordentlich gewesen.

    Insgesamt ist es ein gut anzuhörender Zyklus, der live in der Basilika Weingarten von 1997-2006 entstanden ist. Wenn man das mit berücksichtigt, bekommt man erstaunlich viel für einen absoluten Sparpreis zu hören.

    Es gibt natürlich hier und da leichte Intonationsprobleme, auch ist der Klang durch den in Kirchen üblichen Hall nicht immer zu hundert Prozent gelungen, aber dafür bekommt man "echte" Live-Konzerte geboten, die nicht aus drei Abenden zusammengeschnitten wurden.

    Er war erstaunlich lange bei Karajan gewesen. Von 1978-1984, so Wikipedia.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Weiter geht es mit Joseph Haydns Sinfonien Nr.44, 45 und 49. Passend zum Feiertag und dem entsprechenden "Trauer-Wetter".
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Einige Auszüge aus Bachs Orgelbüchlein in der Lesart von Francesco Cera mit rahmenden Chorälen, vorgetragen durch den Coro della Radiotelevisione Svizzeria unter der Leitung von Diego Fasolis:



    Christ lag in Todesbanden BWV 625,
    Jesus Christus, unser Heiland BWV 626,
    Christ ist erstanden BWV 627,
    Erstanden ist der heil'ge Christ BWV 628,
    Erschienen ist der herrliche Tag BWV 629,
    Heut' triumphieret Gottes Sohn BWV 630.
  • Soeben noch einmal:

    C.Huth schrieb:

    Jetzt nicht gesprochen, sondern (12-tönig!) neu komponiert:

    Johann Sebastian BACH - Markus-Passion BWV 247
    Volker BRÄUTIGAM - Evangelienmusik zu Bachs Markuspassion

    Ulrike Staude (Sopran)
    Claudia Seiner (Alt)
    Martin Petzold (Tenor)

    Leipziger Vokalensemble
    Leipziger Barockorchester

    David Timm (Leitung Bach)

    Herrmann Oswald (Tenor)
    Wolfgang Matthias Friedrich (Bass)

    cantores lipsienses

    Christiane Bräutigam (Orgel)
    Stephan Stopora (Schlagzeug)

    Volker Bräutigam (Leitung Bräutigam)



    Und auch das funktioniert erstaunlich gut!

    LG - C.
    Klar, die zwölftölig komponierte "Evangelienmusik" von Volker Bräutigam ist auf der einen Seite ein Bruch zu den Sätzen von Bach - auf der anderen Seite ist es faszinierend, wie gut das zusammen passt.

    Eine bemerkenswerte Art, mit der Markuspassion und ihrem fragmentarischen Charakter umzugehen.

    LG - C.