Cowboys und Indianer---wer sind (waren) eure Helden?

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    • Cowboys und Indianer---wer sind (waren) eure Helden?

      Gestern starb Pierre Brice, der legendäre Darsteller der ebenso legendären Winnetou Filme der 60iger Jahre
      und wie im Nekrolog-Thread angedeutet ersichtlich wurde spaltet er die Gemeinde, die einen haben die Filme oder zumindest den Winnetou Darsteller hoch geschätzt,
      andere (wie ich) fanden die Filme grottenschlecht (weniger den Winnetou?), die Karl May Bücher habe ich nie gelesen...
      Ich gestehe, ich war ein Fan der (späten) John Wayne Filme---vor allen "The Shootist", "Der Marshall" und "Der Mann der Liberty Vallance erschoss" (hier auch durch die weiteren Helden:James Steward und Lee Marvin ein absoluter Knüller).
      Auch die ersten beiden Filme "Die glorreichen Sieben" fand ich klasse, desweiteren war ich begeistert vom ZDF Weihnachtsvierteiler "Die Lederstrumpf Erzählungen" nach James Fennimore Cooper (die habe ich danach in kürzester Zeit, als Bücher, "verschlungen")
      "Das Wiegenlied vom Totschlag" hat mich im Kino zum heulen gebracht (während einige sich ebenfalls im Kino befindliche Jugendliche in meinem Alter, die Gemetzel- und Abschlachtszenen scheinbar komisch fanden und sich köstlich zu amüsieren schienen...)
      Mein Lieblings "Indianer" ist übrigens Dustin Hoffman in "Little Big Man"
      ...oder Richard Harris in "Ein Mann den sie Pferd nannten".
      Henry Fonda in "Spiel mir das Lied vom Tod"
      ...und nicht zu vergessen Jane Fonda und Lee Marvin in "Cat Ballou, hängen sollst du in Wyoming", "Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe" mit James Garner,....und, und, und....
      Ja und dann gab es noch zwei Serien meiner Kindheit die ich nicht verpassen durfte "Pistolen und Petticoats" habe ich regelrecht geliebt,
      und es gab Bonanza, Hoss war mein "Liebling"
      Wie sah (sieht) es bei euch aus, wer sind (waren) eure "Helden"?



      Herzliche Grüße:
      KALEVALA :wink:
      Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


      Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)
    • Yukon schrieb:

      In echt

      Meriweather Lewis, William Clark, Sacajawea
      Die waren aber ziemlich intensiv ( Sacajawea eher unwissentlich) an der Unterwerfung der Indianer beteiligt---Helden?

      Herzliche Grüße:
      KALEVALA :wink:
      Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


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    • Yukon schrieb:

      und unecht, sogar in doppelter Hinsicht, Yul Brynner als Revolverheld in Westworld
      "Westworld" und "Futureworld" fand ich damals (und auch heute noch) sehr spannend und auch sehr bedrohlich...


      Herzliche Grüße:
      KALEVALA :wink:
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      Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)
    • Unbedingt Clint Eastwood: allerdings als ein gewisses Alter ihm erst das eigentliche Charisma gegeben hat. Ob gleich ich auch die Leonesche Dollar-Triologie sehr schätze (vor allem den abschließenden "Zwei glorreiche Halunken"), finde ich die elementaren Western von Eastwood
      - den "Pale Rider",
      - noch besser "Der Texaner" und, quasi "the Western to end all Westerns", den unvergleichlichen
      "Erbarmungslos".

      Auch hoch geschätzt sind "The Wild Bunch", "Ich, Tom Horn" mit einem schon todkranken Steve Mc Queen und "Little Big Man", der schönste Indianerwestern für mich.

      überschäzt hingegen in meinen Augen "Der mit dem Wolf tanzt (wunderschöne Landschaften aber laaaaang), "Spiel mir Das Lied vom Tod (geniale erste Dreiviertelstunde und dann zu laaaaang) sowie Tarantinos "Inglorious Basterds", weil mir alles was der Mann macht grundunsympathisch ist in seiner ironisiert-zusammenzitierten Machart - grade Western. Dies Genre verträgt keine Ironisierung. Es handelt sich um eine ernste Sache :D die will ich ernstgenommen wissen

      Bleihaltige Grüße, Frank 8+)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • garcia schrieb:

      "Inglorious Basterds",
      fand ich klasse, mich hat nur "geärgert" das Christoph Waltz zu Tode kommt X(

      garcia schrieb:

      "Spiel mir Das Lied vom Tod"
      hier hat mich immer regelrecht wütend gemacht wie mit Claudia Cardinale umgegangen wurde. X(
      Aber Henry Fonda war hier für mich der böseste aller Bösen eines Western überhaupt "Niemand weiß was die Zukunft bringt" ;(

      garcia schrieb:

      "Little Big Man"

      l-l l-l l-l



      "Butch Cassidy and the Sundance Kid";, auch noch so einer meiner Lieblings Klassiker.


      Herzliche Grüße:
      :wink: KALEVALA
      Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


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    • Gary Cooper in "High Noon".
      Und Gregory Peck in "MacKenna's Gold".

      Ansonsten bin ich kein großer Filmfreund, daher hab ich das meiste vergessen - oder auch gar nicht gesehen ... ;+)

      Als Kind habe ich - natürlich - Karl Mays Indianer-Romane gelesen und mochte Winnetou mehr als Old Knatterhand, aber "Fan" war ich keiner. Und die Filme fand ich so ... naja. Lieber war ich bei Live-Winnetou-Vorführungen dabei (kleinere Veranstaltungen ohne die Winnetou-Stars): Helden, Sand, Pferde, Pistolen, Tomahawk, Bärentöter, alles dabei. ;+)
      Dennoch, natürlich hat sich Pierre Brice in dieser Rolle irgendwie eingeprägt. Man kam halt nicht dran vorbei. Aber die Filme habe ich auch nur 1x gesehen, als Kind.

      Das (echte) Indianertum hat mich aber nie so ganz losgelassen, obwohl ich eigentlich andere Interessen habe; ich habe auch einen kleinen Fetisch auf meinem Schreibtisch stehen. Einfach aus Freude dran. ;+)
      Klemperer: "Wo ist die vierte Oboe?" 2. Oboist: "Er ist leider krank geworden." Klemperer: "Der Arme."
    • Django Unchained, natürlich, klar... (ich sollte mir ab 1:00 nachts ein Schreibverbot auferlegen) :hide:
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • KALEVALA schrieb:

      die Karl May Bücher habe ich nie gelesen...
      ...wenn du nur wüstest, was du verpasst hast... :( :cry:

      KALEVALA schrieb:

      Wie sah (sieht) es bei euch aus, wer sind (waren) eure "Helden"?
      An erste Stelle Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cliff in:

      garcia schrieb:

      vor allem den abschließenden "Zwei glorreiche Halunken"),
      ja (The Good, the Bad and the Ugly), ist ein echt mega-cooler und knall-harter Männerfilm und bisher fetzigste Western .....

      Robbi Mitchum & John Wayne kommen in „El Dorado“ auch richtig geil rüber....

      .. .. super cool auch Danny Trejo in „Machete“ .. ist zwar kein Western, doch zieht man sich immer wieder gerne rein....

      ....und natürlich Bud Spencer und Terence Hill in einigen lustigen Prügelwestern/Prügelfilmen z.B. Vier Fäuste für ein Halleluja, wenn das tolle Dream-Team dabei irgendwelchen üblen Ganoven so richtig die Fresse poliert...
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Da ich mitterweile auch das Spätwerk von Karl May sehr schätze werden mir die beiden literarischen Gestalten Winnetou und Old Shatterhand für immer sympathisch bleiben.

      Ansonsten mag ich sogenannte "Western" im Allgemeinen recht gern - allen voran die hier schon erwähnten, insbesondere neueren, Clint Eastwood - Filme.
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Wenn Terence Hill preferiere ich ihn ohne Bud Spencer:

      "Mein Name ist Nobody" --- eine wundervolle Hommage an die klassischen Italowestern a la Leone und Corbucci :jub:
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Noch nicht genannt wurde einige meiner alten Favoriten:

      "Vera Cruz" mit Gary Cooper und Burt Lancaster
      "Winchester 73" mit James Stewart

      Und wer "Spiel mir das Lied vom Tod" :juhu: :juhu: und "Der mit dem Wolf tanzt" :sleeping: nochmal in einem Atemzug nennt, begegnet mir lieber nicht mittags auf einer staubigen Hauptstraße :evil:
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Spiel mir das Lied vom Tod :juhu: :juhu: --------> :sleeping:

      Der mit dem Wolf tanzt :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping:



      :hide:
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • "Denen man nicht vergiebt"

      "Black Robe"

      Ang Lees "Ride with the Devil"

      Und naklar Michael Manns "The Last of the Mohicans" (wenn der auch jenseits der groben Züge der Storyline nicht mehr allzuviel mit Coopers Roman zu tun hat).

      Ach so: ein gaaaaaaaaanz großer "Indianer"-Film ist "Thunderheart" mit Val Kilmer und Sam Shepard.

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Als Western (Film) mit 1 Indianer : Immer noch 'The Shooting ' von Monte Hellman mit Jack Nicholson und Warren Oates.Nach bald 50 Jahren noch nicht ganz durchschaut .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • eloisasti schrieb:

      Gary Cooper in "High Noon".
      wie konnte ich den vergessen, einer der besten überhaupt---allein schon die Musik, der Song "Do not forsake me, oh my Darlin´"
      l-l l-l l-l l-l l-l l-l l-l l-l l-l l-l l-l

      garcia schrieb:

      Django Unchained, natürlich, klar... (ich sollte mir ab 1:00 nachts ein Schreibverbot auferlegen)
      dito!

      Amfortas09 schrieb:

      Zitat von »KALEVALA«
      die Karl May Bücher habe ich nie gelesen...
      ...wenn du nur wüstest, was du verpasst hast...
      was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß :D

      Kater Murr schrieb:


      Und wer "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Der mit dem Wolf tanzt" nochmal in einem Atemzug nennt, begegnet mir lieber nicht mittags auf einer staubigen Hauptstraße
      Ein Mann muss tun was ein Mann eben tun muss---
      deshalb riskiere ich es trotzdem mal,
      wenn Du mal nach Berlin kommst---es gibt hier viele staubige Hauptstraßen :D
      So viel, "Der mit dem Wolf tanzt" fand ich immer :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      "Spiel mir das Lied vom Tod" aber auch :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: (obwohl ich mich da mit keinem identifizieren konnte)

      Algabal schrieb:

      "Denen man nicht vergiebt"


      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



      Herzliche Grüße:
      KALEVALA :wink:
      Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen. (Nietzsche)


      Es gibt nichts Überflüssigeres und Schädlicheres als wie Musik. Wenn ein Mensch eine gewisse Zeit lang Musik hört, wird sein Gehirn faul und unseriös. (Ayatollah Khomeini)
    • "Zwei gloreiche Halunken", "Der Texaner", "Erbarmungslos", "The Wild Bunch" sind schon genannt worden, was mir noch gefällt sind die alten Djangos mit Franco Nero und "Il Mercenario" ebenfalls mit Franco Nero, wobei ich bei der Musik zu diesem Film den Eindruck habe, dass wenigstens ein Motiv aus dem Liebestrank von Donizetti stammt.
      Dann schätze ich noch besonders "No Country For Old Men" von den Coen-Brüdern nach einem Roman mit dem gleichen Titel von Cormac MacCarthy.

      Cormac McCarthy hat übrigens noch einen weiteren hervorragenden Wildwest-Roman geschrieben mit dem Titel "Die Abendröte im Westen" bzw. "Blood Meridian". leider noch nicht verfilmt; ob das überhaupt je der Fall sein wird, ist eh zweifelhaft, da es in Sachen Gewalt in diesem Buch schon sehr deftig zur Sache geht.

      Viele Grüße
      Spartacus
      :wink:
      Für Monika
    • Passt hier vielleicht nicht ganz rein, aber da sich doch einige Leute als Karl May Leser outen, sei ihnen diese (auch optische) Ergänzung zur heimischen Abenteuer-Sammlung anempfohlen.

      Ein kleines Abenteuer ist es allemal: Karl May, der zwanzigjährig nach eigener Aussage "die Musik hoch über die Dichtkunst" stellte, konnte wohl nicht nur recht passabel Klavier, Orgel, Geige und Gitarre, er komponierte auch.

      Das von Harmut Kühne und Christof F. Lorenz vorgelegte Buch im Umfang eines mittleren K.M.-Romans enthält neben Aufsätzen zu May als Komponist und einigen seiner Werke (darunter eine "Posse mit Gesang und Tanz in acht Bildern" namens "Die Pantoffelmühle" (!) ) auch teilweise mit kritischen Anmerkungen versehene Originalkompositionen.

      Meist Chorsätze (darunter natürlich - dazu noch in verschiedenen Versionen - das Winnetou-Requiem "Ave Maria" ["Es will das Licht des Tages scheiden"]) und Kanons, aber auch Klavierstücke, Lieder mit Klavier- und auch mal Streichquartett-Begleitung sowie Nummern aus besagter "Pantoffelmühle".

      Abgerundet wird diese Publikation, die halt echt nur was für K.M.-Trekkies und Chormusiknischensammler wirklich interessant sein dürfte, durch eine CD mit einigen eingespielten und -gesungenen Werken.
      Die musikalische Qualität ist zwar - will jetz nich sagen - unterirdisch, aber sie vermittelt einen Eindruck für jene, die nicht Klemperer heißen und Partitur lesen können.

      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms