1001 Classical Recordings You Must Hear Before You Die - Die komplette Liste

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    • b-major schrieb:

      Aber der Bielefelder Katalog ist trotzdem vollständiger
      Man kann doch den Bielefelder Katalog gar nicht mit diesem Buch vergleichen!
      Der Bielefelder Katalog ist lediglich ein - Katalog! Eine reine, technische, nüchterne Listenaufstellung, eng bedruckt auf dünnem Altpapier, wo es nur darum geht, inwiefern eine Aufnahme (noch) erhältlich ist. Er wird auch fast nur in Klassik-Fachgeschäften verwendet. Ich persönlich finde ihn unpraktisch, unhandlich, unübersichtlich und umständlich.

      Aber dieses Buch hier beinhaltet richtigen, geschriebenen Text, Bilder, Meinungen, Beschreibungen. Man kann es durchblättern, hier und da mal anhalten und verweilen, sich an dem schönen Layout erfreuen, über die Texte nachdenken, reflektieren. Das macht es doch so schön.
    • Na ja, ich finde den Versuch gar nicht schlecht, aber im Allgemeinen wird nicht über den Tellerrand geschaut...Kommt denn Klassisch-persische Musik vor? War ja auch mal eine Hochkultur... Irgendwas über den Orient/Asien?

      Ich besitze ja z.B. die Harmonia Mundis Century Collection - A History of Music...Das ist auch ein Schnelldurchmarsch durch die Musikgeschichte...

      Diese Auswahl ist Label bedingt, eher sehr stark Alte Musik: Barock-lastig...Aber die Auswahl geht über die "ganz Bekannten" im Barock auch nicht hinaus...und nach der Romantik bekommt jeder Komponist exakt 1 Track... :hide:
      Bei Interesse kann ich gerne posten, was drinne ist...Ich fand sie wirklich :spock: :o: ... :-I Nicht falsch verstehen:Harmonia Mundi ist mein Lieblingslabel. aber diese Box war ein echter Fehlgriff...

      Ich finde aber dennoch eine gut gemachte Zusammenstellung mit empfehlenswerten Interpretationen anregend, denn so kommt man evtl. auf etwas Neues...

      Sehr gute Interpretationen sind in der Klassik ja die halbe Miete...Klar ist so etwas schnell überholt, aber zum Einstieg reicht auch oftmals eine "gute Interpretation"...Bei Bach würde es mich auch aufregen, wenn man Rilling zu Non-Plus Ultra erklärt...Aber auch er hat seine Fans...Eigentlich sollte man 4-5 Aufnahmen auflisten und dann kann jeder sich nach seinen Hörgewohnheiten entsprechend bedienen: HIP, Non-HIP,OVPP, Frauenchor, Knabenchor..., historisch...

      Josquin Dufay schrieb:

      Konkret stört mich:
      76 - Bachs BWV 1041-1043 mit Hilary Hahn (da würde ich eher Standage/Pinnock oder Ähnliches nennen)
      108 - Scarlatti-Sonaten mit Klavier (da hätte ich Staier genannt)


      Hilary Hahn ist eben ein Klassik-Star...Sie spielt irgendwie fast alles ein und mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen..., aber wird fast immer empfohlen...Ich wette Standage/Pinnock kennen viele Musik-Rezensenten nicht mal...Es ist oft nicht die ehte Qualität, sondern die geraden großen Namen, die empfohlen werden...



      Diesen Quatsch von 1001 Meisterwerke, die man gehört haben muss...Na, ja...Raritäten und Meisterwerke einzelner Epochen und 4-5 Referenzaufnahmen zu verschiedenen Werken wäre mir ja lieber...

      So eine Auflistung hätte ich jedenfalls für alle 50-fach eingespielten CD's gerne, dann würde ich mir viel suchen ersparen... :thumbsup:

      Daneben sollten die unentdeckten Meisterwerke stehen...Auch um sie populärer zu machen

      Gibt es so ein Buch?
      Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
      Albert Camus (1913-1960)
    • Trotzig-Verzagt-Ding schrieb:

      Daneben sollten die unentdeckten Meisterwerke stehen...Auch um sie populärer zu machen

      Gibt es so ein Buch?
      Keine Ahnung - ich wüsste aber nicht, wie man das aufziehen sollte - mangels Abgrenzung zu den ausreichend "entdeckten" Meisterwerken.
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • Neben aller Kritik entspricht der Katalog in der Alten Musik/Barock schon von der Auswahl so ziemlich meinen Vorstellungen...Auch wenn fast nur hochkarätige englische Ensembles etc. genannt werden...

      Für einen Einstieg ist dies gar nicht schlecht..Es sind jedenfalls keine 0/8/15 Aufnahmen...Auch wenn mir zu meinen Lieblingswerken bessere einfielen würden...

      Henry Purcell - Fantasias (Rose Consort of Viols)
      Die Einspielung ist mir neu..Ich habe Fretwork, Voix Humaines und eine Dritte au einer Purcell-Box, die mir nicht gefiel... Die Fantasias höre ich sehr, sehr gerne... :thumbsup: Also irgendwie gibt es ja doch Inspirationen...Auch wenn man bestimmt darüber streiten kann, was die 1001 besten Werke sind...Vielleicht sind solche Listen einfach Wühllisten zur Inspiration...

      Ich hätte gerne die Cello-Sonaten von Scarlatti und auch noch Landini, Keiser, Stefani, Marais, Biber...So könnte ich jetzt immer weiter machen..., aber im Klassikbereich und der Neuzeit bin ich schon für Tipps dankbar..Sinnvoller wären aber 3 Einspielungen/Referenzaufnahmen zu nennen und nicht nur eine...
      Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
      Albert Camus (1913-1960)
    • putto schrieb:

      Keine Ahnung - ich wüsste aber nicht, wie man das aufziehen sollte - mangels Abgrenzung zu den ausreichend "entdeckten" Meisterwerken.


      Ich ja auch nicht, aber bei z.B. A.Scarlatti ist noch nicht alles entdeckt...Allerdings muss man da natürlich auch zwischen den qualitativ hochwertigen Opern/Kantaten etc. unterscheiden und der Massenproduktion...Auch bei Vivaldi wurden ja lange Zeit nur u.a. die 4 Jahreszeiten hoch und runter gespielt...Alles andere eher vernachlässigt...

      Die Cello-Sonaten von Scarlatti haben nur 2 Einspielungen...Wenn hochkarätige Consorts/Ensemble/Barockorchester solche Einspielungen von wenig entdeckten Werken vornehmen, dann kann man sich eigentlich recht sicher sein, dass es qualitativ ziemlich gut ist und ein Indikator sich dem Werk mehr zu widmen...

      So eine Liste müsste von verschiedenen auf Epochen spezialisierten Freaks aufgestellt werden, die sich in dem jeweiligen Fach besonders gut auskennen..Man müsste das auch nach Kammermusik, Vokalmusikund Instrumentengruppen aufteilen...(Werke Referenzaufnahmen für Violine/Cello oder Klavier im 17 Jahrhundert)
      Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
      Albert Camus (1913-1960)
    • Trotzig-Verzagt-Ding schrieb:

      Ich hätte gerne die Cello-Sonaten von Scarlatti und auch noch Landini, Keiser, Stefani, Marais, Biber...

      Francesco Landini - Ballatas and Songs (Anonymous 4: The Second Circle)
      Marin Marais - Pièces de viole, quatrième livre (Cristophe Coin & Christophe Rousset: Suitte d'un goût étranger)
      Heinrich Ignaz Franz Biber - Mystery Sonatas (Andrew Manze, Richard Egarr & Alison McGillivray: The Rosary Sonatas)

      immerhin 3 von den 5, die Du gerne hättest, sind ohnehin drinnen.
      ;+)
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • Von Biber hätte ich aber gerne das Requiem a 15...Marais und Landini habe ich tatsächlich übersehen... :hide: Die Liste ist ja auch echt unübersichtlich...Übersehe ich Pachelbel, Cornysh (Stabat Mater) und Fasch auch...???

      Müsste das Ganze mal in eine pdf speichern und suchen... :D
      Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
      Albert Camus (1913-1960)
    • inland_empire schrieb:

      Aber dieses Buch hier beinhaltet richtigen, geschriebenen Text, Bilder, Meinungen, Beschreibungen. Man kann es durchblättern, hier und da mal anhalten und verweilen, sich an dem schönen Layout erfreuen, über die Texte nachdenken, reflektieren. Das macht es doch so schön.


      Wie schön für Dich !
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
    • Gute Idee!

      Vorschlag:

      Die Epochen (ähnlich wie beim threadstiftenden Werk) werden reihum durchgegangen. Jede Woche wird ein Werk aus dieser Epoche per Abstimmung gewählt (jede Woche nur ein Werk, dann sind wir in knapp 20 Jahren bei 1001 und haben also noch etwas Zeit).

      Nun kommt's: Es gilt an dieser Stelle, empfehlenswerte Einspielungen zusammenzutragen und etwa drei bis fünf auszuwählen. Dafür lassen wir uns pro Werk ein Jahr Zeit, dann wird abgestimmt. Abstimmungsberechtigt ist nur, wer in diesem einen Jahr zu mindestens zehn Aufnahmen eine kleine Rezension im Thread zum Werk geschrieben hat. (Wenn fünf auszuwählen sind, muss man logischerweise deutlich mehr kennen.) Voraussetzung ist natürlich, dass es mindestens zehn Aufnahmen des jeweiligen Werkes gibt.

      Hat jemand eine gute Idee zur weiteren Verkomplizierung?

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Statt nur drüber zu reden und sich über die Auswahl der Aufnahmen aufzuregen, sollte man das Buch lesen.

      Und von mir aus ist die Auswahl halt britisch eingefärbt. Aber was hat das schon zu sagen? Gar nichts.

      Magazine wie "Gramophone" und das "BBC Music Magazine" sind auch britisch eingefärbt, aber allemal lesenswerter, informativer und zuverlässiger als deutscher Presseschrott a la "Fono Forum".

      Für Sammler ungewöhnlicher Aufnahmen und Werke sind diese "1001 Klassik Alben..." absolut lesenswert und inspirierend, wenn man nicht mit einem Brett vor dem Kopf rumrennt.

      Auch die angemessene Berücksichtigung von Labeln wie Chandos, Hyperion, BIS, Naxos, Nonesuch und ECM ist absolut lobenswert.
    • Lieber Inland_empire,

      vielen Dank für Deine klaren Worte! Nur zum Verständnis:

      inland_empire schrieb:

      Magazine wie "Gramophone" und das "BBC Music Magazine" sind auch britisch eingefärbt, aber allemal lesenswerter, informativer und zuverlässiger als deutscher Presseschrott a la "Fono Forum".
      Bzgl. welcher Aspekte findest Du Gramophone "zuverlässig"? (Jetzt sag nicht "Erscheinungsdatum" ... )

      inland_empire schrieb:

      Für Sammler ungewöhnlicher Aufnahmen und Werke sind diese "1001 Klassik Alben..." absolut lesenswert und inspirierend
      Oh - ich dachte, das Buch wäre nicht für "Sammler ungewöhnlicher Aufnahmen und Werke", sondern für solche, die noch am Anfang ihrer Sammlung stehen und vielleicht noch nicht mal 1001 Klassik Alben im Regal haben ... ein großer Teil ist ja Mainstream ... so kann man sich irren.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Mauerblümchen schrieb:

      vielen Dank für Deine klaren Worte!
      Sehr gerne!

      Mauerblümchen schrieb:

      Bzgl. welcher Aspekte findest Du Gramophone "zuverlässig"? (Jetzt sag nicht "Erscheinungsdatum" ... )
      Ich schliesse daraus, dass Du die "Gramophone" nicht zuverlässig findest...

      Also, ich hatte dieses Blatt jahrelang schon als Schüler in der nordhessischen Provinz abonniert, und es wurde mir auch immer rechtzeitig zugestellt. Es war immer ein Freudentag, als es mich erreichte. Internet gab es da noch nicht! Und bei jpc bestellte ich immer nur telefonisch oder per Fax!
      Ich habe dort einfach zuverlässige und fundierte Informationen zu "Referenzaufnahmen" gefunden (im Rahmen von Interpretationsvergleichen). Die Besprechungen von Neuerscheinungen waren viel umfangreicher als in Fono Forum und die Konzerthinweise der grossen Londoner Orchester fand ich immer hochinteressant. Ich habe viel gelernt durch Gramophone!
      Heute ist sie mir allerdings zu kommerziell und bunt geworden.
      Leider gibt es den International Record Review nicht mehr. Er ist wohl eingestellt worden.

      Mauerblümchen schrieb:

      Oh - ich dachte, das Buch wäre nicht für "Sammler ungewöhnlicher Aufnahmen und Werke", sondern für solche, die noch am Anfang ihrer Sammlung stehen und vielleicht noch nicht mal 1001 Klassik Alben im Regal haben ... ein großer Teil ist ja Mainstream ... so kann man sich irren.

      Das ist wirklich ein Irrtum. Komponisten wie Glass, Adams, Reich, Takemitsu, Cage, Henze, Carter, Maxwell Davies, Eisler, Stockhausen, Zimmermann, Penderecki, Ligeti, Andriessen, Kurtag, Turnage, Lindberg, Ades, Gubaidulina, Lachenmann, Babbitt, Sculthorpe u.m. kommen darin mit teilweise mehreren Werken vor!
    • inland_empire schrieb:

      Ich schliesse daraus, dass Du die "Gramophone" nicht zuverlässig findest...
      Falscher Schluss ... ;+) ... ich finde, dass "zuverlässig" einfach keine sinnvolle Kategorie für ein Magazin ist, dessen Herzstück die Rezensionen einzelner Kritiker sind. Wir hatten ja schon neulich diskutiert - und ich meine, auch Du hättest Dich für diesen Standpunkt stark gemacht -, dass Einzelmeinungen zu respektieren sind, aber dass man sich ihnen nicht unbedingt anschließen müsse. Wie kann nun eine Sammlung von Meinungen "zuverlässig" sein?

      inland_empire schrieb:

      Ich habe dort einfach zuverlässige und fundierte Informationen zu "Referenzaufnahmen" gefunden (im Rahmen von Interpretationsvergleichen).
      Oh - erklärst Du jetzt die Frage "Was ist zuverlässig am Gramophone" damit, dass Du sagst. dass die Informationen darin zuverlässig seien? Das scheint mir ein wenig tautologisch - gerade im Lichte der oberen Zeilen.

      Und woran erkennt man, dass eine Information zu Referenzaufnahmen "zuverlässig" ist?

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • inland_empire schrieb:

      deutscher Presseschrott a la "Fono Forum".

      Lieber Inland_empire,

      dieser starke Ausdruck nötigt mich zu einer weiteren Nachfrage.

      Ich möchte diese Nachfrage ein wenig verkleiden und formuliere wie folgt:

      Angenommen, ein Dritter würde Dir vorwerfen, die Formulierung "deutscher Presseschrott à la 'Fono Forum'" wäre kein Erzeugnis Deiner eigenen Urteilskraft, sondern eine nachgeplapperte Formulierung Vierter, was würdest Du ihm entgegen?

      Nur zur Klarheit: Ich gehe bei Dir nicht davon aus, dass die Formulierung "deutscher Presseschrott à la 'Fono Forum'" kein Erzeugnis Deiner eigenen Urteilskraft wäre. Dafür argumentierst Du ja viel zu besonnen, nachvollziehbar, logisch strukturiert, differenziert und vernünftig.

      Darf ich also höflich nachfragen, aufgrund welcher Beispiele Du zu Deinem sehr umfassenden und wenig Differenzierung erlaubenden Urteil (die letzten Rezensionen von Kesting fand ich bspw. äußerst lesenswert) gekommen bist? Ich würde Dich da einfach gerne besser verstehen.

      Viele Grüße
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Wohlgemerkt, das ist jetzt nur ne Anmerkung

      Nach 1945 regenerierte die mitteleuropäische Klassikmusikszene, die auf Tonträgern festgehalten wurde, vornehmlich unter britischer Führung.
      Das blieb so, weil EMI und DECCA den Markt bis in die 90iger beherrschten.
      Die DGG war ne Art Gegenspieler.
      so kam es, dass britische Publikationen britische Erzeugnisse und Künstler, bzw. solche, die dort auftraten favorisierten und die deutsche Kritik andere!
      Man verfolge mal die Fetzereien über Mahlereinspielungen unter Barbirolli und Horenstein zwischen dt. und brit. Erzeugnissen in den 70iger Jahren.

      In D.A.CH, werden andere Künstler hochgehalten, unter anderem gibt in der Alpenrepublik "Fredis", die einen Herrn Böhm favorisieren.

      In Frankreich, in Spanien, in Italien, in Brasilien blah, blah...

      Also was soll es? Jeder Kulturkreis wählt seine Lieblinge und verteidigt sie bis aufs Blut. So isses eben.

      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
    • inland_empire schrieb:

      Und von mir aus ist die Auswahl halt britisch eingefärbt. Aber was hat das schon zu sagen? Gar nichts.
      Doch: Das sagt z.B., dass man aus einer nicht-britischen Perspektive möglicherweise Einwände gegen die Auswahl haben könnte.

      inland_empire schrieb:

      Für Sammler ungewöhnlicher Aufnahmen und Werke sind diese "1001 Klassik Alben..." absolut lesenswert und inspirierend, wenn man nicht mit einem Brett vor dem Kopf rumrennt.
      Sag mal, findest Du nicht, dass Du Deine Mitmenschen bisweilen etwas schwarz-weiß zeichnest? Wer Glass langweilig findet, ist ein Ignorant, und wer dieses Buch nicht "absolut lesenswert und inspirierend" findet, hat "ein Brett vom dem Kopf". Mich würde jetzt natürlich brennend interessieren, was mit demjenigen ist, der diese Thesen fragwürdig oder gar falsch findet. Lass mich raten: Der ist wahrscheinlich ein völliger Schwachkopf, richtig?

      Christian
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Doc Stänker schrieb:

      In D.A.CH, werden andere Künstler hochgehalten, unter anderem gibt in der Alpenrepublik "Fredis", die einen Herrn Böhm favorisieren.

      In Frankreich, in Spanien, in Italien, in Brasilien blah, blah...

      Also was soll es? Jeder Kulturkreis wählt seine Lieblinge und verteidigt sie bis aufs Blut. So isses eben.

      Eigentlich ging es ja primär um die Komponistenauswahl, oder? Die empfohlenen Einspielungen habe ich nur sehr kurz angelesen. Da waren zu viele Verlegenheitsempfehlungen dabei. Ich persönlich schätze es jedenfalls sehr, wenn jemand über den Tellerrand blickt - das gilt auch für Briten. Tut man das nicht, dann ist man halt provinziell. So gesehen ist diese Liste provinziell.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.