Capriccio-Presseschau

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 1Eine weitere gute Recherchemöglichkeit bei Online-Zeitugsartikeln ist auch "www.paperball.de[/url]. Sonst könnte man ja noch mal beim "Leser" im Wagnerforum "abschreiben" :D ...

      :wink:

      GiselherHH
      "Er war verrückt auf Blondinen. Wäre Helga auch noch adlig gewesen, der gute Teddy wäre völlig durchgedreht."

      Michael Gielen über Theodor W. Adorno, der versucht hatte, Gielen seine Frau auszuspannen.
    • Zwielicht schrieb:

      Genau - warum sollte man sich mit sachlicher Kritik auseinandersetzen? Hauptsache, wir haben uns mal wieder gegenseitig auf die Schulter geklopft.


      Lieber Bernd,

      vor dem Hintergrund, dass hier ein Forumsmitglied eine Initiative ergriffen und diesen Thread ins Leben gerufen hat, darf man doch für die Umsetzung einer solchen Idee auch einmal "Dankeschön" sagen und auch den Wunsch äussern, dass dieses Mitglied nicht gleich (bei den ersten Unbillen, einem Impuls folgend, die begonnene Arbeit wieder einzustellen) aufgeben soll. Ich bin sicher, dass Deine kritischen Anmerkungen aufgegriffen werden und sich dieses Presseschau noch positiv verändern wird. Ein positives Feedback für die Initiatorin hat weder etwas mit einer Ablehnung Deiner Kritik, noch mit einem gegenseitigen Schulterklopfen zu tun.

      :wink:
      Der Kunst ihre Freiheit
    • Lieber Alviano,

      Du hast ja recht - solche verschnupften Reaktionen wie mein letztes Posting bereue ich meist schon, während ich sie schreibe... Nichtsdesotrotz scheint mir im Forum in letzter Zeit eine Inflation der Danksagungen stattzufinden, das finde ich manchmal enervierend. Aber immer noch besser als das ebenfalls wohlbekannte Gegenteil.

      Was die Presseschau angeht: Ich kann ja mal, wenn ich Anfang übernächster Woche aus dem Urlaub zurück bin, versuchsweise an einigen Tagen Presseschauen einstellen, wie sie mir vorschweben.


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      Das Problem sind m.E. nicht die Vorberichte an sich, sondern das Posten von Vorberichten zu einem Zeitpunkt, zu dem die entsprechende Aufführung längst stattgefunden hat.

      Da sehe ich keinen Widerspruch. Gerade auch Vorberichte bzw. eine "Rundum-Berichterstattung" habe ich bei vielen Produktionen - gleich ob besucht oder nicht - schätzen gelernt. Und mir auch bei Interesse schon (ausgedruckt) aufgehoben. So läßt sich z.B. nachvollziehen, wie das Interesse eines möglichen Publikums im vorhinein beeinflußt werden kann. Das letzte Beispiel am Rhein war der verunglückte `zirkus` um "Samson & Dalila".
    • Ich finde die Idee einer Presseschau prinzipiell großartig, kann mangels Fachwissen aber weder Kritik noch Verbesserungsvorschläge anbringen. Dass sie für Capriccio eine gute Werbung darstellt, davon bin ich hingegen überzeugt, denn der einzige Grund, warum z.B. ich wenigstens hin und wieder den ansonsten unsäglichen online-Merker anklicke, ist die dortige Presseschau. (Wobei ich die englischen Rezensionen besonders gern lese, bei den italienischen tue ich mir schwer, weil ich das nicht so toll beherrsche....)
      lg Severina :wink:

      PS: Und was die Vorberichte betrifft: Die lese ich zu Produktionen, die ich besuchen will, prinzipiell erst hinterher, wenn überhaupt, weil ich immer möglichst unbeeinflusst in eine Vorstellung gehen will, um mir ein eigenes Bild zu machen. Erst nachher finde ich es oft ganz interessant, meine Einschätzung mit der offiziellen Kritik zu vergleichen oder durch abgedruckte Interviews mit Regisseur, Sängern etc. so manches Fragezeichen zur Inszenierung zu klären.
      "Das Theater ist ein Narrenhaus, aber die Oper ist die Abteilung für Unheilbare!" (Franz Schalk)
    • Liebe Capriccios,

      ich habe mich sowohl über eure Rückendeckung und Unterstützung für mein Projekt als auch über eure Verbesserungsvorschläge gefreut. :thumbsup: Ich und Nocturnus sind verstärkt am "brainstormen" ?( wie genau man das alles machen kann und welche technischen Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen. Ich fand das auch erfreulich dass ihr genauso wie ich die Meinung teilt, dass ein guter Artikel auch nach einigen Tagen seine Relevanz und Wert nicht einbüßen soll. ^^

      Verehrter Zwielicht hat auch einige Vorschläge gemacht, die mir sinnvoll und gut erscheinen, auch wenn ich seine Bemerkungen bezüglich des "erwarteten Niveaus" oder über die "Profis, die sich über Artikel aus dem Jahre 1991 freuen würden" nicht ganz ernst nehmen kann. :wacko: Ich denke, da wird an dieser Stelle ein mit der Presseschau an sich nicht zusammenhängendes Problem verarbeitet, was nicht wirklich fair ist. Aber sei es drum.

      Ich werde auf jeden Fall diesmal mit den mir momentan zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, selektiver vorzugehen. Mal schauen, was dabei heraus kommt. Ich bin selbst gespannt.

      Alles Liebe,
      Eure

      Theodora
    • Heute findet sich im Feuilleton der FAZ ein Artikel über Mendelssohn-Bartholdy. Die Verfasserin geht unter anderem der Frage nach, warum die Erschließungssituation des Geamtwerkes von Mendelssohn bis heute insgesamt unbefriedigend ist, nebenbei gibt Julia Spinola einen Überblick über die Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Man findet den Artikel auch im Online-Angebot der FAZ, nämlich hier:

      "http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~E71D6EDC9014D467AA997FDF4DF98B322~ATpl~Ecommon~Scontent.html']Wenn Verstand den Noten Nahrung gibt[/url]

      Wäre durchaus auch einmal einen eigenen Thread wert, frei nach der Devise:

      Welche Werke Mendelssohns kennt der Capriccio-Hörer? Oder die Rezeptionsgeschichte Mendelssohns?

      Zu entdecken gibt es ja einiges, wie es scheint- zum Beispiel auf dem Liedsektor: Frau Spinola berichtet von der Uraufführung von vierzig unbekannten Liedern des Komponisten.

      Herzliche Grüße, :wink: :wink:

      Christian
      Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

      Cato der Ältere
    • Vierzig unbekannte Lieder??????? 8| :faint:

      Da muss unbedingt Peter Brixius mal nachsehen, ob das die sind, die jetzt auf der letzten Cd der Gesamtausgabe drauf sind, die dieses Jahr herausgekommen ist. Die Mendelssohn-Lieder bekommen hier auch noch den ihnen würdigen Thread- ich glaube, der ist sogar schon irgendwo begonnen worden.

      Das ist ja wirklich eine kleine Sensation!



      F.Q.
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • FairyQueen schrieb:

      Vierzig unbekannte Lieder??????? 8| :faint:

      Da muss unbedingt Peter Brixius mal nachsehen, ob das die sind, die jetzt auf der letzten Cd der Gesamtausgabe drauf sind, die dieses Jahr herausgekommen ist. Die Mendelssohn-Lieder bekommen hier auch noch den ihnen würdigen Thread- ich glaube, der ist sogar schon irgendwo begonnen worden.

      Das ist ja wirklich eine kleine Sensation!
      .


      Liebe Fairy Queen,

      es gibt noch eine fünfte CD, da scheinen wohl mit der vierten und der fünften vor allem die Neufunde eingespielt. Die bekannten Lieder hätte man auf drei CDs packen können.nun hatte man durch die Einbeziehung der Duette schon Bedarf auf eine halbe vierte. Stand der Einspielung bei hyperion ist auf jeden Fall, dass nach der Einspielung der vierten CD schon die fünfte für dieses Jahr angekündigt ist. und auf der vierten ist schon viel neues Material. Sobald ich aus der Prüfungsvorbereitung heraus bin, werde ich meinen Mendelssohn-Lieder-Thread wieder aufnehmen. Schön wäre es natürlich, dass man bald die Noten dazu haben könnte ... Aber bis ich durch die schon bekannten Lieder durch bin ...

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Damit nix umkommt, hier der Link zu dem kontrovers diskutierten ZEIT-Artikel über die Rezeption von Neuer Musik.

      Zu schräg für unser Gehirn

      "http://www.zeit.de/2009/43/N-Musik-und-Hirn
      "Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen."
      -- Georg Christoph Lichtenberg
    • [OT-Modus]
      Vierzig unbekannte Lieder??????? 8| :faint:

      [...]
      Das ist ja wirklich eine kleine Sensation!
      NUR vierzig..? Nicht mehr..?

      Wenn man bedenkt, daß von Telemanns weit über 3000 Werknummern ungefähr 2/3 nicht erschlossen sind und eine abgeschlossene, vollständige Telemann-Gesamtausgabe bei der bisherigen Editionsgeschwindigkeit vermutlich in diesem Jahrhundert nicht mehr vorliegen wird... :boese:

      [/OT-Modus]
      viele Grüße

      Bustopher


      Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buche?
      Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher, Heft D (399)
    • Musiktriennale 2010

      Heute ist zwar noch nicht der 5.2.2010 (wie ursprünglich angekündigt) aber gestern gab es offenbar eine Pressekonferenz zur Vorstellung des Programms:

      "http://www.ksta.de/html/artikel/1256137060763.shtml"

      "Kernprojekt des Festivals ist Stockhausens unvollendeter Zyklus „Klang“, in dem der Komponist die 24 Stunden des Tages vertonen wollte. Das Ensemble musikFabrik und Gäste werden ihn an einem Wochenende (8. /9. Mai) in seiner Gesamtheit an neun verschiedenen Spielstätten aufführen."
    • Nancarrow / Lachenmann

      Heute in der Neuen Zürcher Zeitung: zwei Artikel über wichtige Komponisten der modernen resp. zeitgenössischen Musik.

      Edu Haubensak: Jenseits des Wahrnehmbaren – aber doch Musik. Der amerikanische Komponist Conlon Nancarrow und sein erstaunliches Schaffen. ("http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/jenseits_des_wahrnehmbaren__aber_doch_musik_1.4585644.html)

      Daniel Ender: Mehr als zwei Gefühle. Der Komponist Helmut Lachenmann als Vermittler vollkommen neuer Klangerfahrungen. ("http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/mehr_als_zwei_gefuehle_1.4585645.html)


      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • ein interessanter Artikel über Klassikportale im Netz:
      "http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/zurueck_in_die_zukunft_1.5076841.html

      Tja, wäre Capriccio doch ein paar Tage früher öffentlich geworden... :hide:
      immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet...., sie haben "ALT" und "ENTF" gedrückt.
      Darf man das? Ja, wenn man es kann.
    • Doch:
      [...]Wer «chatten» will, muss Portale wie «Tamino» ("www.tamino-klassikforum.at) oder «Nachtkritik» ("www.nachtkritik.de) besuchen.

      «Das Internet wird mit Chat-, Blog- und Twitter-Blabla zugemüllt», kontert Böhler von «Codex flores», «da heben sich nach unserer Überzeugung schlanke, unaufgeregte und solide gemachte Websites erst recht positiv ab.» [...]
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)