Bob Dylan

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    • Artikel, der Bob Dylans Stellenwert ( hebr. Shabtai Zisl ben Avraham ) aus "völkischer" Sicht bewertet:

      "http://www.aish.com/ci/a/Bob-Dylans-Jewish-Odyssey.html"
      Jean Paul: "In Schillers gesammelten Werken ist überall »Religionempfindung, Wahrheitgefühl, Landschaftmalerei, Einbildungkraft« zu finden."
    • inland_empire schrieb:

      Obama steht für eine massive Ausweitung des Drohnenkriegs, CIA-Foltergefängnisse, Fortsetzung der Guantanamohaftanstalt, weltweite NSA-Bespitzelung, Eskalation von Polizeigewalt gegen die schwarze Bevölkerung im eigenen Land. Das ist die Realität.
      Das politische System in den USA ist zerbrochen. Es wäre aber falsch, die Schuld dafür nur auf Obama zu schieben. Es entspricht der traurigen Wahrheit, daß es ihm und den Demokraten in keiner Weise gelungen ist, eine gespaltene Nation zu versöhnen. Stattdessen sind die ideologischen Gräben tiefer geworden, die Entfremdung des Establishments gegenüber der arbeitenden Bevölkerung noch größer geworden und soziale Probleme haben alte, längst überwunden geglaubte Rassenkämpfe in der Gesellschaft wieder aufbrechen lassen. Alleine in Obamas Heimatstadt Chicago, gab es dieses Jahr schon über 1000 Tote durch Schießereien, an einem Wochenende wurden 60 Menschen erschossen.

      Vielleicht dichtet der alte Bob dazu ja mal was melodramatisches.
      Jean Paul: "In Schillers gesammelten Werken ist überall »Religionempfindung, Wahrheitgefühl, Landschaftmalerei, Einbildungkraft« zu finden."
    • ad Posting 62: wo ist da was völkisches? Der Artikel befasst sich ausschließlich mit Dylan's religiösen Überzeugungen.

      ad Posting 63: wo hast Du die Zahlen her? Gemäß einem ausführlichen Artikel bei Wikipedia ist die Zahl der Morde in Chicago mit 450-500 heute um75% niedriger als vor 20 Jahren. In New York ist der Unterschied natürlich noch viel größer. Mit Obama hat das indes 0 zu tun.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Hudebux schrieb:

      Und bitte auf die Vokabel "völkisch" verzichten. Da bekomme ich Pickel von.
      Der Begriff ist in der Tat historisch belastet und daher seine Verwendung in diesem Zusammenhang ungeeigent. Inhaltlich kann ich den Sarkasmus (falls es so gemeint war) aber teilen. Da versucht mal wieder eine sich so definierende "Volksgruppe", einen Künstler für sich zu reklamieren. Und natürlich wurde der Mann "uninspiriert", als er sich einer anderen Religion zuwandte. Die Gegenseite würde sagen, mit zunehmender Lebensweisheit hätte er endlich den "richtigen Weg" gefunden.

      Gähn. Große Künstler schöpfen immer aus vielen verschiedenen Weltanschauungen. Niemals lassen sie sich von einer einzigen vereinnahmen. Ein Bob Dylan schon mal gar nicht.


      Thomas
    • Kann mir jemand ein "Best of"-Album (oder eine entsprechende Box, wie auch immer) empfehlen?

      Ich überlege ja, mir diese anzuschaffen:



      Allein von den hier aufgeführten Songs kenne ich ca. die Hälfte. Ich muss allerdings zugeben, dass ich seine Stimme nie sonderlich mochte, aber ich mag viele seiner Songs (bislang eher als Cover-Versionen). Zudem werde ich im August eine Dylan-Veranstaltung (Lesung + Konzert) besuchen und wollte mich nun endlich mal etwas näher mit ihm bzw. mit seiner Musik beschäftigen.

      Was könnt ihr denn so empfehlen, wenn es darum geht, sich etwas näher mit ihm zu beschäftigen?
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Da keiner ran will , soll dir dennoch eine Antwort zuwachsen . Grundsätzlich ist eine 'Best of' von einem Künstler , der seit 60 Jahren kreativ ist , etwas Unmögliches . Weder über 'Best' noch über den Umfang wird ein Konsens möglich sein . Selbst auf schlechten Alben findet sich noch ein 'Diamond in the Dirt' . Die 2019er Live-Version von 'Not Dark Yet 'hat den Charakter des Originals von 1997 völlig verändert und übertroffen . Wie sollen die verschiedenen Perioden gewichtet werden ? Der Mann macht immer noch Alben - auf dem 2020er Rough and Rowdy Ways ist z.B. für mich 'My Own Version of You' ein Kandidat für jede Compilation . Großartige Stücke sind auf jeder Folge der Bootleg Series enthalten . Es ginge - vielleicht - über eine "Einführung in das Werk" , aber das würden auch mehrere CDs werden , und ist meines Wissens noch nicht versucht worden . Diverse Zusammenstellungen kranken schon am Titel : B.D. Greatest Hits Vol.X geht nicht , denn was war denn von ihm an einzelnen Titeln ein Chartserfolg ? Ich bin nicht der große Dylan - Fan , aber für mich ist er schlicht so gut , daß er in einer eigenen Kategorie spielt . Ich habe einige Alben , und einige eigene Zusammenstellungen , die 'meinen' Dylan widerspiegeln . Und ich lebe mit ihm seit 63/64 . Nach allen diesen Bedenken und Anmerkungen halte ich die von dir gewählte The very Best of Bob Dylan trotz des irreführenden Titels für einen vertretbaren Einstieg - bis 2000 und mit allen Beschränkungen . Müßte mal fortgeschrieben werden . Ansonsten : die Beschäftigung lohnt , und vielleicht findest du ja deinen Dylan - könnte eine never ending tour werden .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" - Und Bernd lacht -
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      Ich schließe mich b-major an: Mit dieser Compilation machst Du in Deinem Sinne sicherlich nichts falsch, ohne dass sie dem riesigen Schaffen und wirklich allen "besten Songs" von his Bobness wirklich gerecht werden kann.

      Ich bin erst sehr spät zum Dylan-Fan geworden und habe inzwischen bis auf wenige Ausnahmen alle seine Studioalben im Schrank. Ausgangspunkt war auch bei mir eine Compilation - sogar eine mit deutliche weniger Songs als die von Dir gewählte. Also: nur zu!
      Mit herzlichen Grüßen

      Mercurio
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      Lieben Dank für eure Rückmeldungen!

      Ich habe mir gestern Abend noch diese "Nachtstudio"-Sendung aus dem Jahre 2011 (zum 70. Geburtstag) angeschaut.

      youtube.com/watch?v=TqNaFS8UsX8

      Gäste:
      Klaus Theweleit (Kulturtheoretiker, Literaturwissenschaftler u. Schriftsteller); Heinrich Detering (Literaturwissenschaftler); Christiane Rösinger (Literaturwissenschaftlerin, Sängerin u. Autorin) u. Markus Berger (Sänger der Band "Erdmöbel").

      Fand ich schon mal sehr aufschlussreich.

      Da heißt es, dass Bob Dylan u. a. auch frauenfeindliche Texte verfasst hat. Hm. Das muss ich dann wohl noch erkunden. Ist mir bei den Songs, die ich kenne, jedenfalls noch nicht aufgefallen. Interessant auch, dass sich wohl sein Gesangsstil im Laufe der Zeit verändert haben soll. Da muss ich mir wohl unbedingt noch den späten Dylan anhören.

      Lustig auch, dass er als einer der "ersten Rapper" bezeichnet wurde. ^^ Und dass Dylan wohl eher ein Männer-Ding sei. Na, da bin ich mal gespannt ...
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Newbie69 schrieb:

      Da heißt es, dass Bob Dylan u. a. auch frauenfeindliche Texte verfasst hat. Hm. Das muss ich dann wohl noch erkunden. Ist mir bei den Songs, die ich kenne, jedenfalls noch nicht aufgefallen.

      Kein Wunder, dass Dir das nicht aufgefallen ist. Man versteht ja auch kaum ein Wort von dem, was er - ähm - "singt". :D

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Neu

      Newbie69 schrieb:

      Gäste:
      Klaus Theweleit (Kulturtheoretiker, Literaturwissenschaftler u. Schriftsteller); Heinrich Detering (Literaturwissenschaftler); Christiane Rösinger (Literaturwissenschaftlerin, Sängerin u. Autorin) u. Markus Berger (Sänger der Band "Erdmöbel").
      Gewiss möglicherweise hochkarätig besetzt , aber bei Dylan nutzt vielleicht Hochprozentiges mehr .

      Symbol schrieb:

      Kein Wunder, dass Dir das nicht aufgefallen ist. Man versteht ja auch kaum ein Wort von dem, was er - ähm - "singt".
      Wobei alle Dylan-Texte vorliegen , auch im Netz . Aber dann nüssen sie ja noch erklärt werden , und dann auch noch verstanden .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " "Not really now not anymore" - Und Bernd lacht -
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      b-major schrieb:

      Wobei alle Dylan-Texte vorliegen , auch im Netz .

      Klar, man kann die auch nachlesen. Fragt sich nur, warum der Autor sie dann noch sängerisch darbietet (und dabei so vierteltönig in seine Mundharmonika bläst). :D

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
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      Newbie69 schrieb:

      Da heißt es, dass Bob Dylan u. a. auch frauenfeindliche Texte verfasst hat. Hm.
      Na, ja, frau könnte "Like a Rolling Stone" oder "4th Time Around" so auffassen, Ganz sicher "Maggies Farm". Alle sind übrigens prima textverständlich.
      Daneben stehen unvergleichliche Liebeslieder wie "Love Minus Zero" oder "Girl from the North Country
      Natürlich gibt es auch diverse "Männerfeindliche Stücke", Dylan war immer ausgewogen.
      Wichtiger sind für mich vor allem bis heute immer wieder Statusbestimmungen der amerikanischen Gesellschaft.
      Dazu empfehle ich drei Alben aus dem "Spätwerk". Ebenfalls sehr gut textverständlich. :thumbsup:
      Time out of MInd:

      Modern Times

      und Tempest

      um einmal aufzuzeigen, das er noch im "hohen" Alter auf der Höhe der Zeit ist.
      Gruß aus Kiel

      PS. Das mit dem Rap ist wohl ein schlechter Scherz. Wenn man so will, hat er nur die Idee des Talking Blues weiter geführt. (Talking Third World War)
      PPS. Männerding. Ich erinnere: Mit Dylan konnte man schwer ein Mädel begeistern, da ging ich immer leer aus, mit Cohen ging es viel besser. Leider(?) kam ich mit dessen Musik nie klar.
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)
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      Symbol schrieb:

      Newbie69 schrieb:

      Da heißt es, dass Bob Dylan u. a. auch frauenfeindliche Texte verfasst hat. Hm. Das muss ich dann wohl noch erkunden. Ist mir bei den Songs, die ich kenne, jedenfalls noch nicht aufgefallen.
      Kein Wunder, dass Dir das nicht aufgefallen ist. Man versteht ja auch kaum ein Wort von dem, was er - ähm - "singt". :D

      LG :wink:
      :megalol: In den Cover-Versionen, die ich kenne bzw. besitze, wurde (zum Glück?) nicht genuschelt. ^^ Und ich muss auch leider zugeben, dass ich einige Cover-Versionen kenne, ich ich - weit - besser finde als die Originale. :versteck1:

      Möchte mich dennoch mal etwas näher mit ihm beschäftigen. Ein richtiger "Fan" werde ich aber, denke ich, nicht mehr.
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
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      Vielleicht der letzte Auftritt von Mike Bloomfield.
      Anlässlich eines Konzerts in SF holte man Mike Bloomfield auf die Bühne, um mit der Dylan Band "Like a Rolling Stone" zu spielen.
      Bloomfield gehörte mit Al Kooper zur Band auf "Highway 61 Revisited"
      youtube.com/watch?v=9EjdyHhZyqI
      Dylans Würdigung in der Intro geht schon unter die Haut.
      Bloomfield, damals schon schwer von seiner Sucht gezeichnet, spielt ganz passabel.
      Im Februar 1981 wurde er tot in einem Auto gefunden: Überdosis.
      Gruß aus Kiel
      Was soll ich mit einem Oldtimer? Ich kauf mir doch auch keinen Schwarz-Weiß-Fernseher. (Jeremy Clarkson)