Kollegah: Jung, brutal, gutaussehend

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    • Kollegah: Jung, brutal, gutaussehend

      "Felix Blume ist der Sohn eines kanadischen Vaters und einer deutschen Mutter und verbrachte seine Jugend teilweise vaterlos." (Wikipdia)
      "Kollegah studiert seit 2009 Jura an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz."

      Jung, brutal, gutaussehend ist der Titel seines Kollaborationsalbums mit Farid Bang von 2009. 2013 erschien Jung, brutal, gutaussehend 2, welches in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils die Nr. 1 in den Cahrts erreichte. Beide Alben stehen auf dem Index.

      Den endgültigen Durchbruch erreichte er 2014 mit King:



      Das kam offensichtlich sogar bei weiblichen Jugendlichen an. Daraus bekannt: Du bist Boss
      https://www.youtube.com/watch?v=FpOOXSd9IxY

      Kann man kitschig finden, aber es zeigt eine seiner Facetten.

      Ich selbst habe sein letztes Werk angeschafft:




      Natürlich ist das eine Aneinanderreihung von Klischees, ironisch von A bis Z. Die Zielgruppe findet das "dennoch" gut. Wobei manche Passagen durchaus grenzwertig sind. Man wundert sich schon, warum sich alle Kritiker auf Bushido stürzen. Kollegah nimmt man die Distanz offensichtlich ab.

      Ein endgültiges Urteil kann ich im Moment noch nicht geben. Man muss sich dabei selbst beobachten:
      - Bei Bushido klicke ich bei Youtube eher auf Interviews als auf Musikvideos.
      - Bei Haftbefehl ist es umgekehrt.
      - Bei Kollegah könnte es darauf hinauslaufen, dass ich die Texte genauer lese.

      Mehr dazu, wenn ich das o.g. Zuhältertape Volume 4 genauer angehört habe...


      Thomas
    • Hier ein älteres Spiegel-Interview, da erfährt man ein bisschen, wie er tickt:
      http://www.spiegel.de/kultur/musik/gangster-rap-star-kollegah-ueber-jung-brutal-gutaussehend-2-a-884598.html

      "Schade für Heino, aber der war da eben im Weg."

      Da sieht man ganz klar: Gymnasiasten haben mehr Mitgefühl.


      Thomas
    • Ecclitico schrieb:

      Die Zielgruppe findet das "dennoch" gut.

      Klar finden das manche "Zielgruppen" vollgeil und "gut", wenn deren Mental-Verstümmelungen mit Jauche/Kloake gebauchpinselt/aufgepäppelt werden.

      Ecclitico schrieb:

      Wobei manche Passagen durchaus grenzwertig sind.

      Ach, echt jetzt ? Würde man gar nicht drauf kommen:

      ....Ey, ich schlage hobbymäßig mit nem Stock schwule Rapper....
      ...ich beauftrage erlaubte Vergewaltigung von Bordsteinschlampen...

      „www.songtexte.com/songtext/kollegah/showtime-again-3bdb1c58.html“

      Du solltest jetzt aber unbedingt noch posten:
      a. es ist eigentlich nicht so gemeint (sorry, merke grade, das haste ja bereits).
      b. er setzt sich für Unterprivilegierte ein.
      c. Alle die Kollegahs Ergüsse Kacke finden, sind vom rechten Rand...
      d. oder elitär.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Nochmal zum Hintergrund, warum ich solche Musik höre. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Fiktion und Realität. Da kann derzeit keine andere Kunstform mithalten. Bei Filmen und Büchern weiß man immer: Das ist erfunden. Und man ist selbst praktisch nie betroffen. Letzteres ist der zweite interessante Punkt an der Sache. Also:

      (1) Fiktion vs. Realität
      (2) In welchem Grad berührt die Thematik das eigene Leben

      Bei Haftbefehl springt das sofort ins Auge, allein schon aufgrund seines Künstlernamens. Dennoch muss man immer aufpassen, dass man nichts überinterpretiert. Also: Haftbefehl ja, aber wann und warum. Gewalt kommt vor, aber wie oft, und: Ist das typisch? Interessanterweise werden die Horrorgeschichten amerikanischer Gangsta-Rapper anstandslos geglaubt, während die deutschen Pendants als reine Erfindungen abgetan werden. Nein, die Wahrheit liegt nicht zwangsläufig in der Mitte. Und das macht die Sache spannend, zumindest für mich. Zumal ich bei gewissen Situationen in meiner Jugend auch Zeuge bzw. Teilnehmer war.

      Punkt (2) ist derzeit aktueller denn je. Viele "Horrorgeschichten" kennt man aus den Nachrichten. Oder meint sie zu kennen. In der Regel betrifft einen das aber nicht persönlich. Das scheint sich in letzter Zeit zu ändern. Bei mir persönlich ist es nach wie vor harmlos. Ich bin in den 90er Jahren unbehelligt durch amerikanische "Gettos" gefahren (aber nicht ausgestiegen). Ich war schon oft zu Fuss nach Mitternacht in allen möglichen Großstädten unterwegs. Berlin, Paris, Athen, etc. Da war nichts. Köln (Silvester) kenne ich nur aus dem Internet. Hier in der Gegend kommen einem ab und zu irgendwelche Flüchtlinge entgegen. Alles harmlos. Aber letztens in Hannover dachte sogar ich: "Pass auf deine Geldbörse auf." Allerdings nur im Vorfeld. Vor Ort dachte ich nicht mehr daran.

      Wie schon öfter hier geäußert:
      Die "Qualität" von Kunst bemesse ich nach ihrer Relevanz. Also danach, ob sie eine Wirkung erzielt. Das gilt auch für Haydn-Opern. Z.B. frage ich mich, ob die aufklärerischen, teilweise sogar subversiven Gedanken der Oper Il mondo della luna damals irgendeine Resonanz erfahren haben.Ob Haydn diesen Stoff bewusst ausgewählt hat. Maria Theresia hat die Oper gefallen. Aber konnte sie dem italienischen Text überhaupt folgen?

      Solche Fragen lassen sich heute kaum sinnvoll beantworten. Und das ist der Unterschied zum Gangsta-Rap. Da dieser in der Gegenwart stattfindet, fällt der Realitätscheck etwas leichter.

      Das gilt natürlich auch für Kollegah, um on topic zu werden. Wenn ich demnächst seine Texte genau ansehe, bewerte ich nicht nur die Wortakrobatik. Ich versuche zu verstehen, was er ausdrücken will, warum es von anderen (und von wem genau) gehört wird, und wie es bei denen ankommt. Und natürlich, wie es bei mir ankommt. Das Ganze im Wechselspiel mit der realen Person, die dahintersteht.

      Also wie üblich: Fiktion vs. Realität. Im Zeitalter von Internet, "Lügenpresse", etc. aktueller denn je...


      Thomas

      PS: Auf Amfortas' Beiträge gehe ich seit ca. 1 Monat nicht mehr ein. Das wird auch so bleiben, völlig unabhängig vom Inhalt oder vom Thema. Das ist also keine Missachtung oder gar "Bestrafung". Es ist eine reine Vorsorgemaßnahme zum Erhalt des allgemeinen Friedens.
    • Ecclitico schrieb:


      ..
      (1) Fiktion vs. Realität
      (2) In welchem Grad berührt die Thematik das eigene Leben
      ...
      Wie schon öfter hier geäußert:
      Die "Qualität" von Kunst bemesse ich nach ihrer Relevanz. Also danach, ob sie eine Wirkung erzielt. Das gilt auch für Haydn-Opern. Z.B. frage ich mich, ob die aufklärerischen, teilweise sogar subversiven Gedanken der Oper Il mondo della luna damals irgendeine Resonanz erfahren haben.Ob Haydn diesen Stoff bewusst ausgewählt hat. Maria Theresia hat die Oper gefallen. Aber konnte sie dem italienischen Text überhaupt folgen?

      Solche Fragen lassen sich heute kaum sinnvoll beantworten. Und das ist der Unterschied zum Gangsta-Rap. Da dieser in der Gegenwart stattfindet, fällt der Realitätscheck etwas leichter.

      Das gilt natürlich auch für Kollegah, um on topic zu werden. Wenn ich demnächst seine Texte genau ansehe, bewerte ich nicht nur die Wortakrobatik. Ich versuche zu verstehen, was er ausdrücken will, warum es von anderen (und von wem genau) gehört wird, und wie es bei denen ankommt. Und natürlich, wie es bei mir ankommt. Das Ganze im Wechselspiel mit der realen Person, die dahintersteht.

      Also wie üblich: Fiktion vs. Realität. Im Zeitalter von Internet, "Lügenpresse", etc. aktueller denn je...
      :jaja1:
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Ecclitico schrieb:

      PS: Auf Amfortas' Beiträge gehe ich seit ca. 1 Monat nicht mehr ein. Das wird auch so bleiben, völlig unabhängig vom Inhalt oder vom Thema.
      Schön , dass dich dennoch mein Posting zu Rap-Ergüssen weiterhin interessiert und es aufmerksam liest.
      (Sorry war eben politisch unkorrekt: statt Ergüsse muss natürlich Texte stehn)
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Gert Postel über Bushido

      Hatte ich schon auf dieses Interview hingewiesen:
      www.youtube.com/watch?v=BVysnJoL66w

      Zu Gert Postel siehe hier:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel

      Er selbst sieht sich als "Hochstapler unter Hochstaplern". Ich nenne ihn einen Menschen mit Sonderbegabungen. An dieser Stelle ohne Wertung. Wer will, kann auch das ganze Interview ansehen, es ist hochinteressant. Thematisch passend seine Meinung zu Bushido:
      https://youtu.be/BVysnJoL66w?t=40m25s

      Nicht weil er Recht oder Unrecht hat. Sondern weil man sieht, wie ein "Darsteller" (Gert Postel) über einen anderen "Darsteller" (Bushido) urteilt.

      Kann ich nachvollziehen. So funktioniert Gangsta-Rap. Es ist eine Art Theater, und dazu wird - jedenfalls beim Gangsta-Rap - eine gewisser Stil verlangt. Und genau das macht erfolgreiche Rapper wie Bushido oder Kollegah aus.


      Thomas

      PS: Der Beitrag sollte in den passenden Thread verschoben werden (Bushido oder Rap allgemein), nachdem er entsperrt ist.
    • Ecclitico schrieb:

      "Felix Blume ist der Sohn eines kanadischen Vaters und einer deutschen Mutter und verbrachte seine Jugend teilweise vaterlos."
      Und wie nannte man solche Kinder früher umgangssprachlich?

      Ecclitico schrieb:

      Jung, brutal, gutaussehend ist der Titel seines Kollaborationsalbums mit Farid Bang von 2009. 2013 erschien Jung, brutal, gutaussehend 2, welches in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils die Nr. 1 in den Cahrts erreichte. Beide Alben stehen auf dem Index.
      Ohne Farid Bang hätte sich Kollegah nie seine "Street-Credibility" erarbeiten können. Diese Alben stehen zu Recht auf dem Index. Ging's nach mir, würde noch wesentlich mehr von seinem "Werk" nicht frei erhältlich und verfügbar sein. Vor allem Kinder aus der sozialen Unterschicht sollte man unbedingt vor dieser Musik schützen.

      Ecclitico schrieb:

      Wobei manche Passagen durchaus grenzwertig sind.
      Darum geht es doch. Die Grenzen des guten Geschmacks sollen so weit ausgereizt werden, daß selbst Hartgesottene ab einem gewissen Punkt schlucken müssen. Es ist Sinn und Zweck von Künstlern, die ihre Kreativität in Form von Provokation ausleben, Grenzen zu überschreiten.

      Ecclitico schrieb:

      Ein endgültiges Urteil kann ich im Moment noch nicht geben.
      Ich aber. Ich bin mit Hip Hop groß geworden, kenne die Musik und ihre Vertreter also Zeit meines Lebens. Kollegah fand ich von Anfang an verabscheungswürdig, weil er als Trittbrettfahrer auf einen Zug aufgesprungen ist, um sich selbst zu profilieren. Hätte sich der gossenhafte Rap aus Berlin nicht in der BRD durchgesetzt, dann würde der Mann heute so ähnlich rappen, wie Samy Deluxe. Er hat ja auch Talent, was Dreifach-Reime und Wortspiele angeht. Was er aus diesem Talent macht, ist eine Schande.

      Ecclitico schrieb:

      Nochmal zum Hintergrund, warum ich solche Musik höre. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Fiktion und Realität.
      Menschen die über eine gute Erziehung und Bildung verfügen, sind auch in der Lage, dazwischen zu unterscheiden. Leider gibt es viele Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, die es nicht vermögen, diesbezüglich zu unterscheiden, selbst wenn sie es behaupten würden. Zudem sollte man sich auch als Erwachsener fragen, wie man durch den Konsum dieser Musik unterbewusst negativ beeinflusst wird.

      Ecclitico schrieb:

      Punkt (2) ist derzeit aktueller denn je. Viele "Horrorgeschichten" kennt man aus den Nachrichten. Oder meint sie zu kennen. In der Regel betrifft einen das aber nicht persönlich. Das scheint sich in letzter Zeit zu ändern.
      Als ich klein war, da hörte man in meiner Gegend nie Polizeisirenen. Das war wirklich sehr selten. Als ich mit 13 Jahren "Boyz'n' the Hood" sah, musste ich den Film ausmachen, so sehr hatte mich der Sprachgebrauch in diesem Film schockiert. Ein Schulkamerad wollte weitergucken, aber mir war das zuviel. Natürlich ist die Hemmschwelle schon bald darauf gesunken, ich hatte zu dieser Zeit ja auch schon Public Enemy u.ä. gehört. Aber nicht verstanden. Bei dem Film, konnte man jedes Wort verstehen. Und es war auch ungefähr in dieser Zeit, als der für mich sehr schockierende Weihnachs-Song "Frohes Fest" der Fanta 4 auf dem Index landete. Über deren Texte, kann der "Boss", Kollegah, natürlich nur müde lächeln.

      Aber heute hört man in meiner Gegend auch bei Tag und Nacht Sirenen, es fehlt nicht mehr allzu viel, bis wir auch in Deutschland Verhältnisse haben, wie sie in den USA üblich sind. Aber warum sollten wir nicht auch das mit ihnen teilen, stimmt's?

      Ecclitico schrieb:

      Die "Qualität" von Kunst bemesse ich nach ihrer Relevanz.
      Kann man natürlich machen. Es wäre dann jedoch die Frage, woran man die Relevanz festmacht.

      Ich schrieb es gestern schon in einem anderen Strang. Letztlich wird nur die Zeit beweisen können, ob die Musik von Männern wie Farid Bang, Kollegah und Bushido tatsächlich Relevanz besitzt. Ich für meinen Teil hoffe, daß deren Werke schon in einigen Jahrzehnten nicht mehr der Rede wert sind. Dazu müsste man jedoch irgendwann mal auf die Bremse treten, noch ist man mit der kulturellen Verrohung nicht am Tiefpunkt angekommen, was - OT - der Fall Böhmermann glasklar aufgezeigt hat.
      Jean Paul: "In Schillers gesammelten Werken ist überall »Religionempfindung, Wahrheitgefühl, Landschaftmalerei, Einbildungkraft« zu finden."
    • Aus aktuellem Anlass hier ein Update meiner Meinung zu Kollegah als Künstler bzw. Musiker:

      Ich sah ihn ja in einer Sackgasse: 2014 das Album King, 2016 das Album Imperator, beide Nr. 1 D, CH, A. Da kann eigentlich nur noch da Album "Gott" folgen, und das war's dann.

      Mein Denkfehler: Im Gangsta-Rap gibt es Untergenres. Eines davon ist der Battle-Rap. Und da ist Kollegah zusätzlich aktiv. Er fährt also mehrgleisig, und dank seines handwerklichen Geschicks, seines unternehmerischen Talentes - und natürlich auch seiner Arbeitseinstellung - bietet er seiner Zielgruppe auch im Jahr 2018 interessante Optionen.

      Wie heißt eigentlich das Untergenre, zu dem "King" und "Imperator" gehören? Keine Ahnung. Dort geht es jedenfalls darum, die Welt zu erklären, und wie man darin zurecht kommt. Natürlich vor dem Hintergrund des Gangsta-Raps. Technisch gut gemacht, klare Ansagen, mir aber am Ende zu pathetisch. Auch mit leichtem Hang zu Verschwörungstheorien. Nicht mein Ding.

      Ich kaufte seinerzeit Zuhältertape Vol. 4. Kollegah nennt das "Zuhälter-Rap". Für mich geht es in Richtung Battle-Rap insofern, als hier einfach nur die Sau rausgelassen wird, ohne tiefere Bedeutungsebenen. Kollegahs aktuelles Album Jung, brutal, gutaussehend 3 ist die krasse Steigerung davon. Kollabo-Album zusammen mit Farid Bang, und klassischer Battle-Rap. Diese Auschwitz-Zeile in einem Part von Farid Bang ist dabei völlig irrelevant. Auf dem Original-Album taucht das Lied ("0815") gar nicht auf, erst in einer späteren Edition. Hier in der Standardversion fehlt es:


      Warum also der Erfolg? Es ist halt eine Steigerung zu "Zuhältertape Vol. 4​". Und die Tatsache, dass alle möglichen "Feinde" gedisst werden, macht es für die Fans umso interessanter. Schaut euch mal diese Seite an:
      genius.com/Rap-genius-deutschl…g-3-gedisst-werden-lyrics

      Krass, oder? Und dann klickt mal auf "Bushido". Noch krasser. Die Intention ist klar: Man hofft, dass ein Promi wie Bushido zurückdisst und die Medien darauf anspringen. Hat aber nicht geklappt. Aber es gab ja noch Plan B mit der Auschwitz-Zeile. Kollegah überlässt nichts dem Zufall.

      Hier ein Kurzdurchgang über alle Disses:
      youtube.com/watch?v=kALI7IiSN6I

      Ihr solltet zumindest einen Teil davon anhören, um zu verstehen, wie die Leute ticken.

      Kaufempfehlung? Hm...

      Klar ist, dass man irgendwas von Kollegah haben muss. Er ist nun mal State of the Art im Jahr 2018. In der Sparte "Battle-Rap" ist das jüngste Album sicher die erste Wahl. Der Abstand zu dem von mir gekauften "Zuhältertape Vol. 4​" ist aber nicht so extrem groß, ich persönlich sehe von einem weiteren Kauf also ab. In der Sparte "Welterklärungsrap" wäre "Imperator" angesagt. Ist mir aber, wie gesagt, zu pathetisch.


      Und was wird in 100 Jahren sein? Da wird Haftbefehl vor allen anderen liegen. Auch wenn er nur 4 relevante Alben ablieferte und niemals Nr. 1 wurde.


      Thomas