Haydn: Klaviertrios Hob. XV

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    • ... für mich eine echte Entdeckung!

      Unlängst im Konzert hatte ich die Nr. 31 (es-moll). Ich war richtig bezaubert und habe dann mal auch CDs geordert. Neben den genannten (Trio 1790 und Beaux Arts) gefällt mir auch die Aufnahme von Naxos mit dem Kungsbacka Kraviertrio (mir zuvor vollkommen unbekannt):



      Kungsbacka Piano Trio:
      Malin Broman, Violin
      Jesper Svedberg, Cello
      Simon Crawford Phillips, Piano

      Aufnahme 04.2008

      Neben der Nr. 31 höre ich gerade auch die Nr 26 sehr gerne.
    • Eben entdeckt: Die oben erwähnte Gesamteinspielung mit den Van Swieten Trio, nicht nur für "historisch Informierte" interessant, gibt es gerade extrem günstig bei unserem Werbepartner mit den drei Buchstaben:



      Wer das noch nicht hat und für Haydns Kammermusik empfänglich ist: Heiße Empfehlung!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
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      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Ja, da sollte man auf jeden Fall zuschlagen. Ich habe da, glaube ich, vor Jahren, knapp 20 EUR für die Box (was ehrlich gesagt, auch nicht teuer für 10 CDs ist) gezahlt.
      Die Trios sind, wie im Thread schon ausgeführt, größtenteils "späte" Werke, parallel zu den Pariser und Londoner Sinfonien komponiert, eine durchaus gewichtige Werkreihe und, auch wenn der Terminus überstrapaziert sein mag, immer noch unterschätzt und diskographisch deutlich schlechter vertreten als die Klaviersonaten oder Streichquartette, zumal die Aufnahmen des Trio Eisenstadt schon wieder vergriffen sind und Anthologien sich fast immer auf ein halbes dutzend der gängigsten Werke beschränken.
      Inzwischen besitze ich auch Folgen 1,2,4,5,7,8 des Trio 1790 (Zufällig läuft gerade Vol.2), aber ich sehe das Van Swieten Trio nach wie vor als konkurrenzfähig. (1790 verwendet bei den frühen Trios ein Cembalo, das ist vermutlich korrekter und klanglich für manche vielleicht sogar attraktiver als manches Fortepiano...)
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)