Richie Hawtin

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    • Hi,

      ich finde auch, dass Richie (ohne t ;) ) Hawtin immer prima Sachen abliefert. Sein erstes Album "Dimension Intrusion" (1993) unter dem Pseudonym F.U.S.E. war mir noch etwas techno-lastig, hatte aber dafür als zentralen punkt das recht geniale "Theychx", ein 13-min-Ambient-Sequencer-Stück.

      Gut gefallen haben mir seine drei Alben "From Within" mit Pete Namlook auf dem legendären Fax-Label. In die Plastikman-Alben muss ich mich noch einhören.

      Schöne Grüße, Helli


      ...ich mag alle Farben. Nur schwarz müssen sie sein.
    • @ motian:

      Besten Dank für die Info der richtigen Schreibweise des Namens vom Musiker - habe bereits die Moderation um Korrektur gebeten.

      Zu Plastikman - Ex:

      Bei diesem im Guggenheim live aufgezeichneten Album fasziniert mit derzeitig insbesondere das erste Stück "Exposed". Die anderen Stücke gefallen mir auch sehr, ich muss sie aber noch mehr kennenlernen.

      Jedenfalls tolle Musik und danke für die weiteren Tips
      ... alle Menschen werden Brüder.
      ... We need 2 come 2gether, come 2gether as one.
    • Richie Hawtin ("Plastikman")

      EX live at Guggenheim NY 2014

      1) EXposed
      2) EXtend
      3) EXpand
      4) EXtrude
      5) EXplore
      6) EXpire
      7) EXhale

      Das Werk beginnt mit einer obercoolen Vorstellung des "thematischen" Materials - der Titelname sagt es ja auch so: EXposed! Was anfänglich wie eine Art Maultrommel klingt entwickelt sich immer mehr zu einer auch mit Obertönen spielenden minimalistischen Variationsreihe, die durch ein langsames Abtauchen in tiefste Bassgefilde unglaublich an Räumlichkeit gewinnt. Nach ca 3 min gesellt sich nach einer kurzen Sphärenmusik noch ein pulsierender Rhythmus dazu.


      Dann kommen 4 Mittelstücke ("Sätze"?!?) die ihren Titel entsprechend jeweils nicht minder gekonnt in Musik umzusetzen verstehen.


      Danach, das sechste Stück entwickelt sich neben dem Kopftrack immer mehr zu meinem persönlichen Liebling - sehr ausgefeiltes Pattern - ausgefeilte Obertoneffekte inbegriffen.


      Ausklingen (EXhale, wie treffend der Titel!) tut das ganze dann mit einer Variation, die rhythmisch beginnt um gegen Ende auch des gesamten Werkes immer sphärischer zu werden. Übrig bleibt am Ende nur noch ein kurzer Unisono-Vortrag dieser Sphärenmelodie.


      Für mich eine überzeugende Spielart einer von Kraftwerk inspirierten zeitgenössischen Musik, die sich mittels der Anwendung minimalistischer Techniken einer Björk Gudmundsdottir präsentiert. Von Hördurchgang zu Hördurchgang gibt es immer wieder was Neues zu entdecken.

      Definitiv die zweite besonders wertvolle musikalische Überraschung für mich in diesem Jahr.

      :top: :top: :top:
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    • als regelmässiger Läufer kann ich den Titel auch recht gut nachvollziehen - "Runner". Deshalb auch meine Überschrift "musikdramatische "Klanglandschaft"
      Die Sichtweise mit der Metamorphose hat auch was. :)

      Dieses Stück lebt nach meinem Höreindruck auch sehr vom geschickten Einsatz von Obertönen.
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