Bitte demütigst um Hilfe! Kennt jemand diese Musik?

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    • Bitte demütigst um Hilfe! Kennt jemand diese Musik?

      Es gibt einen Film aus dem Jahr 1989 von und mit Klaus Maria Brandauer. Der Titel lautet "Georg Elser - Einer aus Deutschland".
      Nach 42 Minuten und 15 Sekunden Laufzeit beginnt ein Orchesterstück das mir gänzlich unbekannt ist. Man hört es ungefähr 24 Sekunden lang.
      Elser sitzt im Kino und sieht sich die Wochenschau vom 20. September 1939 an. Dieses Stück wird in der Originalwochenschau nicht gespielt, d.h. der Regisseur hat es eigenmächtig eingefügt.
      Kennt eventuell jemand dieses Werk?
      Ich habe auch Probleme es zeitlich und stilistisch einzuordnen.
      Den Film findet man im Internet gratis auf einer sehr bekannten Videoplattform.
      Ich hoffe ich habe jetzt gegen keine Forenregeln verstossen, wenn ja, dann bitte ich vielmals um Verzeihung.
      Herzliche Dank und Liebe Grüsse
      Michael
    • Hallo Michael,

      gemäß den Angaben bei den üblichen Verdächtigen (insbes. IMDb) stammt die Musik komplett vom Filmmusik-Komponisten Georges Deleure. Allein sein Name ist auch beim Soundtrack genannt: "https://www.discogs.com/de/Georges-Delerue-Georg-Elser-Einer-Aus-Deutschland-Original-Soundtrack/release/6542456". Ein "richtiges" Werk scheint sich daher nicht hinter den rd. 24 Sekunden zu verbergen, sondern auch dieses Stück dürfte von Deleure stammen.

      Gruß, Thomas
    • Allerdings ist Delerue schon ein interessanter Name, der sich auch nicht auf Filmmusik beschränkt hat. Die folgende CD enthält hübsche, zum Teil modernistisch angehauchte Gitarrenquartettkonzerte:



      Es grüßt Wolfgang.
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Für mich klingt das wie eine Allerweltsmarscheinleitung, die dann in Liszts "Les Preludes" wechseln könnte, aber da hört die Musik auf. Vielleicht wirklich wie oben genannt speziell für den Film komponiert, arrangiert und "technisch abgerüstet".
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • AlexanderK schrieb:

      Allerweltsmarscheinleitung,

      könnte das Teil nicht einfach aus anderer Filmmusik der Zeit einmontiert sein? warum sollte man so etwas extra komponieren?
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • AlexanderK schrieb:

      Für mich klingt das wie eine Allerweltsmarscheinleitung, die dann in Liszts "Les Preludes" wechseln könnte, aber da hört die Musik auf. Vielleicht wirklich wie oben genannt speziell für den Film komponiert, arrangiert und "technisch abgerüstet".
      Ich kenne relativ viele Militärmärsche, da wir früher im Musik-Korps damit ja "hausieren" gegangen sind, aber ich denke, es wurde einfach als "Zwischenstück" jinein komponiert. Es ist keine "Allerweltsmarsch-Einleitung", und ich denke auch, dass das bewusst vermieden wurde.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • AlexanderK schrieb:

      Sorry, habe ich zu "negativ" formuliert. (In der Jugend aus Marschalben viele Märsche am Klavier gespielt und mich an diese erinnert.)
      Tröste Dich, auch sogar noch länger. Es gibt auch richtig "gute" dabei, doch das Meiste ist trostloser Schrott. Eben vor allem Militärmusik.....
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)