Klangqualität: die besten Aufnahmen

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    • Nein, nicht generell.... Ich finde nur eben diese beiden speziellen Aufnahmen klanglich herausragend. Das gilt für viele andere Aufnahmen der DG nicht.
      In den vorliegenden Fällen muss ich gestehen war ich selbst von der hervorragenden Klangqualität überrascht.
      "....Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser...." (Giuseppe Verdi)
    • Thomas1986MV schrieb:

      [IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51blcctYh3L._SS500_SS280.jpg][IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51qYAUsYYSL._SS500_SS280.jpg]

      Ich empfinde für mich diese Aufnahmen als klanglich herausragend.
      Alles nicht Ricciarellis Rollen, aber klangtechnisch für mich einfach überwältigend.

      :callas1:
      Hallo Thomas, dann gehört auch diese GA dazu ,denn die ist ebenfalls Aufnahmetechnisch sehr gelungen !



      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • palestrina schrieb:

      Hallo Thomas, dann gehört auch diese GA dazu ,denn die ist ebenfalls Aufnahmetechnisch sehr gelungen !
      Die habe ich noch nicht. Nun juckt es wieder in den Fingern.... :)
      Habe mir heute schon wieder eine Gesamtaufnahme bestellt...
      Ist für nächsten Monat vorgemerkt.
      Danke für den Tip! Ich liebe Ricciarelli.
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    • Dann will ich mich auch mal versuchen. Falls es mit Bild und Link noch nicht klappt, bitte ich um Nachsicht.

      Nicht nur klangtechnisch, sondern auch interpretatorisch eine ausgezeichnete Aufnahme. Linn macht ja generell ganz anständige Aufnahmen, hier aber ganz besonders! Das SCO musiziert aber auch ganz vorzüglich. Es war meine erste Linn-Mackerras-SCO-Aufnahme, die mich so vom Stuhl gehauen hat, dass ich mir ziemlich schnell ziemlich viel in dieser Kombination zugelegt habe - und es eigentlich nie bereut habe, auch wenn keine der anderen Linn-Aufnahmen an diese heranreichte.

      [IMG:https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61ir57hjjhL._SS500_SS280.jpg]


    • Das ist eine Analogaufnahme aus den 1970er Jahren - aber sie klingt so brillant und lebensnah wie kaum eine andere der damaligen Zeit. Es sind Tänze aus der frühen Barockzeit, exzellent gespielt und aufgenommen. Ich besitze die Regis-CD links.



      Gleiches Repertoire, anderes Ensemble - doch klanglich ebenso eindrucksvoll eingefangen. Diesmal handelt es sich um eine Digitalaufnahme.


      jd :wink:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul


    • Eine Aufnahme, die einem gleichsam mit hineinnimmt in die Musik, die einem die Musik gleichsam durchschreiten und dabei einzelne Instrumente bzw. Instrumentengruppen passieren respektive umkreisen lässt.
      Eine Aufnahme, deren Aufnahmetechnik Teil der Interpretation ist.

      Spartacus
      Für Monika
    • Spartacus schrieb:

      Eine Aufnahme, die einem gleichsam mit hineinnimmt in die Musik, die einem die Musik gleichsam durchschreiten und dabei einzelne Instrumente bzw. Instrumentengruppen passieren respektive umkreisen lässt.
      Eine Aufnahme, deren Aufnahmetechnik Teil der Interpretation ist.
      Das stimmt. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut diese Einspielungen sind, 1. klanglich, aber 2. auch interpretatorisch. Bei letzterem würde ich sie durchaus auf eine Stufe mit dem Sorrel-Q setzen, wobei hier beim Pacifica-Q der Klang noch besser ist. Dank Pacifica höre ich jetzt sogar das 1. SQ von Sch. gern.

      maticus
      Bartolo hatte Recht. --- Andreas März
      This is Bartolo, King of the King of Wines. --- Alan Tardi
    • Strawinsky: Le Sacre mit Fedossejew

      Im anderen Thread "OLYMP der irresten Aufnahmen" wurde diese Aufnahme/CD bereits genannt.
      Auch Aufnahmetechnisch eine Wucht:
      Die Wahnsinnsaufnahme von Strawinsky´s Le Sacre´du Printemps mit Fedossejew.

      Das war nach Swetlanow auf LP (Eurodisc) meine Erste auf CD. Die HIFI-STEREOPHONIE (später Stereoplay) hatte mit der Punkte-Bewertung 10,10,10,10 darauf aufmerksam geamacht; müsste im Jahre 1982 gewesen sein.

      *** Die Melodiya-Aufnahme von 1981 wurde von den Japanern bei JVC auf CD herausgebracht; CD-Spieldauer nur 35:49. Ich hatte schonmal in einem anderen Thread vor vielen Jahren ein Bild eingestellt.

      - leider kein Bild verfügbar - die CD scheint derzeit nicht mehr verfügbar zu sein -
      Strawinsky: Le sacre
      Moskau RSO / Vladimir Fedossejew
      Melodiya / JVC, Juni 1981, DDD

      Abgesehen, dass das eine TOP-Int ist, lotet der Frequenzbereich alles vom Subbass bis zu den höchsten Höhen in feinster höchst detailreicher Klangqualität aus. Die grosse Trommel und gewisse Paukenstellen sind für ausgezeichnete Boxen oder TOP-Kopfhörer ein gefundenes Fressen für unmittelbar natürliche Wiedergabe. Bei Billig-Brüllwürfeln schlagen die Membranen an.
      Was diese audiophile CD klangtechnisch hergibt ist unglaublich.
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Leonard Bernstein auf RPO

      Der folgende Beitrag zeigt, dass man audiophile CD´s im "20Bit-Digitalrecording" bereits für sehr kleines Geld bekommen kann. Da gibt es einige RPO-Leckerbissen !
      Die RPO-Serie war für lange Zeit bei ROSSMAN für 2,50€ im Programm - heute zahlt man so um die 5-7,-€; oder wenn man "richtig bestellt" auch nicht wesentlich mehr.

      Die Bernstein-Werke höre ich natürlich auch gerne unter seiner eigenen Leitung, doch steht Carl Davis dem Komponisten in keinster Weise nach - und glänzt mit absolut feinster audiophiler Klangtechnik.
      Ein Klangfest und dann die tollen Werke = Hammer-CD:

      [IMG:http://ec2.images-amazon.com/images/P/B000051NTF.03._SS300_SCLZZZZZZZ_.jpg]
      RPO, 1996, DDD

      Neben der bekannten West Side Story ist auch die Sinfonische Suite nach dem Film "Die Faust im Nacken" On the Waterfront ein wahnsinnig tolles Werk (ganz auf meinen Geschmack zugeschnitten), das ich hier unbedigt herausstellen möchte. Für mich Hörspass 1.Klasse !
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Ravel: Daphnis et Chloe - mit Abbado / LSO

      Das man in diesem Thread auch DG-Aufnahmen nennen kann, werden mache kaum glauben ... :!: es gibt einige ! Auch diese DG-Aufnahme kann wirklich in jeder Hinsicht, das Prädikat "audiophil" tragen.
      :verbeugung1: Besser und durchsichtiger geht es kaum noch:

      [IMG:http://ecx.images-amazon.com/images/I/61pO3a6OUpL._SX450_.jpg][IMG:http://www.tamino-klassikforum.at/Bildarchiv/FK/Amazon_kl.jpg]
      DG, 1989, DDD

      Das gilt zum Teil auch für die weiteren Ravel-Aufnahmen unter Abbado mit dem LSO, die wie diese auch von der Int herausragend gelungen sind.
      ______________

      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Nennen sollte man hier auch einige Aufnahmen von Osmo Vänskä mit dem Minnesota Orchestra bei BIS. Stellvertretend hier zwei m. E. sehr gute Beispiele:




      maticus
      Bartolo hatte Recht. --- Andreas März
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    • Was ist unter "beste Aufnahmen" unter der Einschränkung (und ja, ich meine das so) beste Aufnahme zu verstehen ? Da hat wohl jeder und jede eigen Vorstellungen.
      Selbst wenn ich jetzt eine Minderheitenposition einnehme und von Technikfreaks verdammt werde - ich lehne die meisten aktuellen Aufnahmen trotz objektiv bester Klangqualität ab. Die klingen für mich so steril wie ein OP Saal einer Klinik. Da darf niemand einen Halbton daneben spielen/singen und auch angedachte Atmung ist ausgeblendet. Die besten Aufnahmen sind für mich jene, wo lange Phrasen (im Idealfall ganze Sätze oder Aktteile) in einem Zug aufgenommen worden sind und gleichsam eine life-Situation entstanden ist.
      Und ja, ich bevorzuge bei aller klangtechnischer Problematik echte Mitschnitte (Konzert wie Oper) oder alte Studioaufnahmen.
    • Ich weiß nicht, was du hast, Brunello - das, was du beschreibst, hat mit Klangqualität nur bedingt etwas zu tun, sondern eher mit einer Aufnahmephilosophie. Ich finde schon, daß man Klangqualität und Interpretation durchaus trennen kann. Es ist eine Frage der Auffassung darüber, wie sehr Spontanität in einer Aufnahme existieren darf, und da mag es wirklich nur wenige Vertreter geben.

      Aber es ist verdammt lange her, wo man im Studio längere Abschnitte aufzeichnete und so verwendete; im Grunde ist das seit der Einführung des Tonbandes so, also seit gut siebzig Jahren flächendeckend. Das Geschnipsel eines Karajan hat auch nicht jeder Dirigent gemacht, da mußte man ohnehin sehr präzise agieren, weil man es sonst gehört hätte.

      Außerdem: wozu gibt es denn Youtube? Da sind so viele Live-Aufführungen unkorrigiert zu sehen, auch von neueren Konzerten. Da wäre das Kriterium erfüllt.
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      Hudebux
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      Jean Paul
    • Prinzipiell bevorzuge ich auch Live-Aufführungen (-Aufnahmen). Gerade im Videobereich gibt es da ja fantastische Beispiele höchster Klang- und Musikqualität. Z. B. die Mahlervideos mit Abbado in Luzern, oder vieles aus der DCH, oder etwa die Amsterdamer Lady Macbeth von Mzensk.

      In diesem Thread ist das primäre Kriterium die Klangqualität. Sekundär zählt aber auch die Musikqualität. Bei einer Empfehlung (oder Nennung) in diesem Thread sollte m. E. auch die Musikqualität mindestens "gut" sein, die Klangqualität aber mindestens "sehr gut" oder besser "herausragend". (Natürlich ist die Musikqualität etwas Subjektives.) Die hier von mir genannten überzeugen mich in jeder Hinsicht.


      maticus
      Bartolo hatte Recht. --- Andreas März
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    • Das es hier primär um Klangqualität und nicht um Klangphilosophie gehen soll, wurde zwar schon geklärt. Dennoch würde ich gerne auch meine Meinung kurz darstellen:
      Ich persönlich denke schon, dass ein guter Tontechniker und Aufnahmeleiter Details hörbar machen kann, die einem vielleicht im Konzert selbst nie aufgefallen wären bzw. bei wucherartig orchestrierten Stücken vielleicht gar nicht hörbar sind ohne separate Aufnahme einzelner Stimmen. Schließlich ist auch das Live-Erlebnis extrem abhängig vom jeweiligen Konzertsaal und dem Sitzplatz, ganz zu Schweigen von der Form des Orchesters/Interpreten und sogar der Tagesform des Zuhörers. Puristen wie Celibidache waren und sind ja der Ansicht, dass Musik nur im Konzertsaal VOR einem Publikum wirklich leben kann. Das möchte ich auch überhaupt nicht bestreiten, aber gleichzeitig sehe ich in einer wirklich guten Aufnahme die Chance, eine von einzelnen Schwächen und sonstigen äußeren Störfaktoren geschützte Vision eines Interpreten festzuhalten. Insofern verstehe ich nicht ganz, warum ausgerechnet im CD- und mp3-Bereich eine Live-Aufnahme kategorisch vorzuziehen ist. Im Falle historischer Aufnahmen (z.B. Mahler9/Bernstein/BerlinPhil!) ist das sicher ein Argument, aber doch nicht als Grundsatz. Die klangtechnisch überzeugenste Form des Streamings von Konzertaufführungen ist mit Sicherheit die hier schon genannte DCH. Absolut natürliches Klangbild, ob live oder archiviert.
      Ansonsten ist mir persönlich ein ausgewogenes Klangbild wichtig. Transparent, aber nicht farblos. Druckvoll präziser Bass, ohne zu wummern und natürlich ein dreidimensionaler Stereoklang mit ordentlicher Tiefe. An letzterem scheitern leider viele Aufnahmen meiner Meinung nach.

      maticus schrieb:

      Nennen sollte man hier auch einige Aufnahmen von Osmo Vänskä mit dem Minnesota Orchestra bei BIS
      Ja, die Sibeliusaufnahme klingt schon sehr gut (den Mahler kenn ich nicht), typisch für BIS ist wieder die enorm dynamische Lautstärke und tolle Transparenz. Vor allem die Holzbläser klingen hier fantastisch durch! Aber ehrlich gesagt fehlt es mir etwas am Bassfundament und dieser gewissen "Brillanz". Das ist leider irgendwie bei vielen Sibelius-Aufnahmen der Fall. Auch die Luxusaufnahme der BerlinPhil unter Rattle bleibt deutlich hinter dem Klangpotential zurück. Ausnahmen sind für mich folgende (hier teilweise schon genannt):
      -> Der Schwan....WOW!
      -> Die Aufnahmequalität wird von vielen besonders hervorgehoben.


      Mein persönliches, audiophiles Highlight in letzter Zeit war mit Sicherheit folgende Aufnahme:



      Der absolute Hammer! Selten hatte ich mit Kopfhörern das Gefühl, so mitten im Orchester zu sein. Der 3. Satz der "Naive and Sentimental Music" ist ein Rausch der Sinne, man kann praktisch die Streicher spüren, wie sie sich rundherum anschmiegen...die Holzbläser spüren, wie sie einem im Nacken sitzen. Und Celesta und Co. erzeugen ein wahrhaft funkelndes Raumbild. Sensationeller Bass dazu! Und da Adams einer der farbigsten Komponisten überhaupt ist, habe ich auch nicht im geringsten was gegen dieses Klangerlebnis, auch wenn es ein reines Studiowerk ist ;) .


      Wer eine Surroundanlage sein Eigen nennt, der könnte sich hierfür begeistern:



      (Nicht verwandt mit DEM John Adams^^) Über die musikalische Qualität lässt sich bei diesem "Pulizerpreisträger" sicher streiten. Trotzdem greift man nach dem Hören unweigerlich zum Handtuch und untersucht sein Wohnzimmer nach Wasserlachen :wisch1:
      „Jeder Mensch hat einen Instinkt dafür, ob etwas echt ist oder vorgetäuscht. Aber ich glaube, Musiker sind durch ihr Training besonders empfindlich in dieser Hinsicht. Das macht sie nicht zu besseren Menschen, aber sie registrieren mehr.“ - Herbert Blomstedt