Anne Riegler, "A la manière de Maurice Ravel"

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    • Anne Riegler, "A la manière de Maurice Ravel"

      Die Pianistin Anne Riegler über ihr Projekt "A la manière de Maurice Ravel":

      Anne Riegler schrieb:

      Anfang August 2016 werde ich eine CD für Klavier solo aufnehmen. Ich möchte Ihnen dieses Projekt gerne vorstellen, weil ich denke, dass die CD aufgrund der außergewöhnlichen Zusammenstellung des Programms interessant für Sie ist.

      Meine besondere Liebe gilt der Musik Maurice Ravels, vor allem dem Zyklus "Le tombeau de Couperin", der etwas im Schatten der "Miroirs" und dem "Gaspard de la nuit" steht. Außerdem finde ich seine fast nie gespielten, kurzen Stücke beachtenswert und schön, in denen er andere Komponisten porträtiert. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, eine CD mit Werken Ravels aufzunehmen, in denen er sich mit anderen Komponisten beschäftigt, und jeweils ein originales Werk dieser Komponisten vorzustellen. Obwohl die Idee eigentlich naheliegend ist, scheint sie noch nie jemand in der Vollständigkeit umgesetzt zu haben, die ich für die CD plane. Das Programm soll wie folgt aussehen:
      1. Joseph Haydn: Sonate D-Dur Hob. XVI, 24 (Eine sehr selten gespielte, kurze, hübsche Sonate) 2. Maurice Ravel: Menuet sur le nom d'Haydn 3. Emmanuel Chabrier: "Idylle" aus den "Pièces Pittoresques" 3. Charles Gounod: "Flower Song" aus der Oper "Faust" für Sopran und Klavier (statt Orchester) 4. Maurice Ravel: A la manière de... Emmanuel Chabrier; Paraphrase sur un air de Gounod (Ravel schrieb dieses Stück über den "Flower Song" aus einer Oper von Gounod - im Stile Chabriers) 5. Alexander Borodin: Scherzo (ein einzelnes, effektvolles "Zugabenstück") 6. Maurice Ravel: A la manière de... Borodine 7. Francois Couperin: Tic-Toc-Choc 8. Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin
      Dauer: Knapp unter 60 Minuten
      Den "Tic-Toc-Choc" von Couperin möchte ich auf besondere Weise aufnehmen: Das Stück ist für zweimanualiges Cembalo komponiert, die Hände spielen die ganze Zeit in derselben Lage. Da eine Hand Phrasierungen und Haltetöne enthält, die auf einem Manual nicht ausführbar sind, möchte ich das Stück an zwei Flügeln gleichzeitig aufnehmen, die ich dazu im 90°-Winkel zueinander aufstelle.
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Hallo liebe Capriccios!

      Ich freue mich sehr, dass mein CD-Projekt von der Capriccio-Kulturförderung unterstützt wird und stecke noch immer mitten in den Vorbereitungen. Tonmeister, Klaviertechniker, Saal und Programm stehen längst fest und geübt hab ich auch schon fleißig - im Augenblick beschäftigt mich noch die Frage nach dem Label und den Konditionen. Es wird einem heutzutage als Musiker nicht leicht gemacht. Aber das wusste ich ja schon vorher :fee:

      Ein paar Worte zu mir: Ich habe einen Bachelor und den Diplommusiklehrer in Würzburg gemacht und zwischendurch ein Jahr in St. Petersburg am Konservatorium studiert. Seit August 2015 mache ich einen Master in New York City bei Jerome Rose an der Mannes School. Es ist alles sehr aufregend und spannend und ich habe hier schon viel gelernt und erfahren. Abgesehen vom tollen Klavierunterricht zum Beispiel ein bisschen Jazz und viel Neue Musik Improvisation (vor allem im Ensemble), unternehmerische Fächer und einen sehr guten Analysekurs.

      Seit ich hier bin, passieren mir auch immer wieder unerwartete Dinge oder ich lerne besondere Menschen kennen. Ich habe einige Artikel in den PianoNews über mein Studium geschrieben, letzte Woche wurde ein kleines Fernseh-Porträt für das BR-Fernsehen über mich gedreht, und ich habe mit Stefan Arzberger ein Hauskonzert im Keller eines singalesischen Investmentbankers gespielt, der dort eine HiFi-Anlage für 120.000 Euro herumstehen hatte. Vor kurzem habe ich einen afghanischen Flüchtling kennengelernt, der über Umwege nach New York gekommen ist und den ich nun auf die Aufnahmeprüfung Klavier vorbereiten soll - im Moment seine einzige Chance. Damit ich das alles in 50 Jahren auch noch weiß, schreibe ich einen Blog, vielleicht mag mal jemand reinlesen.

      Über die Fortgänge der Aufnahme halte ich euch gerne auf dem Laufenden, Hinweise, Ideen, Anregungen und Fragen sind jeder Zeit willkommen!

      beste Grüße - eure Stilblüte / Anne

      PS - die beiden Fotos zeigen meinen Lehrer Jerome Rose und mich bei ihm zu Hause, sowie mich im Park vor dem Flatiron-Building. Da stand einfach ein Klavier herum.

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    • Liebe Stilbluete, die Unterstützung deines CD-Projekts durch die Kulturförderung freut mich ebenso wie deine Rückmeldung darauf hier im Forum. Die zu Grunde liegende Konzeptionsidee hat mich sofort angesprochen, ich wünsche dir einfach ein gutes Gelingen und einen langen Atem bei der Produktion.
      Dass man grundsätzlich im 90°-Winkel spielen kann, ist klar, allerdings nicht unbedingt in gleicher Lage an zwei Flügeln: Hast du Schlangenarme, oder kann man einen der Flügel mit einem Teil der Tastatur an dem anderen ein Stück vorbeischieben, sodass ein passender Abstand entsteht?
      Könntest du vielleicht noch etwas dazu schreiben, ob zwischen Ravels Stücken und denen der anderen Komponisten konkretere kompositorische Korrespondenzen, Gemeinsamkeiten (...) bestehen? Oder zumindest, aus welchen Erwägungen heraus die Auswahl der zugeordneten Stücke getroffen wurde? (Würde mich nicht zuletzt beim Haydn interessieren.)
      Du merkst - ich bin schon jetzt ein "Follower" der Sache. :)
      ...schreibt Christoph :wink:
    • Übrigens war Anne in der Vergangenheit bei der Dreigroschenoper-Schulaufführung eines im Forum bestens bekannten Kunstlehrers aus dem Fränkischen beteiligt :) .

      Christian
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Vielen Dank für eure ganzen Rückmeldungen, das ging ja schnell! Wundert euch nicht über meine komischen Antworts-Zeiten, wir sind in NYC sechs Stunden hinterher (manchmal hab ich das gefühl, es sind eher sechs Jahrhunderte... aber das ist ein anderes Thema).

      Ich freue mich sehr über euren Zuspruch. Man begegnet auf seinem Weg ja immer genug Leuten, die dieses nicht gut und das nicht schön finden - "Das Programm hat keinen roten Faden" :versteck1:

      Zum Spielen an zwei Flügeln: In der Tat stehen die mit den Tastaturen etwas versetzt, sonst wäre es aufgrund des Abstandes nicht möglich. Es ist auch trotzdem gewöhnungsbedürftig aus verschiedenen Gründen: Zum einen natürlich wegen der gestreckten Arme - wird anstrengend nach einiger Zeit - aber auch, weil man nicht so hingucken kann wie gewöhnlich, man die Hände nicht parallel zueinander bewegt, und weil man plötzlich sterio hört. Ich habe vor einigen Monaten schonmal ein Handyvideo davon gemacht, youtube.com/watch?v=wSXjiuI2R7Q.
      Wie genau es bei der CD-Aufnahme sein wird, weiß ich noch nicht sicher. Im Konzertsaal gibt es nur einen Flügel, ich müsste einen zweiten anliefern lassen. Ob sich das für zwei Minuten wirklich lohnt - ich muss noch überlegen.

      Benutzername schrieb:

      Könntest du vielleicht noch etwas dazu schreiben, ob zwischen Ravels Stücken und denen der anderen Komponisten konkretere kompositorische Korrespondenzen, Gemeinsamkeiten (...) bestehen? Oder zumindest, aus welchen Erwägungen heraus die Auswahl der zugeordneten Stücke getroffen wurde? (Würde mich nicht zuletzt beim Haydn interessieren.)
      Na klar! Bei Chabrier ist es ganz eindeutig: Das Stück von Ravel ist eine kleine Paraphrase der Arie, die ich deshalb auf der CD haben möchte. Die Oper ist von Gounod, aber die Paraphrase schrieb er im Stile Chabriers. Bei den Originalwerken habe ich zunächst Ausschau nach hübschen, kurzen Stücken gehalten, dennoch aber auch Parallelen gefunden. In "Idylle" von Chabrier sind es zum Beispiel die Repetitionen in der Mittelstimme, die im Ravel in der Melodie vorkommen, sowie manche Bewegungen in der Linken Hand.

      Haydn und sein Menuet von Ravel haben keine besondere inhaltliche Übereinstimmung, aber das Menuet soll auch nicht im Stile Haydns sein, sondern benutzt seinen Namen als Motiv: H a y d n - das Y und N werden (vermutlich) erzeugt, indem Ravel das Alphabet an den weißen Tasten abzählt. Die Haydnsonate habe ich gewählt, weil sie eine der selten gespielten Sonaten ist, die wirklich hübsch anzuhören sind, außerdem ist sie nicht so lang. Es kommen auch viele Repetitionen darin vor, ein Parameter, der sich in vielen der Stücke auf der ganzen CD wiederholt: In A la manière de Chabrier von Ravel, Idylle von Chabrier, im Scherzo von Borodin, im Tic Toc Choc von Couperin und natürlich in der Toccata von Ravel. Ich mag Repetitionen einfach sehr :hammer1:
      Borodin - Ravel haben in der Stückauswahl einen gegensätzlichen Charakter. Trotzdem gibt es Parallelen, zum Beispiel das Tänzerische und die Leichtigkeit in beiden Stücken - einmal elegant (Ravel), einmal spritzig (Borodin). Ravel wirkt ein bisschen wie ein "zweiter Satz" zum Scherzo, passender Weise steht das Scherzo in As-Dur und A la manière de Borodine in Des-Dur. In erster Linie habe ich das Scherzo aber ausgewählt, weil es mir sehr gut gefällt. Mein Lehrer Jerome Rose sagte - jetzt hast du die beste Zugaben-Sammlung in deinem Repertoire angelegt. :P

      Zu Couperin und dem Tombeau de Couperin: Hier sind die Korrelationen offensichtlicher. Ravel nannte seinen Zyklus unter anderem so, weil er die französische Barock-Musik so schätzte, und Couperin war einer dieser verehrten Komponisten. Ich habe mich mal durch sein Werk gelesen, da sind die lustigsten Stücke dabei, meistens mit programmatischen Titeln, alle sehr kurz. Wenn ich genügend Stücke gefunden hätte, hätte ich daraus eine Suite zusammengestellt, aber Ravel hat so ungewöhnliche Tänze gewählt (Rigaudon, Forlane...), dass das nicht möglich war. Also der Tic Toc Choc mit seinen vielen Repetitionen gegenüber der Toccata mit ihren vielen Repetitionen.

      Oh ja, und an die Dreigroschen-Oper erinnere ich mich noch gut, die Sängerin lag damals auf dem Flügel, während ich spielte! Das war eine tolle Aufführung. Leider hatte ich gerade Aufnahmeprüfung und Abitur, deshalb habe ich nicht alle Lieder begleitet, sondern nur ein paar.

      viele Grüße!
    • Die Idee, Ravel mit seinen Idolen zu kombinieren, gefällt mir sehr!

      Zu tic-toc:

      Stilbluete schrieb:

      Im Konzertsaal gibt es nur einen Flügel, ich müsste einen zweiten anliefern lassen
      Marcelle Meyer spielte das Stück auf einem Flügel, zweimal, mit versetzten Tonlagen: einmal wird die Oberstimme in den Diskant verschoben, einmal die Unterstimme. Hat dadurch aber schon einen anderen Charakter als in Deiner Variante.

      Stilbluete schrieb:

      kann man seine Beiträge irgendwie bearbeiten?
      Das geht erst, wenn man 15 Beiträge geschrieben hat; dann wird man sozusagen Premium-User. ;)

      Viele Grüße,
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Ah, vielen Dank!

      Ja, für den Couperin gibt es viele Möglichkeiten - man kann auch beide Stimmen in einer Lage spielen. Das ist zwar sehr unbequem, aber möglich. Allerdings ist es nicht möglich, bestimmte Töne genau so zu halten, wie sie gehalten werden sollen. Man muss die Tasten früher loslassen, weil die andere Stimme sie braucht; das ist ja der Witz an diesem Stück.
      Ich habe den Couperin auch oft in zwei Lagen gespielt, wenn nur ein Instrument zur Verfügung stand. Die Linke über die Rechte zu legen habe ich noch nicht probiert, danke für die Idee!

      Für die Aufnahme ist es letztendlich wohl nicht so wichtig, ob ich auf zwei Flügeln spiele oder man zum Beispiel zwei Spuren übereinander legt. Es würde mir zwar sehr gefallen, es "korrekt" aufzunehmen, aber vermutlich stehen Aufwand (auch finanzieller...) und Ergebnis nicht in einem sinnvollen Verhältnis. Aber: Mal abwarten. Noch ist nicht August (da wird die Aufnahme sein).
      Grundsätzlich hat ein gewisser Musiklehrer mir angeboten, seinen Flügel auszuleihen... :)
    • Stilbluete schrieb:

      Die Linke über die Rechte zu legen habe ich noch nicht probiert, danke für die Idee!
      Ich habe mir die Stücke eben nochmal angehört - da habe ich wohl Unsinn erzählt! Meyers beide Aufnahmen sind vermutlich zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlicher Aufnahmetechnik erfolgt. Bei der älteren ist der Diskant sehr dumpf, das hat mich wohl durcheinander gebracht.

      Aber eine Idee ist es natürlich trotzdem! Du könntest ja auch (Thema: Repetition und Variation) beides miteinander kombinieren. :D

      Eine Version Meyers hab' ich bei youtube gefunden (scheint die mit der schlechteren Aufnahmetechnik zu sein):

      youtube.com/watch?v=UZuio2GNu6w&feature=youtu.be&t=163
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • audiamus schrieb:

      Stilbluete schrieb:

      Das war eine tolle Aufführung.
      :love:
      Leider noch vor meiner Zeit. :( ;)

      Aber daß dieser nette kleine Ort das Sprungbrett für eine internationale Karriere bieten kann, habe ich jetzt hier ja mitbekommen... :whistling:

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Eine kleine Neuigkeit: Es ist ein kurzes Stückchen zum Programm dazugekommen. Ich habe nämlich herausgefunden, dass "A la manière de Borodine" eine Originalvorlage hat, und zwar die Serenade aus der "Petite Suite" von Borodin. Es gibt noch eine weitere Vorlage, die aber aus einem Streichquartett ist, und der Serenade hört man schon sofort an, dass Ravel sich daran orientiert hat.
      Somit gibt es für die beiden "A la manière..."-Stücke jeweils eine Original-Vorlage (bei Chabrier eben die Arie) und dazu eine andere, etwas längere Komposition des porträtierten Komponisten.
    • Noch deutlicher als bei der Serenade sind die Anleihen beim Scherzo As-Dur, welches in unmittelbarer zeitlicher Nachbarschaft ebenfalls 1885 entstanden ist. Hier finden sich fast wörtliche Zitate. Wogegen Ravel bei der Serenade mehr den Stimmungscharakter übernommen hat. Das Stück von Ravel könnte in der Tat für ein originales Werk von Borodin gehalten werden, wenn man es nicht besser wüsste.

      Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • Ja, das Scherzo spiele ich ebenfalls. Ich hatte noch gelesen, das auch dieses Scherzo aus einem Streichquartett als Vorlage gedient haben soll: https://www.youtube.com/watch?v=YE7MLU482oQ

      Welche Takte im Scherzo meinst du denn, wenn du von einem wörtlichen Zitat sprichst?

      liebe Grüße!
    • Stilbluete schrieb:

      Welche Takte im Scherzo meinst du denn, wenn du von einem wörtlichen Zitat sprichst?
      Liebe Stilblüte

      Ich schrieb ja "fast wörtlich". So findet sich die Bewegung mit punktierter Viertel und folgendem Achtel bei Ravel fast ständig und bei Borodin z.B. in Takt 3 und 5, und noch öfter. In Takt 9 bei Ravel sogar mit dem gleichen Quart-Sext-Akkord wie bei Borodin. Auch die chromatische Abwärtsbewegung (Ravel ab Takt 34) finden wir bei Borodin ab Takt 14. Wenn ich die beiden Stücke unmittelbar nacheinander höre meine ich noch weitere Gemeinsamkeiten zu entdecken. Allerdings werde ich das Scherzo jetzt nicht mehr los, ich werde es wohl durch ein größeres sinfonisches Werk überlagern müssen. :whistling:

      LG Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • Fernsehhinweise aus Anne Rieglers heute versendetem Newsletter:

      Mo, 04.07. im BR Fernsehen in "Wir sind Bayern", 15:45-16:30: Kurzes Porträt über Anne in New York und Bad Neustadt (Dauer des Beitrages ca. 5-6 Minuten)
      So, 24.07. im BR Fernsehen in der "Frankenschau" um 18:00 wird das Porträt wiederholt.
      Der Beitrag mit Milad, ihrem Flüchtlings-Schüler, wird nächste Woche in der "Frankenschau aktuell" gesendet, das Datum wird sehr kurzfristig festgelegt.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Haha :D Mich hat es auch ziemlich gepackt. Als ich auf der Suche nach einem schönen, kurzen Stück von Borodin war, musste ich nur die ersten fünf Sekunden hören und wusste gleich, dass ich dieses Stück auf jeden Fall spielen wollte. Komisch, dass es so selten gespielt wird, ist doch eine supercoole Zugabe! Uns so unbekannt ist Borodin auch wieder nicht, Prince Igor (Oper) hat auf Youtube jedenfalls 1,5 Millionen Klicks.
      Lustige Anekdote dazu: Ich nehme manchmal kurze Übeminuten auf und verschicke sie übers Handy an Freunde. Einmal verschickte ich auch dieses Scherzo oder ein Stück davon, und als Antwort kam in etwa zurück: "Danke!!! Jetzt weiß ich endlich, was Ashkenazy vor 20 Jahren als Zugabe gespielt hat!" :D

      Ich mag so kurze, energiegeladene Stückchen, mit denen man das Publikum überrascht, weil die Leute es nicht kennen. Zu der Sorte gehört zum Beispiel auch das Capriccio (Etüde Nr. 6) von Dohnanyi, Caprice Espagnol von Moszkowski (etwas länger, aber immernoch kurz), das Scherzo aus op. 12 von Prokofiev oder der Hexentanz von MacDowell (den muss ich allerdings noch üben).
    • AlexanderK schrieb:

      Mo, 04.07. im BR Fernsehen in "Wir sind Bayern", 15:45-16:30: Kurzes Porträt über Anne in New York und Bad Neustadt (Dauer des Beitrages ca. 5-6 Minuten)
      Irgendwas haut da nicht hin.
      Am 4.7. gibt es eine Sendung "Wir in Bayern" von 16.15 bis 17.30.
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms