Paul Hindemith: When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd - A Requiem for those we love

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    • Paul Hindemith: When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd - A Requiem for those we love

      Nach dem Tod des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt am 12. April 1945 erhielt Paul Hindemith vom Collegiate Chorale - einem 1941 von Robert Shaw gegründeten New Yorker Chor - den Kompositionsauftrag für ein Requiem. Das Werk entstand im Jahr 1946 in New Haven, wobei der Chorpart am 20. März 1946 und die vollständige Partitur für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor und Orchester am 20. April 1946 fertiggestellt wurde.

      Hindemith griff für die Textvorlage sinnigerweise auf ein Werk zurück, mit dem der Dichter Walt Whitman einen anderen US-Präsidenten geehrt hatte, der zuvor (wie Roosevelt) verstorben war und dessen Tod ebenfalls mit dem Ende eines Krieges zeitlich zusammenfiel: Abraham Lincoln, der am 15. April 1865 ermordet wurde. Whitmans Elegie "When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd" (zu deutsch: "Als Flieder jüngst mir im Garten blüht") wurde kurz nach Lincolns Tod veröffentlicht. Washingtoner Zeitungen hatten zuvor über ein Meer von Fliederblüten berichtet, in denen Lincolns Sarg beigesetzt wurde, und in Whitman wurden beim Anblick und Duft dieser Blüten stets Erinnerungen an den von ihm bewunderten Abraham Lincoln wach. Hindemith übernahm nicht nur den Text dieses Gedichts, sondern auch dessen Titel, den er um den Zusatz "A Requiem for those we love" ergänzte.

      Das Werk wird eingeleitet durch ein Orchestervorspiel (Prelude), dem diese 11 Vokalsätze nachfolgen:

      When lilacs last in the dooryard bloom'd (Bariton und Chor)
      Arioso. In the swamp (Mezzosopran)
      March. Over the breast of spring (Chor und Bariton)
      O western orb (Bariton und Chor)
      Arioso. Sing on, there in the swamp (Mezzosopran)
      Song. O how shall I warble (Bariton und Chor)
      Introduction and Fugue. Lo! body and soul (Chor)
      Sing on! you gray-brown bird (Mezzosopran und Bariton)
      Death Carol. Come, lovely and soothing Death (Chor)
      To the tally of my soul (Bariton und Chor)
      Finale. Passing the visions (Bariton, Mezzosopran und Chor

      Eine Aufführung des Werks dauert etwa eine Stunde.

      Die Uraufführung erfolgte am 14. Mai 1946 im New York City Center. Die Gesangssolisten waren Mona Paullee und George Burnson (der besser bekannt unter dem Namen George London ist). Der Chor war der Auftraggeber des Werks, nämlich der Collegiate Chorale. Das Orchester der damaligen Uraufführung ist nicht überliefert. Es dirigierte Robert Shaw.

      Robert Shaw besorgte sehr viel später auch eine Aufnahme des Werks (übrigens in DDD-Qualität), die bei Telarc erhältlich ist


      Von Paul Hindemith gibt es zwei Eigenaufnahmen. Die erste Einspielung entstand mit Elisabeth Höngen, Hans Braun, dem Wiener Staatsopernchor und den Wiener Symphonikern


      Ferner existiert ein Mitschnitt mit dem New York Philharmonic Orchestra, The Schola Cantorum of New York und den Solisten Louise Parker und George London (der - siehe oben - schon bei der Uraufführung den Baritonpart sang, wenn auch mit anderem Nachnamen), der in Hindemiths Todesjahr 1963 in New York entstand, als Hindemith nach 12 Jahren wieder die USA besuchte, in die er während der Nazizeit geflohen war. Diese Aufnahme wurde auf CBS Masterworks veröffentlicht:
      [IMG:https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51ULLZJYG7L.jpg]

      Weitere Einspielungen dieses Requiems besorgten das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Lothar Zagrosek

      erneut die Wiener Symphoniker und der Wiener Staatsopernchor, diesmal unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch (mit den prominenten Solisten Brigitte Fassbaender und Dietrich Fischer-Dieskau)

      und - eine deutsche Textfassung verwendend - das Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester unter der Leitung von Helmuth Koch


      Eine Rezension der deutschen Erstaufführung aus dem Jahr 1948 findet sich im Online-Archiv der ZEIT:
      "http://www.zeit.de/1948/49/paul-hindemiths-requiem"

      Ein längerer Text von Daniel Göske vom 2. November 2012 über dieses Requiem und die Textvorlage von Walt Whitman ist hier abzurufen:
      "http://evlka.e-msz.de/extern/goettingen/jacobikantorei/Daniel_Goske_-Whitman_Lilacs.pdf"

      Quellen:
      1.) "http://imslp.org/wiki/When_Lilacs_last_in_the_Door-yard_Bloom'd_(Hindemith,_Paul)"
      2.) Booklet der oben abgebildeten CBS-CD mit Hindemiths Eigenaufnahme von 1963
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • Das Orchestervorspiel (Prelude) wurde von Hindemith übrigens mehrfach in Orchesterkonzerten ohne die nachfolgenden 11 Teile separat aufgeführt. Konsequenterweise wurde das Orchestervorspiel daher auch von Werner Andreas Albert im Rahmen seiner Gesamtaufnahme der Orchesterwerke Hindemiths aufgenommen (und zwar mit dem Sydney Symphony Orchestra). Zu finden auf der CD 5 der ersten Box dieser cpo-Edition:
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • In Deutschland gibt es ja nicht wirklich eine Aufführungstradition des Paul Hindemith-Requiems "When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd". Umso schöner, dass es Christoph Eschenbach mit dem NDR-Sinfonieorchester, Gerhild Romberger und Matthias Goerne am 18. und 19. Januar 2018 (jeweils 20.00 Uhr) in der Elbphilharmonie Hamburg aufführen wird. Hier der Link zu den Konzerten:
      ndrticketshop.de/elbphilharmon…romberger-matthias-goerne
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      (Frank Zappa)
    • Wie beim NDR üblich, gibt es wenige Tage vor einem offiziell "ausverkauften" Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters in der Elbphilharmonie immer noch ein paar Restkarten, die bis dahin zurückgehalten wurden.

      Für die Konzerte am Donnerstag und Freitag, in denen Christoph Eschenbach Paul Hindemiths Requiem "When Lilacs Last in the Dooryard Bloom'd" dirigiert, sind heute einige Resttickets im Angebot. Für Donnerstag gibt es noch richtig gute Karten in den Blöcken 12A und 12B; für beide Tage gibt es zudem ein paar versprengte Einzeltickets in der zweiten Preiskategorie. Folgt einfach dem Link im Vorposting #3.

      Ich werde an beiden Abenden in der Elbphilharmonie sein, um dieses selten aufgeführte Werk mit Matthias Goerne zu erleben..
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • music lover schrieb:

      Die Uraufführung erfolgte am 14. Mai 1946 im New York City Center. Die Gesangssolisten waren Mona Paullee und George Burnson (der besser bekannt unter dem Namen George London ist). Der Chor war der Auftraggeber des Werks, nämlich der Collegiate Chorale. Das Orchester der damaligen Uraufführung ist nicht überliefert. Es dirigierte Robert Shaw.

      Robert Shaw besorgte sehr viel später auch eine Aufnahme des Werks (übrigens in DDD-Qualität), die bei Telarc erhältlich ist

      Diese Aufnahme habe ich mir jetzt mal bestellt. Keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse. Ein ausgesprochener Hindemith-Fan bzw. -Kenner bin ich nicht, und sein Requiem ist mir bislang komplett unbekannt.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Gurnemanz schrieb:

      Diese Aufnahme habe ich mir jetzt mal bestellt.
      Das freut mich. Schreib' doch mal in diesem Thread, wie Dir das Werk und die Robert Shaw-Aufnahme gefallen, wenn Dir die CD ausgeliefert wurde und Du sie Dir anhören konntest!

      Über die von mir in meinem letzten Posting erwähnten Aufführungen in der Elbphilharmonie mit Gerhild Romberger, Matthias Goerne, dem NDR Chor, dem RIAS Kammerchor Berlin und dem NDR Elbphilharmonie Orchester mit dem Dirigenten Christoph Eschenbach kann ich berichten, dass sie ein großer Erfolg waren. An beiden Abenden gab es Jubel und lang anhaltenden Applaus. Auch ich war schwer beeindruckt von der Magie dieser Aufführungen. Die Konzertkritik in der Zeitung "Die Welt" titelte "Weltklasse" und sprach von einem "Ereignis":
      welt.de/print/die_welt/hamburg…DR-Elbphilharmoniker.html

      Ein schönes Foto vom ersten der beiden Abende findet sich auf der Facebook-Seite des RIAS Kammerchors Berlin, der an jenem Abend sein Debüt in der Elbphilharmonie gab:
      facebook.com/RIAS.Kammerchor/p…817611783/?type=1&theater
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • music lover schrieb:

      Schreib' doch mal in diesem Thread, wie Dir das Werk und die Robert Shaw-Aufnahme gefallen, wenn Dir die CD ausgeliefert wurde und Du sie Dir anhören konntest!
      Gern. Und es ging schneller als gedacht: Heute schon fand sich die CD in meiner Post.

      Habe es eben in Ruhe angehört: ein voluminöses, großangelegtes Werk, das durchaus Eindruck macht, gerade auch durch die schwermütige Atmosphäre, mit gelegentlichen expressiven Ausbrüchen, Novemberstimmung, alles irgendwie Grau in Grau, was natürlich zu einem Requiem paßt. Hindemith bewegt sich hier offensichtlich in der angelsächsischen Oratorientradition, ich fühlte mich etwas an Britten (War Requiem), Elgar und auch Delius erinnert.

      Offen gesagt, musikalisch ist das nicht ganz meine Welt, mit spätromantischen großorchestralen Chorwerken habe ich es nicht so, da fremdele ich etwas.

      Aber gut gemacht finde ich das schon, vor allem kann ich mir gut vorstellen, daß die Aufführung im Konzertsaal ein großes Erlebnis bietet.

      Die Aufnahme mit Robert Shaw und dem Atlanta Symphony Orchestra & Chorus klingt gut, da finde ich nichts zu bemängeln. Auch die Solisten, William Stone, Bariton, und Jan DeGaetani, Mezzosopran, überzeugen. Auch aufnahmetechnisch zu empfehlen (der tiefe Orgelpunkt zu Beginn!).

      Soweit ein paar Eindrücke nach einmaligem Hören.

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
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      Helmut Lachenmann
    • Wenn Du schon beim ersten Hören einen guten Eindruck von diesem Werk hast, lieber Gurni, dann wage ich eine Prophezeiung: Je mehr Du es hörst, desto lieber wird es Dir werden.

      Auch ich habe mich zwischenzeitlich noch weit mehr in dieses Requiem hineingehört als zum Zeitpunkt der Threaderöffnung. Allein schon durch die beiden exquisiten Live-Erlebnisse mit Christoph Eschenbach und seinen Mitstreitern, von denen ganz besonders die beiden herausragend guten Chöre (NDR Chor und RIAS Kammerchor Berlin) sowie der phänomenale Matthias Goerne zu nennen sind, bin ich noch viel tiefer eingestiegen. Das Programmheft dieser beiden Abende trug ein Übriges dazu bei, denn der von Sylvia Roth verfasste Originalbeitrag über Hindemiths Requiem zeigte hochinteressante Aspekte dieses Requiems auf, die ich bisher nirgendwo nachlesen konnte. Ein Riesenkompliment (sollte sie sich vielleicht irgendwann mal diesen Thread ergoogeln) an Frau Roth für diesen Text, der so ziemlich mit das beste ist, was ich jemals über Hindemith gelesen habe.

      Am frappierendsten finde ich diesen Aspekt: In der Nr. 8 ("Sing on! you gray-brown bird"), den Frau Roth als das "emotionale und hermeneutische Zentrum des Werkes" bezeichnet, griff Hindemith auf eine traditionelle jüdische Melodie zurück, die er in einem amerikanischen Gesangsbuch entdeckt hatte. Hieraus schließt Frau Roth, dass Hindemith seinen Trauergesang nicht nur für die verstorbenen US-Präsidenten Lincoln und Roosevelt geschrieben hat, sondern offenkundig auch und vor allem für die Toten des Holocaust. Dass diese Hymne im Mittelpunkt des Werks steht, unterstreicht noch die Tatsache, dass Hindemith den ursprünglich angedachten Titel "An American Requiem" tilgte und ihn durch den Titel "A Requiem for those we love" ersetzte. Also für alle, die wir lieben - und damit widmete er sein Requiem letztlich nicht nur den Opfern des Holocaust, sondern allen Toten dieser Welt. Er widmete es aber auch dem Leben, denn der Flieder (ein Symbol für Frühling, Schönheit der Natur, Sinnlichkeit) ist im Werk omnipräsent. Er ist es, der "am Leben hält", wie es im Text des Werks heißt.

      Dass Hindemith sein Werk ursprünglich "An American Requiem" nennen wollte, ist natürlich eine klare Bezugnahme auf Brahms, nämlich auf "Ein Deutsches Requiem". Brahms wiederum hätte - so Frau Roth (aber die Brahms-Experten in unserem Forum werden das bestimmt bestätigen können) - sein Requiem lieber "Ein menschliches Requiem" genannt mit dem Zusatz "zum Trost für die Lebenden". Diesen Schritt, den Brahms gern vollzogen hätte, aber letztlich unterließ, unternahm Hindemith, indem er den Zusatz "for those we love" wählte.

      Je mehr man sich in die Literatur zu diesem Hindemith'schen Meisterwerk einliest, umso faszinierender wird es. Wieviel Gedankengut steckt in dieser Komposition! Aber auch das bloße Hören lässt jedenfalls mich einfach nur begeistert zurück. Und nicht nur mich. In beiden Elphi-Konzerten war das Publikum völlig von den Socken und voll des Jubels. Das Requiem von Hindemith ist ein vernachlässigtes Werk, aber ein vollkommen zu Unrecht vernachlässigtes Werk.

      Dass ich mit diesem Thread schon 2.945 Aufrufe habe, freut mich übrigens sehr. Es gibt Threads, die haben ein Vielfaches an Beiträgen, aber weit weniger hits. Wenn das bedeuten sollte, dass ich mit diesem Thread Interesse innerhalb und außerhalb des Capriccio-Forums für diese Hindemith-Komposition wecken konnte, dann hat sich die Arbeit gelohnt. Und schreit nach Fortsetzung, was andere zu Unrecht vernachlässigte Hindemith-Werke betrifft. Und davon gibt es zahlreiche.
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • Interessant, wenn auch nur kurz sind Christoph Eschenbachs Gedanken zu Hindemiths Requiem anlässlich des Konzerts in der Elbphilharmonie, siehe hier. Das Programmheft ist da übrigens auch enthalten.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Lionel schrieb:

      Das Programmheft ist da übrigens auch enthalten.
      In der Tat! Dann brauche ich mich ja gar nicht groß zu winden, was Zitate aus diesem Programmheft angeht, immer das Urheberrecht an Originaltexten im Hinterkopf habend. Ihr könnt selbst die Gedanken von Sylvia Roth über das Werk lesen, ohne dass ich sie referieren muss. Danke Dir, lieber Lionel!

      Wenn Frau Roth die Nr. 8 ("Sing on! you gray-brown bird") als das "emotionale und hermeneutische Zentrum des Werkes" bezeichnet, kann man dem schwerlich widersprechen. Rein musikalisch ist für mich allerdings die Nr. 7 ("Introduction and Fugue. Lo! body and soul") für Chor und Orchester der absolute Höhepunkt des Werks, mit einem grandiosen Orchestersatz. Welch eine herrliche, hymnische Eingebung! Sie allein lohnt schon die Anschaffung einer der CD-Einspielungen, die ich im Eröffnungsposting aufgeführt habe.
      Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik. Musik ist das Beste.
      (Frank Zappa)
    • music lover schrieb:

      Wenn Du schon beim ersten Hören einen guten Eindruck von diesem Werk hast, lieber Gurni, dann wage ich eine Prophezeiung: Je mehr Du es hörst, desto lieber wird es Dir werden.
      Das mag sein, lieber music lover. Zumindest habe ich eine solche Erfahrung in anderen Fällen schon mehrfach gemacht.

      Danke für Deine informativen Erläuterungen!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Josquin Dufay schrieb:

      Ich habe hier einige Videos vom Werk gefunden
      Und was schreibt einer der YouTube-Kommentatoren des Videos mit der New Yorker Eigenaufnahme Hindemiths von 1963?
      This is one of the most beautiful pieces of classical music in the wide sense that I have ever come across.
      Dem kann ich nur zustimmen :jaja1:
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      (Frank Zappa)