Discogs

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • uliwer schrieb:

      könnte die "Vollständigkeit" ja nicht als Voraussetzung, sondern als - utopisches - Ziel gedacht werden
      auch als "utopisches Ziel" bleibt die Verständnisfrage:

      Vollständigkeit von was?
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Es ist immer wieder faszinierend, das sich zuallererst die Bedenkenträger melden, um zu erzählen was alles nicht geht und warum man selbst sich nicht beteiligen möchte, anstatt entweder gar nichts zu sagen oder konstruktive Vorschläge zu unterbreiten. So lange es noch nicht einmal einen konkreten Umsetzungsvorschlag gibt, solltet ihr Euch mit Kritik an einem hypothetischen Konstrukt bitte zurückhalten, weil es nur ärgerlich ist und nichts brauchbares hervorbringt.

      Niemand wird so unrealistisch sein eine perfekte und vollständige, sprich alle bisher erschienenen Tonträger umfassende, Datenbank zu erwarten. Wenn jemand bei der ersten Idee von Wikipedia gleich vor dem Mammutprojekt einer allumfassenden Enzyklopädie zurückgeschreckt wäre, dann gäbe es diese Quelle, aus der hier jeder fleißig zitiert, gar nicht. Mittlerweile ist hier jedoch durch eine Gemeinschaftsarbeit etwas sehr umfassendes entstanden.

      Ich habe viele Jahre Kundendaten in sehr unterschiedlicher Form und Organisation in ein uniformes System zwecks Analyse übertragen müssen, und habe demzufolge Erfahrung, wie man z.B. die Datenbestände der User hier vereinheitlichen könnte. Ich bin mir sicher, das damit bereits ein sehr ordentlicher Bestand zur Verfügung stände.

      Zuerst müssen wir jedoch ein Pflichtenheft erstellen, um die Grundstruktur und die Zielsetzung solch einer Datensammlung festzulegen. Danach kann man sich um die technische Umsetzung kümmern. Sollte sich dabei herausstellen, dass wir mit unseren Bordmitteln und ausreichend Freiwilligen Helfern nicht klar kommen, kann man das Projekt immer noch beenden. Wer also Interesse hat, sollte sich hier melden (vielleicht machen wir dazu einen neuen Thread auf). Ich wäre gerne bereit in der Initialphase einiges zu übernehmen (Mitwirkung am Pflichtenheft, Definition der Datenstruktur, Koordination etc.)

      Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • Eusebius schrieb:

      Wer also Interesse hat, sollte sich hier melden (vielleicht machen wir dazu einen neuen Thread auf).
      Interesse und IT-Fachwissen ist vorhanden.
      Ein eigener Faden hätte was für sich.
      Und denn: mal sehen, dass das was wird 8)
      Pau
      Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können. (Noam Chomsky)
    • Eusebius schrieb:

      Es ist immer wieder faszinierend, das sich zuallererst die Bedenkenträger melden, um zu erzählen was alles nicht geht und warum man selbst sich nicht beteiligen möchte, anstatt entweder gar nichts zu sagen oder konstruktive Vorschläge zu unterbreiten.

      dieser Teil des Beitrags wurde gelöscht; Moderation
      edit:
      noch 'ne kleine Story aus der Bibliotheksgeschichte:

      Im Zuge der Säkularisation kamen in die damalige Vorgängerin der heutigen Bayrischen Staatsbibliothek größere Buchbestände aus Klöstern. Der damalige Direktor setzte sich hin und machte eine Woche lang Probekatalogisierung. Als er dann eine Überschlagsrechnung machte, wie lang die Bearbeitung des ganzen Berges dauern würde, mußte es sich ins Irrenhaus begeben. Also Vorsicht! ;)
      ---
      Es wäre lächerlich anzunehmen, daß das, was alle, die die Sache kennen, daran sehen, von dem Künstler allein nicht gesehen worden wäre.
      (J. Chr. Lobe, Fliegende Blätter für Musik, 1855, Bd. 1, S. 24).


      Wenn du größer wirst, verkehre mehr mit Partituren als mit Virtuosen.
      (Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln).
    • Euch ist schon klar, daß ihr keine neue Datenbank bauen müsst, sonder einfach sich ne Stunde Zeit nehmen und mal Discogs richtig ausprobiert. Dann könnt ihr auch ohne Probleme Datensätze einpflegen. Wenn ihr das selber nicht machen wollt (oder es einfach nicht ganz versteht), schickt mir eine PN, ich trage die Veröffentlichungen für euch ein. Das ist für mich kein Problem. Sowas ist schnell erledigt.
      Das einzige was ich dazu benötige ist:
      -Die gesamten Interpreten
      -Medium
      -Das Label
      -Evtl. Barcode (den gibt es noch nicht sooo lange), wenn nicht, dann auf jedenfall die Catalog-Nummer. Die ist sehr wichtig!
      -Veröffentlichungsjahr (Nicht das Aufnahmejahr!!! Das bitte wenn dann seperat angeben)
      -Veröffentlichungsland
      -Die Trackliste (am besten mit Zeiten)
      -Gernes (in unserem Falle meist "Classical" und evtl. Stilrichtung
      -Eventuelle Anmerkungen
      -Und selbstverständlich den Titel der CD/LP/MC/Single
      Klingt zwar nach viel, aber desto besser der Eintrag, umso besser findet man diesen wieder, wenn man danach sucht.

      Zur Suche bei Discogs: Ihr könnt auch Eingrenzen nach Jahr, Format, Künstler...
      Die Suche ist besser als die hier im Board.
    • Ich habe mir vor einiger Zeit discogs angesehen und gemerkt, dass das System für meine Ansprüche ungeeignet ist.
      Daher habe ich angefangen ein eigenes System zu entwickeln, das u. a. eine DB enthält.
      Hier eine DB aufzusetzten halte ich für ein spannendes Projekt: Fachwissen und Platten sind reichlich vorhanden.
      Wenn man allein die Plattendaten in eine DB packen und hier zur Verfügung stellen könnte – das hätte was.
      Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können. (Noam Chomsky)
    • Retro schrieb:

      Euch ist schon klar, daß ihr keine neue Datenbank bauen müsst, sonder einfach sich ne Stunde Zeit nehmen und mal Discogs richtig ausprobiert. Dann könnt ihr auch ohne Probleme Datensätze einpflegen
      Das genau ist der kritische Punkt. Ich habe einen großen Teil der für Discogs benötigten Daten bereits in meiner eigenen Datensammlung erfasst, und möchte das natürlich nicht noch einmal machen. Ich kann Dir allerdings gerne eine Text-Datei schicken, aus der Du dann die Daten bei Discogs eintragen kannst. Aber sinnvoller und einfacher wäre es, wenn man eine Datei direkt einlesen könnte. Das kann allerdings keines der von mir bisher getesteten Programme, weshalb ich auch die Finger davon gelassen habe.

      Ob wir hier eine komplett neue DB aufbauen möchten ist ja in erster Linie eine Frage, in wie weit die Bereitschaft vorhanden ist sich daran zu beteiligen. Aber wie Pau oben schon geschrieben hat, bei den hier aktiven Usern gibt es eine unendliche Fülle an Informationen und Kenntnissen, die man dafür nutzen könnte. Wenn es dann noch gelänge einen direkten Verweis auf die Threads, die sich mit dem jeweiligen Werk beschäftigen, herzustellen, hätten wir auch einen großen Nutzen für potenzielle Neu-User.
      Und wir könnten natürlich den Umfang auf das begrenzen, was uns hier interessiert. Besonders seltenen Einspielungen oder Repertoire würde ich da zunächst den Vorzug geben. Die diversen Metamorphosen der Bach-Interpretationen von Glenn Gould z.B. sind ja hinreichend dokumentiert. Aber was Einzelne hier schon alles ausgegraben haben, ist z.T. noch nirgendwo dokumentiert, oder schwer zu finden.

      Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • Die darfst du mir gerne schicken. Und so ein Thema mit unbekannten Aufnahmen könnte ich auch jeden Moment starten. Ich hab hier eine LP bei der kein Dirigent und kein Jahr vermerkt ist. Vielleicht 40er-Jahre-Pressung, warscheinlicher aber ein 50er-Jahre RI.
    • Interessante Sache, so eine Datenbank - wäre aber nur sinnvoll mit einer guten, übersichtlichen Suchfunktion. Und dann muß die Zielsetzung stehen: Datenbank für Privatleute als Bestandserfassung, Diskographie einzelner Interpreten, Katalog aller Aufnahmen von Komponisten bzw. Werke?

      Und der Anspruch muß gleich hoch sein: Coverbild, Aufnahmedaten, EAN usw. - und wichtig: Querverweise zu anderen Ausgaben eines Titels, sonst taugt das Ganze nichts.

      Wird schnell sehr aufwendig, könnte sich aber lohnen... :jaja1:
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin Dufay schrieb:

      … wäre aber nur sinnvoll mit einer guten, übersichtlichen Suchfunktion.
      Richtig. Und einer einfachen Möglichkeit, sie zu erweitern.

      Josquin Dufay schrieb:

      … wichtig: Querverweise zu anderen Ausgaben eines Titels, sonst taugt das Ganze nichts.
      und zum Komponisten und zum Künstler und …
      Klingt nach »Semantic Web«.
      Am Besten mit einer Smartphone-tauglichen Benutzungsoberfläche.
      Technisch durchaus machbar.

      Josquin Dufay schrieb:

      Wird schnell sehr aufwendig, könnte sich aber lohnen... :jaja1:
      ¡Ya!
      Pau
      Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können. (Noam Chomsky)
    • Ich bin immer dann auf Discogs gestoßen, wenn ich für meine eigene DB Angaben z. B. zu Spielzeiten, Aufnahme- und Veröffentlichungsjahr gesucht habe, die nicht auf den Covern oder in den Booklets abgedruckt waren. Und da hilft es dann manchmal schon, wenn auch gerade bei älteren Platten oder CDs Re-Issues zu finden sind, die diese Information bieten – und die andere Seiten im Netz auch nicht immer bereithalten. Gedruckte Kataloge, Listen oder alte Zeitschriften stehen mir leider nicht zur Verfügung.
      Irgendwann habe ich mir dann überlegt, zusätzlich zu meiner heimischen Datenbank dort meine Sammlung anzulegen. Die aber noch ziemlich unvollständig ist, da viele Ausgaben meiner LPs und eine Menge aktueller CDs nicht vorhanden sind.

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Aber ich finde es lehrreich, wenn sich jeder selber in die Materie reinkniet und nicht nur per clicks auf Internetprogramme zu seiner Erkenntnis kommt.
      Es gibt nach meinem Eindruck gerade auch bei Discogs Mitglieder, die über viele andere Quellen zu Ihren Erkenntnissen kommen und gekommen sind. Ich finde es gut, dass sie dies nicht für sich behalten wollen, sondern im Interesse einer hoffentlich irgendwann einmal möglichst umfassenden Datenbank zur "Verfügung" stellen, sprich neue Datenätze anlegen und vorhandene pflegen und verbessern. Und in dem Maße, wie ich davon profitiere, trage ich inzwischen eben mit dazu bei und pflege nach und nach meine noch nicht vorhandenen Ausgaben ein. Ist halt etwas zeitaufwändig, aber ich habe keine Eile und keiner drängt mich.

      uliwer schrieb:

      Bisher habe ich Discogs meistens gemieden, wenn ich etwas gesucht habe. Zu unübersichtlich, die Suchfunktion ist unklar und viel mehr als die Cover findet man ohnehin nicht.
      Was niemand einpflegt, kann natürlich auch nicht gefunden werden. Und leider haben so manche Nutzer offensichtlich nur das Interesse, für Ihre eigene Sammlung mal eben nicht regelkonform den Titel anzugeben und ein schlechtes Coverbild hochzuladen. Die sind augenscheinlich nicht sonderlich daran interessiert, zu einer möglichst vollständigen Datebank beizutragen. Und ich schätze mal, so manche vermeintliche oder tatsächliche Unzulänglichkeit – gerade auch bei der Erfassung von Klassik-Tonträgern – rührt sicher auch aus dem ursprünglichen Musikschwerpunkt und der Tatsache, bei der Erweiterung auf andere Genres die Struktur irgendwie an die wachsenden Wünsche anpassen zu müssen.

      Ein immer mal geäußerter Kritikpunkt scheint zu sein, dass die Verkaufsplattform fast das Wichtigste zu sein scheint und das Anpassungen manchmal wohl etwas schleppend erfolgen (was ich nicht beurteilen kann, da mir die Nachverfolgung der entspechenden englisch geführten Diskussionen im Userforum etwas zu mühselig ist).

      uliwer schrieb:

      wie man so eine Datensammlung anlegen sollte, gibt der Koreaner Youngrok Lee
      So sehr ich selber gerade auch diese Sammlung schätze – sie ist auf die 13x xxx-Ausgaben beschränkt, berücksichtigt nach meinem Eindruck seine Covervarianten und keine Varianten beim Label (bei gleichem Cover).

      Josquin Dufay schrieb:

      Ich sehe Discogs als gute Basis, wo man viel finden kann - aber man darf sich nicht allein auf diese Datenbank beschränken, dafür ist sie zu löchrig.
      Die Basis muss halt im Laufe der Zeit von möglichst vielen kenntnisreichen Leuten erweitert werden.

      Gruß,
      Wolfgang
      Die Wahrheit zu sehen müssen wir vertragen können, vor Allem aber
      sollen wir sie unseren Mitmenschen und der Nachwelt überliefern,
      sei sie günstig oder ungünstig für uns. (August Sander)
    • Josquin Dufay schrieb:

      Interessante Sache, so eine Datenbank - wäre aber nur sinnvoll mit einer guten, übersichtlichen Suchfunktion.

      Discogs
      Und dann muß die Zielsetzung stehen: Datenbank für Privatleute als Bestandserfassung,

      Discogs
      Diskographie einzelner Interpreten

      Discogs
      , Katalog aller Aufnahmen von Komponisten bzw. Werke?

      Discogs
      Und der Anspruch muß gleich hoch sein: Coverbild, Aufnahmedaten, EAN usw. - und wichtig: Querverweise zu anderen Ausgaben eines Titels, sonst taugt das Ganze nichts.
      Wird schnell sehr aufwendig, könnte sich aber lohnen... :jaja1:

      Dann helft doch mit bei Discogs.



      Poztupimi schrieb:

      Ich bin immer dann auf Discogs gestoßen, wenn ich für meine eigene DB Angaben z. B. zu Spielzeiten, Aufnahme- und Veröffentlichungsjahr gesucht habe, die nicht auf den Covern oder in den Booklets abgedruckt waren. Und da hilft es dann manchmal schon, wenn auch gerade bei älteren Platten oder CDs Re-Issues zu finden sind, die diese Information bieten – und die andere Seiten im Netz auch nicht immer bereithalten. Gedruckte Kataloge, Listen oder alte Zeitschriften stehen mir leider nicht zur Verfügung.
      Irgendwann habe ich mir dann überlegt, zusätzlich zu meiner heimischen Datenbank dort meine Sammlung anzulegen. Die aber noch ziemlich unvollständig ist, da viele Ausgaben meiner LPs und eine Menge aktueller CDs nicht vorhanden sind.

      Michael Schlechtriem schrieb:

      Aber ich finde es lehrreich, wenn sich jeder selber in die Materie reinkniet und nicht nur per clicks auf Internetprogramme zu seiner Erkenntnis kommt.
      Es gibt nach meinem Eindruck gerade auch bei Discogs Mitglieder, die über viele andere Quellen zu Ihren Erkenntnissen kommen und gekommen sind. Ich finde es gut, dass sie dies nicht für sich behalten wollen, sondern im Interesse einer hoffentlich irgendwann einmal möglichst umfassenden Datenbank zur "Verfügung" stellen, sprich neue Datenätze anlegen und vorhandene pflegen und verbessern. Und in dem Maße, wie ich davon profitiere, trage ich inzwischen eben mit dazu bei und pflege nach und nach meine noch nicht vorhandenen Ausgaben ein. Ist halt etwas zeitaufwändig, aber ich habe keine Eile und keiner drängt mich.

      uliwer schrieb:

      Bisher habe ich Discogs meistens gemieden, wenn ich etwas gesucht habe. Zu unübersichtlich, die Suchfunktion ist unklar und viel mehr als die Cover findet man ohnehin nicht.
      Was niemand einpflegt, kann natürlich auch nicht gefunden werden. Und leider haben so manche Nutzer offensichtlich nur das Interesse, für Ihre eigene Sammlung mal eben nicht regelkonform den Titel anzugeben und ein schlechtes Coverbild hochzuladen. Die sind augenscheinlich nicht sonderlich daran interessiert, zu einer möglichst vollständigen Datebank beizutragen. Und ich schätze mal, so manche vermeintliche oder tatsächliche Unzulänglichkeit – gerade auch bei der Erfassung von Klassik-Tonträgern – rührt sicher auch aus dem ursprünglichen Musikschwerpunkt und der Tatsache, bei der Erweiterung auf andere Genres die Struktur irgendwie an die wachsenden Wünsche anpassen zu müssen.
      Ein immer mal geäußerter Kritikpunkt scheint zu sein, dass die Verkaufsplattform fast das Wichtigste zu sein scheint und das Anpassungen manchmal wohl etwas schleppend erfolgen (was ich nicht beurteilen kann, da mir die Nachverfolgung der entspechenden englisch geführten Diskussionen im Userforum etwas zu mühselig ist).

      uliwer schrieb:

      wie man so eine Datensammlung anlegen sollte, gibt der Koreaner Youngrok Lee
      So sehr ich selber gerade auch diese Sammlung schätze – sie ist auf die 13x xxx-Ausgaben beschränkt, berücksichtigt nach meinem Eindruck seine Covervarianten und keine Varianten beim Label (bei gleichem Cover).

      Josquin Dufay schrieb:

      Ich sehe Discogs als gute Basis, wo man viel finden kann - aber man darf sich nicht allein auf diese Datenbank beschränken, dafür ist sie zu löchrig.
      Die Basis muss halt im Laufe der Zeit von möglichst vielen kenntnisreichen Leuten erweitert werden.
      Gruß,
      Wolfgang
      Zustimmung in allen Punkten :clap:
    • :alter1: An die Moderation:
      es wäre sinnvoll, von diesem Faden die Frage nach einer Capriccio-eigenen DB abzuspalten, da das hier OT ist.
      Mein Titel-Vorschlag für diese Abspaltung: Capriccio App
      die DB wäre nur ein Teil davon
      wichtig ist die Suchfunktion und der Zugriff auf weitere Informationen z. B. Forums-Beiträge
      :verbeugung2:
      Pau
      Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können. (Noam Chomsky)
    • Ich katalogisiere gerade meine Vinyl-Sammlung mit und in discogs. Allerdings zu 99% "modene" Musik. Das geht gut, da muss man nicht viel machen und hat seine Sammlung am PC oder als App am Smartphone.

      Bei Klassik ist das ganz etwas anderes, vor allem, wenn man die CDs rippt.

      ChKöhn schrieb:

      Man kommt also beim Kopieren auf Festplatte um eine manuelle Nachbearbeitung in aller Regel nicht herum. Da könnte eine Datenbank helfen, in der zu jeder Aufnahme die richtigen Tags gespeichert sind (geht z.B in Form einer Text-Datei, die man dann in mp3tag einfach einlesen kann).
      Nach meiner Erfahrung glaube ich nicht, dass discogs da irgendwie helfen könnte. Das Taggen von Klassik ist sehr individuell.
      Soll nur das abgemalt werde was auf der CD/LP steht, mal deutsch (Klavier, Moll, Dur etc.), mal englisch (Piano, Minor, Major etc.) und mit der oft unterschiedlichen Schreibweise der Namen? Wenn ich das in meine Taggs übernehmen würde, habe ich ein schlimmes Durcheinander. Und da will ich noch nicht mal denken, wer als Artist (Albumartist) angegeben wird, der Komponist, der Dirigent, das Orchester, oder...

      Ich habe MEIN System, das ich versuche so standardisiert wie möglich durch zu ziehen und orientiere mich dabei an Klassika.

      Da ich schon sehr viel Zeit für das Taggen meiner Sammlung aufwende, möchte ich mir nicht auch noch die Arbeit antuen, die CDs in discogs einzupflegen.

      Kali