Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert - 2009/10

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  • zwoelftonapostel schrieb:

    Bei mir ertönt gerade:

    Don Cherry
    Actions


    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    So ein Zufall, die hatte ich mir gerade gestern abend herausgelegt, um sie einmal wieder zu hören, was ich eben gerade auch getan habe. Danach gab es dann noch diese legendäre Aufnahme aus der Stuttgarter Beethoven-Halle mit Don Cherry und dem George Russell Sextet von 1965:



    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Ist leider nur eine Zusammenstellung aus den ursprünglich 2 LPs, die aber schon seit Jahren und auch in seltenen Wiederveröffentlungen Mondpreise erzielen, so dass ich auch erst jetzt zugeschlagen habe, als diese bei jpc etwas verbilligt auftauchte. Dafür haben die japanischen Toningenieure gute Arbeit gemacht. Die Tonqualität ist gegenüber den ursprünglich diesbezüglich recht bescheidenen LPs, die ich mal bei einem Freund hören konnte, ordentlich, ohne dass hier zu viel gemacht worden ist.

    Die Musik des Stefan Wolpe-Kompositionsschülers George Russell (p, comp) ist konzeptionell anspruchsvoll, nicht frei, erreicht aber live, trotz der teilweise komplexen Strukturen und gegenüber dem typischen Bebop- oder Hard Bob-Stück damals recht ungewöhnlichen Akkordprogressionen und Skalen die Intensität guter Free Jazz Konzerte, was improvisatorisch in den Soli schon eine Leistung war. Es ist definitiv eine der besten Aufnahmen sowohl vom George Russell Sextett - und das war für mich eine der faszinierensten Formationen, die die Jazzgeschichte hervorgebracht hat, als auch von Don Cherry als dominierendem Solisten. Aber auch Bertil Loevgren (tp), Brian Trentham (tb), Ray Pitts (ts), die heute nur noch wenig bekannt sind, waren vorzügliche Musiker; - andere haben bei den meisten Kompositionen von George Russell auch keine Chance, daraus dann auch noch Musik zu machen, über die sich improvisieren läßt. Al Heath (dr), einer der Heath-Brüder, und Cameron Brown :juhu: , ohnehin einer meiner Lieblingsbassisten, der immer noch sehr aktiv ist - bei dieser Aufnahme war er erst 19! -, sind da noch nicht ganz so vergessen.

    :wink: Matthias
  • Bei mir heute:


    Julian Joseph
    The Language of Truth

    EastWest, 1991

    Diese CD hatte mich schon bei ihrer Erscheinung sofort in ihren Bann gezogen. Julian Joseph, ein damals noch recht junger englischer Pianist und Radiomoderator von Jazz-Sendungen, verhehlt nicht, dass McCoy Tyner und Herbie Hancock seine größten Einflüsse waren. Sehr typisch ist seine linke Pranke, mit der er viele Basslinien des Bassisten Alec Dankworth doppelt. Dazu das sehr tief gestimmte Drum-Set von Mark Mondesir - fertig ist ein sehr origineller, tieftonlastiger Band-Sound, über dessen mächtigem Fundament Joseph selbst und Saxophonist Jean Toussaint ordentlich loslegen. Bis auf eine Cover-Version von Curtis Mayfield beinhaltet die Platte nur Eigenkompositionen Josephs und zwei Vocal-Stücke, bei denen vor allem Dee Lewis als Sängerin sehr überzeugend ist. Erstaunlich, dass man nicht viel mehr von Julian Joseph gehört hat...

    "http://www.youtube.com/watch?v=BhkrCrHJgTY"

    LG
    C.
    „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
  • Bei mir soeben verklungen:

    STEAMIN' WITH THE MILES DAVIS QUINTET
    Davis (Trompete), Coltrane (Tenorsax), Garland (Piano), Chambers (Bass), Jones (Drums)
    Prestige, Mai & Oktober 1956



    Davis' erste Quintett-Formation (gegründet 1955) hat dieses Album eingespielt. Es wurde zusammen mit den Alben "Workin'", "Cookin'" und "Relaxin'" in nur 2 Tagen aufgenommen,
    um den Vertrag beim Label Prestige zu erfüllen (Davis hatte sich bereits zur Columbia umorientiert). Meine Lieblingsaufnahme dieser Formation.

    Aktuell gibt es sämtliche Prestige-Aufnahmen - recht günstig - in dieser Box:



    :P Jean
    „Ich werde überhaupt nur noch ausschließlich mich selbst zitieren ...“ Algabal
  • Ja, von Myra Melford ist alles ganz ausgezeichnet. Zu der muß ich irgendwann auch mal einen Thread aufmachen.

    Bei mir liefen jetzt jedoch die völlig durchgeknallten Schweizer der Band "Hildegard lernt fliegen" des Vokalvirtuosen Andreas Schaerer, der auch diese bizarren Klanggeschichten voller Überraschungen komponiert hat.



    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Schaerer hat eine tolle Stimme, singt und brabbelt auch schon mal ähnlich wie Tom Waits oder Phil Minton, kann aber auch wie zum verwechseln wie ein Altsax oder eine Trompete klingen. Ganz ausgezeichnet und in höchster Intensität spielen auch:

    Matthias Wenger - Alt- und Sopran-Sax
    Patrick Schneider - Bariton-Sax, Kontrabass- und Bass-Klarinette
    Roman Bieri- Tenor-Posaune
    Marco Mueller - Bass
    Christoph Schneider -Drums

    Inzwischen gibt es auch schon eine zweite CD der Band, deren Tonschnipsel ähnlich vielversprechend klingen.

    :wink: Matthias
  • Bei mir aktuell im Player:



    CHARLES MINGUS [1922 - 1979]
    Blues And Roots
    WEA, 1960

    Mingus beleuchtet hier nur eine Seite seines musikalischen Könnens - den Blues. Den haben er und seine Jungs aber so richtig im Blut.
    Einfach klasse!

    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:
    „Ich werde überhaupt nur noch ausschließlich mich selbst zitieren ...“ Algabal
  • Hallo Jean,

    der Blues ist ja bei Mingus immer gegenwärtig, auch in seinen ambitioniertesten Werken. Da höre ich diese fast reine Blues-Scheibe auch immer wieder sehr gerne, die alles hat, was guten Blues auszeichnet.

    -------------------------

    Bei mir aber als Konzertnachbereitung jetzt noch etwas hieraus:



    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Alexander von Schlippenbach (p), Axel Dörner (tp), Rudi Mahall (bcl),
    Jan Roder (b), Uli Jennessen (dr) + bei einigen Stücken als Gäste Manfred Schoof (tp), Gerd Dudek (sax)

    Herausragende, sehr humorvolle Adaption sämtlicher Monk-Kompositionen. Konnte ich inzwischen auch schon 2 mal in jeweils einer sehr langen Nacht, in denen sie das Gesamtprogramm in einer Marathon-Leistung live gegeben haben, genießen. In der Uraufführungsnacht saß ein fast 90jähriger Herr neben mir, der in den Pausen erzählte, wie während der Nazi-Herrschaft und dem Krieg Jazz für ihn die Musik der Freiheit geworden ist und welche Größen er alle noch live gesehen habe: Charlie Parker, Coltrane, Mingus, Dolphy ....und natürlich auch Monk. Der alte Herr hatte sich vorher auch wohl nicht träumen lassen, dass er bei diesen sehr modernen Interpretationen bis zum Ende am frühen Morgen bleiben würde, aber man wurde auch aufs Beste musikalisch munter gehalten. Ein Tisch vor mir saß übrigens auch ein ebenfalls begeisterter Charlie Haden, der am Abend vorher gespielt hatte.



    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:
    Alexander von Schlippenbach(p) Evan Parker (Sax) Paul Lovens (dr) - halt das klassische Schlippenbach-Trio, die schon so lange zusammenspielen, dass sie sich im Schlaf verstehen und manche freie Kollektivimprovisation wie auskomponierte neue Musik klingt.

    :wink: Matthias
  • Immer noch im Büro, und die Arbeit beansprucht einen derartig geringen Teil des Großhirns ( :wacko: ), dass noch Kapazität für die folgende tolle Platte von Anthony Coleman bleibt:



    :juhu:
    Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
  • Matthias Oberg schrieb:

    Ja, von Myra Melford ist alles ganz ausgezeichnet. Zu der muß ich irgendwann auch mal einen Thread aufmachen.


    Hallo Matthias,

    ja bitte, mach mal. Ich muss gestehen, dass ich die Dame vor dieser Aktion nicht mal vom Namen her kannte. Aber die Platte gefällt mir beim mehrfachen Wiederhören immer besser. Jetzt würde ich gerne wissen, welche Platten von ihr man sonst noch so braucht.

    Bei mir aber gerade die nächste Platte aus derselben 2001-Aktion:



    Da brauche ich aber noch mehr Zeit. Das ist kein wirklich eingängiger Stoff :D

    Viele Grüße,

    Melanie
    With music I know happiness (Kurtág)
  • Re: Myra Melford

    mela schrieb:

    ja bitte, mach mal. Ich muss gestehen, dass ich die Dame vor dieser Aktion nicht mal vom Namen her kannte. Aber die Platte gefällt mir beim mehrfachen Wiederhören immer besser. Jetzt würde ich gerne wissen, welche Platten von ihr man sonst noch so braucht.


    Liebe Mela,

    Vorab, ich kenne wirklich nichts von oder mit ihr, was auch nur etwas schwächer wäre, aber ich kenne natürlich auch noch nicht alles, denn die Lady ist verdammt produktiv. Ein gewisser Kontrast zu ihrem heutigen Spiel und Guppensound bilden ihre frühen Aufmahmen, die noch sehr an Thelonious Monk erinnerten, aber doch von Anfang an auch einen ganz eigenen, sehr ausgeprägten Personalstil hatten, wie z.B. diese sehr schöne Trioaufnahme:



    Später verändert sich auch ihr Klavierspiel etwas, aber zum Kontrast zu ihren Ensemble-CDs würde ich zunächst vielleicht eine Trio-Aufnahme vorschlagen, wo man dann ihr eigenes Klavierspiel besonders gut zu Gehör bekommt. Die Lady ist schon wirklich was ganz besonderes: Es kommt wirklich nicht oft vor, dass eine junge, damals noch unbekannte weiße Frau schon sehr bald nach erscheinen ihrer ersten CDs von den alten Großmeistern gerade auch der afro-amerikanischen Avantgarde wie Sam Rivers, Julius Hemphill, Leroy Jenkins u.a. regelrecht umschwärmt wird und in deren Gruppen spielen kann. In ihrem Ensemble-Sound haben Sam Rivers und Hemphill auch inzwischen deutlich spuren hinterlassen. Ihrer ist ähnlich komplex, intellektuell, doch gleichzeitg sehr lebendig, stimmungsvoll und traditionsverarbeitend wie bei den beiden.

    Re:Matthew Shipp

    mela schrieb:

    Da brauche ich aber noch mehr Zeit. Das ist kein wirklich eingängiger Stoff


    Da lohnt sich aber die Zeit. Shipp ist jetzt auch schon seit vielen Jahren einer der wichtigsten, der heutigen New Yorker Avantgarde-Szene, äußerst vielseitig, z.B. auch freie Improvisation mit Rap oder Elektronik oder DJ-Künstlern kombinierend. Mir gefällt nicht alles, aber interessant ist es immer. Diese und andere mit seinen Strings-Gruppen finde ich ganz besonders großartig -auch sein Spiel beim alten Saxophonisten Dave S. Ware. Ich lege mir jetzt mal diese auch mit Strings ein, die ich ganz besonders liebe:



    :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Und dann wird wohl bei mir noch diese mit Matthew Shipp (p); William Parker (b), der auch fest zu Shipps Trio gehört, aber auch viel mit Cecil Taylor gespielt hat, und der fantastischen Schlagzeugerin Suzie Ibarra folgen.



    :wink: Matthias
  • :wink:

    Nach vielen gelesenen Lobeshymnen habe ich mir diese Aufnahme gestern gegönnt:



    Höre gerade das vierte Stück und kann die Begeisterung schon verstehen. Klassischer Jazz auf ganz hohem Niveau, schöne Ausgabe und toller Klang, typisch ECM. Empfehlenswert!

    Gruß, Frank
  • Eben durch Frank erst auf den Tod des Big Band Leiters und Posaunisten Peter Herbolzheimer aufmerksam geworden. Durch seine langjährige Rhythm Combination & Brass ging eine große Vielzahl von europäischen Musikern - für viele eine außerordentlich gute Schule, in der talentierte jüngere Komponisten und Arrangeure auch die Gelegenheit bekamen, neben Herbolzheimers ihre Ideen mit einer großen and auszuprobieren, obwohl Herbolzheimers eigener Ideenvorrat auch ziemlich unerschöpflich war. Mit ihr gelang es ihm, einen relativ populären Jazz zu pflegen, ohne dabei gefällige, populistisch anbiedernde Musik zu machen. Im Gegenteil war sein eigener charakteristischer Big Band -Klang mit scharfer Blechbläser-Dominanz und manchmal sehr funky, fast immer sehr groovigen Rhythmen sofort heraushörbar.

    Ich höre gerade:



    Ein schöner Querschnitt seiner Aufnahmen für das Label MPS von 1972-77, bei dem wohl seine besten Aufnahmen mit der Rhythm Combination & Brass entstanden.

    :wink: Matthias


  • Mary Lou Williams: Black Christ of the Andes

    Ich besitze die Platte nicht, habe aber eben zufällig im Radio zwei Nummern ("Dirge Blues" und "Anima Christi") aus dem Album gehört, die ich ziemlich umwerfend fand. Leider kenne ich die Interpretin gar nicht. Ist das Album generell zu empfehlen? Gibt es noch weitere tolle Aufnahmen mit ihr?

    Tharon.
  • Re: Mary Lou Williams

    Hallo Tharon,

    ich habe hier - genaue Beitragsverlinkung klappt wohl nicht, aber auf dieser Seite, Beitrag 225 - mal was zu dieser ausgezeichneten Pianistin, Arrangeurin und Band-Leaderin geschrieben. Auch sie hätte ihren eigenen Thread verdient.

    Neben den dort schon empfohlenen würde ich auch diese sehr empfehlen, in der sie pianistisch und locker erzählend durch die Jazz-Geschichte, die auch ihre eigene war, führt:



    Die von dir genannte CD repräsentiert eins von mehreren Sakralmusikprogrammen, welche sie vor allem in ihren letzten Jahren viel gemacht hat. Mir gefällt sie insgesamt sehr gut. Die Tonschnipsel bei Amazon sind schon einigermaßen repräsentiv, um mitzubekommen, wohin hier die musikalische Reise geht: Jazz mit Gospel, etwas ähnlich wie in Duke Ellingtons Sakralmusikprogrammen, aber hier ohne große Band.

    :wink: Matthias
  • Auch ich huldige klingend dem großen Jazzer, Posaunisten, Arrangeur und Pädagogen Peter Herbolzheimer, fraglos einer der maßgeblichen Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene - allein schon aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Leiter des Bundesjugendjazzorchesters. Übrigens hat er auch die Einzugsmusik für die Olympischen Spiele 1972 komponiert und dafür, schreibt die SZ, gar eine Goldene Schallplatte bekommen. Wie viele Jazzer können das wohl von sich behaupten?

    Daher muss jetzt meine Lieblings-Liveaufnahme des Bigband-Maestros rotieren: "My kind of sunshine", aufgenommen 1970 im Münchener Domicile. Herbolzheimer hat die von ihm gegründete MPS Rhythm Combination & Brass bestens bestückt - Art Farmer, Ack van Rooyen, Dusko Gookovitch, Horst Mühlbradt oder auch Niels Henning Örsted Pedersen waren dabei. Dabei heraus kam eine extrem groovige, prickelnde, lebendige Form des Bigband-Jazz. Unglaublich schön und äußerst bewegt - man kann gar nicht richtig tippen dabei, weil es einen so in Bewegung setzt...

    Ein Bild gibt's nicht, weil eben Schallpatte. Der Titelsong (ob nun in dieser Live-Version oder einer anderen) ist garantiert auf der von Matthias Oberg gezeigten CD.
  • Hallo Matthias Oberg,

    danke für deinen Link-Hinweis. Es war für mich durchaus interessant, was du dort zum Besten gegeben hast. Mary Lou Williams scheint relativ interessant zu sein. Gerade habe ich bei Youtube fast das gesamte "Black Christ of the Andes" - Album durchhören können. Ja, es ist weitgehend traditioneller Jazz, die individuelle, unkonventionelle Note ist aber mehr als vernehmbar. Die Dame ist im Kleinhirn gespeichert. Vielleicht schaffe ich es, mich mal intensiver um sie zu bemühen.

    Danke,

    Tharon.
  • Vox schrieb:

    Daher muss jetzt meine Lieblings-Liveaufnahme des Bigband-Maestros rotieren: "My kind of sunshine", aufgenommen 1970 im Münchener Domicile. Herbolzheimer hat die von ihm gegründete MPS Rhythm Combination & Brass bestens bestückt - Art Farmer, Ack van Rooyen, Dusko Gookovitch, Horst Mühlbradt oder auch Niels Henning Örsted Pedersen waren dabei. Dabei heraus kam eine extrem groovige, prickelnde, lebendige Form des Bigband-Jazz.


    Hallo Vox,

    die LP kenne ich von meinem Vater. Sie ist wunderbar. Überhaupt, das alte Münchner Domicile - einer dieser magischen Orte, wo Bands fast immer ganz besonders gut spielten.

    Vox schrieb:

    Ein Bild gibt's nicht, weil eben Schallpatte. Der Titelsong (ob nun in dieser Live-Version oder einer anderen) ist garantiert auf der von Matthias Oberg gezeigten CD.


    Ist als track 5 auf dem von mir gezeigten Sampler in jedoch einer anderen Live-Version enthalten. Der Schnipsel läßt jedoch nur die allerdings ganz wunderbare Einleitung hören, in der E-Gitarre und Hammond Orgel nach Scottish Highländer Folk klingen.

    :wink: Matthias


  • :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

    Freie Improvisationsmusik - extrem heftig, aber guuuuut!!!

    Michael Wertmüller (dr) bewegt sich zwischen Hardcorde, Free Jazz, Neuer Improvisationsmusik und Neuer Musik mit dort vor allem rhythmisch extrem komplexen Kompositionen mit z.B. solchen Metren: 19,7/ 256, 39.7/ 1024, 41,5/4096 , 57,7/512, 97,9/2048 als Taktfolge in seiner Komposition "Tonio W." Aber auch in seinen improvisierten Aufnahmen gibt es praktisch keine geraden Takte und ist sein Spiel äußerst dicht, ständig auf Dauerhochtour und intensiv. Er hat Komposition (Jazz und Neue Musik) bei Mischa Mengelberg und Dieter Schnebel studiert. Seine Kompositionen sind unter anderem in Donaueschingen aufgeführt worden. Ich finde sie faszinierend und halte ihn außerdem für einen der besten lebenden Schlagzeuger. Er spielt auch fest im Trio "Full Blast" mit Peter Brötzmann (reeds) und Marino Pliakas (e-bass).

    Olaf Rupp (e-guitar) kommt als Autodidakt aus der Neuen Improvisationsmusik und hat u.a. mit John Zorn, Shoji Hano, Lol Coxhill und Paul Lovens zusammengearbeitet. Sein Spiel nutzt ausgiebig Cluster- und Obertoneffekte. Seine aufrechte Gitarrenhaltung und einige Techniken sind von chinesischen Pipa-Spielern inspiriert.

    :wink: Matthias
  • Bei mir jetzt diese Neuerwerbung:



    Neben Mingus Ah Um (der Penguin-Guide to Jazz on CD hat eine Krone vergeben) ist hier auch noch das Album Mingus Dynasty enthalten.
    Dank an miguel54 für die tolle Empfehlung!

    :juhu: :juhu: :juhu:
    „Ich werde überhaupt nur noch ausschließlich mich selbst zitieren ...“ Algabal