Jeden Tag ein Streichquartett

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    • Haydn Op. 50 Nr 1
      Unglaublich, was für Funken da aus fast nichts geschlagen werden. :verbeugung1: Warum diese Quartettreihe so unterrepräsentiert ist, erschließt sich mir mit jedem Hören weniger.
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Alberich schrieb:

      Unglaublich, was für Funken da aus fast nichts geschlagen werden. Warum diese Quartettreihe so unterrepräsentiert ist, erschließt sich mir mit jedem Hören weniger.

      Zweimal Zustimmung. - Auch zu dieser Werkgruppe gibt es einen Thread, der sich über Worte zu Werken und Aufnahmen freut ...

      Hier der Beginn einer neuen Hörreihe. Back to the roots.

      L. v. Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1

      Alban Berg Quartett



      So manchmal kann mir der ganze HIP-Kram ja echt gestohlen bleiben ... Ist das gut, was die Alban Bergs da gespielt haben ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Wisst Ihr was? Ich nehme mir jetzt die 50er-Reihe von Haydn systematisch vor. Auch wenn ich für diese Serie nur Buchbergers mein Eigen nennen darf. Deren Integrale habe ich vor mehreren Jahren durchgehört, die wenigsten Quartette ein zweites Mal. Es sind auch - im Gegensatz zu Mozart - nur eine Handvoll Quartette, die ich schon sehr lange kenne, schon lange vor dem Erwerb der Buchbergers kannte.

      Dies sollte sich ändern.

      Gestern und vorgestern waren meine beiden Lieblingsquartette von Mozart an der Reihe. Es muss aber nicht immer Mozart sein.



      KV 428
      KV 464

      Was ich an ihnen so schätze - und natürlich auch in anderen Quartetten des Salzburger Meisters finde -, sind chromatische Finessen und subtile melodische Entwicklungen. Diese scheinen mir in den Preußischen Quartetten nicht mehr ganz so ausgeprägt - aber ich lasse mir gerne widersprechen.

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Das tolle an Mozarts letzten Quartetten (ich nehme da KV 499 auch mit hinein) ist für mich eben, dass sie so anders sind als die 6 Haydnschen. Klarerweise nicht besser, das wäre völlig absurd, aber sie atmen eine vervollkommnete Meisterschaft, die ich absolut einmalig finde. Natürlich habe auch ich länger gebraucht, diese Werke so sehr zu schätzen wie das berühmtere Sixpack - und sehr haben mir dabei auch die Interpretationen der Klenke Damen geholfen, welche so fein und filigran sind, dass ich immer wieder fasziniert bin.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Wieland schrieb:

      Für eine sehr frische und freche Sicht der op. 50 Quartette kann ich die Aufnahmen mit dem Quatuor Zaide empfehlen.
      Ist bei Qobuz im Streaming-Programm ... auch als HiRes-Format ... danke für den Tipp!

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Ich folgte der Anregung:

      Joseph Haydn:

      Streichquartett B-Dur op. 50 Nr. 1
      Streichquartett fis-Moll op. 50 Nr. 4


      Quatuor Zaïde


      (ASIN B01AKA4S2K liefert kein Bild ...)

      Erinnert mich sehr an HIP, dabei spielen die vier Damen auf modernen Instrumenten. Sehr ungewohnte Klänge, kurze Artikulation, kaum Vibrato, viel mezza voce, teilweise (mich) verstörend, aber hochinteressant. Keine Aufnahme "für die Ewigkeit" (oder gerade doch?), aber jetzt spannend.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • andréjo schrieb:

      Wisst Ihr was? Ich nehme mir jetzt die 50er-Reihe von Haydn systematisch vor.
      :clap:

      andréjo schrieb:

      Auch wenn ich für diese Serie nur Buchbergers mein Eigen nennen darf.
      Warum "nur"? Ich finde, die müssen sich nicht hinter den hochpreisigen Aufnahmen verstecken.
      Ich bin gerade mit Nr. 4 (fis-Moll) beschäftigt. Die Buchbergers nehmen es flott und entwickeln einen mitreißenden Drive - möglicherweise könnten Details mit weniger DRive besser herauskommen, aber für mein Empfinden ist es so wirklich angemessen, zumal vor der Reprise im Kopfsatz zugunsten der Verständlichkeit etwas gebremst wird.
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Das "nur", werter Alberich, war nicht unbedingt negativ gemeint, sondern recht sachlich. Ich besitze eben keine andere Einspielung von op. 50 (und manch anderen Haydn-Quartetten). Die radikaleren Streichquartett-Fans dahier (großer Freund bin ich selber gewiss auch) werden dies vielleicht nicht akzeptieren und vielleicht lege ich mir auch noch beispielsweise die von Wieland empfohlene Alternative zu. Andererseits habe ich soo viele andere Wünsche ...

      Das Buchberger-Quartett ist nicht unumstritten und hin und wieder sind auch mir kleine Intonationstrübungen aufgefallen. Gewiss ist es aber nicht schlecht und stellt für den Grad an Beschäftigung, den ich den Haydn-Quartetten bislang gewidmet habe, allemal und locker zufrieden ... :versteck1:

      Es grüßt Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • andréjo schrieb:

      Das "nur", werter Alberich, war nicht unbedingt negativ gemeint, sondern recht sachlich. Ich besitze eben keine andere Einspielung von op. 50
      Ach ja, eigentlich wäre das mit kontextentnehmendem Lesen auch bei mir möglich gewesen - nur dieser Abend... mein Fehler, sorry.
      Was die Buchbergers betrifft, hast du m.E. völlig Recht.
      Ich habe auch nur diese Gesamtaufnahme und würde ev einige besonders tolle Quartette in anderen Aufnahmen erweben. Aber noch ne komplette? Ne.
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Heute morgen kam der Beethoven aus dem Land, wo die Zitronen blühen.

      Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1

      Quartetto di Cremona



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Hier wieder Beethoven mit dem ABQ.

      L. v. Beethoven: Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2

      Alban Berg Quartett



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • ... und nochmal mit den famosen Cremonesern:

      Ludwig van Beethoven: Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2

      Quartetto di Cremona



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Heute wieder Beethoven mit dem ABQ. Was für eine herrliche Einspielung.

      L. v. Beethoven: Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3

      Alban Berg Quartett



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Erstbegegnung:

      Lennox Berkeley
      Streichquartett Nr. 1 op. 6 (1935)
      Maggini Quartett



      Beachtlich für einen Erstling, der Einfluss der Pariser Zeit ist nicht zu überhören, Berkeley war bei der Dame in der Lehre, bei der anscheinend fast alle waren: Nadia Boulanger.

      Davor ein weiterer Erstling:

      Daniel Jones
      Streichquartett Nr. 1
      Delme Quartet

      z.Zt. leider nur gebraucht und nicht ganz günstig :|