Jeden Tag ein Streichquartett

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    • Lionel schrieb:

      Zu Sibelius Bühnen- bzw. Schauspielmusiken gibt es hier bereits einen Thread.
      Oh, hab ich in meiner oberflächlichen Suche nicht gesehen, sry.
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • Gestern noch das E-Dur-Quartett op. 80 von Dvořák mit dem Vogler Quartett:



      Feine Aufnahme, hat mir das Werk wieder viel näher gebracht.


      Heute nun Sibelius op. 56 mit dem Leipziger Streichquartett, in dieser 2016er Produktion mit Conrad Muck als Primarius (mittlerweile wohl wieder Stefan Arzberger).



      Tolle Aufnahme, sehr fetziges Finale, hervorragender Klang. Interessantes Stück mit fünf Sätzen, quasi Bogenform. Doch, ein Thread dazu wäre schon nett ...
    • Angeregt durch diesen neuen Thread:
      daraus:
      (AD: Oktober 2004 & Oktober 2005, Länna Church, Schweden)

      - Streichquartett d-moll "Voces Intimae", op. 56 (1909)
      - vorlâufiger Schluss des 5. Satzes aus op. 56
      - Adagio d-moll, JS 12 (1890)
      - Streichquartett B-Dur, op. 4 (1890)
      - Andante Festivo, JS 34a (1922)

      Tempera Quartet (Laura Vikman, Violine I / Silva Koskela, Violine II / Tiila Kangas, Viola / Ulla Lampela, Violoncello)
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Lionel schrieb:


      (AD: Oktober 2004 & Oktober 2005, Länna Church, Schweden)
      Tempera Quartet (Laura Vikman, Violine I / Silva Koskela, Violine II / Tiila Kangas, Viola / Ulla Lampela, Violoncello)
      Die Aufnahme wollte ich vorhin eig. auch verlinken. Gefällt mir ebenfalls sehr gut :top: .
      „Music is a nexus. It's a conduit. It's a connection. But the connection is the thing that will, if we can ever evolve to the point if we can still mutate, if we can still change and through learning, get better. Then we can master the basic things of governance and cooperation between nations.“ - John Williams
    • Dieser freundlichen Empfehlung folgte ich gerne:

      b-major schrieb:

      Für mich ist die 1950 entstandene Deutung der 'Voces intimae' durch das Griller Quartet noch nicht übertroffen worden .



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Heute ging's weiter mit

      Dora Pejacevic und ihrem einzigen Streichquartett. Die kroatische Komponistin adliger Herkunft wurde leider nur 38 Jahre alt, sie verstarb bei der Geburt des ersten Kindes. Das Streichquartett war ihr letztes vollendetes Werk, ein schön gearbeitetes romantisches Werk, dass ich gerne gehört habe und sicher noch einige Male hören werde. Es spielt das schweizerische Quatuor Sine Nomine.



      Danach die Quartette 5 und 6

      von Gian Francesco Malipiero gespielt vom Quartetto di Venecia. Haben auch gefallen.



    • Gestern lief noch das frühe D-Dur-Quartett aus dieser neuen Veröffentlichung. Puh, die 24 Minuten Kopfsatz sind schon sehr lang, sehr verästelt und auch etwas ermüdend. Sauschwer zu spielen ist das auch noch, allein die Diskantpassagen in der ersten Violine! Am besten haben mir die motivisch recht eng verknüpften beiden letzten Sätze gefallen. Insgesamt für mich trotz der sehr guten Darbietung des Vogler Quartetts zwar eher von enzyklopädischem Interesse, dabei aber als Vergleich zu den geradezu kondensierten späten Quartetten auch wieder sehr erhellend.
    • braccio schrieb:

      Für diejenigen Freunde der Voces intimae , die schon alles kennen und das Besondere suchen : Das Quatuor Pascal war nach dem II.Weltkrieg das wohl führende Streichquartett in Frankreich und zählte auch InternationaL zur Spitze . Gegründet vom Namensgeber Leon Pascal , der zuvor im Quatuor Calvet die Viola spielte , blieb es in seiner Besetzung unverändert .
      Es existieren zahlreiche Schallplatteneinspielungen , hauptsächlich aus den 50er Jahren , die ein weites Repertoire widerspiegeln , darunter natürlich auch , sozusagen als Spezialität des Hauses , viele Werke französischer Komponisten . Aber auch Grieg und Hindemith tauchen auf , und 1962 dann noch Prokofiev , Stravinsky und Shostakovich . Nur Sibelius fehlte . Doch diese Lücke wurde durch eine für den Rundfunk mitgeschnittene Live-Aufnahme des Quartetts aus dem Jahr 1955 geschlossen . Natürlich von Forgotten Records . ( Das ebenfalls enthaltene Ravel Quartett finde ich übrigens noch spannender als die ohnehin schon gute Studioeinspielung ) . Sibelius , gespielt von einem französischen Spitzenquartett vor mehr als 60 Jahren - da klingt einiges anders , übrigens auch im Vergleich zum Griller Quartet , aber das Ergebnis lohnt das Hören .
      forgottenrecords.com/en/Quatuo…Ravel-Sibelius--1116.html
      Neben den genannten Aufnahmen hat das Quatuor Pascal auch eine GA der Streichquartette von Beethoven auf 10 LP für das Label Concert Hall Society eingespielt, vermutlich einer der damals üblichen Schallplattenclubs.

      Daraus gerade gehört:

      Beethoven op. 18.2

      Kann sich immer noch hören lassen, die Monoaufnahme.

      Das Quatuor Pascal spielte in folgender Besetzung:

      Jaques Dumont
      Maurice Crut
      Leon Pascal
      Robert Salles
    • Wieland schrieb:

      Neben den genannten Aufnahmen hat das Quatuor Pascal auch eine GA der Streichquartette von Beethoven auf 10 LP für das Label Concert Hall Society eingespielt
      Gibt es bei Forgotten Records in guten Transfers .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Seit heute in der Sammlung und gleich daraus gehört:

      Robert Schumann
      Streichquartett Nr. 1
      Quatuor Hermes



      Die positiven Rezensionen beim Werbepartner haben mich neugierig gemacht und ich stimme zu, das ist Quartettspiel vom Feinsten, welches das international besetzte in Frankreich angesiedelte junge Quartett hier abliefert. Nun, sie haben Anfang des Jahrzehnts auch eine Reihe von Wettbewerben gewonnen.

      Danach aus der letzten mir bisher noch fehlenden CD aus der GA:

      Dmitrij Schostakowitsch
      Streichquartett Nr. 9
      Sorrel Quartett



      Ebenfalls eindrucksvolles Quartettspiel
    • Haydn am Abend.

      Joseph Haydn

      Streichquartett G-Dur op. 76 Nr. 1
      Streichquartett d-Moll op. 76 Nr. 2 ("Quintenquartett")
      Streichquartett C-Dur op. 76 Nr. 3 ("Kaiserquartett")


      Doric String Quartet



      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Das Rusquartet ist - wie der Name schon vermuten lässt :D - ein russisches Streichquartett. 2001 gegründet, wurde es u.a. von Dimitri Shebalin, dem früheren Violisten des legendären Borodin Quartetts ausgebildet. In den Nuller-Jahren haben sie einige Wettbewerbe gewonnen.



      Das Rusquartet hat bisher 5 CDs eingespielt, die zweite davon kam vor einigen Tagen per Post (Bild siehe website des Quartetts). Sie enthält zwei Raritäten,

      das 6. Streichquartett op. 19 von Sergey Taneyev
      und
      das 4. Streichquartett op. 29 von Vissarion Shebalin.

      Während es vom Taneyev Quartett immerhin 2 Konkurrenzaufnahmen gibt, die lieferbar sind (Taneyev Q + Carpe Diem Q.), ist die einzige GA der neun Shebalin-Quartette seit langem nicht verfügbar, ich habe bisher auch nur eine der drei Folgen ergattern können.

      Das 6. Streichquartett von Taneyev entstand 1905 und ist sein letztes vollendetes Werk für dieses Genre (Die Streichquartette mit einer höheren Nummer sind nachnummerierte Frühwerke). Klassisch viersätzig ist es ein leicht vergrübeltes und melancholisches spätromantisches Werk. Lediglich der letzte Satz ist etwas munterer. Das Rusquartet (drei Damen an den Geigen und der Bratsche, ein Herr am Cello) agiert technisch sauber und gleichberechtigt. Gute Klangqualität. Bin gespannt auf das 2. Werk der CD.

      Die neueste CD des Rusquartet enthält übrigens eine Streichquartett-Version von Mozarts Requiem.