Jeden Tag ein Streichquartett

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    • Hieraus Schubert d-Moll

      A. Weithaas, C. Tetzlaff, R. Roberts, T. Tetzlaff

      Wow. Stark. Nicht gerade zart besaitet, teils extreme Dynamik. Alle Wiederholungen sind auch mit an Bord, obwohl live. Hat mir gut gefallen.

      Der amerikanische Amazon-Rezensent hebt Tetzlaff hervor (outstanding), gemeint vermutlich Christian. Antje Weithaas als Primaria hatte aber auch ganz gut zu tun ;)


    • Malcolm Arnolds zweites Quartett mit dem McCapra Quartet.

      Tolle Musik, überzeugend gespielt.

      Schade, dass das McCapra Quartet nicht mehr existiert. Neben einem Werk von Robert Matthew-Walker haben sie wohl noch die Quartette von Rubbra eingespielt. Habe die Rubbra-CD aber nirgends finden können.
    • ... Eigentlich wollte ich mir aber diese Einspielung der Arnold-Quartette nicht auch noch als Alternative kaufen ...

      ... relevanter SMILEY ...

      :) Wolfgang

      Ach so, wegen Thread:

      Vorhin noch mal gehört, ansonsten gestern zweimal:

      Maggini mit Malcolm:

      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Weil ich schon mal im Norden bin , mache ich mit Wilhelm Stenhammar weiter , einem Freund und Zeitgenossen von Carl Nielsen - die beiden teilten sich sogar eine Zeitlang eine Kapellmeisterstelle in Göteborg . Streichquartett No. 6 ist mein Favorit , in der Aufnahme mit dem Copenhagen String Quartet . ( Ich kenne sonst nur noch die vom Oslo und vom Stenhammar Quartett ) .

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Jung sterben , aber so spät wie möglich ( F. Jourdain )
    • Anlässlich der Neuaufnahme der Streichquartette von Felix Draeseke auf cpo habe ich die schon 12 Jahre alte Ersteinspielung der ersten beiden Quartette durch das Hölderlin Quartett hervorgekramt. Bei der cpo Aufnahme handelt es sich also nicht - wie angekündigt - um eine erste GA, es sei denn man hat irgendwo das verschollene Quartett aus Studienzeiten wieder gefunden und mit eingespielt.
      Alle drei nummerierten Quartette stehen in Molltonarten und die ersten beiden würde ich als melancholisch angehauchte, überwiegend lyrische Werke ansehen. Im Booklet werden sie als "klassizistisch" charakterisiert und ihre Nähe zu den Werken von Beethoven betont. Das erschliesst sich mir nicht unbedingt. Natürlich sind es Werke in der Nachfolge von Beethoven, Schubert und Mendelssohn, aber doch sehr eigenständige Beiträge. An den Zeitgenossen Brahms erinnern sie übrigens gar nicht.
      Das Hölderlin Quartett - das sind Rebecca Martin, Christian Friedrich, Andres Mehne und Teemu Myöhänen - hatte offensichtlich nur eine kurze Lebensdauer Mitte der 2000er Jahre, ob es neben den beiden Draeseke CDs weitere gibt, weiss ich nicht. Die seinerzeit jungen Musiker sind nach wie vor aktiv in verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles, am prominentesten wohl der finnische Cellist, der inzwischen beim renommierten Asasello Quartett das Fundament legt.
      Die Spiel der jungen Musiker ist ansprechend, wenn auch sicher noch ein wenig Luft nach oben wäre. Ob die Neuaufnahme durch das Constanze Quartett (ihre Debut CD) die Latte etwas höher legt, bleibt abzuwarten. Mal sehen, was die ersten Kritiken sagen. Fürs erste bin ich mit der vorliegenden CD zufrieden.




      b-major schrieb:

      Weil ich schon mal im Norden bin , mache ich mit Wilhelm Stenhammar weiter , einem Freund und Zeitgenossen von Carl Nielsen - die beiden teilten sich sogar eine Zeitlang eine Kapellmeisterstelle in Göteborg . Streichquartett No. 6 ist mein Favorit
      Meines auch, ein tolles Werk, das ich immer wieder gerne höre.
    • Hier die beiden Gattungsbeiträge von Karl Amadeus Hartmann von 1933 und 1945.



      Im Vergleich zu Bartóks und Schostakowitschs Quartetten diskographisch unverständlich und unerfreulich unterrepräsentiert. Umso besser, dass es diese starke Aufnahme mit dem Airis String Quartet gibt.
    • Wieland schrieb:

      Wow... was für eine Aufnahme, was für ein Klangzauber und was für eine Pianokultur wird hier entwickelt.
      Ja ... coole Einspielung ... echte Konkurrenz für das ABQ.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Gestern Abend


      Beethovens op. 59.3, Alban Berg Quartett

      (ich habe allerdings nicht die Box, sondern die alten [gelben] Einzel-CDs)

      LG :)
      "Verzicht heißt nicht, die Dinge dieser Welt aufzugeben, sondern zu akzeptieren, daß sie dahingehen."
      (Shunryu Suzuki)
    • Wieland schrieb:

      Anlässlich der Neuaufnahme der Streichquartette von Felix Draeseke auf cpo habe ich die schon 12 Jahre alte Ersteinspielung der ersten beiden Quartette durch das Hölderlin Quartett hervorgekramt. Bei der cpo Aufnahme handelt es sich also nicht - wie angekündigt - um eine erste GA, es sei denn man hat irgendwo das verschollene Quartett aus Studienzeiten wieder gefunden und mit eingespielt.
      Alle drei nummerierten Quartette stehen in Molltonarten und die ersten beiden würde ich als melancholisch angehauchte, überwiegend lyrische Werke ansehen. Im Booklet werden sie als "klassizistisch" charakterisiert und ihre Nähe zu den Werken von Beethoven betont. Das erschliesst sich mir nicht unbedingt. Natürlich sind es Werke in der Nachfolge von Beethoven, Schubert und Mendelssohn, aber doch sehr eigenständige Beiträge. An den Zeitgenossen Brahms erinnern sie übrigens gar nicht.
      Das Hölderlin Quartett - das sind Rebecca Martin, Christian Friedrich, Andres Mehne und Teemu Myöhänen - hatte offensichtlich nur eine kurze Lebensdauer Mitte der 2000er Jahre, ob es neben den beiden Draeseke CDs weitere gibt, weiss ich nicht. Die seinerzeit jungen Musiker sind nach wie vor aktiv in verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles, am prominentesten wohl der finnische Cellist, der inzwischen beim renommierten Asasello Quartett das Fundament legt.
      Die Spiel der jungen Musiker ist ansprechend, wenn auch sicher noch ein wenig Luft nach oben wäre. Ob die Neuaufnahme durch das Constanze Quartett (ihre Debut CD) die Latte etwas höher legt, bleibt abzuwarten. Mal sehen, was die ersten Kritiken sagen. Fürs erste bin ich mit der vorliegenden CD zufrieden.




      b-major schrieb:

      Weil ich schon mal im Norden bin , mache ich mit Wilhelm Stenhammar weiter , einem Freund und Zeitgenossen von Carl Nielsen - die beiden teilten sich sogar eine Zeitlang eine Kapellmeisterstelle in Göteborg . Streichquartett No. 6 ist mein Favorit
      Meines auch, ein tolles Werk, das ich immer wieder gerne höre.
      Ich habe mir die Draesekequartette in der cpo-Ausgabe natürlich besorgt (mich interessiert generell die deutsche Kammermusik aus dieser Zeit), konnte mich aber auch mit diesen Werken Draesekes nicht anfreunden. Recht überrascht habe ich die Lobeshymnen im Booklet und andernorts über Draesekes Musik gelesen, konnte diese aber schwer nachvollziehen. Das ist doch extrem spröde Musik ohne jegliche thematische Prägnanz! Da haben andere deutsche Komponisten aus der Zeit ansprechenderes zu bieten. Aber zugegeben muss ich die Werke noch einmal aufmerksam durchhören.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Schulhoff Streichquarett Nr.1 (1924)

      Neu

      Henschel Quartett



      Aufnahme BR 2008

      Gibt es auch als Teil einer günstigen BOX: Henschel Quartett & Friends

      Für mich eine echte Entdeckung. Angeregt durch den Auftritt der Henschels vor zwei Wochen im Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle (super: Janácek "Kreuzer") und eben das Allegro giocoso alla Slovacca als erste Zugabe,
    • Neu

      Harald schrieb:

      Henschel Quartett



      Aufnahme BR 2008

      Gibt es auch als Teil einer günstigen BOX: Henschel Quartett & Friends

      Für mich eine echte Entdeckung. Angeregt durch den Auftritt der Henschels vor zwei Wochen im Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle (super: Janácek "Kreuzer") und eben das Allegro giocoso alla Slovacca als erste Zugabe,
      Die letzten Tage dann auch diese Aufnahme gehört. In der Tat ein tolles Werk, das Schulhoff-Stück, zumal der Schlusssatz! Sehr hörenswert, finde ich. Und die Quartette von Sibelius und Janáček sind gleichfalls sehr gut gespielt. :thumbup: