Teodor Currentzis

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    • Ich war soeben im Dortmunder Konzerthaus und hörte das MCO - durchsetzt mit Mitgliedern von MusicAeterna -, den MusicAeterna Chor, Nadezhda Pavlova und Dimitris Tiliakos, die unter Leitung von Teodor Currentzis das Deutsche Requiem von Brahms darboten.

      Es war großartig. music lover, freu dich auf deinen übermorgigen Abend!

      Was Currentzis und den Seinen in unfassbarer Weise gelingt, ist die Gestaltung der Piani. Das ist vor allem bei der konzertanten Oper zum Hinschmelzen schön. Und die irre Konzentrationsleistung im Chor, der, wie heute gezeigt, auch nach 70 Minuten noch präzise und doch eruptiv diese sauschwere Chorpartie bearbeiten kann. Die hier bereits besprochenen Kutten waren ebenfalls wieder auf der Bühne. Man kann das m.E. sehen wie man will. Aber das musikalische Ergebnis gibt Teodor Currentzis recht. Man merkt den musikalischen Darbietungen von MusicAeterna einfach immer (ich habe die bislang ein halbes Dutzend mal gehört) an, wie voraussetzungsvoll sie sind und wie gewissenhaft diese Menschen sich das Zeug mit Currentzis erarbeiten. Großartig. Und wie viel das mit dem Maestro zu tun hat, merkt man, wenn er mal nicht dabei ist: letzten Herbst in Köln bei einer konzertanten Aida hat er seinen Kapellmeister vorgelassen, und das war ein gewaltiger Unterschied.

      Ach ja, Wiebke Lehmkuhl war auch noch da. Und hat vor der Pause die Brahms-Rhapsodie für Altstimme, Männerchor und Orchester op. 53 präsentiert. Tolle Form. Ich freue mich, sie in Bayreuth bei den Meistersingern wiederzuhören.
      ...auf Pfaden, die kein Sünder findet...
    • diskursprodukt schrieb:

      Es war großartig. music lover, freu dich auf deinen übermorgigen Abend!
      Du machst mir den Mund noch wässeriger, als er ohnehin schon ist, lieber diskursprodukt!! Ich freue mich sehr auf kommenden Dienstag in der Elphi.

      Edit:

      diskursprodukt schrieb:

      Dimitris Tiliakos
      hat das Hamburger Konzert wegen eines Trauerfalls abgesagt. An seiner Stelle übernimmt Tobias Berndt die Bariton-Partie.
      "This is a song about love and loss. Which makes it exactly like every other song I've ever written."
      (Marc Cohn)