Teodor Currentzis

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    • Ein weiteres Tourneeprogramm von Teodor Currentzis mit dem SWR Sinfonieorchester und dem Cellisten Nicolas Altstaedt, das auch in der Kölner Philharmonie (22. September 2019) und in der Alten Oper Frankfurt (26. September 2019) gegeben wird (sicherlich auch noch in anderen Städten), werde ich mir am 23. September 2019 in der Berliner Philharmonie anhören:

      WEBERN
      „Im Sommerwind“ – Idylle für großes Orchester
      SCHOSTAKOWITSCH
      Violoncellokonzert Nr. 2 G-Dur op. 126
      KURTÁG
      „Stele“ für großes Orchester
      MAHLER
      Adagio aus der Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur

      Hier die Links zu den Kölner, Berliner und Frankfurter Konzerten:
      koelner-philharmonie.de/de/pro…schostakowitsch-ua/122544
      firstclassics-berlin.de/detail…ster-currentzis/show.html
      alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=520470462
      "Weil ich nicht schlauer bin als solch ein Titan!"
      (Günter Wands Antwort auf meine Frage, warum er bei der Sinfonie Nr. 1 von Bruckner nicht die - frühere - Linzer Fassung dirigiert)
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      Teodor Currentzis erhält den diesjährigen Musikfest-Preis Bremen. Mit dem undotierten Preis zeichnet das Festival seit 1998 jährlich bedeutende Solisten, Ensembles, Orchester und Dirigenten aus, die durch ihr herausragendes künstlerisches Wirken in der internationalen Musikwelt eigenständige Akzente gesetzt und das Profil des Musikfests entscheidend mitgeprägt haben.

      Hier die Begründung der Jury im Wortlaut:
      Seit seinem Musikfest-Debüt in 2015 hat Teodor Currentzis mit seinen Auftritten in Bremen eindrucksvoll unterstrichen, warum er als einer der faszinierendsten Dirigenten unserer Zeit gilt. Wie ein Zeremonienmeister balanciert Currentzis die Musik aus zwischen Strenge und Vitalität einerseits und Askese und Spiritualität andererseits. Mit den bestens auf ihn eingeschworenen Ensemblemitgliedern von musicAeterna hat er Werke von Purcell bis Ligeti einer mitreißenden Neubelichtung unterworfen und mit selten gehörten Nuancen neue Maßstäbe gesetzt. Enthusiasmus und der Mut zum Risiko in Verbindung mit einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit Partituren und Quellen münden bei ihm in richtungsweisenden Interpretationen – mal kraftvoll strotzend, mal filigran sensibel, aber immer farbenreich, sinnlich, spannungsgeladen und voller Hingabe.
      Quelle: musikfest-bremen.de/news/artik…r-currentzis/News/detail/
      "Weil ich nicht schlauer bin als solch ein Titan!"
      (Günter Wands Antwort auf meine Frage, warum er bei der Sinfonie Nr. 1 von Bruckner nicht die - frühere - Linzer Fassung dirigiert)
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      Braccio schrieb:

      music lover schrieb:

      WEBERN
      „Im Sommerwind“ – Idylle für großes Orchester
      SCHOSTAKOWITSCH
      Violoncellokonzert Nr. 2 G-Dur op. 126
      KURTÁG
      „Stele“ für großes Orchester
      MAHLER
      Adagio aus der Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur
      Wow. Tolles Programm! Hoffe, dass da auch was in die Mediathek aufgenommen wird.
      Es wird:

      DO 19. UND FR 20. SEPTEMBER, 20 UHR Stuttgart, Liederhalle19 Uhr - Freitag Live-Videostream, anschließend als Video auf SWRclassic.de




      „Zwei plus zwei ergibt vier, immer und überall.“
      ...
      >Beweger<
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      Hilih schrieb:

      Ich freue mich derweil auf Mahlers 9. unter Currentzis - die Vorfreude hat aber noch 5 Monate Zeit sich auszuleben. ^^

      Dieses ebenfalls:

      DO 12. UND FR 13. DEZEMBER, 20 UHRStuttgart, Liederhalle19 Uhr - Freitag Live-Videostream, anschließend als Video auf SWRclassic.de :)
      „Zwei plus zwei ergibt vier, immer und überall.“
      ...
      >Beweger<
    • Neu

      Seit ein paar Tagen kann man sich den Mitschnitt von Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7 C-Dur, op. 60 hier ansehen und anhören.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
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      Oh, ganz herzlichen Dank! YouTube kann mein Fernseher, im Gegensatz zur SWR-Mediathek ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
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      Lionel schrieb:

      Seit ein paar Tagen kann man sich den Mitschnitt von Schostakowitschs Sinfonie Nr. 7 C-Dur, op. 60 hier ansehen und anhören.
      Was für eine musikalische Einheit, im wörtlichsten Sinne. Das macht stellenweise wirklich fassungslos :|
      Und ich kann eigentlich nichts mit der Symphonie anfangen...Wahrscheinlich bin ich mittlerweile befangen :/

      Das Verdi Requiem ist leider offline. Bleibt zu hoffen, dass irgendwann eine CD Veröffentlichung folgen wird.
      „Jeder Mensch hat einen Instinkt dafür, ob etwas echt ist oder vorgetäuscht. Aber ich glaube, Musiker sind durch ihr Training besonders empfindlich in dieser Hinsicht. Das macht sie nicht zu besseren Menschen, aber sie registrieren mehr.“ - Herbert Blomstedt
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      Sadko schrieb:

      Es ist gar nicht mal so leicht, den Begriff zu definieren. Als künstlerisch radikal würde ich jemanden beschreiben, der sich mit Haut und Haaren der Kunst verschrieben hat, der danach strebt, Musik von der Wurzel aus zu verstehen, der dem Geheimnis eines Meisterwerks immer tiefer auf den Grund gehen will, der fasziniert ist vom Klangreichtum guter Musik, der für seine Sache brennt, der jederzeit bereit ist, mit Traditionen und Erwartungen zu brechen, um seiner Wahrheit willen, der fachlich hochkompetente Vorstellungen hat und diese umsetzt etc. etc.
      Aber, lieber Sadko, kannst du diese Kriterien Currentzis wirklich absprechen?

      :wink: Wolfram
    • Neu

      Schostakowitsch und seine Sinfonie Nr. 7 C-Dur, op. 60 kann man sich mit Teodor Currentzis auch in dieser Version ansehen und anhören. Hier spielt das Orchester MusicAeterna, aufgenommen im Konzertsaal des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg am 28. Dezember 2017.
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
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      maticus schrieb:

      Klasse. Gerade runtergeladen. Werde mir das Full-HD auf meinem TV con Hifi anschauen...
      So, gerade geschehen. Eine super Klangqualität. Eine insgesamt sehr gute Darstellung der Leningrader. Besonders gut gefiel mir das Finale. Auch hier wieder Gänsehaut bei den gewaltigen blechbläserdurchtränkten Klangmassen in der Coda. Eine großartige Orchesterleistung.

      Gibt es hinter dem Aufstehen der Musiker ein System? (EDIT: sehe gerade weiter oben die Erklärung und Link von music lover.)

      Randnotiz: die Erste Klarinette, Dirk Altmann, habe ich erst ganz spät erkannt, bedingt durch sein Vollbartungetüm ;)

      maticus
      Social media is the toilet of the internet. --- Lady Gaga
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      Enttäuschend kamen Mitschnitte von Bergs Violinkonzert (30.05.16), Bruckner Sinfonie Nr. 9. und Tschaikowski Sinfonie Nr. 5.rüber, weil routiniert. Schade. :( Bergsteigerei mit Lederhosen unter Nezet-Seguin + Veronika Eberle als Saitenquälerin (17.02.17), Bruckner 9 mit R.S.O. Wien unter Michael Boder vom 23.09.18 und Tschaikowski 5 mit Berlinern unter K. Petrenko vom 08.03.19 (vorher saugelies Schönberg-VK) bieten ungleich fetzigere Alternativen.

      music lover schrieb:

      Wieder einmal habe ich nicht verstanden, was an Teodor Currentzis "exzentrisch" sein soll
      ich auch nicht. ?(

      Quasimodo schrieb:

      Inzwischen habe ich auch die Vierte gehört, da gilt vielleicht noch stärker, das Eigenheiten, wie sie Currentzis als typisch nachgesagt werden, hier kaum zu hören sind (immerhin sind die Tempoänderungen und das morendo im Schlusssatz ziemlich krass; aber das ist ja notenkonform). Auf jeden Fall ist das SWR Symphonieorchester ein ganz hervorragendes Orchester; und das muss Currentzis vor der Übernahme des Chefpostens gewußt haben, er war ja, seit es das Orchester gab, schon "Erster Ständiger Gastdirigent" des einen Vorgängerorchesters (FR/BAD).
      Diese Tempoänderung und morendo kommen sogar voll krasser rüber als in Gielen-Mahler4-Mitschnitte vom 23.02.07, 03.02.07 und 11.09.10 (NDRler und SWRler). Somit versackt Mahlers 4 Mucke nicht weniger verstörend/desillusionierend am Ende...
      Feeling, dass Currentzis Mahlers Sinfonie 4-Mucke während der kompletten Wiedergabe schier skelettiert, wie SWRler unter Gielen im Falle von Beethovens Erotika und Schönbergs Moses (S.O. des ORF). Deshalb fetzt Chose; so auch der Mitschnitt mit SWRlern von Mahler 3 unter Currentzis; nah an der Gestaltung vom Orchestre National de France unter Daniele Gatti vom 29.04.10 (Paris).
      Nämliche Transparenz mit MusicAeterna im Mitschnitt von Brahms Sinfonie Nr. 3 (Expo 2 x) aus Bremen vom 29.08.15

      Wenn Durchsichtigkeit, Deutlichkeit als „exzentrisch“ gilt, dann ist Currentzis Muckequälerei nicht minder exzentrisch als die Michael Gielens. Michael Gielen gilt aber nicht als exzentrischer Orchesterquäler.
      Wäre voll geil, falls SWRler unter Currentzis kompletten Brahms-Sinfonie Zyklus stemmen und senden würden.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann