Das Haus der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main. Ein Sanierungsfall.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • figure humaine schrieb:

      So ganz verstehe ich die Pointe leider nicht.
      Was sich die Befürworter der neuen Idee wohl vorstellen, ist vermutlich eine spektakuläre "waterfront landmark" wie bei den Opernhäusern von Sydney, Kopenhagen und Oslo sowie natürlich bei der Elbphilharmonie. Aus dieser Perspektive erscheinen die Städtischen Bühnen plötzlich nicht mehr als gigantischer, Unmengen von Geld schluckender Baukomplex, in dem etwas stattfindet, was eh kaum jemanden interessiert - sondern als Chance, das Image der Stadt auf eine ganz neue Ebene zu heben.

      Zu Ende gedacht ist da wohl erstmal nichts. Ganz zu schweigen davon, dass der Frankfurter Osthafen mit den genannten Lokalitäten kaum mithalten kann...

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      Zu Ende gedacht ist da wohl erstmal nichts. Ganz zu schweigen davon, dass der Frankfurter Osthafen mit den genannten Lokalitäten kaum mithalten kann...
      Richtig, sehe ich prinzipiell auch so. Einerseits ist es bedauerlich, dass eine Aufwertung des Stadt-Images möglicherweise die höhere Bedeutung zugemessen wird; andererseits kann es auch bei der Realisierung eines solchen Projekts helfen (der Konsens dürfte so sicherlich breiter ausfallen...).
      Fast könnte man sagen, dass zum Glück die alte Großmarkthalle schon "wiederverwertet" wurde - nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, auf ihr ein neues Opernhaus errichten zu wollen ;) .