Konzerte mit eigener Beteiligung

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    • 4.12.2019, 20.03 Uhr, SWR2 Abendkonzert:

      Konzert vom 13. Oktober 2019 in der Alten Kirche Fautenbach

      • Aram Chatschaturjan, Trio für Violine, Klarinette und Klavier g-Moll
      • Francis Poulenc, Sonate für Klarinette und Klavier
      • Francis Poulenc, Sonate für Violine und Klavier
      • Paul Schoenfield, Trio für Violine, Klarinette und Klavier


      Maria-Elisabeth Lott (Violine)
      Pablo Barragán (Klarinette)
      Christian Köhn (Klavier)
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Hudebux schrieb:

      Sehr schönes Programm!
      Danke sehr! Maria Lott und ich haben auch noch "Nigun" aus der Baal Shem-Suite von Ernest Bloch gespielt. Ich nehme an, dass der SWR das auch sendet, obwohl es in der Vorankündigung nicht erwähnt wird. Einen ganz kleinen (Proben-)Ausschnitt aus dem Trio von Paul Schoenfield (an dem ich fast fünf Monate hart arbeiten musste ;( ) hat der Klarinettist Pablo Barragán unter es-la.facebook.com/PabloBarrag…t/videos/459634921317866/ auf seine Facebook-Seite gestellt, dazu auch einen kleinen Text über dieses außergewöhnliche und faszinierende Werk.
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Hudebux schrieb:

      Sehr schönes Programm!
      Sage ich jetzt auch, nachdem ich es gehört habe! Eine interessante Auswahl der "Klassischen Moderne" (wenn dieser Ausdruck für Musik gestattet sei). Interessant, dass ich Poulens Violinsonate vom Gestus heute ganz anders gehört habe als seinerzeit in dem Konzert mit Johanna Buckard in Düren (und wieder anders in der Aufnahme mit FPZ und Alexander Lonquich) - Der tragische Unterton trat für mich heute deutlich stärker hervor. Ist wohl ein vielschichtiges Stück! Die Klarinettensonate ist leichtgewichtiger, aber auch ein tolles Stück, werde ich sicher noch öfter hören wollen. Chatschaturjan und Bloch waren für mich totales Neuland, auch tolle Musik!

      Hat sich denn der Aufwand für das Schoenfield-Stück gelohnt? :D Nicht, dass ich es schwach oder gar uninteressant fand (das Publikum ja hörbar auch nicht)!
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Quasimodo schrieb:

      Sage ich jetzt auch, nachdem ich es gehört habe! Eine interessante Auswahl der "Klassischen Moderne" (wenn dieser Ausdruck für Musik gestattet sei). Interessant, dass ich Poulens Violinsonate vom Gestus heute ganz anders gehört habe als seinerzeit in dem Konzert mit Johanna Buckard in Düren (und wieder anders in der Aufnahme mit FPZ und Alexander Lonquich) - Der tragische Unterton trat für mich heute deutlich stärker hervor. Ist wohl ein vielschichtiges Stück! Die Klarinettensonate ist leichtgewichtiger, aber auch ein tolles Stück, werde ich sicher noch öfter hören wollen. Chatschaturjan und Bloch waren für mich totales Neuland, auch tolle Musik!
      Lieber Bernd, es freut mich, wenn Dir das Konzert gefallen hat. Die Violinsonate ist natürlich ein extrem persönliches Stück, und deshalb klingt sie auch je nach Musiker-Persönlichkeit immer anders. Aber nicht nur das: Ich habe die Sonate im Laufe der vergangenen vier Monate fünf Mal mit Maria Lott im Konzert gespielt (allein zweimal am selben Tag in Achern; mitgeschnitten wurde leider nur das zweite Konzert, so dass man auch nachträglich nichts austauschen konnte), und es war tatsächlich jedes Mal anders, ohne dass wir uns irgendetwas anderes vorgenommen hätten. Es ergab sich einfach aus dem gegenseitigen Zuhören, Reagieren, aus der Bereitschaft zur emotionalen Hingabe an das Stück. Ich sag ja: Musik findet immer in der Gegenwart statt...
      Die Klarinettensonate finde ich eigentlich nur im Finale leichtgewichtig, im ersten und vor allem im zweiten Satz sehr melancholisch und stellenweise fast meditativ.

      Quasimodo schrieb:

      Hat sich denn der Aufwand für das Schoenfield-Stück gelohnt? Nicht, dass ich es schwach oder gar uninteressant fand (das Publikum ja hörbar auch nicht)!
      Vom Stundenlohn her nicht :D . Aber ansonsten in jeder Hinsicht: Ich finde das Stück wirklich toll, ausdrucksstark, immer wieder überraschend, voller Vitalität und stellenweise von ganz eigener, versteckter Tragik (z.B. in dem grotesken Marsch des zweiten Satzes). Diese übersteigerte Virtuosität muss einfach sein, weil sie unmittelbarer Ausdrucksträger ist. Vor allem hat es sich aber für mich wegen der wunderbaren Kammermusikpartner gelohnt. Mit jedem von ihnen und auch im Trio hatte ich dieses ganz besondere Gefühl von Freiheit (mir fällt kein besseres Wort ein). Was immer ich am Klavier sozusagen vorgeschlagen habe, wurde sofort aufgenommen, fortgesetzt, zurückgespielt, kommentiert, kontrastiert oder was auch immer, und umgekehrt bekam ich ständig inspirierende Angebote: besondere Klänge, Phrasierungen, Charaktere usw.. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, und ich bin glücklich und dankbar, dass ich auch im nächsten Jahr ein paarmal mit Maria Lott spielen werde.
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Vielleicht ist jemand in der Nähe und hat Interesse:

      • Sonntag 9.2.2020, Stadthalle Detmold, Benefiz-Neujahrskonzert des Lions-Clubs Detmold Cherusker: Brahms, Klavierquintett f-moll, op. 34, Maria Lott und Eckhard Fischer, Violine, Julie Wagner, Viola, Minja Spasic, Violoncello, Christian Köhn, Klavier
      • Samstag, 15.2.2020, 20 Uhr, Dielenabend Enniger, Klavierduo Silke-Thora Matthies/Christian Köhn, Mozart Sonate F-Dur KV 497, Schubert Fantasie f-moll D 940, Brahms Walzer op. 39, Fauré Dolly
      • Sonntag, 22.3.2020, 18 Uhr, Musikzentrum Bochum, Die Violinsonaten von Johannes Brahms, Emiliy Florian, Violine, Christian Köhn, Klavier
      • Samstag, 25.4.2020 19,30 Uhr und Sonntag 26.4.2020 18 Uhr, Konzerthaus Detmold: Kammermusik in Detmold 2020, Thema "Beethoven". Da es ja hier um "eigene Beteiligung" geht: Sonate Nr. 8 G-Dur für Klavier und Violine, op. 30 Nr. 3, Maria Lott, Violine, Christian Köhn, Klavier (daneben natürlich noch vieles andere)
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Neu

      Samstag, 1.8.2020, 17 Uhr bis 0 Uhr:
      Beethoven-Nacht beim Oberstdorfer Musiksommer, Oberstdorf Haus
      Meine Beiträge sind die Klaviersonate C-Dur op. 53 (Waldstein) und die Kreutzer-Sonate op. 47 mit der großartigen Geigerin Maria Lott.
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      Oscar Wilde