Wie viele Opernaufführungen habt ihr schon besucht?

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    • Wie viele Opernaufführungen habt ihr schon besucht?

      Hallo alle zusammen,

      nachdem ich hier viel über verschiedene Platten- bzw.CD-Sammelleidenschaften gelesen habe, möchte ich mich heute an diejenigen wenden, die klassische Musik auch oder vorzugsweise auf der Bühne erleben (wollen). Der besseren Übersichtlichkeit wegen, würde ich mich hier auf Opern- oder Operettenaufführungen beschränken und andere Arten klassischer Musik in separaten Threads behandeln.

      Mich würde mal interessieren, wie viele Opernaufführungen ihr schon besucht habt und bei welchen Werken dabei eure Schwerpunkte liegen.

      Mein Interesse für derartige Statistiken entstand in den 90er Jahren, als ich eine Zeitlang in Wien gearbeitet habe und mir dabei eine Theaterzeitschrift in die Hände kam. Leider habe ich sie nicht mehr. Darin wurden die größten Wiener Opernliebhaber(innen) vorgestellt.
      Spitzenreiterin bezüglich der besuchten Aufführungen war eine damals etwa 55-jährige Frau, die kurz vor ihrer 3000. Vorstellung stand. Ein Mann hatte dagegen schon über 400 verschiedene Werke auf der Bühne gesehen. Vielleicht kann sich jemand an diesen Artikel erinnern oder war vielleicht selbst unter den „Preisträgern“. Gibt es eventuell anderenorts ähnliche Erhebungen mit aktuelleren Zahlen?

      Aufgrund dessen stellte ich mir damals das vergleichsweise bescheidene Ziel, mindestens 100 Opern auf der Bühne zu erleben. Doch solange ich mich ohne Begleitung in kein Opernhaus traute, war dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Erst als ich seit 5 Jahren auch allein Aufführungen besuche, habe ich mein Ziel erneut in Angriff genommen und bin in dieser Zeit auf stattliche 72 Werke gekommen. Einige davon sah ich bereit zwei oder dreimal.
      In eben diesen fünf Jahren habe ich auch exakt Buch geführt und kann deshalb, sofern Interesse besteht, gern einmal hier die Liste meiner live erlebten Opern posten. Bei den wenigen Opernbesuchen in der Zeit davor bin ich mir dagegen nicht sicher, ob ich die noch vollständig zusammenbekommen würde.

      Das ist das erste Thema hier im Forum, welches ich hiermit selbst eröffne. Ich hoffe auf eine rege Beteiligung.
      Viele Grüße aus Sachsen
      Andrea
    • Liebe Andrea, vielen Dank für die Threaderöffnung!

      Zwar bin ich seit Mitte der 1990er regelmäßige Opernbesucherin, aber so richtig oft gehe ich erst seit 2014. Zumindest so oft, dass mich diverse Mitmenschen für närrisch erklärt haben. Habe gerade auf die Schnelle die Daten 2014-2017 gecheckt und komme auf 30 verschiedene Opern, die ich mir live reingezogen habe. Allerdings gönne ich mir die Werke gerne 2-, 3-, 4-, ...mal, so dass ich auf wesentlich mehr Besuche (nämlich 63 Stück in diesen vier Jahren) komme.

      Hier die Spitzenreiter mit jeweils 4 Livebesuchen:

      Giulio Cesare (Händel), Orlando (Händel), Don Carlo (Verdi);

      bzw. je 3 Livebesuchen:

      Die Walküre (Wagner), Siegfried (Wagner), Turandot (Puccini), Königskinder (Humperdinck), Elektra (Strauss), Mathis der Maler (Hindemith)

      Und vieles doppelt. Wie man sieht, steckt geschmacklich kein so richtiges System dahinter. Oder erkennt da jemand eine Systematik?

      Bezüglich der ca. 20 Jahre vorher muss ich noch einmal in mich gehen. An meine ersten drei Live-Opern kann ich mich genau erinnern, das waren definitiv: Der Freischütz, Die Zauberflöte und Lohengrin. Außerdem an diverse Händel-Opern: Giulio Cesare, Giustino, Flavio, Rodelinda weiß ich noch sicher. Aber ich werde in den nächsten Tagen mal anhand einer geeigneten Liste versuchen, belastbarere Daten für diese graue Vorzeit abzuschätzen.

      :wink: Amaryllis
    • Ja ich weiß es gar nicht mehr es sind so viele von 1954 - heute eine unmögliche Zahl da sehr viele aktiv gewesen. Im passiven Bereich noch mehr. Ich denke das die Zauberflöte, Tosca und Turandot, Hänsel und Gretel, La Bohéme, Wozzek, Meistersinger, Rosenkavalier, Tannhäuser am meisten in der aktiven Zeit und dann später von Verdi über Donizetti, Wagner, Rich. Strauss, Operetten und Musicals.

      Los tut mir leid ich weiß es nicht mehr, nicht weil ich Demenz habe.

      Liebe Grüße von Eurem Streiferl. :wink: :wink:
    • Amaryllis schrieb:

      Scharfsichtig erkannt!
      verdopple ich ...

      Anzahl nicht auf Schirm.... aber einiges käme zusammen, quasi von Rameau bis Nono...Wagnerei sowieso dabei....
      .. am häufigsten vermutlich Humperdincks H+G, weil - wie Singalong-Bach-WO - alljährliches Faminlienritual (die schöne Engelsszene im Barbie-Kostüm-Outifit in Hannover kommt immer wieder geil rüber)...
      .. muss leider mit der Tatsache leben, dass einige der megafetzigsten Opern ich mir nie richtig live reinziehn werde (sondern bloß via Mitschitt/Tonträger), weil kaum gespielt :(
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Ich kann es für mich nur schätzen: Seit über 40 Jahren besuche ich Opernaufführungen. Es gab Jahre, in denen sich das öfter ergab, und Jahre, in denen Opernbesuche eher selten waren. Sagen wir, an die 10 Aufführungen pro Jahr? Also ungefähr 8? Dann komme ich insgesamt auf 320. Die Zahl kommt mir hoch vor, vielleicht waren es eher um die 250. Oder eher 200?

      Am häufigsten wohl: Die Zauberflöte (nicht, weil sie mein Favorit wäre, sondern weil sie häufig aufgeführt wird und sich dadurch die Gelegenheit oft ergab). Dann: Die Götterdämmerung (in Stuttgart sicher 7 Male). Und Franz Schreker: Die Gezeichneten (2mal in Frankfurt, 4mal in Stuttgart). Diese Oper gehört zu meinen absoluten Favoriten!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Wie viele Opern-, Operetten, Musicalaufführungen ich in meinem Leben gesehen habe, weiß ich auch nach langer Überlegungszeit nicht. In meinem (leider nicht wirklich vollständigen) Archiv habe ich gezählt und bin auf rund 220 verschiedene Werke gekommen (davon gut 200 Opern und Operetten). Aber ich besuche auch seit beinahe 50 Jahren mehr oder weniger regelmäßig die Wiener Staatsoper und Wiener Volksoper und seit ich im Berufsleben stehe, zieht es mich auch immer wieder ins Ausland. Bei manchen Werken gab es nur eine Aufführung (zB. "Cinq-Mars" von Gounod, "Amleto" von Franco Faccio, das Operntriptichon von Hindemth, "L´Artaserse" von Leonardo Vinci, und noch ein paar andere), bei anderen komme ich zu relativ hohen zweistelligen Besuchszahlen (zB. "Zauberflöte", "Barbiere", "Don Giovanni", "Fledermaus" und noch einige mehr).

      Michael
    • Amaryllis schrieb:

      Aber ich werde in den nächsten Tagen mal anhand einer geeigneten Liste versuchen, belastbarere Daten für diese graue Vorzeit abzuschätzen.
      Datenerhebung abgeschlossen. Ich komme auf nochmal 25 verschiedene weitere Werke, wobei ich einige konzertant erlebte Raritäten mal mitgezählt habe. In der Summe bin ich dann bei 55 Werken in etwas mehr als 20 Jahren bin, bei reichlich 100 Opernbesuchen insgesamt. Also ist noch sehr viel Luft nach oben! Am häufigsten: Giulio Cesare by Händel mit 6 Besuchen.

      :wink: Amaryllis
    • Ich gehe seit 1958 regelmäßig in die Oper. An die ersten Aufführungen kann ich mich sehr gut erinnern: Schreifritz, Mathis der Maler, Lucia di Lammermoor, Zauberflöte, Figaros Hochzeit, La Bohème, Die Macht des Schicksals, Der Rosenkavalier.

      Mozart, Verdi, Puccini, Strauss, Donizetti waren meine Lieblingskomponisten zu der Zeit. Mozarts Figaro, Cosi fan tutte und Don Giovanni habe ich in unzähligen Aufführungen auf der Bühne gesehen. Opern, die ich später mindestens 3 x (eher noch häufiger) gesehen habe: Dialogues des Carmélites, Pelléas et Melisande, Werther, FroSch, Die ägyptische Helena, Norma, La Sonnambula, Peter Grimes, Billy Budd.

      Wagner: mehrere Ringe, Holländer, Tannhäuser, Lohengrin, Krischan und Isolde, Parsifal. Die Meistersinger wahrscheinlich auch nur 3x. Die geläufigen Verdi-Opern bei jeder Gelegenheit, bis auf Nabucco (2 x) Die sizilianische Vespa (1 x).

      Zuletzt gesehen Reimanns L'Invisible (3 x) in der DOB. Jede für mich neue Oper sehe ich mir nach Möglichkeit immer mehrmals an. Außer sie ist so öde wie Franchettis Germania. ;( Die habe ich nur einmal gesehen.

      Ach so, die Trojaner natürlich :spock1: . Zuletzt gesehen in Nürnberg. :/

      calisto
    • Wenn ich grob in meinen Erinnerungen krame, komme ich zunächst auf folgende Opern:

      Fliegender Holländer (ca. fünfmal), Tannhäuser, Lohengrin (zweimal), Tristan (zehnmal), Rheingold (zweimal), Walküre (zweimal), Meistersinger (sechs- siebenmal), Parsifal (zweimal), La Traviata (ca. fünfmal), Rigoletto, Maskenball, Simone Boccanegra, Macht des Schicksals, Otello, Falstaff, Manon Lescaut, La Boheme, Madame Butterfly (dreimal), Tosca (ca. dreizehnmal), Turandot (drei bis viermal), Trittico (zweimal), Cavalleria Rusticana/Bajazzo (ca. sechsmal), Andre Chenier, Zauberflöte (dreimal), Figaro (sieben bis achtmal), Don Giovanni, Cosi fan tutte (zweimal), Entführung, Fidelio (sieben- bis achtmal), Freischütz (drei bis viermal), Lustige Weiber von Windsor, Ariodante, Hänsel und Gretel (zehn bis zwölfmal), Königskinder (sieben- bis achtmal), Eugen Onegin, Boris Godunow (sechsmal), Jahrmarkt von Soroschintzy, Rusalka (dreimal), Jenufa (viermal), Katja Kabanowa (viermal), Die Sache Makropulos, Carmen, Pelleas und Melisande, Werther, Margarethe, Spanische Stunde, Kind und die Zauberwelt (dreimal), Turn of the Screw, Albert Herring, Liebe zu den drei Orangen, Kluge, Elektra, Salome (zwölf - dreizehnmal), Rosenkavalier (zwölf - dreizehnmal), Ariadne auf Naxos, Frau ohne Schatten, Arabella (dreimal), Armer Heinrich, Palestrina (viermal) Lucia di Lammermoor (einmal und nie wieder), Don Pasquale (einmal und nie wieder)...

      ...und ein paar weitere Opern habe ich jetzt vermutlich vergessen.

      Viele dieser Opernbesuche fanden in Gesellschaft statt, etliche aber auch alleine. Und sie fielen größtenteils in eine frühere Lebensphase, in der ich noch Zeit hatte, ins Theater oder ins Konzert zu gehen. Ich bin damals tatsächlich nach Nürnberg gefahren, um zum ersten Mal Pfitzners Palestrina zu erleben - mittlerweile wäre so etwas für mich völlig undenkbar! Hier in meiner Heimatstadt schaffe ich es im Schnitt noch etwa einmal pro Jahr in die Oper (die ich in ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad erreichen kann).

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • Na, mit calisto werden's nicht viele aufnehmen können! :D

      Meine erste Oper war ein vom Musiklehrer (Untertertia) organisierter Besuch einer Don-Giovanni-Vorstellung in der Bonner Oper. Die einzige Erinnerung, die ich daran habe, ist, dass ich so zielmlich der einzige war, dem es gefallen hat. Mit 14 hatte ich dann ein Opern- und Schauspielabo für Schüler von der Theatergemeinde; etwa seitdem gehe ich halbwegs regelmäßig in die Oper. Unterbrechungen gab's, als die Kinder klein waren. Seit 1996 (Kinder groß) hat die Aufführungsdichte deutlich zugenommen, seitdem sammle ich auch die Programmhefte; außerdem stehen seitdem die Termine im elektronischen Kalender und ich habe eine Art Buchführung.

      Ich komme auf knapp 200 Opern (inkl. ein paar Operetten und klassische Musicals) in knapp 400 besuchten Aufführungen. Weit überwiegend Köln, Bonn, Düsseldorf, neuerdings auch Mönchengladbach. "Auswärts" hatte ich bisher Essen, Gelsenkirchen, Dortmund, Berlin (alle 3), Brüssel, Stuttgart, Aachen, Paris, Weimar.

      Spitzenreiter sind mit 7 Aufführungen in 7 unterschiedlichen Produktionen Don Giovanni (leider war bisher keine einzige befriedigende dabei) und Così fan tutte (5 von 7 waren klasse!). Dahinter 7 Zauberflöten (in 4 Produktionen), 6 Ringe (in 3 Produktionen), 6 (4) Rosenkavaliere (ich wundere mich selbst!), 6 (3) Bohèmes, 5 (5) Holländer, 5 (4) Entführungen, 5 (4) Schreifritze, 5 (4) Doncarlosse, 5 (4) Falstaffs, 5 (3) Traviatas, 5 (3) Hoffmänner, 5 (3) Butterflys, 5 (3) Tristane.

      Nur ein Simon, nur ein Troubadour (beide mäßig)! Da muss ich nochmal bei! Und gar kein Totenhaus! Und überhaupt kein Gounod! Und viel zu wenig Offenbach! Hoffentlich wird da 2019 nachgelegt!
      Bernd

      Fluctuat nec mergitur
    • Lieber Bernd - Quasimodo ! :clap:

      Schreifritze, 5 (4) Doncarlosse, 5 gefällt mir immer wieder, ja auch so eine Oper die ich -zig Male gesehen habe, dazu noch viel Operette von Offenbach bis Ziehrer und Edmund Eysler, na ja Wien hatte ja ein Operettentheater wo en Suite gespielt wurde [das Raimundtheater] wo jetzt Musical gespielt werden und die mir kaum gefallen.

      Ich selbst habe ja bei Kálmán und bei Operetten auch mitgemacht und "meine" Zauberflöte von 1954 - 1964 den 1. Knaben geträllert und wo halt Kinder gebraucht wurden :callas1: doch heute gehe ich weniger in die Staatsoper mir gefallen die Inszenierungen weniger. Oft gehen die am Stück vorbei und dann gehe ich auch mitten im Stück raus, oder wenn falsch gesungen wird halte ich es nicht aus. Habe leider ein absolutes Gehör und kann auch trocken lernen was beim Solo-Bariton den ich bekam ganz gut ist. Das hat auch Birgit Nilsson so gut gekonnt. Aber auch diese Zeit ist vorbei.

      Liebe Grüße sendet Dir Peter. :wink: :wink:
    • Da ich auf sehr unterschiedlichen Veranstaltungen unterwegs bin (vorzugsweise Klavier- und Kammermusik) muß ich meine Operbegeistrung mitunter etwas zügeln, um mich nicht zu verzetteln. Als Jäger und Sammler habe ich die Programmhefte der letzten 25 Jahre aufgehoben, und kann daher zumindest für diesen Zeitraum einen statistischen Überblick liefern. So komme ich auf etwa 150 Aufführungen mit 100 verschiedenen Werken. Daran kann man schon erkennen, dass ich nicht viele Opern mehr als 1 oder 2 Mal gehört habe. Es gibt eben zu viele die mich interessieren. Der Schwerpunkt bei den Mehrfachbesuchen liegt auf Wagner und Strauss. Rosenkavalier (7), Tristan und Isolde (5), Meistersinger (4), Elektra (4), Salome (4), FroSch (4), Ariadne auf Naxos (3), Ring (2 + 2 extra Walküren). Hinzu kommen noch zahlreiche Balletaufführungen (so um die 50), da dies meine Frau besonders interessiert. Aber durch John Neumeier sind wir ja in Hamburg bestens versorgt (gerade wieder eine fantastische Choreografie zur Turangalila Sinfonie von Messiaen gesehen).

      Als wir 1997 für 13 Jahre nach Krefeld gezogen sind hat sich die Anzahl der Opernbesuche schlagartig erhöht, denn nun hatten wir neben dem recht ordentlichen Theater Krefeld / Mönchengladbach auch Düsseldorf, Duisburg, Köln und vor allem Essen in direkter Nachbarschaft, was wir reichlich ausgenutzt hatten.

      Allerdings brauche ich dringend noch die "offenen" Opern von Strauss, und noch einiges aus dem Umfeld Zemlinsky, Korngold und Schreker. Um all die anderen Opern welche mich noch interessieren würden anhören zu können (wenn sie denn irgendwo aufgeführt werden) müsste ich pausenlos herumreisen, was nicht umsetzbar ist. Also bin ich hier nach wie vor
      auf Konserven angewiesen.

      Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • arundo donax schrieb:

      Armer Heinrich, Palestrina (viermal)
      war das der Arme Heinrich in Düsseldorf unter Alexander Rumpf ?
      Welche Palestrinas waren es bei dir außer Nürnberg.?
      Palestrina hatte ich bloß 3 x.
      1 x in HSV-Town Young/Stückl und 2 x in 96-Town G.A. Albrecht/Lehmann (B- und C-Premiere) .. G.A. Albrecht war oder ist sehr engagiert in der Pfitzner-Gesellschaft .....

      Eusebius schrieb:

      Also bin ich hier nach wie vor auf Konserven angewiesen
      nicht nur du .. beim Weiterlesen dieses Threads, kommt Frust darüber auf, was bisher verpasste wurde .....und von Zemlinsky würde ich mir gerne "Kleider" und "Kreidekreis" mal richtig live reinziehn...
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Amfortas09 schrieb:

      war das der Arme Heinrich in Düsseldorf unter Alexander Rumpf ?
      Genau der!

      Amfortas09 schrieb:

      Welche Palestrinas waren es bei dir außer Nürnberg.?
      München, Berlin, Düsseldorf. In Berlin sang René Kollo den Palestrina - er war sehr gut, aber den Spitzenton im ersten Akt (auf "Frieden", glaube ich) musste er nach unten oktavieren. In München gab Peter Schreier die Titelrolle. Das war der Hammer schlechthin!

      Herzliche Grüße

      Bernd
    • arundo donax schrieb:

      In München gab Peter Schreier die Titelrolle. Das war der Hammer schlechthin!
      Neid, Neid, weil ich mir oft seinen Palestrina via handelbarer Live-CD einschmeisse/eingeschmissen habe ...
      .. Rene Kollo hätte mich auch sehr interessiert, auch ohne Falsett bzw. Spittzenton beim "Frieden"..
      nehme an, es war in DOB, wer hatte da ML ?
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann