Künstler-Presseschlagzeilen, die nicht unmittelbar die künstlerische Tätigkeit betreffen

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    • Die New York Times berichtete gestern:

      "Peter Martins, the longtime leader of New York City Ballet, has been removed from teaching his weekly class at the School of American Ballet while the two organizations jointly investigate an accusation of sexual harassment against him."
    • Ich finde es verlogen, daß jetzt alle mit der Moralkeule gegen Levine vorgehen.
      Natürlich nicht falsch, aber verlogen.
      Es war immer bekannt, daß er junge Knaben mochte und die MET hat Ihn geschützt.
      Er durfte sich den Knaben in der Zauberflöte nicht auf ein paar Metern nähern und wenn z.B. der Harlem
      Boys Choir mitwirkte, wurden die Garderoben abgeschlossen und auf den Toiletten Kameras installiert.
      Woher ich das weiß ?

      Das war in Musikerkreisen allgemein bekannt.
      Und jeder, der das wußte, hätte jederzeit eine Anzeige machen können.
      Aber Levine war halt mächtig und für die MET unersetzbar.

      Nun ist er es nicht mehr .

      Ich möchte nicht wissen, was in der Zukunft noch alles "rauskommt" , was ebenfalls bekannt ist seit langem und unter den Teppich gekehrt wurde.
      Sehr berühmte Musiker betreffend, welche stellenweise noch nicht lange verstorben sind.

      Mich ärgert die Doppelmoral.
      Vielen hätte man schon vor Jahrzehnten Einhalt gebieten müssen, aber es wurde vertuscht.
      Und die Verantwortlichen für diese Vertuscherei gehören ebenfalls genannt und angezeigt.

      Ich habe übrigens persönlich etwas unschönes erlebt vor 30 Jahren, auf welches ich nicht näher eingehe.
      Glaubt mir, da redet man u.U. erst Jahrzehnte später drüber, und das auch nur mit den engsten Freunden und nicht in der Öffentlichkeit.
      Daher finde ich es völlig in Ordnung, wenn sich Opfer erst nach sehr langer Zeit öffnen.

      In solchen Fällen stehen die Opfer nämlich ganz schnell u.U. auch am Pranger.
      Und wenn sich nur darüber gewundert wird, daß nicht "Nein" gesagt wurde oder warum es solch eine lange Zeit brauchte.
      Das braucht halt oft "seine" Zeit.
      Damit geht man nicht gleich an die Öffentlichkeit, vor allem, wenn es sich um sehr mächtige Menschen handelt.
    • Auch bei ganz und gar nicht mächtigen Tätern, sind die Opfer oft genug nicht oder erst sehr viel später in der Lage, über das Geschehene zu sprechen. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche. Sie fallen meistens überhaupt erst durch ihre Symptome auf und nicht etwa, weil sie plötzlich von selbst entscheiden, ihre Scham zu überwinden. Die Dunkelziffer im Bereich sexueller übergriffe, Missbrauch und Vergewaltigung ist unglaublich hoch und je jünger die Opfer sind, desto schlimmer. Ich habe beruflich häufig mit jugendlichen Missbrauchsopfern zu tun und wenn die erwachsenen Tätern sich bewusst wären, was sie anrichten, würden sie vielleicht nicht um einer kurzen Triebbefriedigung willen weiter junge Leben ruinieren. Auch wenn ich nicht auf dem Standpunkt stehe, dass Täter und Opfer gleich behandelt werden müssen und mein Herz eindeutig für die Opfer schlägt, brauchen viele Täter ebenfalls Hilfe, denn sie waren oft leider selbst Opfer.....
      Was Michael zur Doppelmoral sagt, kann ich nur unterstreichen. Wer Bescheid weiss, den Kopf in den Sand steckt und die Opfer nicht schützt, muss sich nicht im Nachhinein aufspielen . Natürlich läuft im ( stark neuroseanfälligen) Künstlermilieu so manches aus dem Ruder, was unter "normalen" Umständen kaum toleriert werden dürfte, aber wenn es um Kinder und Jugendliche geht, muss m.E. jede Toleranz aufhören. Die können sich nämlich wirklich nicht wehren, weil sie überhaupt nicht wissen, was da mit ihnen passiert und allen mehr oder weniger perfiden Manipulationen mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind; so dass sie gar am Ende noch glauben, sie seien an alledem selbst schuld. Ich konnte James Levine übrigens noch nie abhaben, obschon ich von dieser sehr unappetitlichen Affäre nichts wusste. Mir hat einfach seine musikalische Herangehensweise nicht behagt. Amfortas wird also keinen grossen Verlust erleiden, sollte "Jimmy" in Zukunft nicht mehr ans Pult dürfen...... die MET findet mit Sicherheit mindestens gleichwertigen Ersatz..... :fee:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • FairyQueen schrieb:

      Was Michael zur Doppelmoral sagt, kann ich nur unterstreichen. Wer Bescheid weiss, den Kopf in den Sand steckt und die Opfer nicht schützt, muss sich nicht im Nachhinein aufspielen .
      Das sehe ich zwar prinzipiell genauso, aber man muss schon unterscheiden, ob man an der MET von Levines Neigungen wusste oder von Taten. Selbst wenn es "in Musikerkreisen allgemein bekannt" war, dass er "junge Knaben mochte" (mir war das jedenfalls nicht bekannt), wäre das noch kein Verbrechen, welches "jeder, der das wußte", zur Anzeige hätte bringen müssen. Vielmehr hätten die Verantwortlichen geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung vor Taten ergreifen müssen. Wenn die Geschichte mit den abgeschlossenen Garderoben und Toilettenkameras stimmt, hat man das ja offenbar versucht, wenn auch im Nachhinein mit mutmaßlich unzureichenden Mitteln.

      Christian
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Ja Christian, da hast Du 100%ig Recht!
      Allerdings wenn man bereits soweit geht, Garderoben abzuschliessen und Kameras in Toiletten zu installieren, wird es wohl mehr als Verdachtsmomente über "Neigungen" gegeben haben..... :fee:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • FairyQueen schrieb:

      Auch bei ganz und gar nicht mächtigen Tätern, sind die Opfer oft genug nicht oder erst sehr viel später in der Lage, über das Geschehene zu sprechen. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche. Sie fallen meistens überhaupt erst durch ihre Symptome auf und nicht etwa, weil sie plötzlich von selbst entscheiden, ihre Scham zu überwinden. Die Dunkelziffer im Bereich sexueller übergriffe, Missbrauch und Vergewaltigung ist unglaublich hoch und je jünger die Opfer sind, desto schlimmer. Ich habe beruflich häufig mit jugendlichen Missbrauchsopfern zu tun und wenn die erwachsenen Tätern sich bewusst wären, was sie anrichten, würden sie vielleicht nicht um einer kurzen Triebbefriedigung willen weiter junge Leben ruinieren. Auch wenn ich nicht auf dem Standpunkt stehe, dass Täter und Opfer gleich behandelt werden müssen und mein Herz eindeutig für die Opfer schlägt, brauchen viele Täter ebenfalls Hilfe, denn sie waren oft leider selbst Opfer.....
      Was Michael zur Doppelmoral sagt, kann ich nur unterstreichen. Wer Bescheid weiss, den Kopf in den Sand steckt und die Opfer nicht schützt, muss sich nicht im Nachhinein aufspielen . Natürlich läuft im ( stark neuroseanfälligen) Künstlermilieu so manches aus dem Ruder, was unter "normalen" Umständen kaum toleriert werden dürfte, aber wenn es um Kinder und Jugendliche geht, muss m.E. jede Toleranz aufhören. Die können sich nämlich wirklich nicht wehren, weil sie überhaupt nicht wissen, was da mit ihnen passiert und allen mehr oder weniger perfiden Manipulationen mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind; so dass sie gar am Ende noch glauben, sie seien an alledem selbst schuld. Ich konnte James Levine übrigens noch nie abhaben, obschon ich von dieser sehr unappetitlichen Affäre nichts wusste.
      Deine Ausführungen über Opfer von Mißbrauch mache ich mir ausdrücklich zu eigen.

      Aber noch 1 x zum Dritten. Mir ist es wichtig, dass Jimmy weiterhin (und das meine ich nicht bloß juristisch) Anspruch auf Unschuldsvermutung hat. wie z.B. im Fall von Stefan Arzberger.

      FairyQueen schrieb:

      Mir hat einfach seine musikalische Herangehensweise nicht behagt. Amfortas wird also keinen grossen Verlust erleiden, sollte "Jimmy" in Zukunft nicht mehr ans Pult dürfen...... die MET findet mit Sicherheit mindestens gleichwertigen Ersatz....
      Zunächst: Mir geht es überhaupt nicht um Aufrechnung von Bedeutung als Künstler gegen kriminelles Fehlverhalten, wie es völlig zu Unrecht einige Postings früher mir hier unterstellt wurde....

      .. und nee, nee ! Ohne Jimmy am Pult wärs für Amfortas Verlust, weil momentan Zweifel an möglichen gleichwertigen Ersatz..
      Vorbehalt/Zweifel drängte sich auf, nach seinem letzten durch Krankheit unvollständigen Ring (2011). Siegfried und Götterhämmerung kamen ohne Jimmy am Pult mir orchestral allenfalls routiniert rüber..

      .. und Jimmy gehört zu den wenigen Orchesterquälern, die sich in z.B. Boston, NYC für Schönberg- und Berg-Mucke ins Zeug legen ...
      .. z:b. Mitschnitte vom Moses und Aron (20.02.99) und Lulu (20.04.02) vom Kammerkonzert (22.02.08) gehören mit zum Geilsten (neben fetzigen Ergänzungen/Alternativen aus Europa), was bisher davon reingezogen wurde .. er dirigierte – sofort nach Premiere in Santa Fee unter MTT (1979) - Lulu-Cerha-Fassung in NYC und das über Jahre regelmäßig.

      .. die jüngsten NYC-Lulu-Wiedergaben unter Lantham-König kamen dagegen spannungs- und kraftlos rüber.... zuletzt beeindruckte mich Mitschnitt von Mozarts Entführung unter Jimmy vom 07.05.16 .....

      Ich stimme Daniel Barenboim darin zu, der sehnlichst wünscht, dass Anschuldigungen gegen Jimmy sich als falsch erweisen. Doch Jimmys Reputation und Spätkarriere blieben auch in diesem Fall schwer beschädigt bis zerstört. Das wäre dann höchst ungerecht......
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Lieber Amfortas, allein schon um der potentiellen Opfer willen, hoffe ich natürlich auch, dass er unschuldig ist! In "dubio pro reo" ist in unserer globalisierten Medienwelt leider immer schwieriger umzusetzen........
      Was die musikalische Einschätzung angeht, kommt es auf das Repertoire an. die Opernübertragungen aus der MET mit "meinen Opern ( Mozart und Company ....Leichtgewichte....im Vergleich zu dem, was du anführst) haben mich halt nie wirklich überzeugt. Warum sollte es keinen gleichwertigen Ersatz für die MET geben?????? Gute Dirigenten laufen doch wahrlich genug herum- oder?
      Na, ich drücke dir trotzdem Daumen, dass du ihn weiter geniessen kannst.... :fee:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • Hallo zusammen,

      ich meinte mich zu erinnern, dass auch Michail Pletnev und die vor einigen Jahren gegen ihn erhobenen Vorwürfe hier in den vergangenen Tagen auch noch vorgekommen ist, leider habe ich auf die Schnelle den Beitrag nicht gefunden. Hier bringt Jan Brachmann einige Details zum Verfahren gegen Pletnev zur Kenntnis, die mir entgangen waren. Vielleicht geht es ja dem einen oder der anderen auch so, dass er das nicht mitbekommen hatte:

      'Das Urteil muss man anderen überlassen, ganz wie im Fall des russischen Pianisten und Dirigenten Michail Pletnjow, der im Sommer 2010 verhaftet worden war, weil er im thailändischen Pattaya einen vierzehnjährigen Jungen vergewaltigt haben soll. Pletnjow, der zunächst nach Russland ausgereist war, stellte sich der thailändischen Justiz und unterzog sich einem Gerichtsprozess. Der förderte viel zutage, nämlich einen professionell organisierten Ring von Kinderprostitution, nur eines nicht: eine Beteiligung Pletnjows daran, in welcher Form auch immer. Der Prozess gegen den Musiker wurde im Dezember 2010 eingestellt, weil die Beweislage nicht einmal ausreichte, um Anklage zu erheben.'

      Gruß Benno
    • Amfortas09 schrieb:

      Zunächst: Mir geht es überhaupt nicht um Aufrechnung von Bedeutung als Künstler gegen kriminelles Fehlverhalten, wie es völlig zu Unrecht einige Postings früher mir hier unterstellt wurde....
      Dann verstehe ich nicht, warum Du in diesem Thread, der den Titel trägt "Künstler-Presseschlagzeilen, die nicht unmittelbar die künstlerische Tätigkeit betreffen", überhaupt über Levines (mit dem ich im Gegensatz zu Dir nicht das "Du" vereinbart habe und deshalb auch von ihm nicht die Erlaubnis bekommen habe, ihn "Jimmy" zu nennen) künstlerische Bedeutung diskutierst. Und ein Zusammenhang zwischen den Vorwürfen und seiner "Bedeutung als Musiker" wurde Dir nicht "unterstelt", sondern Du hast ihn in diesem Posting selbst hergestellt.

      Christian
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Zunächst, deine Kritik hat Berechtigung einzig an der Bezeichnung Jimmy, aber nicht am "Du", weil letzteres im Amerikanischen üblich.

      Und nein. Keinerlei Zusammenhang wurde hergestellt.
      Im Gegentum.
      Ich schrieb: „seine Bedeutung als Musiker wird es nicht ankratzen“ ..... das schließt eben die Aufrechnung (oder Beziehung) einer Bedeutung als Musiker mit möglichen moralischen Versagen ausdrücklich aus.
      Damit wird gleichfalls auch eine „negative“ Aufrechnung, also der vermeintliche Schluss vom moralischen Versagen einer Person auf seine künstlerischen Fähigkeiten, zurückgewiesen....
      Und: "überhaupt über Levines künstlerische Bedeutung diskutierst" beeinhaltet genauso wenig eine derartige Aufrechnung.
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • ChKöhn schrieb:

      Dann hast Du also einfach mal so erwähnt, was niemand bestritten hat
      ich kann mich an frühere Diskussionen in C. erinnern, wo z.Tl. versucht wurde, solche Zusammenhänge zu bilden. Deshalb war es nicht einfach mal so erwähnt..

      ChKöhn schrieb:

      was ausdrücklich nicht zum Thread-Thema gehört.
      das war zu diesem Zeitpunkt m.E. nicht unbedingt so klar, da Erfahrungen aus früheren Debatten in C.

      ChKöhn schrieb:

      Etwas merkwürdig,
      deshalb ist es auch überhaupt nicht merkwürdig, wenn versucht wird, quasi prophylạktisch solche "Zusammhänge" gar nicht erst aufkommen zu lassen.. ..

      ChKöhn schrieb:

      aber warum nicht.
      Ja.

      -----

      Auf diesen Beitrag folgte eine Diskussion über Duz- und Siezverhalten in verschiedenen Ländern etc. pp. Das Ganze kann hier nachgelesen und weitergesponnen werden: »You can say you to me!« – Wer wen wo siezt und duzt

      Amaryllis, für die Moderation
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Giovanni di Tolon schrieb:

      Hier bringt Jan Brachmann einige Details zum Verfahren gegen Pletnev zur Kenntnis
      Ich kenne Herrn Brachmann nicht . Aber er nennt keine Quellen . Und schreibt (mich)Verwirrendes - (Pletnjev)" stellte sich der thailändischen Justiz und unterzog sich einem Gerichtsprozess." . Dann weiter :"Der Prozess gegen den Musiker wurde im Dezember 2010 eingestellt, weil die Beweislage nicht einmal ausreichte, um Anklage zu erheben." . Das ist schlicht Unsinn. Ohne Anklage kann es keinen Gerichtsprozess geben . Erstmal ermittelt die Staatsanwaltschaft, dann kann es evtl zur einer Anklage kommen . Woher auch immer Herr Brachmann seine informationen hat - entweder sie stimmen nicht oder er hat etwas durcheinandergebracht . Was wohl stimmt, ist , daß keine Anklage erhoben wurde . Aber : nach meiner Kenntnis ist es so, daß in Thailand innerhalb einer gewissen Frist von der Staatsanwaltschaft eine Anklage erhoben werden muss . Erfolgt dies nicht - aus welchen Gründen auch immer, da sind den Spekulationen natürlich wieder alle Türen offen - passiert nichts , quasi mit Fristablauf ,es gibt kein Verfahren. Aber auch in Thailand gäbe es die Möglichkeit, durch eine Art Selbstanzeige dann ein Verfahren -oder die offizielle Einstellung mit Begründung - zu erreichen . Das wäre für mich eindeutig . - Also : es gab keinen Prozess, was auch Herr Brachmann schreibt . Er konnte daher auch nicht eingestellt werden . Und also auch nicht mit der genannten Begründung . So etwas als Informationsquelle ? Von wegen bringt Details zur Kenntnis - das könnte man auch anders nennen .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Hudebux schrieb:

      Das Karussell dreht sich weiter.
      #HeToo: Stardirigent Charles Dutoit wird vierfach sexueller Missbrauch vorgeworfen
      Das Schlimme hier ist, dass es vermutlich der Wahrheit entspricht, da das Vorgehen identisch war. Dazu an verschiedenen Orten mit verschiedenen Orchestern, zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Und auch hier scheint man bereits hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen zu haben, so dass man durchaus von dem Bescheid wissen sprechen kann.

      Doch das sind natürlich reine Spekulationen meinerseits, die ich nach dem Lesen des Artikels mal jetzt so aufgestellt habe.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)