Genderatur - Schreibe zurechtgerückt

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    • Fein!

      Ich habe trotzdem nicht verstanden, wie die Sozialarbeiter das CO2 aus der Atmosphäre waschen.

      Vielleicht können sie ja Bäume pflanzen? Bäume können so was, Sozialarbeiter nur anders herum - die machen O2 zu CO2. Obwohl, Bäume pflanzen ist freilich ein Thema der Botanik, also der Biologie, also MINT. Mist, wieder nix ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      Un homme d'esprit est perdu s'il ne joint pas à l'esprit l'énergie de caractère. Quand on a la lanterne de Diogène, il faut avoir son bâton. (Nicolas-Sébastien de Chamfort)
    • Ein möglicher Dialog anlässlich der Einladung zur Weihnachtsfeier:

      "Soll ich Liebe Kolleginnen und Kollegen schreiben?"

      "Nein, das klingt schwul."

      "Wegen Kolleginnen oder weil das Wort so achtziger ist?"

      "Ist mir egal. Schreib einfach "Hallo"."

      "Nee, besser "Guten Tag".

      "Wenn schon mit "allerseits."

      "Okay: Guten Tag allerseits."

      "Kennt ihr noch Faßbender?"

      "Ja. Wieso?"

      "So wie der wollte ich nie klingen."

      "Dann macht euren Scheiß doch alleine."

      "Ich glaub, das heißt "allein"".

      "Wie wäre es mit "Liebe potentielle Weihnachtsfeiernde"?"

      "Potentiell schreibe bitte mit "z". Ansonsten wirkt das unnötig intellektuell."

      "Wieso das denn?"

      "Des lateinischen Bezugs wegen."

      "Jetzt spinnst du aber völlig!"

      "Liebe potenzielle Weihnachtsfeiernde?"

      ""Studierende" blieb aber auch nicht ohne Kritik."

      "Warum das denn?"

      "Hab ich vergessen,"

      "Also besser nicht?"

      "Nee, wer weiß, was wir lostreten."

      "Dann schlicht: "Liebe Kollegen?"

      "Mit Sternchen?"

      "Ich bin für "Liebe Kolleginnen" mit Sternchen"

      "Moment, von welchem Sternchen reden wir? Von der Fußnote, dass auch die anderen gemeint sind oder von dem statt dem Schrägstrich und dem großen I?"

      "Ich hatte an die Fußnote gedacht."

      "Ach so. Dachte schon, dur wärest jetzt moderen."

      "Also einfach "Liebe Kollegen?"

      "Wir wissen doch alle, dass das blöd ist."

      "Alles andere ist aber auch blöd."

      "Okay, dann stimmen wir ab,"

      "Was kommst dabei schon raus, wenn wir nur Männer sind."

      "Dann treten wir zurück und geben dem weiblichen Geschlecht, Gelegenheit, sich zu beteiligen."

      "Und wenn keine will?"

      "Dann mit verpflichtender Quote."

      "Für ein Weihnachtsfeier-Team?"

      "Klar."

      "Ist das nicht oversized?"

      "Dir fehlt nur die sprachliche Sensibilität."

      "Gut, dann treten wir zurück."

      "Eins noch!"

      "Was?"

      "Woran soll sich die Quote bemessen: Verhältnis der Geschlechter im Betrieb, in der deutschen, europäischen oder sogar Weltgesellschaft, an dem Personenkreis, der die Eisntellungsvoraussetzungen erfüllt oder an denjenigen, die die Zugangsvoraussetzugen für unser Team erfüllen?"

      "So kannst du alles diskreditieren?"

      "Will ich doch gar nicht. Es soll nur gerecht zugehen."