Eben gehört - Songs, Chansons, Liedermacher, Lieder aus aller Welt, anspruchsvolle Schlager, nicht ganz so krass

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    • Jimmy Webb: Still within the sound of my voice (2013)

      Vielen Dank an AlexanderK für diesen Thread, den ich jetzt erst wahrnehme. Das liegt daran, dass er unter "Musik global" / "Weltmusik und Folk" läuft. Passt diese Verortung, wenn wir hier über Alben von John Lennon, Leonard Cohen, James Taylor, Katie Melua, Johannes Kirchberg, Hannes Wader oder Reinhard Mey schreiben?

      Wie auch immer: Bei mir läuft gerade Jimmy Webb - der geniale Songwriter, über den ich heute an anderer Stelle dieses Forums bereits ein wenig geschrieben habe:
      Rolling Capriccio - Die besten Songwriter


      Bemerkenswert die Liste der Sänger, mit denen Jimmy Webb auf diesem Album im Duett (bzw. Terzett) singt: u.a. Joe Cocker, Brian Wilson, Marc Cohn, David Crosby, Graham Nash, Art Garfunkel, Carly Simon, Amy Grant, Justin Currie, Keith Urban, Rumer... Stark ab fällt allerdings nach meinem Geschmack Kris Kristofferson. Seinen Beitrag auf "Honey Come Back" hätte man sich meiner Meinung nach schenken können.

      Meine Favoriten dieses Albums sind "The Moon's a Harsh Mistress" - für mich einer der besten Songs aller Zeiten - im Duett mit Joe Cocker, "If These Walls Could Speak" im Terzett mit David Crosby und Graham Nash, der Titelsong "Still Within the Sound of My Voice" im Duett mit Rumer (eine mir bisher unbekannte britische Singer/Songwriterin mit pakistanischen Wurzeln) sowie das Wiegenlied "Another Lullaby" im Duett mit dem unvergleichlichen Marc Cohn.
      Wenn ein Komponist nicht von sich sagen kann, etwas getan zu haben, was vor ihm noch niemand getan hat, kann er nicht behaupten, überhaupt etwas getan zu haben.
      (Paavo Heininen)
    • Jimmy Webb: Ten easy pieces (1996)

      Quasimodo schrieb:

      das schieb ich mal eben zwischen Neil Young und Jimmy Webb
      Freut mich, dass Du auch gerade Jimmy Webb hörst! :cincinbier:

      Bei mir läuft jetzt "Ten easy pieces" - ein Album, auf dem er ebenfalls seinen Song "The Moon's a Harsh Mistress" selbst singt. Das hat gewissen Seltenheitswert, denn normalerweise schreibt Jimmy Webb seine Songs für andere Vokalisten. Umso schöner, wenn man ihn doch hin und wieder mit seinen eigenen Hits hört, denn er hat eine wirklich gute Stimme. Ein absolut tolles Stück auf diesem Album ist auch der opener "Galveston".

      Wenn ein Komponist nicht von sich sagen kann, etwas getan zu haben, was vor ihm noch niemand getan hat, kann er nicht behaupten, überhaupt etwas getan zu haben.
      (Paavo Heininen)
    • Quasimodo schrieb:

      The Moon's a harsh Mistress, live von Joe Cocker, ist eine meiner Gänsehaut-Erinnerungen.
      Bei mir war das Schlüssel-Liveerlebnis mit "The Moon's a Harsh Mistress" bei Jazz Baltica in Salzau 2003. Nils Landgren sang diesen Jimmy Webb-Song kongenial begleitet von Pat Metheny (g), spielte auch Posaune, wenn er nicht sang. Gänsehaut-Erinnerung ist das richtige Stichwort, um zu beschreiben, was ich damals - unmittelbar vor der Bühne sitzend - bei diesem Song erfahren habe. Mir läuft heute noch ein Schauer nach dem anderen über den Rücken, wenn ich daran zurückdenke. Ich habe zum Glück einen Radiomitschnitt dieses Jazz Baltica-Konzerts (an dem auch Michael Brecker, Esbjörn Svensson, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner mitwirkten) auf CompactCassette, den ich hüte wie einen Schatz. Auf YouTube gibt es in leider sehr schlechter Bildqualität ebenfalls einen Mitschnitt von "The Moon's a Harsh Mistress" an jenem denkwürdigen Abend zu sehen:
      youtube.com/watch?v=lMJkTHTwrDc
      Unbedingt ansehen! :jaja1:

      Eine weitere Live-Version von "The Moon's a Harsh Mistress" mit Pat Metheny (g) und Charlie Haden (b), mitgeschnitten im Mai 2003 in Burghausen, gibt es hier zu sehen:
      youtube.com/watch?v=jHLY5VHQEek

      Und hier begleitet Jimmy Webb am Klavier Linda Ronstadt, die "The Moon's a Harsh Mistress" 1988 in Los Angeles im Rahmen der Veranstaltung "Salute to the American Songwriter" sang (ab 6:29 min. des Videos):
      youtube.com/watch?v=AWJTqVrYaHo

      Joe Cocker live mit diesem Song ist hier zu sehen:
      youtube.com/watch?v=eayp6vl1_A0

      Eine weitere ausgezeichnete Version des Songs mit Glen Campbell, der ebenfalls von Jimmy Webb am Klavier begleitet wird, gibt es hier zu sehen:
      youtube.com/watch?v=rQLSTXiUtEQ

      Bei all diesen YouTube-Videos fällt mir auf, dass in den Kommentaren der user immer wieder das Wort "incredible" fällt, wenn es um Jimmy Webb und diesen Song geht. So sehe ich das auch.
      Wenn ein Komponist nicht von sich sagen kann, etwas getan zu haben, was vor ihm noch niemand getan hat, kann er nicht behaupten, überhaupt etwas getan zu haben.
      (Paavo Heininen)
    • Gestern noch:



      Reinhard Mey:
      Alles geht! (1992)

      Bedient ideal das über die Jahre konstant gehaltene (Massen-)Zielpublikum.
      Die Würde des Schweins ist unantastbar! und 3. Oktober '91 gehen extrem unter die Haut.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch - endlich hier weiter gehört:



      John Lennon/Yoko Ono:
      Sometime In New York City (1972)

      Inhaltlich Lennon konkret, Ono allgemeiner. Musikhistorisch interessant die Livetracks mit Franz Zappas Mother of Invention.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Zuletzt gehört:



      John Lennon:
      Mind Games (1973)

      Meine aktuellen Lieblingssongs daraus: Aisumasen (I’m Sorry), Out the Blue und I Know (I Know) - sowie als Idee Nutopian International Anthem ("4:33 für Eilige" ;) )
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern und heute gehört:



      Felix Meyer:
      Die im Dunkeln hört man doch

      Ganz stark finde ich das allererste, siebeneinhalb Minuten lange Lied "Der Mensch dem Menschen", das eindringlich die heutige Welt beschreibt.
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • AlexanderK schrieb:

      Ganz stark finde ich das allererste, siebeneinhalb Minuten lange Lied "Der Mensch dem Menschen", das eindringlich die heutige Welt beschreibt.
      Ja, absolut.

      Wie schön, dass Felix Meyer in diesem Forum gewürdigt wird. Und vielen Dank für den Hinweis auf das neue Album. Ich freue mich für ihn, dass er seinerzeit den Sprung vom Straßenmusiker auf die große Bühne geschafft hat.

      Ich kenne und mag Felix Meyer schon seit einigen Jahren. Er ist ein charismatischer Typ, hat eine interessante, dunkle und etwas raue Stimme, die mich sehr anspricht. Ich hatte ihn und seine Band wohl seinerzeit mit „Zeiten großer Worte“ kennengelernt. Der Text ist aktueller denn je, der Song immer noch einer meiner Favoriten. Und ein cooles Video auch:

      youtube.com/watch?v=H6qShvA8ZRg

      Toll finde ich auch „Fasst euch ein Herz“, hier mit Konstantin Wecker:

      youtube.com/watch?v=2WMp4gX1RkU

      „Ich hab ein Lied, wenn du hier bist und eins wenn du gehst, eines für und eins gegen den Schmerz. Eins, in dem sich die Menschen als Menschen verstehen, es heißt: Kommt Freunde, fasst euch ein Herz.“ :)
    • Danke, Cosima! :top:
      Hier lief eben diese neue EP:



      Sarah Lesch:
      Den Einsamen zum Troste

      Eine Reverenz an diverse Liedermachervorbilder sowie Duette mit Dota Kehr und Bastian Bandt
      Zur Info: Bis auf weiteres keine aktive Moderationstätigkeit meinerseits.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK