Eben gehört 2018/2019

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  • Und nochmals WO I.

    Johann Sebastian Bach: "Jauchzet, frohlocket"
    Kantate zum ersten Weihnachtsfeiertage BWV 248

    Solist der Wiener Sängerknaben, Paul Esswood, Kurt Equiluz, Siegmund Nimsgern
    Wiener Sängerknaben
    Chorus Viennensis
    Concentus musicus Wien
    Nikolaus Harnoncourt



    Eine Perle. Klar, manchmal mit HIP-Zeigefinger. Doch jede Note klingt hinterfragt - und die Frage klug beantwortet. - Wie gut war doch Kurt Equiluz!

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Brahms Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26

    Mauerblümchen schrieb:

    Und nochmals Brahms.

    Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26
    [...]

    Op. 26 ist eine Lücke in meinem Hörrepertoire ... die ist dringend zu schließen. Tolles Werk.
    :jaja1: :jaja1: :jaja1:
    ich finde es den beiden berühmteren Quartetten mindestens ebenbürtig, höre es jedenfalls am liebsten von den dreien.
    Eventuell ist es nur wegen der Länge von mehr als 45 Minuten (mit Expo-Wiederholung im 1. Satz) seltener gespielt und auf CD vertreten als die beiden Schwesterwerke, die zusammen auf eine CD passen.

    Bei mir wird das Stück gerade gespielt von Isabelle Faust, Bruno Giuranna, Alain Meunier und Derek Han. Sie sind in fast allen Sätzen aller drei Quartette teils wesentlich schneller als die Capucon-Connection unterwegs, ohne das irgend etwas auf der Strecke bleibt.
    Ich habe noch die Brilliant-2CD-Ausgabe, von der kein Bild zu finden ist. Nach den Spielzeiten scheint sie in dieser Box enthalten zu sein:



    Gruß,
    Khampan
  • Khampan schrieb:

    ich finde es den beiden berühmteren Quartetten mindestens ebenbürtig, höre es jedenfalls am liebsten von den dreien.
    Lieber Khampan, vielen Dank für Deine Sicht auf die Brahms-Klavierquartette! Mit op. 25 war ich einigermaßen vertraut, auch op. 60 kam mir nicht ganz fremd vor, aber op. 26 hatte ich irgendwie verdrängt ...

    Khampan schrieb:

    Bei mir wird das Stück gerade gespielt von Isabelle Faust, Bruno Giuranna, Alain Meunier und Derek Han. Sie sind in fast allen Sätzen aller drei Quartette teils wesentlich schneller als die Capucon-Connection unterwegs, ohne das irgend etwas auf der Strecke bleibt.
    Bei den Gebrüdern Capucon & Co. fand ich vor allem den Kopfsatz von op. 60 sehr gelungen. Op. 25 fand ich nicht so herausragend. Mal schauen, was der Streaming-Dienstleister so hergibt. - Op. 25 scheint bei den Aufnahmen jedenfalls klar die Mehrheit zu haben.

    Gruß
    MB

    :wink:
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  • Knulp schrieb:

    Daraus heute die Fünfte. Wow. Da hat mich der olle Herbert gleich mal voll erwischt. Mein Fuß klopft den Takt, mein Mund pfeift. Tolle Aufnahme!
    Die 5. gehört aber auch zu den gelungensten Aufnahmen des 1963er Zyklus... :jaja1:

    Mauerblümchen schrieb:

    Apropos DDR: Hier eine historische Aufnahme des WO - heuer wurde sie 60 Jahre alt (AD 5.-12. Dezember 1958).

    Johann Sebastian Bach: "Jauchzet, frohlocket"
    Kantate zum ersten Weihnachtsfeiertage BWV 248

    Agnes Giebel, Marga Höffgen, Josef Traxel, Dietrich Fischer-Dieskau
    Thomanerchor Leipzig
    Gewandhausorchester Leipzig
    Kurt Thomas



    Solisten und Aufnahmetechnik wurde aus dem Westen angeliefert. Chor, Orchester, Aufnahmeort und Dirigent waren schon in Leipzig.

    Vor Jahren schrieb ich an einem anderen Ort des Internet sinngemäß, dass die Aufnahme als Museumstück hinter der Vitrine sehr interessant sei. Ungefähr so, wie ein 2000 Jahre altes römisches Ärztebesteck mit Schädelbohrer - ich bestaune die Kunst der Ärzte im alten Rom. Trotzdem möchte ich mich damit nicht behandeln lassen.
    Daran kann ich mich gut erinnern. Kam ja fast einem Sakrileg gleich, daß du sie kritisiert hattest. (Du: Mir gefällt das & das nicht. - Die anderen: Weiche, Satanas!!! :D )

    Ich muß auch gestehen, daß ich sie inzwischen nicht mehr so gerne höre, eben weil sie so groß und ausgeladen musiziert wird. Beim letzten Abspielen brach ich sie vorzeitig ab - nach gut 15 Minuten. Da haben Gardiner, Kuijken oder Butt schon einiges an Überzeugungsarbeit geleistet... :jaja1:

    -----

    Apropos Butt:



    Johann Sebastian Bach
    Weihnachtsoratorium BWV 248
    Bevan, Lunn, Wilkinson, Hendrick, Mulroy, Hobbs, Brook, Wolff
    Dunedin Consort
    D: John Butt

    Ansonsten: ich wünschen allen hier im Forum ein frohes Weihnachtsfest.
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul
  • Jetzt wären mir doch beinahe ganz unweihnachtliche Schimpfwörter entfleucht! :versteck1: Ich hatte mich auf die Veldhoven-Aufnahme des WO gefreut. Doch mein Streaming-Dienstleister hat die nicht im Programm, und mein altersschwacher Multiplayer liest die SACDs nicht mehr ein ... :schimpf1:

    Ersatzweise diese - gar nicht schlecht:

    Johann Sebastian Bach: "Jauchzet, frohlocket"
    Kantate zum ersten Weihnachtsfeiertage BWV 248

    Christine Schäfer, Bernarda Fink, Werner Güra, Gerald Finley, Christian Gerhaher
    Arnold Schoenberg Chor
    Concentus Musicus Wien
    Nikolaus Harnoncourt



    Ausnahmsweise sang mal nicht Frau Elisabeth von Magnus geb. von Harnoncourt-Unverzagt.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)
  • Mauerblümchen schrieb:

    Jetzt wären mir doch beinahe ganz unweihnachtliche Schimpfwörter entfleucht! Ich hatte mich auf die Veldhoven-Aufnahme des WO gefreut. Doch mein Streaming-Dienstleister hat die nicht im Programm, und mein altersschwacher Multiplayer liest die SACDs nicht mehr ein ...
    Der erste Weihnachtsskandal dieses Jahr... :jaja1:

    Mußt also doch noch ein neues Laufwerk kaufen, was? :D
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
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    Jean Paul
  • Nachdem ich seit Tagen das wunderbare Haydn & Azarashvili Album rauf und runter höre, geht' s nun weiter mit diesem (meinem dritten) Album von Maximilian Hornung:

    Maximilian Hornung: Jump! (2010)
    Bach / Boulanger / Chaplin / Mahler / Schubert
    (und Stücken von Scrjabin, Bridge, Debussy, Fauré, Webern u. Bloch)



    :fee:
    "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
  • Man liest bei Naxos: „Louis Moreau Gottschalk (1829-69) was the first important American composer to fuse European classical piano music with American cultural influences, including folk music, the music of slaves, and Latin American dances.“

    Gottschalks Klaviermusik hat etwas Unbeschwertes, strahlt Optimismus aus und unterhält auf jeden Fall ganz enorm. Eher zufällig war ich zu Gottschalk gekommen, aber dieser Zufall bereitet mir gerade verdammt viel Spaß. Tolle, farbige Musik - fantastisch dargeboten von Steven Mayer.

    Philip Martin hat die komplette Klaviermusik Gottschalks für Hyperion eingespielt. Bin mir bei aller Freude jedoch nicht sicher, ob sich das lohnt...

  • Cosima schrieb:

    Philip Martin hat die komplette Klaviermusik Gottschalks für Hyperion eingespielt. Bin mir bei aller Freude jedoch nicht sicher, ob sich das lohnt...
    Er bringt viel karibisches Flair mit hinein, was auf Dauer für unser Ohr etwas langweilig werden kann. Die CD von Naxos mit den Orchesterwerken ist grandios, für die geschriebene Zeit recht modern, weil in diesem Stil kaum geschrieben worden ist. Ich kenne auch keine vergleichbaren Werke von lateinamerikanischen Komponisten.

    Es ist vielleicht so, wenn man den ganzen Abend hindurch nur Cembalomusik hört, das würde MIR auch zu langweilig werden. :versteck1: Manchmal ist ein Häppchen mehr als der ganze Kuchen.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Antonin Dvorak : Sinfonie Nr.1, c-moll AD: 1979

    Staatskapelle Berlin , Otmar Suitner
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Datum Lipsiae in die Stephani MDCCXXIII:

    J. S. Bach: Kantate Nr. 40 "Darzu ist erschienen der Sohn Gottes"

    Arleen Auger
    Ortrun Wenkel
    Peter Schreier
    Siegfried Lorenz
    Thomanerchor Leipzig
    Neues Bachisches Collegium Musicum
    Hans-Joachim Rotzsch



    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)


  • Ludwig van Beethoven : Sinfonie Nr.3 & Leonoren-Ouvertüre

    Berliner PO, Herbert von Karajan AD: 1977 & 1966
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Iganz Brüll : Sinfonie e-moll, op.31 & Serenade Nr.1 in F-Dur,op.29

    Belarussian State SO, Marius Stravinsky

    Ich hatte sie bei JPC als Super-Angebot erworben. Da möchte ich den VK-Partner auch erwähnen.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Weiter geht es mit den Exoten :



    Heinrich Schulz-Beuthen : Sinfonie Nr.5 für großes Orchester und Orgel, op.36 + Die Toteninsel + Neger-Lieder und Tänze, op.26 + Abschieds-Klänge

    Moscow SO, Adriano

    Mir war der Komponist zuvor total unbekannt. Immerhin schreib er acht vollendete Sinfonien und zwei "Unvollendete", "Symphonische Dichtungen", u.A. . Seine Lehrer waren Ignaz Moscheles und Carl Reinecke, seine Mitstudenten Johan Svendsen und Edvard Grieg. Er gehörte, wie auch etwa Felix Draeseke, zur sog. "Neudeutschen Schule", zu denen auch Liszt und Wagner zählten.

    Sein Leben führte ihn von Beuthen (Schlesien) nach Breslau, Leipzig, Zürich, Wien und Dresden. Man kann das alles im sehr guten Booklet nachlesen, welches von unserem User Adriano verfasst worden ist.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • André-Ernest-Modeste Grétry : Suiten & Ouvertüren

    Orchestre de Bretagne , Stefan Sanderling

    Und wieder ein vermutlich kaum geläufiger Name, dieses Mal ein in Lüttich geborener Franzose, der Ende des 18.Jahrhunderts in Frankreich eine große Bedeutung hatte, vor allem in einem Bereich, den andere User hier viel besser kennen als ich, nämlich die Oper und das Singspiel. Er schrieb wohl um die 70 Bühnenwerke, Kirchen und Instrumentalmusik schrieb er dagegen nur während der Ausbildung in Rom.

    Seinen Stil in den Einspielungen würde ich Klassisch, stark von der Musik Italiens in der Melodik, durchaus mit einem deutlichen Farbtupfer in der Harmonik beschreiben. Geschrieben um ca. 1770 bis 1795, kann man noch keine Verbindungen zur frühern Romantik herstellen.
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Hier weiter Bach zum Tage. Leipzig, 26. Dezember 1724.

    J. S. Bach: "Christum wir sollen loben schon" BWV 121

    Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Gerd Türk, Peter Kooij
    Bach Collegium Japan
    Concerto Palatino
    Masaaki Suzuki



    Ich freue mich, wenn Bach so luftig-duftig, tänzerisch, transparent und geistvoll musiziert wird! Nicht, dass es nicht auch anders ginge, aber ich finde das sehr anziehend.

    Gruß
    MB

    :wink:
    "Ich will keine leidenschaftslose Gehirnarbeit, sondern ein durchlebtes Kunstwerk mit einer Aussage." - Karl Amadeus Hartmann, aus seinem Artikel "Von meiner Arbeit" (1962)

  • Johann Sebastian Bach
    Weihnachtsoratorium
    Kantate I

    Münchener Bach-Chor
    Münchener Bach-Orchester
    Prof. Karl Richter

    Dirigent :wink:
    Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
    Herbert von Karajan (1908-1989)

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