Eben gehört 2018/2019

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  • Barber Adagio

    Die Bernstein Aufnahme aus LA. Typischer Bernstein eben. Muss man mögen, das Werk auf 10 Minuten ausgewalzt zu hören, ich nicht.
    Copland auf der LP (ich habe das als LP) ist viel schöner.

    Egal Es geht um Barber.
    Da stelle ich drei zur Auswahl.
    Erst einmal die Aufnahme mit Toscanini, die man haben muss, auch wenn sie uralt ist (1938)
    youtube.com/watch?v=hrTIJ3S9DLQ
    Toscanini schickte angeblich die Partitur an Barber zurück, der war entsetzt, um dann festzustellen, dass Toscanini das Werk auswenig gelernt hatte.
    Hier kann man sehen, dass in 7 Minuten das Werk ohne große "Schmalzproduktion" abgeliefert werden kann.
    Die für mich definitive Einspielung aus dem Stereo Zeitalter kommt von Thomas Schippers mit den New York Philharmonikern in immer noch erträglichen 9 Minuten, aber eigentlich zu langsam!
    [Blockierte Grafik: https://m.media-amazon.com/images/I/81QwTuNhWHL._SS500_.jpg]
    Und dann natürlich das Original für Streichquartett, hier mit dem Kronos Quartett. (7:39)

    Und eben als 2. Satz aus dem Streichquartett op. 11 gefällt mir das Werk inzwischen auch am Besten.
    Gruß aus Kiel
    Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)
  • Peter I. Tschaikowsky:

    (AD: 22./23. März 2017, Philharmonie, Berlin, live)

    Sinfonie Nr. 6 h-moll, op. 74 "Pathetique"

    Berliner Philharmoniker
    Kirill Petrenko

    Gefällt mir gut: Details werden schön herausgearbeitet und der große Bogen bleibt gewahrt. Hoffentlich gibts noch mehr Veröffentlichungen mit den Berliner Philharmonikern und Kirill Petrenko.


    Armin
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)

  • (AD: 22. - 24. April 2017 [Sinfonie Nr. 2], 14. - 16. April 2018 [Sinfonie Nr. 6 & "Unbeachtete Morgensterne"] & 24. April 2017 [Tango Jalousie], Konzerthaus, Wien)

    Rued Langgaard (1893 - 1952):
    - Sinfonie Nr. 2 "Frühlingserwachen", BVN 53a (1912 - 1914)*
    - Sinfonie Nr. 6 "Das Himmelreissende", BVN 165 (1919 - 1920, rev. 1928 - 1930)
    - "Unbemerkte Morgensterne", BVN 336, Nr. 2 (1947 - 1948 / 1950 - 1951) zweiter Satz aus der Sinfonie Nr. 14

    Jacob Gade (1879 - 1963):
    - Tango Jalousie "Tango Tzigane" (1925)**

    Anu Komsi, Sopran*
    Wiener Philharmoniker
    Sakari Oramo, Solo-Violine** und Leitung

    Langgaard und die Wiener Philharmoniker? Diese Kombination mutet auf den 1. Blick vielleicht seltsam bzw. exotisch an aber wenn man sich diese Aufnahme anhört meint man, dass Langgaard beim Komponieren dieser Werke genau den Luxus-Klang der Wiener Philharmoniker im Ohr hatte.


    Armin
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Doc Stänker schrieb:

    Du hörst ja auch freiwillig Elgar! :thumbsup:
    Stimmt, da mache ich das Unmögliche möglich: die Kombination aus „stiff upper lip“ und Hemmungslosigkeit! :D
    Übrigens: Guter Tipp!
    Mit einem Gruß an die Förde nun:



    Sir Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll, op. 61

    Alfredo Campoli - Violine

    London Philharmonic Orchestra
    Sir Adrian Boult

    :wink: Agravain

  • (AD: 08./09. Juni 2018 [Sinfonie Nr. 7] & 28. September 2018 [Sinfonie Nr. 9], Philharmonic Hall, Liverpool & Anglican Cathedral, Liverpool [Orgelpart der Sinfonie Nr. 7, 28. September 2018])

    - Sinfonie Nr. 7 "Antarctica"*
    - Sinfonie Nr. 9 e-moll

    Rowan Pierce, Sopran*
    Timothy West, Erzähler*
    Graham Eccles, Orgel*
    Ladies of the Royal Liverpool Philharmonic Choir*
    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    Andrew Manze


    Armin
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Lionel schrieb:


    (AD: 08./09. Juni 2018 [Sinfonie Nr. 7] & 28. September 2018 [Sinfonie Nr. 9], Philharmonic Hall, Liverpool & Anglican Cathedral, Liverpool [Orgelpart der Sinfonie Nr. 7, 28. September 2018])
    Und? Wie gefällt's?

    ***

    Hier weiter mit:



    Ludwig van Beethoven:
    Symphonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
    Symphonie Nr. 5 c-Moll, op. 67

    Chicago Symphony Orchestra
    Sir Georg Solti

    :wink: Agravain
  • Agravain schrieb:

    Lionel schrieb:


    (AD: 08./09. Juni 2018 [Sinfonie Nr. 7] & 28. September 2018 [Sinfonie Nr. 9], Philharmonic Hall, Liverpool & Anglican Cathedral, Liverpool [Orgelpart der Sinfonie Nr. 7, 28. September 2018])
    Und? Wie gefällt's?

    Naja, geht so...Die Interpretation der 7. Sinfonie ist eher so in der Mitte geblieben. Mir fehlen da die Extreme, d. h. die Unerbittlichkeit der Eiswüste, der verzweifelte Kampf des Menschen usw. jedenfalls sind das Dinge, die bei diesem Werk für mich eine Rolle spielen und das habe ich da nicht gehört: bestenfalls ist das angedeutet. Das ist natürlich alles hervorragend gespielt, auch klanglich gibt es nichts zu meckern: die extra aufgenommene Orgel ist gut in den Orchesterklang integriert aber bezogen auf die 7. Sinfonie ist das für mich keine überzeugende Interpretation.

    Besser gelungen finde ich die Interpretation der 9. Sinfonie. Das zerrissene in der Musik, d. h. die Mischung aus melancholischer Rückschau, expressionistisch-sarkastische Passagen und, bei RVW auch wichtig, eine Prise Mystik, trifft Manze recht gut. Was ich aus Manzes RVW-Zyklus bis jetzt hörte lässt mich zwiespältig zurück.
    "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
  • Lionel schrieb:

    Naja, geht so... (...) Was ich aus Manzes RVW-Zyklus bis jetzt hörte lässt mich zwiespältig zurück.
    Vielen Dank für Deine Einschätzung!
    Mir geht es ähnlich. Der Zyklus ist auch nach meinem Empfinden in seiner Gesamtheit eher durchwachsen...

    Nun muas i aufi.



    Richard Strauss: Eine Alpensinfonie, op. 64

    WDR Sinfonieorchester Köln
    Semyon Bychkov

    :wink: Agravain
  • Ursprünglich war ja Maria Josepha, Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen, die Adressatin dieses Bachschen „Dramma per musica“. Heute früh höre ich selbiges allerdings anlässlich des Jubelfestes der amelia grimaldi und sage: Alles Gute zum Geburtstag!



    Johann Sebastian Bach: „Tönet, ihr Pauken, erschallet Trompeten“ BWV 214

    Edith Mathis -Sopran
    Julia Hamari - Alt
    Peter Schreier - Tenor
    Theo Adam - Bass

    Berliner Solisten
    Kammerorchester Berlin

    Peter Schreier

    :wink: Agravain
  • Der junge Heine über einen Sturm am Meer;

    Es braust und pfeift und prasselt und heult,
    Wie ein Tollhaus von Tönen!
    Und zwischendurch hör ich vernehmbar
    Lockende Harfenlaute,
    Sehnsuchtwilden Gesang,
    Seelenschmelzend und seelenzerreißend...

    Bei Wagner klingt es dann so:



    Richard Wagner: Der fliegende Holländer

    Der Holländer - Thomas Stewart
    Senta - Gwyneth Jones
    Daland - Karl Ridderbusch
    Erik - Hermin Esser
    Der Steuermann Dalands - Harald Ek
    Mary - Sieglinde Wagner

    Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
    Karl Böhm

    :wink: Agravain