Eben gehört 2018/2019

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  • Und nochmal.

    Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan

    Aufnahme November 1972-Februar 1973
    Aufnahme Januar 1982



    Bei der älteren Aufnahme bin ich noch vorurteilsbelasteter als sonst. Die hatte ich ohnehin als Referenz im Hinterkopf (was durch Haitinks Amsterdam-Aufnahme ein wenig relativiert wurde). Und in der Tat hatte ich nichts zu meckern, es sei denn, ich wollte anmerken, dass die trotzigen, aufbegehrenden Abschnitte schon sehr vital und rüstig klingen. (Wie kann man da mehr Vergeistigung herstellen? Oder einfach weniger Brutalität?) Auch klangtechnisch richtig gut bis hin zum in tiefen Frequenzen unter dem Klang hindurch flutenden Tamtam - beeindruckend.

    Die digitale Aufnahme. Schon der erste Bläserakkord kann süchtig machen, ernst, schwer, und doch pianissimo. An der Stelle könnte das Werk bzgl. des Titelteils "Tod" schon aufhören. Das Holz über der Harfe könnte zarter sein ... Hat mir in der 1972/73er Aufnahme die Brutalität der trotzigen Abschnitte nicht gefallen, so klingen diese hier distanzierter, was der Wirkung m. E. gut tut. Dennoch lässt das Klangbild an Präzision für mich nichts zu wünschen übrig. Diese Aufnahme gefällt mir Stelle für Stelle eigentlich sogar besser als die ältere, doch in der Gesamtwirkung fand ich die jüngere nicht ganz so stark, ohne dies begründen zu können.

    Jetzt aber zum Gipfelpunkt an "Tod und Verklärung" schlechthin, nicht mit HvK, sondern mit Furtwängler, Suthaus, Flagstad, Thebom, dem jungen Fischer-Dieskau und Greindl.

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Tod und Verklärung, nun das Prequel.

    Richard Wagner: Tristan und Isolde

    Tristan - Ludwig Suthaus
    Isolde - Kirsten Flagstad
    Kurwenal - Dietrich Fischer-Dieskau
    Brangäne - Blanche Thebom
    Marke - Josef Greindl
    Hirt/Seemann - Rudolf Schock
    Melot - Edgar Evans

    Chor des Royal Opera House, Covent Garden
    Philharmonia Orchestra

    Wilhelm Furtwängler



    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Gerade über Kopfhörer am PC, durch ein Versehen für einige Sekunden simultan: Christian Lindner zur Hessenwahl und Marjana Lipovsek/Philadelphia Orchestra/Sawallisch mit "Im Treibhaus" aus Wagners Wesendonck-Liedern in der Henze-Orchestrierung. Jetzt nur noch das Treibhaus.

    :wink:
    Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
  • Musik aus der 2. Hälfte 20. Jhdts. Da sie aber für Ohren davor nicht sonderlich weh tut, wird sie hier hineingestellt:


    Peter Maxwell Davies (1934-2016)
    An Orkney Wedding with Sunrise



    Royal Philharmonic Orchestra
    Peter Maxwell Davies



    Für Freunde des gepflegten Alkoholrausches und Dudelsacks.

    Hier eine andere Version: Klick


    Gruß
    Josquin
  • Ich brauchte das nochmal ...

    Richard Strauss

    Don Juan op. 20
    Tod und Verklärung op. 24
    Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

    Pittsburgh Symphony Orchestra
    Manfred Honeck



    Nach einmaligem Hören - Strauss vom Feinsten. Dramaturgisch stimmig, bis in feinste Verästelungen durchgestaltet, hochtransparent, virtuoses Orchesterspiel, großartige Solostellen.

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Ein Nachmittag mit den Klaviertrios von Mozart . Eine alte Einspielung aus 50/51 . Agi Jambor ist mir als Bach - Spezialistin bekannt , aber ich lerne ja immer noch dazu . Also ihren Mozart mag ich auch , vor allem , wenn sie Victor Aitay ( u.a. 19 Jahre Konzertmeister beim Chicago SO ) und Janos Starker als Mitspieler hat . Und die spielen wirklich miteinander . Ein nostalgischer Schwarz-Weiß-Film für Ohr und Gemüt . Ich habe die wie immer gelungenen Überspielungen / CDs von Forgotten Records , aber stream und download gibt es auch bei amazon bzw. auch auf youtube zu finden .

    forgottenrecords.com/en/mozart…tay-janos-starker-fr15012
    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
  • Ich bleibe im vorigen Jahrhundert .1955 gingen Paul Doktor ( Viola ; ex Busch Quartett ) und Nadia Reisenberg ( Klavier: ihr Carnegie Hall Recital von 1947 und ihre Haydn-Sonaten sind höchst empfehlenswert ) ins Studio , um die Bearbeitung für Viola der Klarinettensonaten op.120 von Brahms einzuspielen . Herausgekommen ist eine echte Alternative zu den "eleganteren" Primrose / Firkusny Einspielungen .
    Doktor & Reisenberg gibt es in mind. 3 Varianten . Pur auf MCA/Westminster ASIN B000NID5ZQ
    Mit Beiwerk , Transfer von Seth Winner



    Gekoppelt mit der ersten, 51er Aufnahme des Fine Arts Quartets mit Reginald Kell vom Brahmschen Klarinettenquintett auf Forgotten Records .

    forgottenrecords.com/en/brahms…r-nadia-reisenberg-fr1486
    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang " - Don't all thank me at once (Scott Miller) - Ich behalte mir das Recht vor , Fehler zu machen .
  • Titan & Titan. Aber ohne Bohlen.

    Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

    NBC Symphony Orchestra
    Arturo Toscanini
    10. März 1952

    Wiener Philharmoniker
    Wilhelm Furtwängler
    1953 (?)



    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Hier Reiner Strauss.

    Richard Strauss: Don Quixote op. 35

    Antonio Janigro, Violoncello
    Milton Preves, Viola
    John Weicher, Violine
    Chicago Symphony Orchestra
    Fritz Reiner
    Aufnahme April 1959



    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Mauerblümchen schrieb:

    Hier Reiner Strauss.
    Nee, Richard Strauss :versteck1: :megalol:
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


  • Ralph Vaughan Williams
    Serenade to Music
    Partita
    English Folk Song Suite
    Symphonie Nr. 7, 3 & 4
    Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
    D: Vernon Handley

    Brauch mal ne ordentliche Prise Dramatik... :jaja1:
    "Interpretation ist mein Gemüse."
    Hudebux
    "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
    Jean Paul