Eben gehört 2018/2019

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  • Josquin Dufay schrieb:

    Ach ja - sag mal, MB, weißt du eigentlich, was seine Freunde gesagt hatten, als der gute Victor gestorben ist?
    Du Böser, Du ... ;)

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Derzeit höre ich im Wechsel: Rachmaninoff mit Trifonov und Saint-Saens mit Chamayou. Beide Aufnahmen liebe ich sehr, aber besonders der Saint-Saens hat es mir angetan. Da funkelt und perlt es, dass es eine wahre Freude ist. Wundervolles Klavierspiel beider Pianisten, die derzeit zu meinen Favoriten zählen. :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1:

    und
  • Witzig - ich habe gerade das Klavierkonzert Nr. 5 in eben der Besetzung, die Cosima als zweite CD abgebildet hat, in einer Ö1- Matinee gehört und war begeistert. Beim Suchen nach diesem Pianisten bin ich nun auf diesen Eintrag gestoßen... Die CD muss ich mir wohl kaufen!
    Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
  • Hier ging es mit Beethoven los.

    Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

    Wiener Philharmoniker
    Pierre Monteux



    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Bei so freundlichen vorangehenden Empfehlungen ...

    Camille Saint-Saëns

    Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22
    Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 ("Ägyptisches")


    Bertrand Chamayou, Klavier
    Orchestre National de France
    Emmanuel Krivine



    Mit großem Vergnügen gehört.

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Hier wieder Strauss, nun by himself.

    Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

    Wiener Philharmoniker
    Richard Strauss
    13. Juni 1944



    Tja, knapp 24 Minuten ...

    ... apropos Coverbilder: Wer von Euch kennt noch Antje?

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Und noch zweimal mit dem Concertgewbouworkest.

    Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

    Willem Mengelberg
    Aufnahme 17. April 1942

    Bernard Haitink
    Aufnahme 1981

    Concertgebouworkest



    Mengelbergs Aufnahme ist ein Kandidat für den Titel des deutlichsten Tam-Tams der Aufnahmegeschichte des Werkes und tut sich auch mit geradezu schweinischen Portamenti hervor.

    Bei Haitink erschien mir die Dramaturgie des Verlaufs sehr schlüssig, dazu kommt eine hohe Transparenz und brillantes Orchesterspiel; samtige und superhomogene Streicher (wenn's denn so sein soll), eine geradezu ätherische Flöte, Hermann Krebbers wie immer herrlich geschmackvoll, bestes Verschmelzen von Holz und Harfe (gerade bei diesem Werk nicht ganz unwichtig), überhaupt eine tolle Klangkultur, bis hin zu völlig ansatzlosem Spiel (im Sinne eines kaum merklichen Toneinsatzes) ... bin begeistert. Hatte ich nicht auf der Favoritenliste für dieses Werk, aber das ist schon eine tolle Aufnahme.

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Überflüssiges nebst Martinu ...

    Mauerblümchen schrieb:

    ... apropos Coverbilder: Wer von Euch kennt noch Antje?
    In der Tat! Der Gesamtkörperbau war bei Antje aber schlüssiger ...

    :cincinbier: Wolfgang

    PS: Was habe ich eben gehört?



    Das Doppelkonzert H 329 mag ich sehr. Kaum eine der anderen mittleren, neobarocken Kompositionen des großen Tschechen ist meines Erachtens so prägnant, stimmig, pfiffig, denn oft überläd er schon ein wenig. Unverkennbares Vorbild hier: das Doppelkonzert BWV 1043. Dennoch ist Martinus Komposition keineswegs ein Pastiche oder gar ein Plagiat. Dazu erscheint sein Personalstil viel zu unverwechselbar. Das Thema des zweiten Satzes trägt beinahe Züge einer (barocken) big tune. Dabei ist Martinu im Allgemeinen viel stärker Rhythmiker (und schwebender Harmoniker) denn Melodiker.
    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
  • Vorspiel zu einer für morgen geplanten "Tod durch Verkühlung"-Orgie mit HvK. Bestimmt seit zehn Jahren nicht gehört, kann jetzt gerne noch länger ungehört verbleiben ...

    P. I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")

    Berliner Philharmoniker
    Herbert von Karajan
    Mai 1976



    Das ist schon grandioses Orchesterspiel. Leider ohne Sinn. Harmlose Abziehbilder tödlicher Dramen für das wohlgenährte Publikum, das in sicherer Wärme auf seinem Sofa den edlen Klängen lauscht.

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Mauerblümchen schrieb:

    Das ist schon grandioses Orchesterspiel. Leider ohne Sinn. Harmlose Abziehbilder tödlicher Dramen für das wohlgenährte Publikum, das in sicherer Wärme auf seinem Sofa den edlen Klängen lauscht.
    Das hast Du sehr nett formuliert, lieber MB. Irgendwo müßte diese Aufnahme hier auch herumlungern. Gehört habe ich sie freilich noch nie. Sollte ich als Angehöriger eines wohlgenährten Publikums vielleicht demnächst einmal nachholen oder auch nicht, :/ .
  • Heute ist der 22. Sonntag nach Trinitatis. Bach komponierte dafür diese Kantate in seinem ersten Leipziger Amtsjahr und führte sie am 24. Oktober 1723 auf. Ein kurzes, knappes Werk ohne Chor - bis auf den Schlusschoral

    J. S. Bach: "Was soll ich aus dir machen, Ephraim?" BWV 89

    Dorothea Röschmann, Bogna Bartosz, Klaus Mertens
    The Amsterdam Orchestra & Choir
    Ton Koopman



    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Beginn einer kleinen "Sport und Ernährung"-Reihe mit HvK.

    Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

    Philharmonia Orchestra
    2./3. Juli 1953

    Wiener Philharmoniker
    1960

    Herbert von Karajan



    In der Philharmonia-Aufnahme erschienen mir im ersten Teil einige Übergänge zwischen kleineren Abschnitten nicht gut gelungen, aber dann wurde es richtig gut, geradezu mirakulös, tatsächlich verklärt, mit einer tollen Mischung zwischen Präzision und den nicht greifbaren Aspekten des Werkes, gekrönt mit traumhaftem Spiel des Philharmonia. Nicht zuletzt wegen der Breite des letzten Teils liegt der Aufnahme aber auch ein recht spezielles Konzept zugrunde. Leider ist sie klanglich nicht besonders gut, wenig Dynamik, deutliches Rauschen.

    Gegenüber dem stellenweise äußerst zarten, fast schon transzendenten Spiel der Londoner klingen die einleitenden Flöte-plus-Harfe-Abschnitte (auch mit Solovioline, Hörnern usw.) in der Wiener Aufnahme fast schon grob. Mir kommt die Wiedergabe insgesamt ziemlich aufgebrezelt vor, sogar die Todesstelle mit ihren Tamtam-Schlägen hat noch etwas optimistisch nach vorne Drängendes. Klar, die Wiener spielen an anderen Stellen schon toll, vor allem, wenn die Streicher aufdrehen dürfen, und ihr Spiel im Tutti unterstützt das Konzept aufs Beste. Es klingt wirklich grandios. Aber isses das denn schon? Mir ist das zu gesund. Da will sich einer schon zu Lebzeiten verklären ... :)

    Gruß
    MB

    :wink:
    Die Hammerklaviersonate macht anspruchsvoll. Von ihr berührt, wird man ungeduldig gegenüber vielem Mittelmäßigen und Mäßigen, das sich wer weiß wie aufspielt und doch nichts anderes ist als eine höhere Form der Belästigung. (Joachim Kaiser)
  • Hallo zusammen,

    bei mir jetzt, wie mein kleiner Enkel sagen würde - Tute :D



    Mein "großer" Enkel hat begonnen Trompete zu spielen. Seine Begeisterung und Freude beim Spielen und auf den Unterricht lassen mich :sofa1: vollführen. Ich wünsche und hoffe, dass er diese Begeisterung behält.

    Liebe Grüße
    Maggie
    Wenn Einer kümmt un tau mi seggt, Ick mak dat allen Minschen recht, Dann segg ick: Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr'n S' mi de swere Kunst. - Fritz Reuter