Eben gehört

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    • Hier:



      Johann Sebastian Bach: "Liebster Gott, wenn werd ich sterben" BWV 8

      Julianne Baird, Allan Fast, Frank Kelley, Jan Opalach
      The Bach Ensemble
      Joshua Rifkin

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Der Abschluß dieser Box:

      CDs 16-17

      Johann Sebastian Bach
      Sämtliche Orgelwerke
      Präludien, Fantasien, Fugen, Choräle u.a. II
      Alessio Corti
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Hier mal wieder ... op. 92.

      Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

      Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
      Sir Charles Mackerras



      Von der Einleitung des Kopfsatzes war ich ziemlich enttäuscht, das klang schon arg routiniert. Der Rest des Satzes samt Allegretto dann ohne besondere Vorkommnisse. Danach wurde es besser, spannender, pointierter, wirkte auch aktiv durchgestaltet im Gegensatz zu den ersten beiden Sätzen. Aber insgesamt kein Favorit in meine Ohren.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Noch eine Siebte.

      Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

      Wiener Philharmoniker
      Nikolaus Harnoncourt
      Juni 1999



      Das ist in meinen Ohren eine in allen vier Sätzen eher zügige Darstellung des Werkes, 19:10 + 20:48 + 08:53 + 11:09 = 60:00. Und doch eine, bei der ich das Hinhören spannend fand, wenn auch nicht immer beglückend. Also die typische "something else"-Aufnahme. Ach ja, ohne Beckenschlag im zweiten Satz. Aber mit so viel Ritardando vor der fraglichen Stelle, dass ich ihn zwingend erwartet habe ...

      Im "Penguin Guide" stand sie mal als "Nummer eins" der Empfehlungen, Bruckner-Experte Cohrs bewertete sie eher mittelprächtig. Da suche sich jeder seine Meinung.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Nach langer Zeit einmal wieder die 'Ariadne'



      Della Casa, Seefried, Güden, Schock, Schöffler
      Karl Böhm dirigiert die Wiener Philharmoniker in einer Aufführung aus Salzburg 1954.

      Ich habe die 'Ariadne' früher rauf und runter gehört und dann hatte sie sich für mich irgendwann abgenudelt. Nun hörte ich aber gerade ein Interview mit der Seefried, dachte dabei an ihren Komponisten und sah mich gezwungen, sie wieder einmal reinzuschieben. :D

      Unabhängig von der schlechteren Tonqualität ist mir die Studio-Aufnahme unter Karajan doch in allen Belangen lieber. Noch jedenfalls. Die wird nun als nächste drankommen.

      :wink: Wolfram
    • Angeregt durch eine Diskussion an einem anderen virtuellen Ort ... die Nokturngasse war's nicht, aber so ähnlich ... der richtige Name fällt mir grad nicht ein, zumal es ja keine Hetzgassen gibt ... nee, das verwechsle ich jetzt schon wieder ... irgendwie bin ich über die Maaßen wirr ...

      Franz Liszt: Sonate h-Moll

      Ivo Pogorelich, Klavier



      Noch so'ne "the Special one" Aufnahme. - Stellenweise ungewohnt langsam, stellenweise ungewohnt skelettiert mangels Pedaleinsatz. Nicht langweilig, anders. Gut? Weiß nicht. Mir liegt ein Zugang à la Barere oder Gilels oder auch Zimerman bei diesem Werk mehr. Aber ich höre da nochmal rein.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Und nun noch 'ne Ariadne.



      In allen Bereichen finde ich sie besser als die Live-Aufnahme unter Böhm. Niemand singt so herrlich zickig wie die Schwarzkopf im I. Akt. Und im II. kommt für mich sowieso niemand an sie heran. Die della Casa ist mir da um Nuancen zu unbeteiligt. Die Seefried kommt einfach besser durch, auch Schock ist im Studio bei dieser heiklen Partien besser und Streich ist für mich doch kesser als Güden. Alfred Neugebauer (Sprechrolle) ist ja in beiden Aufnahmen dabei und hier wie dort ein köstlicher Haushofmeister. (Meine Güte, wie konnten Schauspieler damals noch sprechen!)

      Und ich bevorzuge auch das Tempo und den Klangteppich, das HvK hier bevorzugt und den er bereitet.

      :wink: Wolfram
    • Gustav Mahler:
      Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7
      (AD: 09. - 12. März 2011, Sydney Opera House Concert Hall, live)

      Sinfonie Nr. 7

      Sydney Symphony
      Vladimir Ashkenazy

      &


      (AD: 02. - 06. Februar 2010 / 26. - 28. September 2013 & 22. - 25. Mai 2014, Davies Symphony Hall - a venue of the San Francisco War Memorial and Performing Arts Center, City and County of San Francisco, live)

      Gustav Mahler: Blumine
      Claude Debussy: La Plus que lente
      Jean Sibelius: Valse triste

      San Francisco Symphony
      Michael Tilson Thomas


      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Wolfram schrieb:

      Nach langer Zeit einmal wieder die 'Ariadne'



      Della Casa, Seefried, Güden, Schock, Schöffler
      Karl Böhm dirigiert die Wiener Philharmoniker in einer Aufführung aus Salzburg 1954.

      Ich habe die 'Ariadne' früher rauf und runter gehört und dann hatte sie sich für mich irgendwann abgenudelt. Nun hörte ich aber gerade ein Interview mit der Seefried, dachte dabei an ihren Komponisten und sah mich gezwungen, sie wieder einmal reinzuschieben. :D

      Unabhängig von der schlechteren Tonqualität ist mir die Studio-Aufnahme unter Karajan doch in allen Belangen lieber. Noch jedenfalls. Die wird nun als nächste drankommen.

      :wink: Wolfram
      Diese "Ariadne" habe ich mir im Strauss-Jubiläumsjahr gekauft, um das Werk kennen zu lernen - gerade diese wegen der della Casa. Und diese Aufnahme ist es auch, zu der ich immer wieder zurückkehre, wenn ich einmal wieder die "Ariadne" hören möchte, für mich ist das tatsächlich die beste "Ariadne", die ich kenne. Irmgard Seefried hast du in dieser Rolle schon gelobt, ja, dieses Strahlen, dieses Jauchzen in der Stimme, diese Jugendlichkeit und ernsthafte Leidenschaft, das ist der absolute Wahnsinn. Rudolf Schock habe ich selten oder nie so gut gehört wie hier - und so passend besetzt, das Ensemble der Komödianten - kein Ausfall. Vor allem aber ist dieses die einzige Aufnahme mit Lisa della Casa in der Rolle der Ariadne. Beim ersten Hören - wie gesagt, mit dieser Aufnahme habe ich die Oper kennen gelernt - fand ich della Casa so gut wie immer, tadellos allen Anforderungen der Rolle entsprechend. Dann habe ich mit der Zeit andere Ariadnen gehört und gemerkt, was für eine wahnsinnige Leistung das ist: tadellos allen Anforderungen der Rolle entsprechend: Die Höhen strahlen voller Silberglanz, die mittlere Lage flutet weich dahin, die tiefen Töne sitzen ohne Mogeln und ohne heiße Luft, alles singt sie dabei noch voller Seele, halb schon nicht mehr von dieser welt und eben deshalb mit mitreißendem Elan, vor allem natürlich den Schluss der großen Arie ("... dies lastende Leben, du nimmst es von mir...") und das noch größere Schlussduett. So habe ich das noch von keiner anderen Ariadne gehört, irgendwas ist immer, und deshalb ist und bleibt das für mich die "Ariadne" der Wahl, der ich keine andere vorziehe.
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Cherubino schrieb:

      deshalb ist und bleibt das für mich die "Ariadne" der Wahl, der ich keine andere vorziehe.
      Lieber Cherubino, das wäre sie für mich auch, wenn ich nicht die HvK-Aufnahme kennen würde. Aber es ist wohl immer a) eine Frage, mit welcher Aufnahme man sozusagen eintritt in die Welt einer besonderen Oper und b) was für einen schwerpunktmäßig wichtig ist. Aber ich freue mich, in dir einen della Casa-Fan getroffen zu haben. Sie war, nicht nur in dieser Partie, exzeptionell!

      :wink: Wolfram
    • Nachdem ich im di-Stefano-Thread gekramt habe, musste ich unbedingt einmal wieder diese CD hören:



      Der ganz junge di Stefano mit einer schier überrumpelnden Stimmschönheit, mit einem Material, was einen immer wieder Staunen macht und mit einem Charme, einer Eloquenz in der Stimme, die wirklich einzigartig war.

      :wink: Wolfram
    • Neu

      Brahms . Klavierkonzert No.2 , Istomin ,Ormandy & Philadelphia Orchestra . 1965 . Eine von mir "überhörte" Aufnahme , die es aber auf Anhieb in die vorderen Ränge meiner Vorlieben für dieses Konzert schafft . Istomin gefällt mir sehr gut , und Ormandy war vielleicht der beste "Begleiter" seiner Zeit , was unbedingt für seine Vielseitigkeit spricht . ( Nach der Einspielung des Schumann-Konzerts fragte Bruno Walter , ob Istomin nicht mit ihm Brahms 1 aufnehmen wolle . Istomin fühlte sich damals (1960) noch nicht reif genug . Und so gibt es nur No.2 mit ihm , durchaus ausgereift ).
      Aus dieser Box :

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Neu

      Brahms , Klavierkonzert No. 1 . Wieder mit Ormandy & dem Philadelphia Orchestra , aber diesmal sitzt Rudolf Serkin am Flügel . Gefällt mir besser als seine '68er Live/Studio-Aufnahmen mit Szell am Pult , die ich als stringend , aber eindimensional empfinde .

      Wieder kein Bild möglich . ASIN B00000DSE3 amazon.de/Brahms-Piano-Cto-1-S…rds=Serkin+Ormandy+Brahms
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Neu

      Aus persönlichen Gründen wollte ich heute mal wieder die 'Missa Solemnis' hören und griff dabei zu dieser Aufnahme (eigentlich wegen Wunderlich):



      Meine Güte, HvK hatte meistens wirklich ein Händchen mit den Solisten seiner Konzerte oder Aufnahmen. Und v.a. die sind es, die mich getroffen haben. Und dabei vielleicht v.a. das 'Benedictus'.

      :wink: Wolfram