Eben gehört

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    • Josquin Dufay schrieb:

      Ralph Vaughan Williams
      Serenade to Music
      Partita
      English Folk Song Suite
      Symphonie Nr. 7, 3 & 4
      Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
      D: Vernon Handley

      Brauch mal ne ordentliche Prise Dramatik...
      Das sind einfach wunderbare Einspielungen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Und nochmal op. 24.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      Cleveland Orchestra
      George Szell



      Bisschen scharfkantig in den aufbegehrenden Abschnitten, aber sonst - cool!

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • "Alle Themen aus sämtlichen neun Symphonien, live vom Haydn-Orchester unter Gustav Kuhn eingespielt, dann gesampelt, eingedampft auf eine Stunde und mit elektronischen Klängen übermalt." So beschreibt BR-Klassik diese, tja, Zusammenstellung.

      Sehr ungewohnt, sehr vertraut und interessant. Aber oft werde ich das nicht hören. Stellt sich das Sammler-Problem: Sortiere ich das jetzt unter Mitterer oder Beethoven ein?
    • So gefällt mir sogar Wagner


      Thomas Kapielski hat in einem beispielosen Experiment den kompletten Ring Wagners sowie andere große Werke der Musikliteratur durch Kompression auf wenige Sekunden Spieldauer eingedampft.
      Das Verfahren erläutert er sehr genau.
      Heraus kommt ein 16 Stunden Ring auf ca. 3 Sekunden komprimiert. Wenn man ihn allerdings wieder expandiert kommt nur ein zischendes Geräusch raus.
      Aber immerhin 16 Stunden lang. Auch nicht schlecht.
      An Halloween kann man es gerne hören.
      Gruß aus Kiel
      Ich vergesse niemals ein Gesicht. Doch bei Ihnen mache ich eine Ausnahme! (Groucho Marx)


    • Ralph Vaughan Williams
      A Sea Symphony
      Fantasia on a theme by Thomas Tallis
      Five Variants of Dives & Lazarus
      Job
      Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
      D: Vernon Handley
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Hier Strauss.

      Richard Strauss

      Don Quixote op. 35
      Til Eulenspiegel op. 28

      Antônio Meneses, Violoncello
      Wolfram Christ, Viola
      Leon Spierer, Violine

      Berliner Philharmoniker
      Herbert von Karajan



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Mal wieder Oper heute. Ein Bild gibt es weder bei Amazon noch bei JPC. Aber immerhin einen Link zu YouTube.

      youtube.com/watch?v=9cjXRwazmRU

      Francis Poulenc: Les Mamelles de Tiresias
      Denise Duval, Jean Giraudeau, Emile Rousseau, Robert Jeantet
      André Cluytens

      Eine ziemlich durchgeknallte Oper, Burleske nach einem Text von Apollinaire. Poulencs Reaktion auf das Vichy-Regime. Musikalisch durchaus witzig und als Farce heute wohl immer noch aufführbar. Sie wird zum Mann und er zur Frau und bringt in dieser 'Funktion' gut 40.000 Kinder an einem Tag zur Welt. Klingt jetzt wirklich durchgeknallt, ist es auch, aber in der Hand eines guten Regisseurs....

      Cluytens, wie immer bei französischen Werken ist hervorragend, hat einen wunderbaren Zug, sehr viel Witz und dabei ein tolles Ensemble zur Seite.

      :wink: Wolfram
    • Wolfram schrieb:

      Mal wieder Oper heute. Ein Bild gibt es weder bei Amazon noch bei JPC. Aber immerhin einen Link zu YouTube.

      youtube.com/watch?v=9cjXRwazmRU

      Francis Poulenc: Les Mamelles de Tiresias
      Denise Duval, Jean Giraudeau, Emile Rousseau, Robert Jeantet
      André Cluytens

      Eine ziemlich durchgeknallte Oper, Burleske nach einem Text von Apollinaire. Poulencs Reaktion auf das Vichy-Regime. Musikalisch durchaus witzig und als Farce heute wohl immer noch aufführbar. Sie wird zum Mann und er zur Frau und bringt in dieser 'Funktion' gut 40.000 Kinder an einem Tag zur Welt. Klingt jetzt wirklich durchgeknallt, ist es auch, aber in der Hand eines guten Regisseurs....

      Cluytens, wie immer bei französischen Werken ist hervorragend, hat einen wunderbaren Zug, sehr viel Witz und dabei ein tolles Ensemble zur Seite.

      :wink: Wolfram
      bzw. auch darin enthalten:
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Hier ein Nachklapp zum gestrigen Reformationstage.

      Johann Sebastian Bach: "Gott, der Herr, ist Sonn und Schild" BWV 79

      Dorothee Mields, Thomas Hobbs, Peter Kooij
      Collegium Vocale Gent
      Philippe Herreweghe



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Und noch einer.

      Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 5 d-Moll/D-Dur op. 107 ("Reformations-Sinfonie")

      Berliner Philharmoniker
      Lorin Maazel



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Zwielicht schrieb:

      Gibt's auch aus der Tube -
      Gibt's auch vom froozösischen Streaming-Dienstleister ... ich staune immer noch über das Angebot. Booklets und Aufnahmedaten sind natürlich ein anderes Thema ... Hier also ein doppelter Till.

      Richard Strauss: Till Eulenspiegel op. 28

      Philharmonia Orchestra
      Concertgebouw Orchestra (7. Feb 1957)

      Otto Klemperer



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Und nochmals Strauss.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      Berliner Philharmoniker
      Victor de Sabata
      Aufnahme von 1939



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Und nochmal mit Furtwängler.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      Wiener Philharmoniker
      Wilhelm Furtwängler
      1953 (?)



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Und nochmal mit Mengelberg.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      Concertgebouworkest
      Willem Mengelberg
      Aufnahme 17. April 1942



      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Und Toscanini.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      NBC Symphony Orchestra
      Arturo Toscanini
      10. März 1952



      Packend. Mag ich. Aber etwas unsensibel in den Flöte+Harfe+Kleinholz-Abschnitten.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Und nochmal mit El Klemp.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      Philharmonia Orchestra
      Otto Klemperer



      Fand ich sehr gelungen. Transparent auch in den dichtesten Passagen, nie den Überblick verlierend, schöne Tempodramaturgie, wie aus einem Guss. So ich mag das Werk. Erschien mir verwandt mit der natürlich noch besser klingenden Honeck-Lesart.

      Gruß
      MB

      :wink:
      Die Fähigkeit, geistige Transferleistungen in kurzer Zeit zu vollbringen, führt nicht immer zu tragfähigen Resultaten. So ist "ich kuk" bspw. keine korrekt gebildete Vergangenheitsform.
    • Das ist aber sehr viel Tod und Verklärung auf einmal - laß noch was für morgen übrig... ;)

      -----

      Ich gedenke schon heute Allerseelen, denn morgen werde ich wohl zu sehr eingespannt sein, um etwas hören zu können - immerhin: ich habe bis nach Sonnenuntergang gewartet, was ja nach alter Tradition bereits den 02. November darstellt. Und die Auswahl ist vielleicht etwas unverbindlich:



      Johannes Brahms
      Ein deutsches Requiem
      Grümmer, Fischer-Dieskau
      Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
      Berliner Philharmoniker
      D: Rudolf Kempe

      Ich habe mich für Rudi entschieden - lange nicht mehr gehört... :)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Die Finnen können Debussy auch:

      [Amazon]

      Claude Debussy
      Prélude à l'après-midi d'un faune
      Khamma
      Printemps
      Jeux
      Finnish Radio Symphony Orchestra
      D: Jukka-Pekka Saraste
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Mauerblümchen schrieb:

      Und nochmal mit El Klemp.

      Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24

      Philharmonia Orchestra
      Otto Klemperer



      Fand ich sehr gelungen. Transparent auch in den dichtesten Passagen, nie den Überblick verlierend, schöne Tempodramaturgie, wie aus einem Guss. So ich mag das Werk. Erschien mir verwandt mit der natürlich noch besser klingenden Honeck-Lesart.
      Die ersten zwei Drittel finde ich bei Klemperer auch sehr gelungen, aber der postume Teil... Scheint mir gleich am Anfang viel zu laut angesetzt, mittlere Dynamikgrade statt des notierten Piano/Pianissimo, Steigerung entsprechend verschenkt und die letzten zwanzig Takte ziemlich erdenschwer - so meine Erinnerung. Bei Honeck habe ich nach einmaligen Hören auch keinen Wiederholungsbedarf verspürt, da ist mir nichts im Gedächtnis geblieben.

      :wink:
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)